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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2024

nix mit Ruhestand

Frau Morgenstern und das Vermächtnis
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Es war wieder absolut ein köstlich spannendes Leseabenteuer. Mit Frau Morgenstern wird es eben nie langweilig. Und so auch diesmal. Wir dachten zwar, sie würde jetzt mehr oder weniger in den Ruhestand ...

Es war wieder absolut ein köstlich spannendes Leseabenteuer. Mit Frau Morgenstern wird es eben nie langweilig. Und so auch diesmal. Wir dachten zwar, sie würde jetzt mehr oder weniger in den Ruhestand gehen, aber weit gefehlt. Denn jetzt wird sie doch noch in Aktion treten, denn es geht um Miguel und für ihn kommt sie natürlich wieder aus dem Ruhestand zurück. Es ist ja ihr bester Freund und ehemaliger Partner, da kann sie ihn ja nicht hängen lassen. Diese Geschichte ist daher etwas anders als sonst. Es ist ja sehr persönlich und trifft ihre Gefühle. Ich war auch sehr überrascht über die Ereignisse. Denn Miguel kennen wir ja von einer ganz anderen Seite und sein Verhalten war nicht normal. Das sieht auch sein Chef und vor allen Dingen Frau Morgenstern so. Also können wir sie wieder voll in ihrem Element erleben. Sie geht die Sache wieder mit ihren außergewöhnlichen Ideen an. Die Geschichte ist spannend und amüsant zugleich. Ich liebe auch die Sprache und die vielen mir unbekannten Wörter und Redewendungen. Sie lockern alles immer gut auf und bringen mich auch zum Lachen. Aber es passt eben gut zur Geschichte. Es ist schon interessant den Ereignissen zu folgen. Alles um die "Lila-Lady" ist abwechslungsreich und immer voller unvorhergesehenen Wendungen. Ihre beiden liebsten Männer sind ja auch sehr unterschiedlich und ich finde ihre kreative Lösung bezüglich der Lebenssituationen mit ihnen sehr gut. Durch die sehr detailreiche und lebhafte Sprache kann man sich auch alles immer gut vorstellen. Ich konnte regelrecht das Rumpeln auf dem schlechten Weg zu ihrem versteckten Haus auf der Insel fühlen. Der Text an sich lässt sich immer sehr gut und flüssig lesen. Die Handlungen sind gut nachvollziehbar und die unterschiedlichen Personen kommen sehr authentisch rüber. Die Mischung aus Spannung und Humor sind einfach perfekt und lassen die Lektüre zu einem schönen Lesevergnügen werden. Frau Morgenstern ist eben einzigartig und ich freue mich immer mit ihr unterwegs zu sein. Die jetzige neue Lebenssituation ist schon sehr speziell, aber sehr interessant. Ich bin mal gespannt, ob wir noch mehr Abenteuer mit Frau Morgenstern und Miguel erleben können.

Ich kann dieses Buch und die ganze Serie um Frau Morgenstern und Miguel mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Es macht einfach Spaß, ihnen in diesen außergewöhnlichen Situationen zu folgen.


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Veröffentlicht am 08.09.2024

Abschluss der aufregenden Auswanderer-Saga

Eine grenzenlose Welt – Zukunft
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Ich habe mich so auf diesen letzten Teil der Auswanderer-Saga gefreut und ich wurde auch nicht enttäuscht. Obwohl es mir sehr leid tut, die Protagonisten jetzt zum letzten Mal zu erleben. Es hat so großen ...

