Profilbild von SillyT

SillyT

Lesejury Star
offline

SillyT ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit SillyT über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2025

Überraschendes High Fantasy Debüt

CROWN AND EMPIRE
0

500 Jahre ist es her, dass Dathan das Reich Arcan`Ha dank des Glücks, dass ihm sein Phönix brachte, eroberte. Seitdem sind seine Nachfahren die alleinigen Herrscher des Reiches und der Phönix immer noch ...

500 Jahre ist es her, dass Dathan das Reich Arcan`Ha dank des Glücks, dass ihm sein Phönix brachte, eroberte. Seitdem sind seine Nachfahren die alleinigen Herrscher des Reiches und der Phönix immer noch ihr Begleiter. Doch eines Nachts träumt Odor, einer der in einem Tempel lebenden Nigromanten, die über Magie verfügen, ein Traum, der ihn in die Zukunft blicken lässt. Wird der Phönix den Göttern geopfert, wird das Reich verschont, gelingt es ihnen jedoch nicht, wird ein apokalypsenartiger Feuersturm Arcan`Ha vernichten. Aber währenddessen tobt ein Machtkampf im Königshaus und Prinzessin Lara muss fliehen. Wird es gelingen Arcan`Ha zu retten?

Was für ein traumhaft schönes Cover!? Das war es auch, was mich auf dieses Buch aufmerksam machte und ich bin so froh, diese Geschichte entdeckt zu haben. Bei Crown und Empire handelt es sich um ein Debüt der Autorin Karen J. Luis, doch dass es ein Debüt ist, merkt man hier zu keiner Zeit, denn die Autorin schreibt leicht und absolut bildgewaltig, so dass man nach und nach in ihrer Welt versinkt.

Dieses Worldbuilding konnte mich absolut überzeugen, es gibt verschiedene Reiche und diese werden geschickt gezeichnet, ohne dabei endlose Beschreibungen zu geben und trotzdem sehr gut vorstellbar. Ich konnte die Wüsten, die Meere und auch das Königreich direkt vor mir sehen. High Fantasy Fans werden hier voll auf ihre Kosten kommen.

Die Handlung ist sehr spannend, bekommt man zunächst einen kurzen Einblick, mit wem man es zu tun hat, geht es auch schnell los und es wird actionreich. Hinterhältige Machtkämpfe, Lügen, Intrigen und ganz viel actionreiches Abenteuer erwarten den Leser.

Erzählt wird das Ganze aus drei unterschiedlichen Perspektiven durch einen neutralen Erzähler, der uns das Geschehen wie einen Film verfolgen lässt, definitiv ein sehr gelungenes Kopfkino. Zum einen beobachten wir, was im Königreich geschieht, begleiten den Nigromanten Taco bei dem Versuch, den Phönix in ein anderes Land zu schaffen und begleiten Prinzessin Lara und den Nigromanten Odor bei der Flucht. Kapitelweise wechselt die Sicht und endet natürlich immer auf Cliffhangern, so dass man schnell noch ein Kapitel lesen möchte.

Die Charaktere sind recht vielzählig und doch gibt es ein paar, die deutlich ins Zentrum gerückt werden. Jeder einzelne erhält eine gelungene Charakterisierung und werden dadurch lebendig. Lara muss von einer unbescholtenen Prinzessin zu einer mutigen jungen Frau reifen, die um ihr Leben kämpft. Begleitet wird sie von Odor, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Am Königshof regiert Cal, doch eigentlich ist es seine Frau, die im Hintergrund die Strippen zieht. Letzten Endes ist da noch Taco, der für sein Ziel den Phönix zu opfern, so einige Gefahren überstehen muss und in einem Piraten einen treuen Begleiter findet. Jeder von ihnen ruft unterschiedliche Gefühle im Leser hervor und macht das Buch noch erlebnisreicher.

