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Veröffentlicht am 29.04.2022

Klufti als Internet"Star"

Affenhitze (Kluftinger-Krimis 12)
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„Digitaldepp“ Klufti goes Facebook

Kreizkruzineisnundzefix…. Klufti der Internetstar.


Priml! Interimspräsident Kluftinger hat in diesem 12. Fall sehr viel zu tun. Nicht nur die Hitzewelle macht ...



„Digitaldepp“ Klufti goes Facebook

Kreizkruzineisnundzefix…. Klufti der Internetstar.


Priml! Interimspräsident Kluftinger hat in diesem 12. Fall sehr viel zu tun. Nicht nur die Hitzewelle macht ganz Allgäu zu schaffen, auch die neueste Leiche : Professor Brunner! Dieser liegt ausgerechnet in der Pforzener Tongrube, genau dort hat Udo Brunner das berühmte Skelett des UhrzeitAffen „Udo“ gefunden. Der Wissenschaftler, der mit seinem Fund beweisen wollte, dass die Wiege der Menschheit im Allgäu liegt, hatte viele Feinde!

Das Buchcover überzeugt mit einer sehr schönen Haptik. Die Wassertropfen- welche wohl die „Allgäuer Affenhitze“ darstellen sollen- sind etwas erhöht; was dem Einband eine besondere Note gibt. 
Das Cover zeigt den Tatort, die Pforzener Tongrube mit einem Skelett und einer Schaufel.

Der zwölfte Fall des Autoren Duos Klüpfel / Kobr ist sehr wuchtig, das Buch ist 549 Seiten und 33 Kapitel schwer.

Auch der Einstieg ist mir, wie bei allen anderen Bänden der Serie, wieder sehr leicht gefallen. Der Erzählstil ist
gewohnt flüssig und wunderbar leicht zu lesen.

Die einzelnen Charaktere werden von dem Autorengespann wieder gewohnt liebevoll - frotzelig und teilweise etwas überspitzt dargestellt.

Bereits auf den ersten Seiten fällt mir auf : Die grösste Entwicklung hat der Hauptakteur gemacht. Klufti ist „gesetzter“ geworden; mehr Kommissar. Das gefällt mir gut ! Auch wenn ich finde, dass bis zur Mitte des Romanes keine wirkliche „Ermittlungsarbeit“ - die dem Mordfall dienlich wäre - geleistet wurde.

Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass sich die Autoren etwas „verzettelt“ haben. Kluftinger hat sehr viele „Baustellen“ in diesem Roman, meiner Meinung nach ein paar zu viele Geschichten in der Geschichte.

Jedoch werden die verschiedenen Teilbereiche ( Drohnenflüge mit Langhammer, Ausgrabungen und die Probleme mit den Wissenschaftlern, der persönliche Assistent Kluftis, Facebookfreundschaftsanfragen und deren Folgen , der Flohmarkt und die Beschaffung der Verkaufsteile für Erika , die wirklich sehr erschreckend dubiose Sekte, Maxima´s Kinderfrau die es zu beschatten gilt) teilweise äußerst witzig-spannend erzählt und köstlich beschrieben.

Zum Beispiel als Kluftinger und Erika Sohn und Schwiegertochter besuchen und sich selbst zum Abendessen einladen. Kluftis telefonische Pizzabestellung ist wieder eines der klamaukigen Sahnehäubchen im Buch.

Ebenso der Flohmarktpart in dem sich Langhammer und Klufti wieder ein witziges Duell liefern.
Die Verfolgungsjagd in seinem Audi; mit der neuen Kollegin Lucy als Fahrerin…..hier hatte ich ein bisschen Angst um die Beiden.
Der Bibilothekspart mit dem nicht zurückgegebenen ausgeliehenen Buch, um hier nur einige Highlights des Buches zu nennen.

