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Veröffentlicht am 28.11.2022

Regency-Romance in Baden-Baden

Elise – Die Lady und ihre Verehrer
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„Elise – die Lady und ihre Verehrer“ wurde von Jennifer Adams geschrieben. Es handelt sich dabei um den ersten Band ihrer Eine Saison zum Verlieben-Reihe. In dieser Regency-Romance geht es um die Geschichte ...

„Elise – die Lady und ihre Verehrer“ wurde von Jennifer Adams geschrieben. Es handelt sich dabei um den ersten Band ihrer Eine Saison zum Verlieben-Reihe. In dieser Regency-Romance geht es um die Geschichte von Elise und Philipp.
Klappentext:
Baden-Baden, 1830: Heiratswillige Junggesellen recken die Köpfe nach der hübschen Elise, deren Herz sie erobern wollen. Doch ihre Auserwählte ist abgelenkt von dem leidenschaftlichen Liebesbrief einer geheimnisvollen Verfasserin, den sie in einem Buch gefunden hat. Ist ein Kuss wirklich so überwältigend wie beschrieben? Völlig vernarrt in den Fund, aber ahnungslos in Liebesdingen, greift Elise selbst zur Feder. Junggeselle Philipp hilft ihr nur zu gern bei ihren Recherchen zur körperlichen Anziehungskraft, die natürlich ausschließlich theoretischer Natur sind. Bis ein Kuss alles verändert.
Meine Meinung:
Das Cover ist schon schlicht gestaltet worden. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Man kommt gut in die Geschichte rein und kann der Handlung aus den Perspektiven von Elise, Philipp, Franz (Elises Bruder) und Anna (Elises beste Freundin) folgen. Mir haben die Charaktere der Geschichte gut gefallen. Elise und Anna erschienen mir zu Beginn etwas naiv. Doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto erwachsener werden sie. Weder Franz noch Philipp sehen in den beiden jungen Damen zu Beginn, erwachsene Frauen und interessieren sich für sie. Erst nachdem Philipp einen Brief findet, beginnt er Elise mit anderen Augen wahrzunehmen. Seinen Wandel fand ich etwas plötzlich. Im ersten Moment kann er sich nicht vorstellen, das etwas aus ihnen wird. Doch nachdem er den Brief findet und merkt, dass sie leidenschaftlich sein kann, plötzlich doch. Die Briefwechsel und Meinungsaustausche haben mir gut gefallen. Beide brauchen eine Weile, bis sie realisieren, das sie zusammengehören. Der Weg dahin war unterhaltsam mitzuverfolgen.
Die Geschichte konnte mich gut unterhalten. Ich bin schon gespannt, wie die Serie weitergehen wird. Vielleicht bekommt Franz im nächsten Teil die Chance, die Liebe zu finden.

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Veröffentlicht am 28.11.2022

Emotionale Liebesgeschichte einer von der Flutkatastrophe im Ahrtal Betroffenen

Under Flowing Stars
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„Under Flowing Stars“ wurde von April Wynter geschrieben. Sie erzählt dabei die Geschichte einer von der Flutkatastrophe im Ahrtal Betroffenen und versucht, ihre Eindrücke als Helferin zu verarbeiten. ...