Mein Fazit: Was für ein unglaublich gutes Debüt der Autorin, dass wirklich alles beinhaltet, was ein Fantasy Herz begehrt. Kämpfe, Lügen, Verrat, Intrigen und Abenteuer erwarten den Leser in einer gelungenen High Fantasy Welt, die jede Menge Gefahren birgt. In kürzester Zeit fesselt diese Geschichte und man kann eigentlich erst aufhören, wenn man die letzte Seite verschlungen hat. Zurück bleibt man mit dem Wunsch, den nächsten Band schnell in den Händen halten zu dürfen, denn der Cliffhanger lässt auf spannende neue Abenteuer hoffen. Absolut großartig und ganz klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 12.05.2025

Smalltown Vibes zum Wegträumen

Feels like Butterflies
0

Für Charlie ist die Schmetterlingsfarm, die ihrer verstorbenen Oma gehört, ein ganz großer Teil ihrer Kindheit, ebenso wir der Grill ihrer Eltern. Als diese in eine finanzielle Notlage geraten, bricht ...

Für Charlie ist die Schmetterlingsfarm, die ihrer verstorbenen Oma gehört, ein ganz großer Teil ihrer Kindheit, ebenso wir der Grill ihrer Eltern. Als diese in eine finanzielle Notlage geraten, bricht Charlie ihr Studium umgehend ab und kehrt in ihre Heimat Hazelwood zurück. Dort wird sie nicht nur damit konfrontiert, dass es schlecht um Schmetterlingsfarm und Grill aussieht, sondern auch damit, dass ein junger Mann, der straffällig geworden ist, bei ihnen einziehen soll. Er ist Teil eines neuen Programms, bei dem junge Straftäter ihre Strafe nicht im Gefängnis sondern mit Arbeit absitzen sollen. Auf den ersten Blick mögen sich Charlie und Nate nicht und doch spüren beide die Anziehungskraft zwischen ihnen. Bis Nates Vergangenheit ihn einzuholen droht.
Das dieses Buch eine absolute Schönheit ist, brauche ich wohl kaum zu erwähnen, doch auch der Inhalt hält hier locker mit der äußeren Schönheit mit.
Autorin Ann-Kathrin Falkenberg schreibt einfach so unglaublich herzerwärmend, man fühlt sich sofort mitten in die Geschichte gezogen und ist von Seite 1 an absolut dabei.
Smalltown Vibes gibt es hier vom Feinsten, man kennt sich untereinander, Gerüchte gibt es und natürlich auch die ehemalige It-Clique der Highschool. Von der Schmetterlingsfarm hätte ich allerdings gerne noch viel mehr gesehen, die kam mir ein wenig zu kurz, aber vielleicht kommt ja in den nächsten Bänden noch mehr.
Die Handlung bietet zwar keine allzu großen Überraschungen, sondern verläuft genau so, wie ich es auch erwartet habe, macht aber dieser unglaublich schönen Geschichte nichts, da man einfach so sehr mit den Charakteren verbunden ist.
Aus wechselnden Point of Views zwischen Charlie und Nate, jeweils in der Ich-Perspektive, erlebt der Leser die Handlung.
Beide Protagonisten sind unheimlich gut und authentisch gezeichnet. Charlie ist ein Sonnenschein, doch gibt sie manchmal viel zu schnell ihre eigenen Wünsche und Träume auf und stellt sie für andere hinten an. Trotzdem tritt sie gerade Nate zu Beginn gegenüber mutig und schlagfertig auf. Ich fand sie einfach süß und sympathisch.
Nate ist zu Beginn verschlossen und möchte einfach gar nichts mögen, doch auch in ihm steckt so viel mehr, als auch er selber bereit ist zu sehen.
Doch nicht nur die beiden Protagonisten sind gut gezeichnet, sondern auch die Nebencharaktere. So konnte ich sowohl die Freunde der beiden kennenlernen, als auch Charlies Eltern und einen Teil von Hazelwoods Einwohnern.
Mein Fazit: Wer Smalltown Vibes mag, wird sich hier rundum wohlfühlen. Ein innerlich und äußerlich wunderschönes Buch, das für einige Hach-Momente und weiche Knie sorgt. Lebendige und authentische Protagonisten machen das Buch einfach zu einer wunderschönen Wohlfühllektüre. Ich freu mich schon darauf, zurück nach Hazelwood zu reisen.