Die Autoren haben auch politsche Themen und diverse konträre aktuelle Meinungen (vor allem durch Richie Maier) ins Buch einfliessen lassen. Erfrischend Positiv finde ich, dass das C Wort nur am Rande erwähnt wurde .

Kobr/Klüpfel lassen Erika und Adalbert sich auch im Facebookuniversum verlieren und zeigen auf, wie sehr die sozialen Medien erschreckende Zeitfresser sind.
Auch ein sehr interessanter und gut ausgearbeiteter Grundkurs in Paläntologie ist im Buch enthalten.

Die Story (s) ist / sind gut recherchiert und die Auflösung des (Mord) Falles ist plausibel, die Lösung hat sich aber zum Ende hin bereits abgezeichnet.

Zum Schluss wird es dann noch einmal „heftig“ mit der Nanny der Enkelin . Was die Autoren damit bezwecken entzieht sich meiner Kenntnis - ich hoffe das wird im Folgeroman noch weiter ausgeführt, ansonsten wäre diese Szene für mich nutzlos und lediglich Füllstoff für den Roman.

Mein Fazit :
Der 12.Kluftinger Roman ist flüssig und leicht zu lesen. Die Autoren haben hier wieder einen gut recherchierten, interessanten Roman mit gewohnt teilweise köstlich witzigen Dialogen abgeliefert.
Für Klufti Fans und alle die gerne Allgäu Krimis lesen ein absolutes Muss.
Drohnenfürst - Over !




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Veröffentlicht am 01.04.2022

Familienverhältnisse und andere Schwierigkeiten

Sommerschwestern
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Eigentlich hätte ich es wissen müssen: ein Monika Peetz Buch berührt einen ganz tief im Herz. Natürlich musste ich zum Ende ein paar Tränchen aus meinen Augen wischen.

Aber beginnen wir von Vorne: In ...

Eigentlich hätte ich es wissen müssen: ein Monika Peetz Buch berührt einen ganz tief im Herz. Natürlich musste ich zum Ende ein paar Tränchen aus meinen Augen wischen.

Aber beginnen wir von Vorne: In dem Buch mit dem wunderschönen Cover erzählt die Autorin die Familiengeschichte um die Thalberg Frauen.

Vier erwachse Schwestern und eine exzentrische Mutter wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Da ist zum einen die extrem dominante, egoistische extrovertierte älteste Tochter Doro. Sie ist Kostümbildnerin und immer im Stress, gut dass sie Ludwig, ihr bayrisches „Mannsbild“ an der Seite hat. Er ist der ruhende Pol in ihrem unsteten Leben.

Yella, die zweitgeborene Familienmutter mit 2 Söhnen und ihrem Mann David, der mit Schreibblockade vor seinem zweiten Roman sitzt. Yella wurde meiner Meinung von Monika Peetz als Hauptfigur angelegt. Sie fühlt sich von allen unverstanden, ist immer gestresst und möchte immer allen alles recht machen. Für mich ist Yella die typische aktuelle „Helikopter“ Mutter.

Wie sich sind dann noch die Zwillinge Helen und Amelie. Helena ist mit Yellas Studienfreund und Architekten Paul liiert und Amelie ist immer noch auf der Suche nach sich selbst.

Sehr kurzfristig werden die Vier von ihrer Mutter mit rätselhaften Worten zu einem Familientreffen an die holländischen Küste nach Bergen beordert. Vor 20 Jahren hatte hier die Familie ihren letzten gemeinsamen Sommerurlaub bei denen der Vater tödlich verunglückt ist.

Schon sehr schnell wird klar, dass es im Familiengefüge sehr viel Risse gibt und Unausgesprochenes gärt. Jede der Schwestern hat ihr eigenes privates Päckchen zu tragen dass die Autorin peu à peu mit treffenden und berührenden Worten erzählt.

