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Veröffentlicht am 28.08.2025

Ist Crown Royale ein Fluch oder ein Segen?

All Better Now
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Das Cover war witzig und der Klappentext sprach mich an.
Dieses neue Pandemie-Thema fand ich total spannend. Ein Virus, der dich glücklich macht, wenn man ihn überlebt. Die Leute wurden bescheidener, ...

Das Cover war witzig und der Klappentext sprach mich an.
Dieses neue Pandemie-Thema fand ich total spannend. Ein Virus, der dich glücklich macht, wenn man ihn überlebt. Die Leute wurden bescheidener, hilfsbereiter und entspannter. Andererseits waren sie wie die Lemminge. Wenn jemand in Gefahr war, halfen alle. Dabei wurde nicht mehr nachgedacht, ob man vielleicht nicht schwimmen kann oder verbrennt. Außerdem war dieser Virus, Crown Royale, für die Weltwirtschaft ein Desaster. Denn Genesene, die Menschen die Crown Royale überlebt hatten, interessierten sich nicht mehr für Luxus und Neuwaren.
Rón, der Sohn eines Milliardärs, fand ich anfangs sehr sympathisch. Er litt unter Depressionen und gehörte aufgrund seiner Blauzapfenkrankheit zu den gefährdeten Personen. Aber im Laufe der Geschichte wurde er etwas nervtötend. Mariel lebte zuvor mit ihrer Mutter in ihrem Auto und musste jeden Tag aufs Neue ums Überleben kämpfen. Mit ihr wurde ich zunächst nicht richtig warm. Doch einfach glücklich sein, das wäre für sie der größte Traum gewesen. Diese beiden waren für den Virus. Auf der anderen Seite stand Morgan. Eine junge und hochintelligente Frau, die durch Zufall an Macht, Einfluss und Geld kam und damit alles versuchte Crown Royale aufzuhalten. Allerdings war sie auch sehr kompromisslos und gewissenlos.

Ich war hin- und hergerissen auf welcher Seite ich stehen würde und auch wie mir das Buch nach Beendigung gefallen hatte. Das erste Drittel des Buches gefiel mir sehr gut. In manchen Bereichen war dieses Virus sogar vorteilhaft. Aber irgendwann fand ich etliche Genesene doch gruselig. Die Mitte des Buches zog sich teilweise und auch meine Sympathie für die Protagonisten änderte sich allmählich. Den letzten Teil fand ich einfach nur kurios. Deswegen bin ich mir auch noch nicht sicher, ob ich den zweiten Teil lesen werde.

Fazit:
Interessantes Thema. Dennoch konnte mich dieser erste Teil nicht richtig begeistern.

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Ein spannender Thriller

Locked in
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Es sind schon mittlerweile drei Menschen in Heidelberg verschwunden. Dann hat Kommissar Paul Maertens endlich eine Spur und bei der versuchten Festnahme des Entführers passiert ein schlimmer Unfall. Der ...

Es sind schon mittlerweile drei Menschen in Heidelberg verschwunden. Dann hat Kommissar Paul Maertens endlich eine Spur und bei der versuchten Festnahme des Entführers passiert ein schlimmer Unfall. Der Täter liegt seitdem im Wachkoma und sein letztes Opfer könnte noch leben. Da stößt er auf den berühmten Professor Dr. Theo Linde. Dieser hat ein Gerät erfunden, womit man mit Komapatienten kommunizieren kann. Doch können sie so das letzte Entführungsopfer noch lebend finden?

Dies war schon mein viertes Buch des Autors. Und ich war sehr gespannt auf das neueste Werk. Bei Kommissar Paul Maertens war ich mir zunächst nicht sicher, ob ihn mögen sollte oder nicht. Doch aufgrund seiner traurigen Vergangenheit konnte ich ihn nachher doch verstehen. Er tat wirklich alles, um das letzte Opfer zu retten. Die Vorstellung mit Locked-In Patienten zu kommunizieren fand ich einerseits faszinierend und andererseits gruselig.

Mir hatte dieser Thriller wieder bestens gefallen. Er war spannend und es gab immer wieder unerwartete Wendungen. Schade, dass es wohl das letzte Buch des Autors war.

Fazit:
Ein spannendes Buch und ich hoffe, dass Henri Faber irgendwann zurückkommen wird.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Ein spannender historischer Krimi

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)
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Es ist 1896 in Wien. In einer Zaubershow wird bei der neuesten Attraktion „die zersägte Jungfrau“ die besagte junge Dame tatsächlich zersägt. Das Publikum ist schockiert. Auch Julia ist in ihrer neuen ...

Es ist 1896 in Wien. In einer Zaubershow wird bei der neuesten Attraktion „die zersägte Jungfrau“ die besagte junge Dame tatsächlich zersägt. Das Publikum ist schockiert. Auch Julia ist in ihrer neuen Anstellung als Reporterin unter den Zuschauern und wittert ihrer Chance. Sehr zum Unmut von Oberinspektor Leopold von Herzfeldt, der im diesem Fall ermittelt und Julia seine einstige unglückliche Liebe ist. Außerdem werden auf dem Prater junge Frauen vermisst nach denen niemand sucht. Leo braucht unbedingt Unterstützung und dabei wendet er sich wieder an seinen Freund den Totengräber Augustin Rothmayer.