Veröffentlicht am 09.05.2025

Spannender Abschluss

Dynasty of Hunters, Band 2 - Von dir gezeichnet
0

Achtung, Band 2 – Spoiler zu Band 1 vorhanden

Laelia hat ihre Zeit auf der Insel Arc en Ciel überstanden, doch sie muss als Laurents Gejagte nun an dessen Seite ins Schloss der de Bleus einziehen. Zum ...

Achtung, Band 2 – Spoiler zu Band 1 vorhanden

Laelia hat ihre Zeit auf der Insel Arc en Ciel überstanden, doch sie muss als Laurents Gejagte nun an dessen Seite ins Schloss der de Bleus einziehen. Zum Glück ahnt hier niemand außer Laurent und dessen Zwillingsschwester Irina, wer sie wirklich ist. Während Laurent versucht, Lia dazu zu zwingen, ihn zu lieben, kann Lia Ray nicht vergessen. Dabei weiß sie nicht einmal, ob der Mann, den sie liebt, überhaupt noch lebt. Auch Irina ist zurück im Schloss der de Bleus, an ihrer Seite ist nun Amber als Irinas Gejagte, doch innerlich kämpft Irina mit vielen Dämonen.
Nach dem Ende des ersten Buches habe ich diesem zweiten Band absolut entgegen gefiebert. Optisch ist es genau so ein Highlight wie Band 1 und auch inhaltlich kann es gut mithalten.
Wir steigen gleich nach den Ereignissen nach Arc en Ciel in die Handlung ein und durch kleine Einstreuungen im Text werden die Begebenheiten aus dem ersten Band schnell wieder lebendig.
Der Schreibstil ist einfach unglaublich gut, leicht und flüssig und dabei so bildlich, dass man gleich mit Lia im Schloss ist.
Genau das machte mich auch zum Anfang so unglaublich wütend und fassungslos, was mit den Gejagten, hier explizit Lia, geschieht. Ich habe hier regelrecht mit ihr mitgelitten und einen so starken Hass auf Laurent entwickelt, dass ich es nahezu selbst spüren konnte. Genau das macht auch diesen zweiten Band für mich so spannend.
Es gibt hier aber auch sonst noch ganz viel Spannung und Action, gerade auch zum Ende hin gibt es einen regelrechten Showdown. Was mich ein wenig genervt hat, waren die kleineren Unstimmigkeiten zwischen Lia und Ray, sollten doch genau diese beiden zusammenhalten.
Das Magiesystem der Farben ist gut erläutert und klar, die Macht, die davon ausgeht, regelrecht spürbar. Dadurch wird auch der überdimensionierte Standesunterschied umso deutlicher, was den Leser gleich wieder ein wenig mehr mitfühlen lässt.
Allerdings erhalten wir hier nun einen neuen Point of View durch Laurents Zwillingsschwester Irina, die ich zunächst alles andere als mag. Auch wenn man durch ihre Perspektive viele Intrigen und Lügen, aber auch den schlimmen Verrat mitbekommt, hat es sehr lange gedauert, bis ich sie nur ansatzweise mochte. Was natürlich auch mit ihrem Verhalten Lia gegenüber zusammenhängt. Doch im großen und ganzen war aber genau dieses Verhalten so unglaublich authentisch.
Lia ist ebenfalls wieder sehr gut gezeichnet, sie ist stark, auch wenn sie gebrochen wurde, oder es versucht wurde, sie zu brechen. Nach wie vor ist sie unheimlich mutig und auch wenn sie hin und wieder kurz vorm Aufgeben ist, gibt es immer wieder Momente oder Personen, die ihr neuen Mut geben, u.a. Kiesel oder Amber.
Ray bleibt in dieser Geschichte eher im Hintergrund, Lias Leidenschaft für ihn kann ich aber nach Band eins immer noch nachvollziehen und mitfühlen.
Laurent hat sich dagegen in eine Richtung entwickelt, die weder Lia noch ich als Leser erahnt hätten. Damit wird deutlich, wie sehr Macht einen Menschen verändern kann.
Insgesamt hat mir die Charakterisierung der einzelnen wieder gut gefallen und die Begegnung mit bekannten und neuen Charakteren war hier absolut gelungen.
Mein Fazit; Meine Erwartungen an den zweiten Band waren absolut gigantisch, nachdem ich Band eins verschlungen habe. Band zwei steht diesem aber kaum nach, auch wenn es für mich, vor allem durch Irinas Perspektive nicht ganz mithalten kann, da ich diese nicht wirklich mochte. Trotzdem haben mir die Zeichnungen der Charaktere, die Handlung und das Worldbuilding unglaublich gut gefallen und ich habe das Buch an einem Tag verschlungen. Wenn ein Buch einen bis tief in die Nacht wach hält, dann muss es gut sein und ich kann diese Dilogie jedem ans Herz legen. Spannend, fesselnd und bewegend.

