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Veröffentlicht am 19.02.2025

A Story to call my own

A Place to Love
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Juniper ist tough. Das muss sie auch sein als Kopf der familieneigenen Cherry Hill Farm. Und als gäbe es dort nicht genügend Katastrophen schickt der Himmel ihr spontan ihren Ex vorbei. Fragezeichen bei ...

Juniper ist tough. Das muss sie auch sein als Kopf der familieneigenen Cherry Hill Farm. Und als gäbe es dort nicht genügend Katastrophen schickt der Himmel ihr spontan ihren Ex vorbei. Fragezeichen bei allen vorprogrammiert.

Ich hatte mich wahnsinnig auf ein Buch von Lilly Lucas gefreut, da ich A place to love schon mal abgelesen hatte und sie als Autorin in der Region natürlich mehr als nur ein bisschen bekannt ist.

Das Setting bietet sehr viel Möglichkeit zum Ausleben und einige andere Bücher werden wohl auch geteasert. Bonus ist auch die damit verbundene Bodenständigkeit, da mir Charaktere mit Dreck unter den Fingernägeln allemal lieber sind. Was die Storyline betrifft, ist diese zwar absolut nachzuvollziehen, ich hätte mir aber gewünscht, dass nicht immer in die gleiche Kerbe geschlagen wird und ein bisschen mehr "Logik" auf der Tagesordnung steht. So hab ich nach etwas gesucht, was die Geschichte einzigartig macht, das habe ich leider nicht gefunden.

Dennoch ist das Buch eine nette Romance mit vielen bunten Nebencharakteren, Herz und Heimat und man hat definitiv die Möglichkeit, durch die Reihe wieder zurück für mehr zu kommen.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Chapter closed

A Pessimist's Guide to Love
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Nach Lucys Zwischenfall ist Cal mehr als nur ein bisschen aus der Bahn geworfen. Denn mit all der gegenwärtigen Angst kommen auch Erinnerungen an die Vergangenheit hoch und mit ihnen vieles, das er am ...

Nach Lucys Zwischenfall ist Cal mehr als nur ein bisschen aus der Bahn geworfen. Denn mit all der gegenwärtigen Angst kommen auch Erinnerungen an die Vergangenheit hoch und mit ihnen vieles, das er am liebsten für immer verbannt hätte. Und während Cal in erster Linie gegen sich selbst kämpft, kämpft Lucy gegen verschiedene Unsicherheiten.

Nachdem mich Band 1 leider entgegen dem ersten Blick hat hängen lassen, hatte ich die Hoffnung hier mit einem geschlossenen Kreis überzeugt zu werden, der an den überzeugenden Einstieg ansetzt. Leider habe ich hier ebenfalls nicht das gefunden, was ich mir gewünscht hätte. Das Buch beantwortet viele Fragen aus Band 1 und bietet auch einen Abschluss, allerdings hat mir die Einzigartigkeit gefehlt und ich hätte auch nicht zwingend für alles einen thematisierten Abschluss gebraucht. Auch der Umgang mit der Vergangenheit ging für letztlich zu leicht von der Hand, hier hätte der Weg definitiv steiniger sein dürfen.

In Summe waren die Bände für mich leider nicht das, was ich mir eingangs versprochen hatte, unabhängig davon ob andere die Story gehypt haben oder nicht. Kleine Lichtblicke gibt es dennoch, so dass man nicht nur mit einem weinenden Auge abschließt. Eine Feel-Good-Story ist es ebensowenig wie eine Ugly Cry Geschichte. Wer sich von Childhood Memories, Gegensätzen und tiefen Schnitten überzeugen lassen möchte, kann aber vielleicht dennoch seinen Zugang finden.

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Gone without a trace

Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt
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Maggie Blue lebt nach einigen familiären Tiefschlägen bei ihrer fast fremden Tante und darf sich dazu noch an eine neue Schule gewöhnen, die natürlich jeden Nachzügler herzlich willkommen heißt.

So weit, ...

Maggie Blue lebt nach einigen familiären Tiefschlägen bei ihrer fast fremden Tante und darf sich dazu noch an eine neue Schule gewöhnen, die natürlich jeden Nachzügler herzlich willkommen heißt.

So weit, so gut. Nun, das vielleicht nicht aber nicht ungewöhnlich.

Wäre da nicht die etwas spooky daherkommende Katze in der Nachbarschaft und noch so ein paar andere Dinge.

Mich hat das Buch nicht nur dem Namen nach an die Flüsterwald-Reihe von Andreas Suchanek erinnert.

Eine andere Welt, besondere Wesen und unerklärliche Dinge.

Der Fokus hier liegt nicht nur auf diesem Besonderen, sondern zu einem großen Teil auch auf alltäglichen Problemen, mit denen sich sicher viele Leser identifizieren können. Diese sind auch nicht klar an eine Altersstufe gebunden, treten vielmehr breit verstreut auf, was sicherlich ein Plus des Buches ausmacht.

