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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2025

Entdecke die Welt

Reisefieber
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Julia Finkernagel nimmt mich in ihrem Buch Reisefieber erschienen im Knesebeck Verlag mit auf Tour. Egal ob in die Wüste, aufs Eis, aufs Wasser oder in die Berge, zu Fuß, per Rad, per Schiff oder per Zug. ...

Julia Finkernagel nimmt mich in ihrem Buch Reisefieber erschienen im Knesebeck Verlag mit auf Tour. Egal ob in die Wüste, aufs Eis, aufs Wasser oder in die Berge, zu Fuß, per Rad, per Schiff oder per Zug. Hört sich doch alles auf den ersten Blick interessant an, oder?

Auch wir haben im Laufe unserers Lebens bereits einiges von der Welt gesehen. Kurioses erlebt, skurile Typen kennen gelernt, sind in manches Fettnäpfchen getreten, haben mit netten Tierchen unsere Probleme gehabt und noch vieles mehr. Da gibt es hier für alles hilfreiche Tipps.

Julia Finkernagel schreibt in humorvoller Art von ihren Erlebnissen, hinterlässt den einen oder anderen hilfreichen Tipp und untermalt das mit ihren eigenen Erlebnissen. Aufgeteilt ist es in vier Kapitel, vom passenden Reiseziel finden über Packlisten und Tipps vor der Abreise bis hin zur Rezeptbos fürs freundliche Unterwegssein. In der Mitte des Buches finden sich einge private Fotografien von ihren Reisen, zu denen sich die passende Unterhaltung im Buch findet.

Als bereits erprobter Reisehase habe ich mich hier bestens unterhalten gefühlt und habe bei vielem lächeln müssen, weil ich einiges so oder so ähnlich nur bestätigen kann. Lustig fand ich auch das fröhliche Glossar im Anhang, aber man weiß ja nie wofür es gut ist.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Muss man mögen

Warten auf Goldberg
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Muss man mögen. Auf den ersten Blick hat mich das Cover angezogen, es wirkt definitiv lustig, mit dem Titel konnte ich nicht viel anfangen. Der Klappentext klang da ansprechend, denn es ist das sechste ...

Muss man mögen. Auf den ersten Blick hat mich das Cover angezogen, es wirkt definitiv lustig, mit dem Titel konnte ich nicht viel anfangen. Der Klappentext klang da ansprechend, denn es ist das sechste Bierabenteuer von Thomas Lang und es geht um Hopfenpflanzen, die von einer misterösen Krankheit befallen sind. Okay, ich mag ein gutes Bier, besonders jetzt zur Grillsaison und Krimis lese ich ebenfalls gerne. Also auf in Minkins sechstes Bierabenteuer. Anfangs lerne ich dann sofort die Hauptpersonen kennen sowie diejenigen, die bei diesem Abenteuer noch dabei sind. So erhalte ich bereits vor dem Lesen einen ersten Eindruck über die Teilnehmenden, was ich durchaus zu schätzen weiß, denn da ist ein jeder unterhaltsam beschrieben. Der Prolog startet richtig spannend und dann tut sich erstmal nicht viel.

Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, mir an vielen Stellen auch zu ausschweifend, es werden teils alberne Redewendungen verwendet und Songs aus vergangenen Zeiten, an die sich nicht mehr alle erinnnern werden. Stuttgart und Tettnang sind ausführlich und atmosphärisch beschrieben, so dass ich mich dort nun, obwohl ich noch nie vor Ort war, sehr gut auskenne.

Minkin, als Ermittler ist ein skuriler Typ, mit dem ich leider nicht warm werden konnte. Er ist unorganisiert, trinkt zuviel, lebt in den Tag hinein. Sein Team, Cop Schneider und Bachmann sind ebenso Charaktere, die nicht meins sind.

Total gut gefalle haben mir die sehr gut passenden Überschriften zu den einzelnen Kapiteln. Ebenso finde ich das dargestellte Szenario mit den befallenen Hopfenpflanzen genial. Sich einmal mit den Bierbrauereien zu beschäftigen ist interessanter als man denkt.

Amüsant fand ich die saarländische Unterhaltung im Schlesinger.

Wie bereits gesagt, man muss es mögen.

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Veröffentlicht am 11.04.2025

Bietet nicht nur Urlaubsflair

Lautlose Feinde
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Lautlose Feinde , Buch 7 aus der Reihe Lost in Fuseta, ein Portugal Krimi von Gil Ribeiro erschienen im Kiepenheuer und Witsch Verlag war für mich mal wieder seit längerem ein literarischer Ausflug an ...

Lautlose Feinde , Buch 7 aus der Reihe Lost in Fuseta, ein Portugal Krimi von Gil Ribeiro erschienen im Kiepenheuer und Witsch Verlag war für mich mal wieder seit längerem ein literarischer Ausflug an die Algarve. Da jeder Band in sich abgeschlossen ist, ist das auch kein Problem. Mit dem Asperger Autisten Leander Lost, der stets verlässliche Abläufe und feste Routinen braucht, war ich dann sofort in Fuseta wieder drin. Ich mag diesen kauzigen Typen, auch wenn es nicht leicht ist ihn immer zu verstehen. Dieses Mal gilt es ein Spionagenetz zu zerschlagen und dabei geht es um Leben und Tod, denn dadurch verliert es fast seine über alles geliebte Frau.