Veröffentlicht am 08.05.2025

Leider nicht mein Buch

Gazing into the Stars
0

Wir befinden uns weit in der Zukunft. Auf einer Party bei seiner Freundin Prinzessin Lilith lernt Gazing das Mädchen Amber kennen. Gemeinsam begeben sich Gazing und Amber auf eine Suche nach einem Jungen, ...

Wir befinden uns weit in der Zukunft. Auf einer Party bei seiner Freundin Prinzessin Lilith lernt Gazing das Mädchen Amber kennen. Gemeinsam begeben sich Gazing und Amber auf eine Suche nach einem Jungen, der sich am Ende der Welt befinden soll. Doch wo ist dieses Ende? Auf ihrer Reise durch Wüsten, Blumenwiesen und Sümpfen stoßen sie auf ein Geheimnis, das mit Gazing zu tun hat. Doch damit stehen sie vor einer Bedrohung, die das Ende der Welt bedeuten könnte.
Dieses Buch machte mich so unglaublich neugierig, denn es klang außergewöhnlich und einfach anders und da auch das Cover einfach bezauberte, wollte ich mehr wissen.
Doch leider kam für mich schnell die Ernüchterung, denn der Einstieg fiel mir alles andere als leicht. Der Leser wird hier mitten ins Geschehen geworfen und erhält keine bis ganz wenige Erklärungen, wo wir uns befinden und wen wir begleiten. So fiel es mir unglaublich schwer, mich hier zurecht zu finden und ein Bild zu entwickeln, dass mich beim Lesen begleiten könnte.
Leider machte es mir auch der Schreibstil nicht allzu leicht, denn oft musste ich Sätze zweimal lesen, um überhaupt zu begreifen, was gerade geschehen ist und vor allem auch warum.
Das Worldbuilding fand ich leider genauso wenig verständlich. Ich hatte zwar den Eindruck, mich teilweise in fremden Welten zu bewegen, doch wurde man hier ebenfalls einfach mitten ins Geschehen geworfen. Auch hier sprang quasi hin und her und wusste doch insgesamt nicht, was sich um einen herum befand.
All das drückte dann natürlich auch auf die Spannung und die ersten hundert Seiten passierte eigentlich gar nichts und ich habe mich da durch gequält. Den roten Faden, der die Reise hätte begleiten müssen, fehlte mir hier völlig. Stattdessen hatte ich auch hier das Gefühl, sprunghaft von Ort zu Ort zu reisen, ohne wirklich zu verstehen, wo ich mich befand. Hier muss ich allerdings auch zugeben, dass ich beim Lesen immer wieder abgeschaltet habe und mich nur schwer konzentrieren konnte. Es hat mich einfach nicht fesseln können und das erschwerte das Ganze, so dass ich ziemlich lang für dieses Buch brauchte.
Gazing ist ein junger Mann mit Hasenohren, ein Yaakh, doch was oder wer er ist, weiß der Leser, allerdings auch Gazing nicht. Amber fand ich ziemlich anstrengend, sie belehrt Gazing und teilt ihre Erlebnisse im Social Media, das gerade wieder entdeckt wurde. Beide wurden mir nicht richtig sympathisch.
Mein Fazit: Ich hatte große Erwartungen vorm Lesen, da das Buch einfach außergewöhnlich und besonders klang. Das war es dann auch, aber anders als gedacht. Ich habe mich durch die Seiten gequält und muss zum Schluss sagen, dass ich einfach nicht greifen kann, was mir die Geschichte wirklich sagen wollte. Mir fehlte der rote Faden und ein Worldbuilding. Meine Geschichte ist es leider nicht, aber wer Interesse hat, sollte einfach mal reinlesen, da man schon auf den ersten Seiten spürt, wie die Handlung fortlaufen wird.