Im Laufe des Romans zeichnet die in Deutschland und Holland lebende Autorin ein zauberhaftes Bild von der holländischen Küste und beschreibt mit berührend klaren Worten die Eigenheiten und den Flair der Holländer.

Der eigentliche Grund weswegen ihre Mutter Henriette zu diesem Familientreffen bittet, war relativ schnell klar und war für mich keine grosse Überraschung.

Jedoch hat Monika Peetz immer wieder noch einen kleinen Twist in die Geschichte eingebaut und auch zwischen den Zeilen das Gefühl vermittelt dass man auch über sein eigenes Leben nochmals nachdenken sollte.

Besonders gefallen hat mir das Minigolf Spiel im strömenden Regen - hier prallten sehr viele Charakterzüge aufeinander und ich konnte mich sehr oft selbst darin erkennen.

Mein Fazit :
Im Großen und Ganzen ist dieses Buch ein wunderschöner, flüssig zu lesender und berührender Roman über fünf unterschiedliche und starke Frauen die an der Küste Hollands ihre Vergangenheit finden und auch sich Selbst besser verstehen lernen.
Ich muss allerdings gestehen: kein Vergleich zu den Dienstags Frauen. Deshalb einen Punkt Abzug.

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Veröffentlicht am 04.03.2022

grausliger und spannender Auftakt

Gezeitenmord
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Das Buchcover zeigt dunkle Wolken mit einer stark abfallenden Klippenlandschaft und passt somit perfekt zum Buchtitel.

Bereits die ersten Seiten des Buches beginnen bedrohlich und spannend.

Bei einem ...

Das Buchcover zeigt dunkle Wolken mit einer stark abfallenden Klippenlandschaft und passt somit perfekt zum Buchtitel.

Bereits die ersten Seiten des Buches beginnen bedrohlich und spannend.

Bei einem Ebbe Spaziergang im Watt machen der Lehrer Lasse und sein elfjähriger Schüler Villads im dichten Nebel einen grausamen Fund: Im festen Sand des Meeresgrundes finden Sie die halb vergrabene Leiche eines Mannes. Die Flut setzt ein und der Lehrer wird niedergeschlagen. Villads - der Junge ist spurlos verschwunden.

Da die Leiche des Mannes genau an der Deutsch - Dänischen Grenze im Watt gefunden wurde, darf die dänische Polizistin Lykke Teits aus Kopenhagen zusammen mit dem Deutschen Kommissar aus Flensburg Rudolf - Rudi - Lehmann in ihrem ersten Fall ermitteln.

Der Leichenfund , Bjarke Laumann, entpuppt sich als Dieb und Drogenhändler und als One Night Stand von Lykke der ihr am Tag seines Todes noch eine Hilfe SMS gesandt hat.
Das Ermittlerduo wird den hiesigen Polizisten an die Seite gestellt, was dem eigensinnigen, verschlossenen Leiter Mogens Krogh anfangs nicht gefällt. Denn sie ermitteln neben dem Mord an Bjarke auch noch am Fall des verschwundenen Jungen. Hat Krogh doch bei seinem ersten Vermisstenfall eines verschwundenen Mädchens in der Gegend kläglich versagt.

Ihre Untersuchungen konzentrieren sich auf das kleine Dorf Melum, in dem die Bewohner sehr verschlossen sind und jeder Jeden kennt.

Der Fall nimmt mehrere, teils richtig grauslig- spannende Wendungen, bei der ich immer wieder gut mitraten konnte und wollte.
Dennis Jürgensen erzählt die Story flüssig, präzise, stimmig und gut durchdacht. Die Protagonisten sind mir sympathisch und beeindrucken im laufe der Ermittlungen mit ihrem kriminalistischen Gespür. Die dänische Einöde und die verschlossene Dorfgemeinschaft wird vom Autor ausführlich beschrieben.
Auch dem Übersetzer Ullrich Sonnenberg möchte ich hier hervorheben.
Meine einzige kritische Anmerkung : Nützlich und schön wäre es gewesen, wenn in der Innenseite des Buches eine Zeichnung der Landschaft in dem die Geschichte spielt aufgedruckt worden wäre.
Das Buch fand ich so spannend , dass ich es in fast in einem Rutsch durchgelesen habe.