Ich habe mich so auf diesen letzten Teil der Auswanderer-Saga gefreut und ich wurde auch nicht enttäuscht. Obwohl es mir sehr leid tut, die Protagonisten jetzt zum letzten Mal zu erleben. Es hat so großen Spaß gemacht die Lebenswege der vier Auswanderer Rosie, Simon, Marga und Nando zu verfolgen. In diesem letzten Teil erleben wir nochmals turbulente Zeiten für unsere Protagonisten. Langweilig ist ihr Leben auf jedenfall nicht und wir werden spannende, fröhliche, gefährliche und aufregende Ereignisse mit unseren Protagonisten erleben. Sie sind mir immer noch sehr sympathisch, auch wenn man sie manchmal an ihren Handlungen hindern möchte. Sie sind alle sehr emotional und haben im Endeffekt immer das Herz am rechten Fleck. Simon erlebt wirklich eine außergewöhnliche Zeit und es wird sehr gut dargestellt, mit welchen Gefühlen er sich auseinandersetzen muss. Aber auch er wird wieder seinen Weg finden und ich war richtig froh über seine endgültigen Entscheidungen. Die großen Gefühle werden wir hier auch wieder erleben und man merkt, die Liebe spielt wirklich eine große Rolle. Die Autorin schafft es wieder hervorragend, die Gefühlswelt der Protagonisten in ihrer ganzen Vielfallt darzustellen. Es kommt alles sehr lebensnah und authentisch rüber. Marga und Nando erleben auch wieder ihre Höhepunkte und tiefe Niedergeschlagenheit, aber man kennt sie mittlerweile und gibt die Hoffnung nie auf. Es werden sehr interessante Ereignisse geschildert, die man auch aus der realen Welt kennt. Außerdem fand ich die Begegnung einer großen Schriftstellerin in ihren Kinderjahren, total überraschend und habe mich sehr darüber gefreut. Solche Erwähnungen an Rande sind eine große Bereicherung in diesem Buch. Vor allen Dingen die Bemerkung des Vaters über seine Tochter: "Was soll aus dir werden?" war einfach klasse. Auch so erleben wir historische Begebenheiten und können somit diese Zeit auch gut nachvollziehen. Es geht eben um große Gefühle, die verschiedenen Lebensweisen, die damaligen Traditionen und der Versuch sich gegen diese Regeln zu stemmen. Ein selbstbestimmtes Leben und die Konsequenzen auszuleben. Es war wirklich wieder ein sehr lebendiges Porträt dieser Zeit durch die abwechslungsreichen und ausgefüllten Lebenswege unserer Protagonisten. Es wurden auch einige offen Enden in diesem Buch endlich aufgeklärt und geschlossen. Das hat mir gut gefallen und ich konnte diese abwechslungsreiche Geschichte mit einem guten Gewissen beenden. Es tut mir richtig leid, diese gut geschriebene und lebendig gewordenen Personen zu verlassen, aber irgendwann ist es mal zuende.

Ich kann dieses Buch - diese ganze Trilogie - mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Es zeigt historische Ereignisse und natürlich eine Menge Emontionen und die unterschiedlichsten Menschentypen auf ihren diversen Lebenswegen mit all ihren Höhen und Tiefen. Ein sehr detailreiches und abwechslungsreiches Buch über diese vier Auswanderer aus Deutschland in die USA. Man muss es einfach gelesen haben.

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Veröffentlicht am 07.09.2024

interessanter Ausflug nach Roswell

Die Straße nach Roswell
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Das war wirklich mal ein verrückter und interessanter Ausflug nach Roswell. Ich habe früher natürlich auch die ganzen Geschichten um Roswell gelesen und im Fernsehen gesehen, daher fand ich dieses Buch ...

Das war wirklich mal ein verrückter und interessanter Ausflug nach Roswell. Ich habe früher natürlich auch die ganzen Geschichten um Roswell gelesen und im Fernsehen gesehen, daher fand ich dieses Buch ziemlich amüsant. Ich kann mir die Überraschung von Francie, die ja nur zu einer Hochzeit wollte, gut vorstellen. Dieses Spektakel um diese Veranstaltung um die jährlichen Sichtungen von Außerirdischen in dieser Gegend, ist schon sehr außergewöhnlich und imposant. Allerdings scheint das Brautpaar auch nicht gerade langweilig zu sein, besonders die Braut. Mir haben die Schilderungen über die vorherigen Escapaden mit den Freunden der Braut gut gefallen und ich konnte mich gut in Francie hineinversetzen, die ihrer Freundin beistehen möchte. Und so schräg wie es anfängt, geht es auch weiter. Allerdings lernen wir ja erst noch ein paar Leute kennen und die waren auch schon speziell, ohne Außerirdische zu sein. Und dann nimmt die Entführung ihren Lauf - es war schon ziemlich seltsam, aber die ganzen Ereignisse, die Protagonisten einschließlich der Außerirdischen haben mich köstlich amüsiert. Es war wirklich unterhaltsam, die Entscheidungen von allen zu verfolgen. Und wer da alles so auftaucht: eine Vielzahl der schrägsten Charaktere, die erstmal alle normal rüberkamen und dann erkannte man ihre wahren Seiten - sehr lebhaft und detailreich geschildert. Langweile kam meinst nicht auf, obwohl manche Szenen auch kürzer hätten sein können. Aber wir erleben die erstaunlichen Fähigkeiten der Menschen und natürlich besonders der Außerirdischen. Manche Dinge kann man sich einfach vorher nicht vorstellen. Es ist ein Buch für Menschen, die gerne lachen und sich Dinge vorstellen, die es so nicht gibt. Fans von Außerirdischen sind hier auf jedenfalls gut aufgehoben. Ich hatte jedenfalls meinen Spaß und es gab ja auch einiges zu erleben. Auch fürs Herz ist was dabei und so kommen fast alle auf ihre Kosten. Aber Achtung: wer so garnichts mit Außerirdischen in irgend einer Form zu tun haben will, der sollte das Buch lieber jemanden schenken, der an Ufos usw. Gefallen findet. Gut gefallen haben mir auch die vielen Verbindungen zu den vorkommenden Filmen und die Zitate über jedem Kapitel. Der Text an sich lässt sich gut und flüssig lesen. Auch wenn das Buch ja nicht gerade dünn ist, kann man es bequem und zeitnah lesen. Denn irgendwie möchte man ja dann doch wissen, wie sich alles auflöst.