Veröffentlicht am 05.05.2025

Positive Überraschung

A City of Flames
0

Gemeinsam mit ihren drei Brüdern lebt Nara in einem kleinen Dorf. Nachdem ihr Vater, der ein bekannter Venator, ein Drachenjäger, bei einem Einsatz ums Leben kam, sehnt sie sich nach Rache. Als eines Tages ...

Gemeinsam mit ihren drei Brüdern lebt Nara in einem kleinen Dorf. Nachdem ihr Vater, der ein bekannter Venator, ein Drachenjäger, bei einem Einsatz ums Leben kam, sehnt sie sich nach Rache. Als eines Tages ein Drache ihr Dorf angreift, gelingt es Nara, den Drachen zu bezwingen. Dabei wird sie vom Venator Lorcan entdeckt. Dieser bietet ihr an, gemeinsam mit ihm in die Stadt zu reisen und dort die Ausbildung zur Venatorin zu beginnen. Sie geht mit ihm und glaubt, dass nun ihr Traum wahr wird, sich für ihren Vater zu rächen und die magischen Kreaturen zu töten, doch die Wahrheit sieht ganz anders aus.
Ein hübsches Cover und ein spannender Klappentext machen mich immer neugierig und so war es auch hier. Die Mischung aus Academy, High Fantasy mit Drachen und Gestaltwandler und jeder Menge Action versprach viel, auch wenn ich zunächst gar nicht so hohe Erwartungen hatte.
Doch schon der Einstieg, bei dem der Leser ohne jegliche Kenntnisse in die Handlung geworfen wird, konnte mich fesseln. Autorin Rina Vasquez schreibt bildgewaltig, flüssig und bildlich.
Die Welt, die sie hier erschaffen hat, wurde schnell vorstellbar, auch wenn ich zumindest zu Beginn von einem magischen Wesen keine Ahnung und auch keine Vorstellung hatte. Ein kleines Glossar wäre durchaus hilfreich gewesen. Nichtsdestotrotz konnte mich das Wordlbuilding schnell überzeugen.
Das Tempo wechselt ein wenig von temporeich zu actiongeladen, aber auch zu ruhigeren Szenen, auf den letzten Seiten gibt es dann aber nochmal ganz ordentlich Spannung, so dass es schwerfällt, mit dem Lesen aufzuhören.
Protagonistin und Ich-Erzählerin Nara ist taff und abgeklärt, hat keine Probleme damit, sich mit anderen, auch mit dem General, anzulegen und ich mochte sie einfach. Bisher war sie immer eine Einzelgängerin, was sich aber spätestens in der Schule für Venatoren ändert. Insgesamt hat mir ihre Entwicklung sehr gut gefallen, vor allem auch, dass sie nicht beim ersten Blick auf Lorcan auf den Rücken fällt.
Die Nebencharaktere fand ich zwar blasser als Nara, aber durchaus authentisch und greifbar.
Mein Fazit: A City of Flames hat mich absolut positiv überrascht und konnte mit einer starken Protagonistin, einem komplexen Worldbuilding und einer spannenden Idee absolut bei mir punkten. Für mich war es die perfekte Mischung und ich habe es in einem Rutsch gelesen. Super umgesetzt und ich freue mich jetzt schon sehr auf die Fortsetzung.