Mein Fazit :
„Gezeitenmord“ ist ein toller, spannender und flüssig geschriebener erster Band des sympathischen dänisch-deutschen Ermittler Duos. Da freu ich mich bereits auf die Fortsetzung.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch dieses Buch des Autors verfilmt wird.

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Veröffentlicht am 15.02.2022

ein krallenscharfes Abenteuer

Mitternachtskatzen, Band 1 - Die Schule der Felidix
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Zur Story
Nova und Henry kommen als neue Schüler in das Internat das sich im Tower of London befindet. Novas Vater ist der berühmte Ausbrecher König, deswegen hat sie bisher in Pflegefamilien gelebt. Henrys ...

Zur Story
Nova und Henry kommen als neue Schüler in das Internat das sich im Tower of London befindet. Novas Vater ist der berühmte Ausbrecher König, deswegen hat sie bisher in Pflegefamilien gelebt. Henrys Eltern sind immer in der Weltgeschichte unterwegs. Aus diesem Grund sind die beiden Kids in Horatius Internat, das auch sehr viele „Gäste“ Katzen beherbergt.
Nach und nach stellt sich heraus, dass die Schüler mit den Katzen sprechen können. Durch den Straßenkater Edison der die beiden Kids um Hilfe bittet finden diese heraus dass auch sie diese Gabe besitzen. Edison und die Mitternachtskatzen - die Leibgarde der Katzenkönigin - bitten Nova und Henry um Hilfe. Penelope , eine machthungrige Siamkatze, hat die Katzenkönigin von England entführt und greift nach der Krone.
Um die Königin Quinn und die ebenfalls gefangene Leibgarde zu befreien müssen sich Nova (mithilfe der Karte ihres Vaters) und Henry in die Tunnel unterhalb Londons wagen und einen Weg in der sicherste Gefängnis Englands finden. Dazu muss Nova sich zwischen einem Treffen mit ihrem Vater und den Katzen entscheiden und ihrer Gabe als Felidix einige Abenteuer zusammen mit den Katzen bestehen muss.


Mitternachtskatzen Band 1 ist ein Kinder/Jugendbuch das mit dem unkomplizierten spannenden Schreibstil sehr flüssig zu lesen ist.

Das Buchcover ist in - passend zum Buchtitel - in Mitternachtsblautönen gehalten und zeigt die beiden Hauptcharaktere Nova und Henry Nachts mit Katzen durch London laufend. Das Buch punktet auch mit einer grösseren Schrift und ist dadurch schnell und leicht zu lesen. Die grafische Gestaltung mit den verschnörkelten Rahmen und die schönen schwarz-weiss Illustrationen die zum jeweiligen Kapitel passen finde ich gelungen. Am Ende des Buches werden die Autorin und der Zeichner/Illustrator „Felidix-mäßig“ vorgestellt.

Die Einzelnen Charaktere wurden von der Autorin wunderschön beschrieben und herausgearbeitet.
Ohne zu viel von der Geschichte preiszugeben, kann ich sagen dass dieses Buch sehr spannend ist und durch die flüssige Schreibweise schnell und leicht zu lesen ist. Die Story des wunderschönen Kinderbuch erinnert ein bisschen an die Geschichten um Harry Potter.
Jedoch sind für mich die Stars der Story die Katzen.

Meiner Meinung nach ist dieses spannende und fantasievolle Buch nicht nur für Kinder , sondern auch für junggebliebene Katzenliebhaber ein wunderbares Leseerlebnis.
Ich freue mich bereits auf den Fortsetzungsband der im September 2022 erscheinen wird.