Also ist es auf alle Fälle für Leute, die gerne mal was Ungewöhnliches erleben möchten. Denn damit rechnet wirkliche keiner.....

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Veröffentlicht am 06.09.2024

ein wunderbares Buch

Am Himmel die Flüsse
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Selten hat mich ein Buch beim Lesen so beeindruckt und gefesselt. Als erstes hat mich die Sprache bezaubert - sie ist poetisch, bringt alles auf den Punkt und das in detailreichen, phantasievollen und ...

Selten hat mich ein Buch beim Lesen so beeindruckt und gefesselt. Als erstes hat mich die Sprache bezaubert - sie ist poetisch, bringt alles auf den Punkt und das in detailreichen, phantasievollen und malerischen Beschreibungen. Sie hat mich in eine andere Welt geführt, den Weg des Lebens und seinen unsichtbaren Zusammenhängen erleben lassen. Die Schilderungen des Wassertropfens und seines unsterblichen Lebens hat diesem Buch wirklich den roten Faden gegeben. Wir erleben seine Existenz durch die ganze Geschichte, zusammen mit unseren drei Protagonisten über Jahrhunderte hinweg und es ist magisch zu lesen. Die Vorstellung des Tropfens hat mir sehr gut gefallen und irgendwie hat es den Blick auf dieses wichtige Element Wasser wieder verstärkt. Denn Wasser ist das Elixier des Lebens - auch wenn man es hier bei uns - durch seinen Überluss - manchmal vergisst. Die Autorin hat es geschafft, anhand der Lebensgeschichten von Arthur, Narin und Zaleekhah, eine wunderschöne und gleichzeitig schreckliche Geschichte über das Leben zu erzählen. Über die Grausamkeiten, aber gleichzeitig die schönen Dinge, das Zusammenhalten untereinander, die Liebe, die Sehnsucht, aber auch die Suche nach dem Glück - das Leben in seinem ganzen Spektrum wird hier aufgegriffen. Die vielen unterschiedlichen Charaktere kommen hier gut zur Geltung. Die Zeitsprünge sind schon sehr groß. Und dadurch sind die Personen ja auch alle interessant, denn man erlebt sie in unterschiedlichen Jahrzehnten und den entsprechenden Lebensarten. Arthur lebt im 19.Jahrhundert und seinen Werdegang kann man nur bewundern. Er hat wirklich viel erreicht und wir erleben seine Lebenssitutationen und vor allen Dingen die Veränderungen darin, hautnah mit. Man kann sich aber diese Lebensumstände in der damaligen Zeit kaum vorstellen. Ich fand die Schilderungen sehr authentisch und ich konnte alles vor meinem Auge sehen. Dann die Beschreibungen aus dem Leben der beiden Frauen Narin und Zaleekhah, die ja im 21 Jahrhundert spielen. Allerdings kam ich mir bei den geschilderten Lebenssituationen von Narin nicht so weit vom 19 Jahrhundert entfernt vor. Denn auch hier ging es grausam zu. Und es ist schrecklich, die Parallelen zu den Erzählungen aus dem Leben von Arthur zu sehen. Man sollte meinen, die Menschen hätten dazugelernt, aber das ist wohl nicht so. Dieses Buch erzählt auch von der großen Dummheit der Menschen, die immer wieder die gleichen Fehler machen und die Menscheit ins Leid schicken. Auch die dritte Person in dem Buch, Zaleekhah, hat eine eindrucksvolle Geschichte zu erzählen. Sie ist für mich aber auch eine starke Frau. Die geschilderten Personen sind interessante und starke Persönlichkeiten. Ihre Geschichten sind sehr interessant und authentisch erzählt. Es geht um so viele verschiedene Themen in diesem Buch und alle sind wichtig. Die Zusammenführung dieser Menschenleben und der Problematiken ist der Autorin sehr gut gelungen. Auch wenn es ja meist sehr traurige Begebenheiten sind, so ist das Buch und seine erzählte Geschichte einfach wunderbar zu lesen. Man erlebt interessante Begebenheiten, auch aus der Geschichte. Und auch das hat mir gut gefallen. Und Wasser und die Flüsse spielen natürlich eine große Rolle. Mir hat die Vorstellung dieser verschwundenen Flüsse immer schon gut gefallen und es ist eine schöne Vorstellung, dass sie schon immer da waren und auch eine große Rolle für viele Menschen gespielt haben. Und auch hier gibt es immer die Verbindung über die Jahrhunderte hinweg, am Beispiel des Wassers und dem Leben an den Flüssen.