Dies war der vierte Teil der Totengräber Reihe. Auch die vorherigen Teile fand ich richtig gut. Leo war sehr unglücklich, da Julia erstens den Job bei der Zeitung angenommen hatte und zweitens, weil sie einen neuen Freund hatte. Als dann dieser Mord bei der Zaubershow passierte, standen sie auf unterschiedlichen Seiten. Julia bekam die Titelseite und Leo musste aufpassen, dass er sich aufgrund seiner früheren Beziehung zu Julia keinen Ärger auf seiner Dienststelle einhandelte. Aber Julia war diejenige, die auf die vermissten Frauen im Prater aufmerksam gemacht wurde. Augustin Rothmayer schrieb währenddessen an seinem neuen Buch und machte sich große Sorgen um sein pubertierendes Ziehkind Anna. Doch die drei zusammen bildeten einfach das beste Team.

Auch der vierte Teil hatte mich wieder bestens unterhalten. Ich fand es wie immer faszinierend, was damals als neu oder als riesiger Fortschritt deklariert wurde, heute zum Alltag gehört. Das erste Röntgenbild kam vor sowie auch Schriftprobenvergleiche. Von Fingerabdrücken wollten die meisten immer noch nichts wissen. Auch liebte ich den Wiener Sprachgebrauch, der nochmal am Ende übersetzt wurde. Der Fall war wieder äußerst spannend und höchst interessant. Auch Themen wie Antisemitismus, Frauen in der damaligen Zeit und auch der Beginn des Fußballs flossen in die Geschichte ein. Ich kann diese Reihe nur empfehlen und ich hoffe, es geht noch lange weiter.

Fazit:
Ein spannender vierter Teil im historischen Wien.

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Spannender Dilogie-Auftakt

Solitude 1: Devour the Light
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Der Klappentext gefiel mir sehr. Allerdings wurde dadurch schon einiges verraten. Der Einstieg in die Geschichte war aufgrund der ganzen Wesen und Reiche nicht ganz einfach. Aber nach und nach bekam man ...

Der Klappentext gefiel mir sehr. Allerdings wurde dadurch schon einiges verraten. Der Einstieg in die Geschichte war aufgrund der ganzen Wesen und Reiche nicht ganz einfach. Aber nach und nach bekam man langsam den Durchblick. Louve war eine Schattenassassinin, die sich aber nicht sehr an die Regeln hielt. Sie handelte im Untergrund bzw. auf dem Schwarzmarkt, hielt sich vornehmlich an Orten auf, die sie eigentlich meiden sollte und ihr bester Freund war ausgerechnet der Schattengott. Außerdem verlor sie bei ihrer Wandlung zur Assassinin ihr Augenlicht und konnte nur noch Auren wahrnehmen. Enean, der Schattengott, regierte seine Welt zwar mit eiserner Hand, doch es gab eine Sache, die ihn schwach werden ließ.

Nachdem ich mich in der Welt zurechtgefunden hatte, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte wurde immer spannender. Außerdem kamen immer wieder neue Geheimnisse ans Tageslicht. Natürlich blieb noch sehr viel offen. Ich freue mich schon sehr auf den finalen zweiten Teil.

Fazit:
Der erste Teil der Dilogie gefiel mir sehr gut.

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Eine richtig schöne Lovestory

Bound by Dreams
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Seit dem Tod des Vaters muss Ava die ganze Verantwortung tragen. Ihre Mutter ist labil und so muss Ava auch die Mutterrolle für ihre jüngere Schwester übernehmen. Und schon wieder steht ein Umzug an. Hals ...

Seit dem Tod des Vaters muss Ava die ganze Verantwortung tragen. Ihre Mutter ist labil und so muss Ava auch die Mutterrolle für ihre jüngere Schwester übernehmen. Und schon wieder steht ein Umzug an. Hals über Kopf hat ihre Mutter ein Haus in dem Küstenstädchen Oceanbridge gemietet. Ava ist mittlerweile 18 und ihre Schwester Maddie ein 14-jähriger rebellierender Teenager. Das Haus entpuppt sich als wahre Bruchbude. Als sie dann denn direkten Nachbarn Jay kennenlernt, ist sie erst einmal schwer genervt. Den von College-Sportlern hat sie die Nase voll. Doch Jay ist ganz anders als erwartet.

Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Ava war eine sehr starke junge Frau, die ihre Bedürfnisse zum Wohle ihrer Familie komplett zurückgesteckt hatte. Sie übernahm seit dem Tod des Vaters die Mutterrolle für Maddie. Denn ihre Mutter bekam seitdem ihr Leben nicht mehr auf die Reihe. Deshalb gab sie auch ihre Träume auf. Jay wirkte anfangs wie der typische Sportler. Doch man merkte schnell, dass hinter seiner Fassade ein ganz lieber junger Mann steckte. Doch er hatte auch seine Geheimnisse.

Dies war wieder ein richtiger Wohlfühlroman. Das Städtchen Oceanbridge und seine Einwohner waren zauberhaft. Der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft waren einfach fantastisch. Die Geschichte war sehr tiefgründig und man konnte mit den Protagonisten sehr mitfühlen. Dieser Reihenauftakt hatte mir sehr gut gefallen und ich kann ihn nur empfehlen.

Fazit:
Ein Wohlfühlroman.

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