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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2024

Es wird spannend

Wie Spuren am See - Die Rückkehr
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Isabella und Chris leben jetzt verliebt in der von Ada geerbten Villa in Lindau. Sie freuen sich auf einen gemeinsamen Urlaub, als plötzlich die 70jährige Gudrun vor der Tür steht. Sie war eine nahe Freundin ...

Isabella und Chris leben jetzt verliebt in der von Ada geerbten Villa in Lindau. Sie freuen sich auf einen gemeinsamen Urlaub, als plötzlich die 70jährige Gudrun vor der Tür steht. Sie war eine nahe Freundin von Ada und ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann. Isabella hat Mitleid mit der Frau und bietet ihr erst einmal Asyl.
In diesem zweiten Band der Bodensee-Saga wird es spannend. Die Geschichte steigert sich im Laufe der Handlung zum reinsten Krimi. Zwischenzeitliche Zeitsprünge in das Jahr 1968 lassen die Geschehen der Vergangenheit dem Leser bildlich vor den Augen erscheinen. Und so langsam fügen sich die Puzzleteile zusammen.
Der sprachgewaltige Schreibstil der Autorin macht das Lesen zu einem Erlebnis und so konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, sondern musste es auf einen Rutsch lesen.
Diese Fortsetzung hat mir besser gefallen als der erste Teil. Jetzt freue ich mich auf den dritten Band, der im Juli 2024 erscheinen soll.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 05.03.2024

Spannender zweiter Band der Dilogie

Frühlingswege in Arrowwood
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In dieser Fortsetzung des Buches "Winterspuren in Arrowwood" wird es sehr berührend und fesselnd. Es ist die ergreifende Geschichte um zwei junge Frauen, die um ihr Zuhause, der Sleeping Lake Ranch in ...

In dieser Fortsetzung des Buches "Winterspuren in Arrowwood" wird es sehr berührend und fesselnd. Es ist die ergreifende Geschichte um zwei junge Frauen, die um ihr Zuhause, der Sleeping Lake Ranch in Kanada sowie um die Tiere bangen und kämpfen müssen. Und die lernen müssen, dass es keine Schande ist, Hilfe anzunehmen.
Der Autorin ist es auch in dieser Fortsetzung gelungen, eine gefühlvolle und spannende Geschichte zu schreiben. Durch ihre bildhafte Schreibweise ließ sie mich sehr schnell in die Handlung eintauchen. Lebensecht und detailliert hat sie die verschiedenen Protagonisten dargestellt. So fiel es mir leicht, mich in sie hineinversetzen zu können.
Diese wunderschöne Geschichte hat mit dermaßen gefangen genommen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Auch ohne Kenntnis des ersten Bandes ist dieses Buch gut zu lesen, doch empfiehlt es sich, zum besseren Verständnis, mit dem ersten zu beginnen.
Sehr gerne vergebe ich 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 05.03.2024

Emotionaler Auftakt der Dilogie

Fräulein Liebe und das Glück der Bücher
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Eva Liebe hat alles verloren. Durch einen Bombeneinschlag ihre Familie, und ihr Verlobter Alfred ist kurz nach seinem Einsatz an der Front gefallen. Sie erinnert sich daran, dass in Andernach ihr Onkel ...

Eva Liebe hat alles verloren. Durch einen Bombeneinschlag ihre Familie, und ihr Verlobter Alfred ist kurz nach seinem Einsatz an der Front gefallen. Sie erinnert sich daran, dass in Andernach ihr Onkel mit seiner Frau eine Buchhandlung führt. Verzweifelt macht sie sich auf den langen Weg von Berlin an den Rhein. Doch ihr Onkel ist an der Front und Tante Maria ist vom plötzlichen Auftauchen der 18jährigen alles andere als begeistert.
Eva gelingt es durch ihre tatkräftige Unterstützung in Haushalt und Buchhandlung das Vertrauen und die Zuneigung ihrer Tante zu gewinnen. Und sie lernt Georg, einen jungen kriegsversehrten Schreiner kennen. Doch dann schlägt, mitten in einer geheimen Lesung, eine Bombe ein und zerstört die Buchhandlung.
Fiktion und wahre Begebenheiten hat die Autorin in diesem ersten Teil gekonnt miteinander verwoben. Der Leser begleitet die junge Eva Liebe durch die letzten Kriegsmonate und erlebt ihre Wandlung von der ängstlichen zur selbstbewussten und zupackenden jungen Frau. Die einzelnen Charaktere hat Susanne Esser bildhaft und authentisch beschrieben und führt mit einem flüssigen Schreibstil durch die bewegte Handlung.
Mir hat dieses Buch unterhaltsame Lesestunden bereitet und so bin ich gespannt, wie es im zweiten Teil weiter geht.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 05.03.2024

