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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.05.2023

Fesselnder zweiter Teil der Kaufhaus-Saga

Das Kaufhaus – Zeit der Wünsche
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In diesem zweiten Teil über die Entstehung der Hertie-Kette begleiten wir die Gründer der Dynastie weiter und erleben, wie die Geschäfte expandieren und weitere Geschäfte in Schweinfurt und Elberfeld gegründet ...

In diesem zweiten Teil über die Entstehung der Hertie-Kette begleiten wir die Gründer der Dynastie weiter und erleben, wie die Geschäfte expandieren und weitere Geschäfte in Schweinfurt und Elberfeld gegründet werden. Auch im Stammhaus in Stralsund wird der Platz eng. Der Erfolg ist unbeschreiblich, denn es gibt noch keine Geschäfte, die alles unter einem Dach anbieten. Es treten Probleme auf, doch Dank des Onkels Hermann Tietz, der Flora und Leonhard Tietz stets hilfreich zur Seite steht, können sie gelöst werden.
In relativ kurzen Kapiteln schildert Susanne von Berg in verschiedenen Perspektiven von den Nöten, Erfahrungen und Zukunftsvisionen der relevanten Protagonisten. Dabei kommt auch die Liebe nicht zu kurz.
Authentisch und nachvollziehbar sind die einzelnen Charaktere gestaltet. Mit einem lebendigen Schreibstil führt die Autorin durch die spannende und sehr unterhaltsame Handlung, in der sich Fiktion und Tatsache die Waage halten.
Mein Fazit:
Ein sehr gut recherchierter Roman, auf dessen dritten Teil ich mich freue. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 16.05.2023

Ein Roman, der tief ins Herz trifft. Ein absolutes Lesehighlight

Sehnsuchtsjahre (Band 1)
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Erzählt wird die Geschichte von Helene, Daniel und Ulrich, die bis zu dem Zeitpunkt, an dem Ulrich ein bekennender Nazi wurde, unzertrennliche Freunde waren. Da Daniel Jude ist, droht ihm jetzt auch von ...

Erzählt wird die Geschichte von Helene, Daniel und Ulrich, die bis zu dem Zeitpunkt, an dem Ulrich ein bekennender Nazi wurde, unzertrennliche Freunde waren. Da Daniel Jude ist, droht ihm jetzt auch von Ulrich Gefahr. Als Daniel in Gefahr gerät, bleibt Helene nichts anderes übrig, als Ulrich um Hilfe zu bitten. Und dieser fordert dafür einen sehr hohen Preis von Helene.
Dieser Roman geht dem Leser unter die Haut. In kurzen Kapiteln wird, zum Teil zeitgleich, das Handeln und die Gefühle der einzelnen Protagonisten beschrieben. Dabei werden die schrecklichen und grausamen Begebenheiten der Nazizeit deutlich herübergebracht. Die Handlung ist dramatisch und durch immer wieder unvorhersehbare Wendungen steigt der Spannungsbogen bis zum Ende kontinuierlich an. Mehr als einmal musste ich beim Lesen eine kurze Pause einlegen, um meine Nerven wieder zu beruhigen. Eindrucksvoll hat die Autorin die relevanten Charaktere beschrieben und so fiel es mir leicht, mich in sie hineinversetzen zu können. Mit einem flüssigen und sehr fesselnden Schreibstil führt Claudia Meimberg durch dieses Buch.
Mein Fazit:
Ein absolutes Lesehighlight, das noch lange nach Beendigung des Buches nachwirkt. Für Liebhaber dieses Genres absolut empfehlenswert. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.05.2023

Was nicht sein darf, das gibt es auch nicht

Katharsis. Drama einer Familie
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Um es gleich vorweg zu nehmen, dieser Roman mit autobiografischen Zügen ist keine leichte Kost. Denn es geht um Kindesmissbrauch innerhalb der Familie durch eine Frau. Dazu kommt die Lieblosigkeit des ...

Um es gleich vorweg zu nehmen, dieser Roman mit autobiografischen Zügen ist keine leichte Kost. Denn es geht um Kindesmissbrauch innerhalb der Familie durch eine Frau. Dazu kommt die Lieblosigkeit des Vaters, der bis zum Schluss die Wahrheit nicht akzeptieren will und kann. Teilweise musste ich das Buch kurz zu Seite legen und kräftig durchatmen, so sehr nahm mich dieses Thema mit.
Michael Reh erzählt in einer sehr packenden Schreibweise aus verschiedenen Perspektiven über die brutalen familiären Geschehen. Nach etwa der Hälfte des Buches wird es zu einem Krimi, der die Gänsehaut auf der Haut nicht stoppen kann.
Meine Hochachtung vor dem Autoren, dass er den Mut aufbrachte, seine Erlebnisse in einem Roman mit teilweise fiktivem Inhalt auf Papier zu bringen.
Mein Fazit:
Ein bestürzendes Familiendrama, welches 5 dicke Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung verdient.

