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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2023

Ein empfehlenswerter Historienroman

Das Geheimnis des Klosterplans
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Die Geschichte handelt hauptsächlich im Jahre 839 während der Regentschaft von Kaiser Ludwig dem Frommen, dem Sohn Karls des Großen. Isenbart, der Sohn von Karamann, dem Grafen von Dietfurt, wird von seinem ...

Die Geschichte handelt hauptsächlich im Jahre 839 während der Regentschaft von Kaiser Ludwig dem Frommen, dem Sohn Karls des Großen. Isenbart, der Sohn von Karamann, dem Grafen von Dietfurt, wird von seinem Vater auf eine Reise geschickt, deren eigentlichen Sinn er nicht vollständig kennt. Auf dieser Reise erlebt er diverse Abenteuer, die in der Vorgeschichte der zu lösenden Aufgabe begründet sind.
Monika Küble entwickelt die Familiengeschichte Isenbarts anhand der auftretenden Figuren des Romans.
Dabei schildert sie, angefangen bei der Landschaft, bei der Beschreibung der Personen und deren Verhaltensweisen, präzise den Verlauf der Geschichte.
Durch die relative Kürze der einzelnen Kapitel entsteht beim Leser nie das Gefühl einer aufkommenden Langeweile, sondern man legt das Buch nur ungern wieder aus der Hand. Auch durch die Beschreibung der Lebensumstände der einzelnen Personen wird man ins Zeitgeschehen hineingezogen.
Wenn man bisher kein Fan von historischen Romanen war, so kann dieses Buch dafür sorgen, dass sich das ändert.
Ich gebe dem Werk 5 Sterne und eine ausdrückliche Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.04.2023

Ergreifend – Ein historischer Roman, basierend auf wahren Begebenheiten

Anno 1741 - Fremde Heimat
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Im Frühjahr 1741 machen sich 120 Menschen in der Pfalz auf, um nach Amerika auszuwandern. Sie haben ihr Hab und Gut verkauft, um in Pennsylvania neu anzufangen, ihre Familie ernähren zu können und nicht ...

Im Frühjahr 1741 machen sich 120 Menschen in der Pfalz auf, um nach Amerika auszuwandern. Sie haben ihr Hab und Gut verkauft, um in Pennsylvania neu anzufangen, ihre Familie ernähren zu können und nicht mehr wegen ihres Glaubens angefeindet zu werden. Doch sie wissen nicht, dass ihre Reise wegen eines neuen Gesetzes an der niederländischen Grenze enden wird. Obdachlos, fast ohne Geld, müssen die Gestrandeten jetzt versuchen, sich irgendwie eine neue Existenz aufzubauen.
Sylvia Koppermann erzählt in diesem Buch die Geschichte ihrer Vorfahren. Es ist unbeschreiblich, unter welchen Umständen sie um ihr Dasein fürchten und kämpfen mussten. Auch wenn die einzelnen Charaktere fiktiv beschrieben sind, so waren sie doch real. Die Handlung ist aufwühlend und überaus spannend, und wenn man bedenkt, zu welcher Zeit sich dieses Drama abgespielt hat, auch nachvollziehbar. Wie von der Autorin gewohnt, führt sie mit einem lockeren und leichten Schreibstil durch dieses Buch.
Mein Fazit:
Ein penibel recherchierter Roman, den ich unbedingt weiterempfehlen kann. 5 dicke Sterne.

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Veröffentlicht am 11.04.2023

Angenehme und leichte Urlaubslektüre

Hörst du das Meer rauschen
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Liebevoll hat Fee zum 4. Jahrestag ihrer Beziehung mit Tobias alles vorbereitet und wartet jetzt ungeduldig auf ihren Freund. Doch Tobias kommt nicht nach Hause. Er liegt nach einem Motorradunfall im Krankenhaus. ...

