Touch her and die - Grumpy Bookboyfriend
Mate – Die unzumutbare Unmöglichkeit von LiebeMan konnte ja schon bei Bride erahnen, dass es im nächsten Buch um Serena geht – die letzten Seiten haben das richtig gut angedeutet. In Mate geht es jetzt nicht mehr um Vampir‑Werwolf, sondern um Hybrid‑Werwolf ...
Man konnte ja schon bei Bride erahnen, dass es im nächsten Buch um Serena geht – die letzten Seiten haben das richtig gut angedeutet. In Mate geht es jetzt nicht mehr um Vampir‑Werwolf, sondern um Hybrid‑Werwolf & Werwolf‑Romance, was der Geschichte einen ganz neuen Touch gibt. Serena steht diesmal im Mittelpunkt und hat ganz andere Probleme als Misery: Sie wird verfolgt, weil sie hybrid ist – halb Werwolf, halb Mensch – und das macht sie zu einem Ziel für Vampire, Menschen und andere Werwölfe. Dadurch entsteht eine Spannung, die das Buch konstant vorantreibt und gleichzeitig die emotionale Seite von Serena richtig gut zeigt.
Der Schreibstil ist anders als in Bride, was einige Leser gestört hat. Ich fand es gerade interessant, weil man spürt, dass eine andere Protagonistin ihre Geschichte erzählt. Serena ist nicht Misery, sie denkt anders, fühlt anders – das macht die neue Perspektive frisch und lässt die Welt nochmal von einem anderen Blickwinkel erscheinen.
Dann ist da Koen – der klassische Grumpy Boyfriend. Er ist Anführer des Rudels, darf eigentlich keine Gefährtin haben und ist an ein altes Gelübde gebunden. Trotzdem ist Serena seine Gefährtin, und er will sie um jeden Preis beschützen. Genau daraus entsteht diese Mischung aus Pflicht, Verantwortung und Anziehung, die richtig knistert. Man merkt, dass alles, was zwischen ihnen passiert – auch die romantischen, intimeren Szenen – nicht einfach nur „Spice“ ist, sondern organisch aus der Geschichte heraus entsteht. Es passt perfekt in die Story, weil es Serena und Koens Beziehung sowie die äußeren Bedrohungen auf die nächste Ebene bringt.
Die Sekte, die in Mate eine Rolle spielt, bringt noch einmal zusätzliche Konflikte rein. Sie sorgt dafür, dass Serena nicht nur gegen die offensichtlichen Bedrohungen kämpfen muss, sondern auch gegen Machtstrukturen, Loyalitätsfragen und Intrigen. Das Ganze ist so aufgebaut, dass es spannend bleibt, ohne den romantischen Kern zu verlieren.
Insgesamt hat mir Mate richtig gut gefallen. Die neue Thematik, der Perspektivwechsel, die Bedrohungen und die Beziehung zwischen Serena und Koen machen das Buch zu einem richtig packenden zweiten Teil. Man fiebert mit, man ist gespannt, wie die beiden miteinander umgehen, und gleichzeitig will man wissen, wie Serena all die Herausforderungen meistert. Die Mischung aus Spannung, Romance, Gefahr und Humor funktioniert super und zieht einen komplett in die Geschichte hinein.
Kurz gesagt: Mate ist ein spannender, emotionaler und sehr gut erzählter Nachfolger, der Serena als neue Protagonistin ins Rampenlicht stellt, die Beziehung zu Koen überzeugend und aufregend darstellt und durch die Hybrid-Thematik nochmal frischen Wind reinbringt. Wer auf Paranormal Romance steht, die nicht nur aus Liebe besteht, sondern auch Action, Intrigen und richtig starke Charaktere hat, wird hier definitiv glücklich. 🐺 🐺