„Under Flowing Stars“ wurde von April Wynter geschrieben. Sie erzählt dabei die Geschichte einer von der Flutkatastrophe im Ahrtal Betroffenen und versucht, ihre Eindrücke als Helferin zu verarbeiten. Es handelt sich dabei um den zweiten Band ihrer Another Life Trilogie, der unabhängig vom ersten Band gelesen werden kann.
Klappentext:
Nach einem herben beruflichen Rückschlag während des ersten Lockdowns erhält die achtundzwanzigjährige Sara eine zweite Chance. Dank einer Erbschaft kann sich die alleinerziehende Mutter erneut eine Existenz als Inhaberin eines Eventcafés aufbauen. Doch dann kommt alles anders: Eine verheerende Flut zerstört nicht nur ihren Traum, sondern ihr komplettes Leben. Sara ist kurz davor zu kapitulieren, als sie Jonas trifft, der seinen Job riskiert, um den Menschen im Ahrtal zu helfen. Seine Solidarität und Hilfsbereitschaft lassen sie hoffen, dass das Leben sie doch noch nicht aufgegeben hat.
Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet worden. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Man kommt gut in die Geschichte rein und kann der Handlung aus den Perspektiven von Sara und Jonas folgen. Beide Hauptcharaktere waren mir von Anfang an sympathisch. Sara hat mir richtig leidgetan. Sie hat viel Geld in den Umbau ihres Cafes investiert und plötzlich steht sie vor dem Nichts. Nicht sicher, ob sie weitermachen kann und das Cafe wieder aufbauen soll oder sich von ihrem Traum verabschieden muss. Dann auch noch die Unsicherheit, ob es sich um einen Versicherungsfall handelt und in welcher Höher sie unterstützt werden kann. Ihre Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit ist dabei gut rübergekommen. Trotzdem gibt sie nicht auf und versucht ihrer Tochter Halt und Sicherheit zu geben.
Auch wenn Jonas von der Situation nicht betroffen zu sein scheint, macht er sich Sorgen um die Bewohner der Region. Am liebsten würde er sofort dorthin fahren und die Menschen unterstützen. Gleichzeitig will er jedoch seinen Job nicht verlieren und zu Beginn wurde noch davon abgeraten, dorthin zu fahren. Dabei ist gut rübergekommen, dass die Organisationen auf so etwas nicht vorbereitet waren und möglichst schnell darauf reagiert und gehandelt werden sollte. Ohne die Hilfsbereitschaft und Solidarität der Anderen, hätten die Betroffenen kaum eine Chance bekommen. Ich habe die Liebesgeschichte der Beiden gespannt verfolgen können. Jonas ist für Sara da und gibt ihr Halt. Auch wenn sie sich erst kurze Zeit kennen, steht er ihr in schwierigen Situationen zur Seite. Es war schön zu sehen, dass er sich auch mit ihrem Kind gut versteht.
Besonders der Zusammenhalt der Menschen untereinander hat mir gut gefallen. Traurig fand ich, dass es auch andere Menschen gab, die das Chaos ausgenutzt haben und Fehlalarme erzeugt haben, um denen, die kaum noch etwas haben auch noch das Letzte zu nehmen.
Es war eine sehr emotionale Geschichte, die mir Nahe gegangen ist. Besonders über die Schicksale verschiedener zu erfahren und zu wissen, dass sie zum heutigen Zeitpunkt immer noch damit beschäftigt sind, die Infrastruktur langsam wieder aufzubauen.

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Veröffentlicht am 28.11.2022

Konnte mich nicht überzeugen

The things we left unsaid. Unsere Herzen auf dem Spiel
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„The Things we left unsaid. Unsere Herzen auf dem Spiel“ wurde von Simona Ahrnstedt geschrieben. Es handelt sich dabei um eine Business-Romance über Gegensätze und Neuanfänge.
Klappentext:
Kate Ekberg ...