Ein Roman voller Tiefe, jedoch auch mit vielen Längen

Eine glückliche Zuflucht
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Norma lebt mit ihrem Pferd St. Fred und ihren beiden Hunden auf einem Anwesen in der Nähe der kleinen Stadt Sloot.
Sie ist freiwilliges Mitglied des Suchtrupps eines Nationalparks und hilft, vermisste ...

Norma lebt mit ihrem Pferd St. Fred und ihren beiden Hunden auf einem Anwesen in der Nähe der kleinen Stadt Sloot.
Sie ist freiwilliges Mitglied des Suchtrupps eines Nationalparks und hilft, vermisste Personen wiederzufinden.
Als die junge Jill als verschollen gemeldet wird, ist Norma wieder beim Suchtrupp dabei. Sie findet das Mädchen verzweifelt und hungrig in einer Höhle. Hier hat sie sich vor ihrem brutalen und gewalttätigen Freund Jake versteckt und weigert sich, zu ihm zurückzugehen. Norma bringt Jill in Sicherheit. Doch niemand darf davon erfahren.
5 Jahre später soll Jake des Mordes an Jill angeklagt werden. Dürfen Jill und Norma ihr Geheimnis weiter hüten, oder werden sie die Wahrheit aufdecken?
Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen, doch dieses Mal konnte sie mich mit ihrem Roman nicht ganz überzeugen. Zwar hat sie die relevanten Charaktere bildhaft in Szene gesetzt und die Handlung authentisch und nachvollziebar beschrieben. Doch die langen Gespräche, die immer wieder um dasselbe Thema gingen, standen für mein Empfinden im Vordergrund. Sicher waren sie wichtig, um das Verhalten Normas zu verstehen und der Handlung noch mehr Tiefgang zu geben, doch es ging zu Lasten der Spannung. Doch dieses ist allein mein persönliches Empfinden und ich glaube, dass andere Leser von diesem Buch begeistert sein werden. Von mir bekommt dieser Roman 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.03.2024

Habe mir mehr erhofft

Wenn Erinnerung uns befreit
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Nachdem ich mit Begeisterung den ersten Band der Reihe gelesen hatte, freute ich mich natürlich auf diese Fortsetzung. Doch schnell merkte ich, dass meine Erwartungen zu hoch geschraubt waren. Denn statt, ...

Nachdem ich mit Begeisterung den ersten Band der Reihe gelesen hatte, freute ich mich natürlich auf diese Fortsetzung. Doch schnell merkte ich, dass meine Erwartungen zu hoch geschraubt waren. Denn statt, dass es dramatisch und bewegend weitergeht, erhielt ich einen ausgiebigen Lehrgang über die Fayence- und Fliesenmanufaktur der Delfter Kacheln. Ebenso bin ich jetzt über die Ziegelherstellung bestens unterrichtet. Und bei all diesen Ausführungen ging die erwartete Handlung ein wenig unter.
Zu Claras Entsetzen besucht Matteo den Perlmutthof, in der Hoffnung, Clara wieder zu gewinnen. Die drei Onkel von Valentin, die in den beiden benachbarten Höfen leben, wollen oder können einen uralten familiären Streit nicht beenden. Erst durch die Auswirkungen der Agrarreform von 1948, die droht, den Brüdern ihre Existenz zu nehmen, sind sie notgedrungen gezwungen, miteinander zu reden. Die Lösung dieser Probleme kam mir dann doch sehr an den Haaren herbeigezogen vor.
Trotz all meiner Kritiken will ich diesen Band nicht verdammen. Die Liebesgeschichte um Clara, Valentin und Matteo ist nachvollziehbar und jener Zeit sehr gut angepasst. Auch der Familienzwist ist authentisch. Wenn das Ende nur nicht so angepasst, unglaubwürdig und fantastisch wäre.
Mein persönliches Fazit:
Sicher wird dieser Band auch seine Liebhaber finden, für mich war er leider nicht das, was ich mir vorgestellt und erhofft hatte. 3 Sterne.

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