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Veröffentlicht am 13.04.2021

Hirschgrundkrimi der Dritte

Der Tod hält keine Mittagsruhe
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Diesmal steht Sofia auch unter Verdacht. Der olle Immobilienmakler Schwarz wurde an ihrer Schranke erstochen, mit dem scharfen Brezelmesser ihrer Nonna. Tages zuvor hatte sie es in der Hand, als sie einen ...

Diesmal steht Sofia auch unter Verdacht. Der olle Immobilienmakler Schwarz wurde an ihrer Schranke erstochen, mit dem scharfen Brezelmesser ihrer Nonna. Tages zuvor hatte sie es in der Hand, als sie einen Streit beendet hat. Ein neuer Hirschgrundkrimi zum Hören, wunderbar eingelesen. Die Story ist wie immer nicht zu brutal oder blutrünstig, eher seicht und humorvoll mit etwas Liebesgeplänkel. Die üblichen Dauercamper sind zur Stelle und behalten wichtige Details für sich, schließlich sind sie pikant oder olle Kamellen, die jeder weiß und keinen etwas angehen. Der nette Kommissar ist wie immer mit Ermahnungen zur Stelle, die Sofia alle in den Wind schlägt. Nordseepflanze und Bayern, wie immer nette Unterhaltung für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 13.04.2021

Hirschgrundkrimi der 4.

Der Tod macht keine Schneeballschlacht
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Sofia kommt kurz vor Silvester genervt zurück auf ihren Campingplatz. Evelyn stellt sie wie immer vor vollendete Tatsachen: der Platz ist geöffnet für ausgewählte Dauercamper, um ein schönes Wintercamping ...

Sofia kommt kurz vor Silvester genervt zurück auf ihren Campingplatz. Evelyn stellt sie wie immer vor vollendete Tatsachen: der Platz ist geöffnet für ausgewählte Dauercamper, um ein schönes Wintercamping zu erleben und gemeinsam Silvester zu feiern. Das Chaos ist wie immer perfekt, weil jeder macht was er will. Der Krimi ist diesmal eher enttäuschend, der Fall ist so recht keiner, aber das Chaos um die üblichen Camper ist nett anzuhören. Wie immer gut eingelesen, diesmal etwas sehr leichte Unterhaltung mit vorprogrammiertem Happy End.

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Veröffentlicht am 13.04.2021

Juliet und die Guernseyer Literaturfreunde

Deine Juliet
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Briefroman von Mary Ann Shaffer, der kurz nach dem 2. Weltkrieg in London und Guernsey spielt.
Juliet ist Schriftstellerin und Kolumnistin, sie erhält eines Tages einen Brief von einem jungen Mann aus ...

Briefroman von Mary Ann Shaffer, der kurz nach dem 2. Weltkrieg in London und Guernsey spielt.
Juliet ist Schriftstellerin und Kolumnistin, sie erhält eines Tages einen Brief von einem jungen Mann aus Guernsey. Er hat ein gebrauchtes Buch erworben, das ihn sehr begeistert hat. Juliets hatte das Buch einst verkauft, ihre Adresse ist vorne im Buch vermerkt. Er bittet sie um Hilfe bei der Beschaffung weiterer Lektüre des Autors, da er auf der Insel hierzu keine Gelegenheit hat. Aus diesem Kontakt ergibt sich eine rege Brieffreundschaft, die sich auch auf andere Inselbewohner ausweitet, die alle Mitglieder in einem Literaturclub sind. Weiter Briefkontakte zu Freunden in London sind ebenfalls enthalten. Juliet schreibt sehr viel und teils unkonventionell, so hat man die Gelegenheit die vielen unterschiedlichen Charaktere gut kennenzulernen. Im zweiten Teil des Buches reist Juliet nach Guernsey, um die Menschen dort persönlich kennenzulernen. Sie ist auf der Suche nach einem Thema für ein neues Buch und hofft dies dort zu finden. Es entspinnen sich Freundschaften und sie erfährt mehr von Elisabeth, der Gründerin des Literaturclubs. Von Elisabeth gibt es keine Briefe, da sie im Krieg durch die Deutschen deportiert wurde und seitdem vermisst ist . Sie wird über die Recherche Juliets und über Briefe Dritter vorgestellt. Man erfährt einiges über die Kriegszeiten auf der Insel und wie die Bewohner es geschafft haben, die deutsche Besatzung zu überstehen. Juliet kümmert sich fortan um Elisabets Tochter Kit und verliebt sich schließlich in einen der Protagonisten.
Alle Fakten erfährt der Leser ausschließlich durch Briefe der verschiedenen Personen. Das Ganze liest und hört sich sehr gut. Buch und Hörbuch kann ich nur empfehlen. Eine wunderbare Geschichte, die es zu entdecken lohnt. Zu keiner Zeit rutscht hier etwas in den Kitsch. Der Autorin ist es gelungen sowohl lustige als auch ernste und traurige zwischenmenschliche Erlebnisse gekonnt zu erzählen und gibt dabei eine Rückschau auf den 2. Weltkrieg.