„The Things we left unsaid. Unsere Herzen auf dem Spiel“ wurde von Simona Ahrnstedt geschrieben. Es handelt sich dabei um eine Business-Romance über Gegensätze und Neuanfänge.
Klappentext:
Kate Ekberg ist ein Star in Stockholm. Sie hat den Nachtclub Kate's gegründet und sich als toughe Geschäftsfrau in der männerdominierten Branche einen Namen gemacht. Aber niemand weiß, dass ein Erpresser sie in seiner Gewalt hat.
Nach außen hin ist Jacob Grim ein zugeknöpfter Bankmanager mit strengem Blick. Seit sich vor zehn Jahren eine Tragödie in seinem Leben ereignete, hat er sich jeglichen Gefühlen versperrt. Und das hat gut funktioniert, bis er Kate begegnet…
Die Nachtschwärmerin und der verschlossene Bankier könnten gegensätzlicher nicht sein, aber ihre stürmische Affäre verändert alles. Plötzlich ist das Versprechen auf mehr greifbar nah. Doch dafür müssen sie sich trauen, was ihnen am schwierigsten erscheint: verletzlich zu sein.
Meine Meinung:
Das Cover ist wunderschön gestaltet worden. Der Schreibstil ist locker und flüssig, teils jedoch auch etwas zu kitschig für meinen Geschmack. Man kommt gut in die Geschichte rein und kann der Handlung gut folgen. Das Thema an sich war interessant, jedoch konnte mich die Umsetzung nicht begeistern. Mir hat an vielen Stellen die Spannung gefehlt, obwohl das Potenzial dafür da gewesen wäre. Erzählt wird aus den Perspektiven von Kat und Jacob. Kate ist eine unabhängige und taffe Frau. Mit harter Arbeit hat sie sich etwas aufgebaut, was durch ihre Vergangenheit gefährdet ist. Mich hat etwas verwundert, dass sie nicht schon früher auf die Idee gekommen ist, sich an Jemanden zu wenden, der ihr helfen könnte. Es war eigentlich vorhersehbar, dass die Erpressung immer schlimmer wird. Was hat sie denn erwartet – dass er einfach aufhört und Ruhe gibt, wenn er sein Geld bekommt? Ich fand es schön zu sehen, dass sie gegen Ende nicht mehr allein ist. Das sie gezeigt bekommt, dass Andere auch für sie da sind, dass sie sich auf sie einlassen kann. Auch Jacob hat mit Ereignissen aus der Vergangenheit zu kämpfen. Mittlerweile ist er steif und zugeknöpft, hat kaum noch Spaß im Leben. Durch die Begegnung mit Kate, verändert er sich. Er lässt sich auf sie ein und beginnt wieder mehr Freude am Leben zu haben. Beide könnten nicht gegensätzlicher sein und ergänzen sich dadurch sehr gut.
Jacob zeigt Kate, dass sie sich auf ihn einlassen kann. Er gibt ihr Halt und unterstützt sie, egal, wie ausweglos die Lage erscheint. Sie zeigt ihm, dass mehr in ihm steckt als dem zugeknöpften Banker.
An sich eine schöne Geschichte. Sie konnte mich jedoch nicht komplett abholen.

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Veröffentlicht am 28.11.2022

Was zusammen gehört, wird sich finden

On a cosy Winter Night
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„On a cosy Winter Night“ wurde von Helen Paris geschrieben. Es handelt sich dabei um eine weihnachtliche Liebesgeschichte, in der Jonathan (Joe) und Marley (M) zusammenfinden.
Klappentext:
Für Jonathan ...

„On a cosy Winter Night“ wurde von Helen Paris geschrieben. Es handelt sich dabei um eine weihnachtliche Liebesgeschichte, in der Jonathan (Joe) und Marley (M) zusammenfinden.
Klappentext:
Für Jonathan ist es der perfekte Ort, um den Weihnachtsabend zu verbringen. Hier kann er sich vor den Schatten seiner Vergangenheit verstecken. Als die junge Marley das »Blue Café« betritt, sucht auch sie die Geborgenheit der Anonymität. Vom ersten Augenblick an sind sich »Joe« und »Em« sympathisch. Sie verbringen eine aufregende Nacht miteinander, die sie in das romantisch weihnachtliche Städtchen Seekers Hope entführt - und in der es gewaltig knistert! Bis zuletzt halten sie sich an die Regel: keine Namen! Doch als sich am nächsten Morgen ihre Wege trennen, kann keiner von beiden den anderen vergessen. Eine nahezu aussichtslose Suche nacheinander beginnt ...
Meine Meinung:
Das Cover passt zum Genre und der Zeit, in der die Geschichte spielt. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Abwechselnd wird aus den Perspektiven von Marley und Joe erzählt. Man kommt gut in die Geschichte rein und kann der Handlung ohne Probleme folgen. Beide Hauptcharaktere waren mir direkt sympathisch. Sie haben beide mit Ereignissen aus der Vergangenheit zu kämpfen und treffen zur Weihnachtszeit in Seekers Hope aufeinander. In einem Café, wo Privatsphäre und Abgeschiedenheit großgeschrieben wird. Marley ist dabei, den Verlust ihres Großvaters und damit letzten Familienmitglieds zu verdauen. Joe hat mit den Ereignissen seiner letzten Reise und dem Verlust einer guten Freundin zu kämpfen. Beide haben nicht damit gerechnet, jemanden, wie den anderen kennenzulernen. Sie verstehen sich von Anfang an gut und verbringen den Abend zusammen. Am nächsten Tag trennen sie jedoch ihre Wege wieder. Man fiebert ihrem Wiedersehen entgegen. Teilt mit ihnen die Hoffnung, dass sie irgendwann wieder aufeinandertreffen und zueinander finden werden.
Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die perfekt in die Weihnachtszeit passt.