Liebevoll hat Fee zum 4. Jahrestag ihrer Beziehung mit Tobias alles vorbereitet und wartet jetzt ungeduldig auf ihren Freund. Doch Tobias kommt nicht nach Hause. Er liegt nach einem Motorradunfall im Krankenhaus. Fee fährt zu ihm, doch Brit, eine Arbeitskollegin von ihm, sitzt an seinem Bett. Beide wirken sehr vertraut.
Zur gleichen Zeit verschwindet Fees Oma Hanni ohne Nachricht an die Familie. Die Vorwahl einer Telefonnummer führt Fee auf die Insel Juist. Und auf dieser Insel ändert sich das Leben von Fee und ihrer Großmutter.
Bildhaft erzählt die Autorin in diesem Buch die Geschichte von zwei Frauen, die auf Juist einen Neuanfang finden. Fee findet heraus, dass ihr Freund eine Affäre hat und reist ihrer Oma nach. Während Oma ihre Erinnerungen an Juist aufleben lässt, lernt Fee den gut aussehenden Mattes kennen.
Es ist ein sehr unterhaltsamer Roman ohne großen Tiefgang. Die Protagonisten sind anschaulich beschrieben und der Schreibstil führt flott durch diese Lektüre.
Mein Fazit:
Wer angenehme und leichte Unterhaltung für den Urlaub sucht, liegt mit diesem Buch goldrichtig.
3 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.04.2023

Geheimnisse der Vergangenheit

Im Licht der Morgensonne
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Nach dem Tod ihrer Großmutter Ruth kehrt Ivy nach 12jähriger Abwesenheit aus New York nach North Carolina zurück, um das Strandhaus ihrer Oma, in dem sie groß geworden ist, zu räumen. Es ist Winter, die ...

Nach dem Tod ihrer Großmutter Ruth kehrt Ivy nach 12jähriger Abwesenheit aus New York nach North Carolina zurück, um das Strandhaus ihrer Oma, in dem sie groß geworden ist, zu räumen. Es ist Winter, die Stürme toben und bringen ein Schiffswrack wieder an die Oberfläche, das zuletzt vor 72 Jahren gesichtet wurde. Und durch dieses Wrack kommen alt gehütet Geschehen zutage, die Ivy erschüttern lässt.
Dieser Roman wird in zwei Zeitzonen erzählt. Die Kapitel wechseln stets vom Jahr 2022 in das Jahr 1950 und wieder zurück. In der Vergangenheit erfährt der Leser vom Leben ihrer Großmutter Ruth und den Ereignissen, die damals geschahen.
Die einzelnen Protagonisten hat Mary Ellen Tayler bildhaft und nachvollziehbar beschrieben. Leider konnte mich die Handlung nicht so richtig mitreißen, denn für mein Empfinden kam erst in den letzten Kapiteln etwas Spannung auf. Trotzdem ließ sich das Buch durch den leichten und flüssigen Schreibstil der Autorin angenehm lesen.
Mein Fazit:
Ein leichter Wohlfühlroman für an angenehme Lesestunden. 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.04.2023

Neuanfang in Argentinien

Pfeif auf den Prinzen, ich nehm das Alpaka
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Zum 4. Jahrestag ihrer Beziehung macht Ben mit Amy Schluss. Gerade, als sie ihm erzählen will, dass sie ihren Job gekündigt hat, um als Übersetzerin neu zu starten. Glücklicherweise wartet im Haus ihrer ...

Zum 4. Jahrestag ihrer Beziehung macht Ben mit Amy Schluss. Gerade, als sie ihm erzählen will, dass sie ihren Job gekündigt hat, um als Übersetzerin neu zu starten. Glücklicherweise wartet im Haus ihrer Eltern ein Brief ihrer Tante aus Argentinien, die sie bittet, ihr bei der Erweiterung ihrer Farm behilflich zu sein.
Sieben Wochen später macht sich Amy auf den Weg nach Südamerika.
Diese Geschichte von Amy, die im fernen Argentinien ihrer Tante dabei helfen will, die Estancia für Touristen attraktiv zu machen, findet nicht nur Gefallen an den Alpakas, sondern auch an Nicolás, einem mürrischen und attraktiven Gaucho. Erst, nachdem beide ein Alpakafohlen retten konnten, kommen sich beide etwas näher.
Auch wenn die Geschichte im Verlauf vorhersehbar ist, hat sie mich doch beeindruckt genommen. Durch den spritzigen und humorvollen Schreibstil der Autorin wurde das Lesen zu einem Vergnügen. Die verschiedenen Protagonisten hat Jana Portas sehr gut dargestellt. Ein besonderes Highlight dieses Buches sind die Ratschläge für die gute Ehefrau, die jedes Kapitel einleiten.
Mein Fazit:
Ein Roman voller Witz und Emotionen, der mich wunderbar unterhalten hat. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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