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Veröffentlicht am 09.05.2023

Familie ist das Wichtigste

Die Schmetterlings-Schwestern
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Dieser Roman erzählt die Geschichte der Schwestern Leigh und Meredith Henderson, die nie eine Beziehung zueinander entwickelt haben. Vor acht Jahren ist Leigh nach New York gezogen und hat dort Karriere ...

Dieser Roman erzählt die Geschichte der Schwestern Leigh und Meredith Henderson, die nie eine Beziehung zueinander entwickelt haben. Vor acht Jahren ist Leigh nach New York gezogen und hat dort Karriere gemacht. Jetzt ist sie von einem Tag auf den anderen aus ihrem Job geworfen worden. Auf Bitte ihrer Mutter, zu der sie seit ihrem Auszug keinen Kontakt mehr hatte, reist sie nach Tennessee in das alte Cottage der Familie. Und auch Meredith wird kommen. Es ist der Ort, an dem sie die schönste Zeit ihrer Kindheit und und Jugend verbracht hat und damals ihre Jugendliebe Colton zurück ließ, den sie nie vergessen konnte. Doch Meredith scheint sich mit ihm bestens zu verstehen.
Diese Geschichte, in der Wunden der Vergangenheit wieder aufgerissen werden und die Schwestern scheinbar niemals zusammenfinden werden, ist von der Autorin bestens durchdacht und nachvollziehbar geschrieben. Authentisch und bildhaft sind die Protagonisten dargestellt. Mit einem einfühlsamen und leichten Schreibstil führt Jenny Hale den Leser durch die abwechslungsreiche Handlung.
Mein Fazit:
Mir hat diese Lektüre unterhaltsame Lesestunden bereitet. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 09.05.2023

Eine aufwühlende Lebensgeschichte

Der Duft der schwarzen Erde
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Dieser Roman führt den Leser in das Jahr 1940 nach Bessarabien. Hier lebt die 18jährige Alma mit ihren fünf Brüdern auf einem Weingut. Sie liebt dieses Leben, die Steppe, die Freiheit. die Weinberge und ...

Dieser Roman führt den Leser in das Jahr 1940 nach Bessarabien. Hier lebt die 18jährige Alma mit ihren fünf Brüdern auf einem Weingut. Sie liebt dieses Leben, die Steppe, die Freiheit. die Weinberge und ihren besten Freund Gregor und träumt davon, selber einmal Winzerin zu sein und das Gut zusammen mit ihren ältesten Bruder führen zu können. Doch dann kommen die Nazis und alle Volksdeutschen müssen umsiedeln, das Land, das seit Generationen ihre Heimat geworden ist, verlassen und „heim ins Reich“ ziehen. Auch Alma und Gregor wird es ein Abschied, vielleicht für immer?
Diese Geschichte, die auf Tatsachen beruht, ist aufwühlend und geht unter die Haut. Die Geschehen im heutigen Moldawien waren mir bisher unbekannt und mehr als einmal zog sich eine Gänsehaut über meinen Rücken. Die relevanten Protagonisten hat Sibel Daniel gefühlvoll und authentisch beschrieben und so war es mir möglich mich jederzeit in die junge Alma hineinversetzen zu können. Die Handlung ist fesselnd und dramatisch. Der Spannungsbogen steigt während des Lesens kontinuierlich an und bleibt bis zum Ende des Buches erhalten. Durch den flüssigen, bildhaften und packendem Schreibstil der Autorin flogen die Seiten nur so dahin.
Da zum Schluss sehr viele Fragen offen blieben, fiebere ich jetzt dem zweiten Teil entgegen, der im Dezember 23 erscheinen soll.
Mein Fazit:
Für mich zählt dieser erste Band der Reihe „Fremde Heimat“ zu einem absoluten Lesehighlight. Er ist ein Stück Zeitgeschichte, spannend, aufwühlend und voller Dramatik. Mit Überzeugung empfehle ich ihn weiter und vergebe 5 dicke Sterne.

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