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Veröffentlicht am 25.11.2022

Vampire Lovestory

Vampire Chronicles - Die Verbindung
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„Die Verbindung“ wurde von Karla Nikole geschrieben. Es handelt sich dabei um den ersten Band der Vampire-Chronicles Dilogie, in der es um die Geschichte der Reinblüter Haruka und Nino geht.
Klappentext: ...

„Die Verbindung“ wurde von Karla Nikole geschrieben. Es handelt sich dabei um den ersten Band der Vampire-Chronicles Dilogie, in der es um die Geschichte der Reinblüter Haruka und Nino geht.
Klappentext:
Haruka Hirano ist entstammt einer uralten Linie reinblütiger Vampire und gehört damit zur absoluten Elite der Vampir-High-Society. Doch trotz seines Standes und des Respekts, der ihm entgegengebracht wird, hat er die letzten Jahrzehnte mehr überlebt, statt seine Existenz zu genießen. Lediglich Harukas Aufgabe als Vampir Chronist, für die er die magischen Verbindungen zwischen Paaren dokumentiert, lockt ihn hin und wieder in die Gesellschaft anderer Vampire. Als er nun eine Einladung erhält, dem Ritual einer bevorstehenden Verbindung beizuwohnen, scheut Haruka davor zurück allein im Fokus der Aufmerksamkeit zu stehen. Daher sucht er sich Verstärkung bei dem einzig anderen Vampir seines Ranges, den er auf die Schnelle finden kann. Doch Nino Bianchi ist ganz anders als Haruka erwartet hätte: lebensfroh, offenherzig, wissensdurstig - und noch weniger daran interessiert, sich in der High-Society der Vampire zu bewegen als Haruka. Doch von Beginn an spüren Nino und Haruka eine bisher unbekannte Anziehung und ein Vertrauen, das keiner von beiden bisher so empfunden hat ...
Meine Meinung:
Das Cover ist ein Blickfang. Die Geschichte hat etwas gebraucht, bis ich reingekommen bin und die Handlung an Fahrt aufnimmt. Erzählt wird aus den Perspektiven von Haruka und Nino. Beides sympathische junge Männer, die sehr unterschiedlich sind. Haruka hält nichts von Liebe. Für ihn muss alles wissenschaftlich erklärt sein. Er hat sich zurückgezogen und kommt nur noch zu besonderen Anlässen in die Gesellschaft anderer Vampire. Man hat schnell gemerkt, dass er sich einsam fühlt. Seine Forschung an der Verbindung von Vampiren ist das Einzige, was ihn noch antreibt. Irgendetwas muss in der Vergangenheit passiert sein, dass er sich ins Exil zurückgezogen hat. Erst durch Nino schafft er es, der ganzen Situation zu entfliehen, Frieden zu finden und Spaß am Leben zu haben. Auch wenn ihre ersten Treffen vorsichtig sind und beide den Absichten des Anderen misstrauen, merkt man schon nach kurzer Zeit, dass die Chemie zwischen ihnen stimmt. Sie sind füreinander da, vertrauen sich Geheimnisse an und kommen sich dabei immer näher. Es war schön zu sehen, dass der rational denkende Haruka sich in den gefühlvollen Nino verliebt hat. Die Sache mit den Verbindungen fand ich richtig spannend. Ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt. Was hat es mit den Vampiren auf sich, die einfach verschwinden?

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