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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.09.2023

Die Nachkriegsgeneration

Die Hoffnung der Nebelkinder
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Mit einem bestechenden Schreibstil erzählt Stefanie Gregg in diesem dritten Band der Reihe die Geschichte
von Ana, ihrer Tochter Lilith und dem Enkel Aaron. Liliths große Liebe ist Robert, der jedoch von ...

Mit einem bestechenden Schreibstil erzählt Stefanie Gregg in diesem dritten Band der Reihe die Geschichte
von Ana, ihrer Tochter Lilith und dem Enkel Aaron. Liliths große Liebe ist Robert, der jedoch von dem Trauma seiner Kindheit nicht loskommen kann und Lilith immer wieder entgleitet. Nach Jahren der Trennung steht er wieder vor ihr mit der Bitte, seinen unehelichen 13 jährigen Sohn bei sich aufzunehmen und für ihn zu sorgen. Doch Lilith scheint mit diesem Ansinnen total überfordert zu sein.
Dieser Roman beschreibt nachvollziehbar, eindringlich und gefühlvoll die Gespenster der Vergangenheit, hervorgerufen durch Erlebnisse und und Verhaltensweisen der Eltern, die selber durch den Krieg schwer gezeichnet waren, sowie deren Auswirkungen auf die nachfolgende Generation.
Schnell konnte ich mich in die verschiedenen und unterschiedlichen Charaktere hineinversetzen, die bildhaft und authentisch dargestellt sind. Durch die flotte Schreibweise der Autorin flogen die Seiten nur so dahin.
Fazit:
Ein tief beeindruckender Roman, den ich sehr gerne weiterempfehle. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.09.2023

Die bedrückende Geschichte einer Flucht

Die Kinder des Don Arrigo
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Der Roman schildert die wahre Geschichte einer Flucht von Kindern und Jugendlichen, die auf dem Weg nach Palästina in Nonantola in der Villa Emma eine vorübergehende sichere Bleibe finden. Doch auch hier ...

Der Roman schildert die wahre Geschichte einer Flucht von Kindern und Jugendlichen, die auf dem Weg nach Palästina in Nonantola in der Villa Emma eine vorübergehende sichere Bleibe finden. Doch auch hier lassen die Nazis nicht lange auf sich warten und schon bald ist die Sicherheit nicht mehr gewährleistet. Der örtliche Pfarrer der Gemeinde, Don Arrigo, sorgt weiterhin für den Schutz der Verfolgten und die Dorfbewohner helfen uneigennützig, wo sie nur können. Jetzt soll ein abenteuerlicher und riskanter Plan die Gestrandeten retten.
Basierend auf akribisch recherchierten Begebenheiten, lässt der Autor den fiktiven 11jährigen Natan seine Geschichte erzählen. Es ist eine berührende und aufwühlende Geschichte, die von Freundschaft, Zusammenhalt und der bedingungslosen Hilfsbereitschaft der Dorfbewohner berichtet. Die Handlung ist mitreißend und nachvollziehbar aufgebaut, der Schreibstil ruhig gehalten. Die verschiedenen Charaktere hat Ivan Sciapeconi bildhaft und authentisch dargestellt.
Fazit:
Ein Roman, deren Handlung unter die Haut geht. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.09.2023

Klein, aber fein

Aufgeben ist keine Option!
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Dieses kleine Buch beinhaltet sieben unterhaltsame Kurzgeschichten über Frauen, die glauben, keinen Ausweg mehr zu sehen. Es sind Geschichten, die zum Nachdenken anregen.
Es sind Geschichten für Zwischendurch, ...

Dieses kleine Buch beinhaltet sieben unterhaltsame Kurzgeschichten über Frauen, die glauben, keinen Ausweg mehr zu sehen. Es sind Geschichten, die zum Nachdenken anregen.
Es sind Geschichten für Zwischendurch, herzerwärmend und mit positivem Ausgang. Der flüssige und leichte Schreibstil der Autorin machte das Lesen zu einem reinen Vergnügen.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.09.2023

Ungemein fesselnd

Die Unerhörten
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In diesem dritten Band der Trilogie schließt Hannah Bloch mit der Verfolgung der Nazi-Verbrecher ab und begleitet ihren Mann Scott in die USA, um mit ihm in Bosten neu zu beginnen. Doch auch hier wird ...

In diesem dritten Band der Trilogie schließt Hannah Bloch mit der Verfolgung der Nazi-Verbrecher ab und begleitet ihren Mann Scott in die USA, um mit ihm in Bosten neu zu beginnen. Doch auch hier wird sie mit der Zeit nicht glücklich und kehrt nach einem schrecklichen Verlust wieder nach Deutschland zurück. In Frankfurt lernt sie die 16jährige Marie Lenz kennen.
Auch in diesem letzten Teil ist die Handlung unglaublich fesselnd aufgebaut, und die regelmäßigen Perspektivenwechsel zwischen den einzelnen Protagonisten erlauben tiefe Einblicke in die Gedanken und Gefühle der relevanten Charaktere. Auch lassen Hannahs kurze Erinnerungen die Geschehen in der Vergangenheit besser verstehen. Historische Fakten hat Volker Dütz nachvollziehbar in die Geschichte mit eingearbeitet. Sprachlich überzeugt der Roman von der ersten bis zur letzten Zeile. Allerdings wirkte die Geschichte zum Schluss auf mich etwas sehr fantastisch, logisch verwirrend und nicht unbedingt glaubwürdig. Aber es ist ein ganz toller Roman, bei dem man dem Autoren gewisse Freiheiten erlauben sollte.
Mein Fazit:
Ein Abschlussband, der es in sich hat. Doch sollte man zum besseren Verständnis mit dem ersten Buch beginnen, um die Geschehen besser verstehen zu können. 5 dicke Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.09.2023

Ohmes Erinnerungen

Zwischen den Zeiten leuchtet der Schnee
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Einen Tag nach ihrem 8. Geburtstag stirbt der Großvater im Januar 1968 an Herzversagen. Und Ohme berichtet der Enkelin Begebenheiten aus der Vergangenheit dieses einzigartigen Menschen.
Erzählt wird dieser ...

Einen Tag nach ihrem 8. Geburtstag stirbt der Großvater im Januar 1968 an Herzversagen. Und Ohme berichtet der Enkelin Begebenheiten aus der Vergangenheit dieses einzigartigen Menschen.
Erzählt wird dieser Roman abwechselnd in zwei Zeitebenen. Einmal begibt sich der Leser in das Jahr 1968, als Ohme sich erinnert. Dann taucht er in die Vergangenheit ab und beschreibt Ausschnitte des Lebens von Anselm. Dabei wird auch Ohmes Familie nicht ausgelassen. Lustige und skurrile sowie auch nachdenklich stimmende Episoden wechseln sich ab.
Dieses Buch, in dem auch politische Ereignisse mit eingebunden sind, schildert ein Stück Zeitgeschichte. Es ist kurzweilig und interessant zu lesen, wozu auch der angenehme Schreibstil der Autorin beiträgt. Die verschiedenen Charaktere sind eindrucksvoll und nachvollziehbar gezeichnet.
Diesen lesenswerten Roman empfehle ich sehr gerne weiter und vergebe 4 Sterne.

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