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Veröffentlicht am 13.04.2021

Sintflut aus der Sicht von drei Pinguinen

An der Arche um Acht
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Das Hörbuch wurde vom Autor selbst sehr liebevoll eingelesen und eignet sich sehr für Grundschüler. Drei kleine Pinguine, die nach Fisch stinken und sich ansonsten auch sehr ähneln, verbringen die Zeit ...

Das Hörbuch wurde vom Autor selbst sehr liebevoll eingelesen und eignet sich sehr für Grundschüler. Drei kleine Pinguine, die nach Fisch stinken und sich ansonsten auch sehr ähneln, verbringen die Zeit gemeinsam mit schauen und streiten. Eines Tages kommt ein gelber Schmetterling. Der ist so schön, das haben die drei noch nie gesehen. Dennoch will der kleinste Pinguin ihn „abmurksen“, darüber geraten sie wieder in Streit und in ein Gespräch über Gott, den Himmel und die Hölle. Schließlich tötet der kleine Pinguin den Schmetterling versehentlich, was ihm nun wohl blüht? Er geht weg und die beiden anderen Pinguine treffen eine Taube, die ihnen zwei Tickets für die Arche Noah bringt. Trotz des Streit S wollen die Beiden den Kleinen nicht zurücklassen, sie schmuggeln ihn in einem großen Koffer mit an Bord und verstecken ihn. Amüsant und humorvoll wird beschrieben, was sie an Bord erleben und wie die Sintflut nach 40 Tagen endet. Die Streitereien mit der Taube, die den Chefsteward gibt, sind köstlich anzuhören. Hier können Kinder und Erwachsene einfach nur Spaß haben, aber auch Anregungen für ernsthafte Gespräche über ein vernünftiges Miteinander finden.

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Veröffentlicht am 13.04.2021

Eberhofer für die Ohren

Dampfnudelblues
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In Niederkaltenkirchen ist schon wieder der Teufel los. Was für ein Stress für Kommissar Eberhofer. Gerade wo es mit der Susi gut läuft und die Welt so schön ist, stresst ihn ein neuer Fall. Christian ...

In Niederkaltenkirchen ist schon wieder der Teufel los. Was für ein Stress für Kommissar Eberhofer. Gerade wo es mit der Susi gut läuft und die Welt so schön ist, stresst ihn ein neuer Fall. Christian Tramitz liest die Geschichte wie im Vorgänger souverän und gekonnt. Man hat das Gefühl der Eberhofer sitzt neben einem und erzählt einem die neuesten Geschehnisse und seine Heldentaten. Wie immer braucht der liebe Franz etwas bis er den Fall gelöst hat - aber sein heiliges Wochenende soll man sich eben nicht nehmen lassen, da dauert das halt ein bisserl. Hier wird nicht durch den Fall gehetzt wie im Film und ab und an schweift der Franz halt ab beim Erzählen und Arbeiten.
Der Fall beginnt zunächst harmlos mit einem Graffiti an der Wand des Schuldirektors, aber schon bald gibt es die erste Leiche und Franz und sein Freund Rudi beginnen zu ermitteln. Als Hörbuch empfehlenswert, wenn man eine leichte Unterhaltung sucht.

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