Die Geschichte ist sehr kreativ gestaltet und bietet dem Leser auch die Möglichkeit selbst Dinge auszuführen bzw. zu visualisieren.

Ich hätte mir allerdings mehr Reflexion zu bestimmten Handlungen und Vorkommnissen gewünscht, bei denen in Erwachsenenliteratur wohl sicher ein Hinweis erfolgen würde. Da es sich um eine Serie handelt, mag aber vielleicht der folgende Band da ansetzen.

Die verwendeten Themen finde ich dennoch gut gewählt, würde aber gemeinsames Lesen oder Gesprächsbereitschaft nutzen, um den Inhalt nicht ohne Rekapitulieren stehen zu lassen.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

I'm coming home

Wonder und ich. Eine Freundschaftsgeschichte (Band 1)
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Ole ist anders als die meisten Kinder. Nun, eigentlich ist er nicht anders als die anderen Kinder. Aber sein Leben ist anders. Denn er lebt als Pflegekind bei einer Familie, die nicht seine ist.

Als er ...

Ole ist anders als die meisten Kinder. Nun, eigentlich ist er nicht anders als die anderen Kinder. Aber sein Leben ist anders. Denn er lebt als Pflegekind bei einer Familie, die nicht seine ist.

Als er durch eine Fügung des Schicksals auf der Wild Turkey Farm landet, ist er jedoch nicht der einzige Neuzugang. Und irgendwie gibt es hier doch deutlich mehr Tiere als normal. Aber was ist schon normal.

Die Tage auf der Farm sind es jedenfalls nicht.

Eigentlich lese ich gerne mal Kinder- oder Jugendbücher, weil die Welt dort, im Vergleich, in Ordnung ist. Weil man leichter erkennen kann, ob Probleme wirklich gravierende Probleme sind oder man sie leicht lösen kann. Und weil sich zwischen den Zeilen oft so viel versteckt, was Erwachsene oft längst vergessen oder übersehen haben.

Als ich die Nase das erste Mal ins Buch gesteckt habe, hatte ich diese Assoziationen nicht. Denn in der Welt von Ole gibt es so viele Dinge, die man Kindern nicht wünscht, vor denen man sie eigentlich gerne beschützen möchte, auch wenn man das nicht kann. Und leider auch solche, bei denen die, die es besser wissen müssten, es nicht besser machen.

Und es ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Tiere Dinge können, die wir vor langer Zeit verlernt haben und wir uns trotzdem für begabter halten.

Ich finde das Buch wirklich, wirklich gelungen, würde aber empfehlen, es entweder gemeinsam zu lesen oder als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, falls Redebedarf besteht oder Fragen aufkommen.

Einfach, weil man zusammen viel bewirken kann. :)

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Veröffentlicht am 03.02.2025

The fight within

Mismatch
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Als Austin nach Hopeville zieht, ist es vor allem eine Flucht. Eine mit einem großen Geheimnis. Im neuen Basketballteam möchte er das tun, was er am besten kann und vergessen.

Doch leider hat er nicht ...

Als Austin nach Hopeville zieht, ist es vor allem eine Flucht. Eine mit einem großen Geheimnis. Im neuen Basketballteam möchte er das tun, was er am besten kann und vergessen.

Doch leider hat er nicht mit der neugierigen Collegereporterin Joyce und ihrer Besessenheit gerechnet.

Ob er vor ihr auch fliehen kann?

Ehrlich gesagt, habe ich mit Joyce echt lange zu kämpfen gehabt, da sie Charakterzüge gezeigt hat, die ich in der Realität oft bei Menschen sehe, die sehr auf den eigenen Tellerrand fixiert sind. Auch wenn sie selbst ihre eigenen Baustellen hat, bei denen man ihr gerne zur Seite stehen würde.

Bei Austin hingegen stolpert man über sein Geheimnis und seinen stetigen Kampf und auch sein Gepäck ist größer als man es zunächst vermutet.

Als Liebhaber von Sports Romance wegen der Liebe zum Sport fand ich den Einfluss des selbigen hier gut gewählt und auch nicht nur einen netten Nebeneffekt in der Geschichte.

Auch die Nebencharaktere haben ein stimmiges Bild ergeben und für den ein oder anderen Schmunzler gesorgt.

Ich würde nicht sagen, dass die Geschichte mich durch ihre Dynamik überzeugt hat und einen riesen Wow-Effekt hinterlassen hat, aber auch diese leisen Töne haben ihre Daseinsberechtigung und die Problematik sowohl von Austin als auch von Joyce sind Themen, die leider heute an der Tagesordnung sind und deren Problem viele Menschen gar nicht erkennen.

Daher eine bodenständige Geschichte mit kurzweiligem Charakter und stillem Gewicht.

P.S.: Wer im nächsten Band im Mittelpunkt steht, war für mich ziemlich schnell klar. :D

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