Obwohl ich es anfangs etwas verwirrend fand, hat mich der Inhalt so nach und nach fesseln können. Es war auf Dauer nicht nur spannend, ich habe auch ziemlich lange gerätselt, was hier überhaupt vor sich geht. Hilfreich war dabei der ganze Lokalkolorit, der mir von Anfang an ein Heimatgefühl gegeben hat. Aber auch die Charaktere, die sich in jeder Folge weiter entwickeln, konnten mich hier erneut für sich einnehmen. Ein bunt zusammen gewürfeltes Team, von dem jedes seine Stärken und Schwächen zeigt. Toatal begeistern konnten mich allerdings die atmosphärischen Beschreibungen der potugiesischen Hochzeit von Leander und Soreia. Gil Ribeiro weiß seine Leser zu unterhalten ohne das die Spannung leidet.

Wieder ein Buch, das ich regelrecht verschlungen habe und es dadurch viel zu schnell gelesen war.

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Veröffentlicht am 09.04.2025

Immer eine Reise wert

ENDLICH EIFEL – Band 9
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Das Gebiet der Eifel ist immer eine Reise wert, denn sie bietet rätselhaftes, magisches, kulinarisches und Tipps für unterwegs. Davon findet sich wieder einiges in dem Bugazin Endlich Eifel Geheimnisse ...

Das Gebiet der Eifel ist immer eine Reise wert, denn sie bietet rätselhaftes, magisches, kulinarisches und Tipps für unterwegs. Davon findet sich wieder einiges in dem Bugazin Endlich Eifel Geheimnisse der Eifel. Es ist bereits Band 9 und ich habe schon einige davon im Regal stehen. Das Cover wirkt auf den ersten Blick etwas gruselig, passt aber perfekt zur Eifel und auch zu den Geschichten im Inneren. Welche Geheimnisse finden sich wohl in der Eifel, die sich vor allem über eine große Fläche hinweg zieht? Anfangs ist ein Kartenausschnitt, in dem auch die jeweiligen Geheimnisse, über die hier berichtet wird, durch Nummern markiert eingezeichnet sind. So erkennt man auf einen Blick, ob es sich auch für einen Tages - oder Wochenendausflug eignet oder ob man doch lieber ein paar Tage mehr nutzt. Jeder wird mit Sicherheit etwas für sich finden, was er/ sie sich gerne einmal anschauen würde. Der Galgenberg, Bunkerreste, verlassenen Ortschaften, die grüne Hölle, den schwarzen Berg und besondere Menschen. Über jedes Geheimnis gibt es einen in angenehmem Schreibstil formulierten Bericht mit anschaulichen farbigen oftmals sogar doppelseitigen Illustrationen. Man muss es nicht der Reihe nach lesen. Ich z.B. habe erstmal nachgeschaut, was es bei uns in der Nähe zu erkunden gibt. Es macht auch Spaß einfach nur drin zu blättern, denn hier gibt es einiges zu entdecken. Das Autorenteam hat wie immer gut recherchiert und uns neue Anregungen für tolle Tagestrips gegeben. Am Ende findet sich wie immer noch das passende Eifel Cartoon.

Wieder ein informatives Buch über die Eifel, das sich übrigens perfekt zum Verschenken lohnt.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Fesselnd wie immer

Das Geheimnis der toten Mädchen: Thriller
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Nun bin ich wieder einmal in Zons unterwegs und das bereits mit dem 15ten Band von Catherine Shepherd. Das Geheimnis der toten Mädchen spielt in Zons, 1506 in der Vergangenheit und Heute in der Gegenwart. ...

Nun bin ich wieder einmal in Zons unterwegs und das bereits mit dem 15ten Band von Catherine Shepherd. Das Geheimnis der toten Mädchen spielt in Zons, 1506 in der Vergangenheit und Heute in der Gegenwart. Auch hier findet sich anfangs wieder ein Lageplan von Zons, damit man einen besseren Überblick behält. In der Vergangenheit bin ich erneut mit dem Stadtsoldaten Bastian Mühlenberg unterwegs, der dieses Mal mit misteriösen Morden und Wilderern zu tun hat. In der Gegenwart versucht Kriminalkommissar Oliver Bergmann den Mord an einer jungen Historikerin zu lösen. Da fragt man sich sofort, wie soll das nur alles zusammen hängen?

Das Cover ist ein totaler Hingucker, der Blick bleibt sofort an den roten in glänzender Prägeoptik gestalteten Pumps hängen. Der Prolog sorgt wieder einmal sofort für ein Gefühl des Unbehagens und des Schauderns. Der Schreibstil von Catherine Shepherd ist immer noch so fesselnd wie von Anfang an. Einmal angefangen fällt es schwer damit Pause zu machen, besonders da sich die Kapitel Gegenwart Vergangenheit immer abwechseln. Bei diesem hier weiß ich nicht welches Zeitgeschehen ich interessanter fand, beide konnten mich dieses Mal gleichermaßen für sich einnehmen. Mir wurden immer wieder neue potenzielle Täter geboten, ich war mir sicher, habe wieder verworfen, dann doch wieder sicher und am Ende war es wie immer - eine Person, die ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, zumindest in der Gegenwart. Im Gesamten hat es in beiden Bereichen wirklich bis zum Schluss gedauert bis ich endlich wusste, was hier lief.

Im Nachwort der Autorin finden sich noch interessante Anmerkungen dazu. Einmal wieder ein gut durchdachter und recherchierter Thriller, in dem sich am Ende alles schlüssig zusammen fügt.

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