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Veröffentlicht am 11.02.2022

der Donnerstagsmordclub is back !

Der Mann, der zweimal starb (Die Mordclub-Serie 2)
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Endlich ist sie da, die Fortsetzung der cleveren Rentnergang des DonnerstagsMordclubs. Nachdem die vier Rentner bereits in Teil eins einige liebe Menschen gehen lassen mussten, kündigt sich bereits am ...


Endlich ist sie da, die Fortsetzung der cleveren Rentnergang des DonnerstagsMordclubs. Nachdem die vier Rentner bereits in Teil eins einige liebe Menschen gehen lassen mussten, kündigt sich bereits am Ende von Teil 1 der zweite Fall an: Elizabeth bekommt einen seltsamen Brief.

Das zweite Buch von Richard Osman besticht diesmal mit einem purpur-orangen Buchcover. Wieder ist die Senioren Residenz Cooper Chase darauf abgebildet, diesmal mit einer pinken Eule statt einem gelben Fuchs.

Bereits nach den ersten Zeilen war ich wieder "drin" in der - anfangs - gewöhnungsbedürftigen Kapitel Aufteilung und den zwei unerschiedlichen Erzählperspektiven des Autors.

Die Story wird abwechselnd aus der Ich-Form durch die Tagebuch Einträge von Joyce und in einer neutralen Erzählform erzählt.
Zusätzlich ist das Buch nochmals in drei Teile aufgeteilt, die - wenn ich ehrlich bin - für mich keinen richtigen Sinn ergeben haben.

Die Geschichte beginnt bereits wieder sehr rasant und spritzig. Elisabeth bekommt einen Brief von einem Toten. Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus dass dieser „Tote“ ihr Ex Kollege und Ex Ehemann Douglas ist der ihre Hilfe benötigt.
Er hat von einem Mafiamitglied Diamanten im Wert von 20 Millionen Pfund gestohlen und wird nun gesucht.
Ibrahim wird bei einen Ausflug überfallen und schwer verletzt, dass bringt die eingeschworene Gruppe in Rage und sie suchen mit den Polizisten Donna und Chris den Gewalttäter.

Der britische Autor, Fernsehmoderator und Produzent Richard Osman erzählt in seinem Debütnachfolger in seinem köstlich witzig britischem Schreibstil zwei unterschiedliche Kriminal Fälle, welche nach sehr vielen Twists doch zum Schluss miteinander verwoben sind.
Da er in seinem ersten Buch bereits sehr viele Tote produziert hatte, war es klar dass auch in Band 2 sich die Leichen häufen werden.

Ich habe während meiner Lektüre mit den rüstigen Akteuren mitgerätselt, mitgefiebert und vor allem auch mitgelitten.

In diesem Buch wird mehr und mehr klar, dass sich Joyce als zweite Hauptakteurin mausert und sie „ Dame“ Elizabeth langsam ebenbürtig wird. Köstlich finde ich die Tagebuch Einträge von Joyce wie sie immer wieder abschweift und auch dazwischen über alltägliches schreibt.
Jedoch meine absoluten Lieblingscharaktere sind der weise, sehr schlaue Ex-Psychiater Ibrahim und der maulfaule ebensoschlaue Pole Bogdan.

Mein Fazit :
Die witzigen Dialoge und der herrlich britische Humor machen diesen Roman zu einem wunderbaren Lesevergnügen.

Den Schluss Satz überlasse ich der weisen Joyce :
„Ich merke immer mehr, wie wichtig es ist, manchmal inne zu halten, einfach ein Gläschen zu trinken und zu schwatzen, selbst wenn sich rundherum die Leichen türmen……Was sie in letzter Zeit doch verstärkt tun.“

… in diesem Sinne vergeben ich 5 von 5 Sternen und trinke jetzt ein Gläschen auf einen hoffentlich bald erscheinenden weiteren Fall des Donnerstag-Mordclubs.

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