Für mich ist diese Buch einfach unglaublich lesenswert, es ist kein Märchen, sondern zeigt das Böse und auch das Gute der Menschen. Man taucht tief in die Emotionen der erzählten Ereignisse ein und die Verbindungen dieser Menschen und der Orte werden über Jahrhunderte hinweg zusammengeführt. Nichts ist für immer verloren, irgendwo findet sich immer ein Rest der Vergangenheit. Ich kann dieses Buch auf alle Fälle empfehlen und es wird sicher jeden Leser in seinen Bann ziehen.

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Veröffentlicht am 01.09.2024

und die Suche geht weiter....

Die Gewalt des Sturms
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Auch dieser zweiten Band um die Ermittlerinnen Lina Lübbers und Kea Siefken hat mir wieder gut gefallen. Wir erleben weiterhin die Suche von Lina nach dem Maulwurf im Team und erleben die dadurch sich ...

Auch dieser zweiten Band um die Ermittlerinnen Lina Lübbers und Kea Siefken hat mir wieder gut gefallen. Wir erleben weiterhin die Suche von Lina nach dem Maulwurf im Team und erleben die dadurch sich entwickelnden Schwierigkeiten. Besonders im Zusammenleben und -arbeiten der Protagonisten wird diese Problematik deutlich. Es werden folgenschwere Entscheidungen getroffen, die wirklich große Auswirkungen auf alle Beteiligten haben. Aber mir hat diese spannende Auseinandersetzung mit dem schwierigen Thema bezüglich Vertrauen und Zusammenarbeit gut gefallen. Auch sonst sind die dargestellten Lebenssituationen wieder sehr authentisch rübergekommen. Wir erleben aber nicht nur die zwischenmenschlichen Probleme, sondern der Fall entwickelt sich wirklich sehr interessant und unvorhergesehen weiter. Ich hatte jedenfalls nicht mit allen vorkommenden Situationen gerechnet. Aber es hat mich sehr gefesselt und ich habe mit allen Beteiligten mitgelitten. Die ganzen Zusammenhänge mit dem niederländischen Clan sind super interessant und hier wird auch die gute Zusammenarbeit zwischen den länderübergreifenden Polizeieinsätzen gut dargestellt. Es macht einfach Spaß den Handlungen zu folgen. Es ist eine schöne Krimirreihe, wo man die persönlichen Lebenssituationen der Protagonisten miterlebt und natürlich dabei den spannenden Arbeitsalltag nicht aus dem Blick verliert. Außerdem kann man sowas garnicht trennen, denn die Personen sind ja im Privat- wie im Arbeitsleben verbunden. Die Bar mit dem treuen Freund von Lina ist ja immer ein guter Treffpunkt. Das gehört eben auch dazu. Mir hat dieser Ausflug in die Auricher Gegend jedenfalls wieder gut gefallen. Die Handlungen waren spannend, unerwartet und voller emotionalen Momenten. Durch die detailreichen Schilderungen kann man sich immer alles gut vorstellen. Und auch wer den ersten Band nicht gelesen hat, kommt gut zurecht, denn man erfährt doch einiges aus der Vergangenheit. Allerdings macht es mir immer mehr Spaß, wenn ich Serien in der richtigen Reihenfolge lese. Und so habe ich es hier ja auch gehandhabt.

Also, auf zu einer spannenden Lesezeit mit einem interessanten Regionalkrimi im Auricher Land und mit einem abwechslungsreichen Ermittlerteam.

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