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Veröffentlicht am 14.08.2026

Rescue me

Seamere College 1. Strange Familiars
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Gwendolynne hat eigentlich nur ihren Abschluss im Kopf, den sie als Jahrgangsbeste abschließen will, als im praktischen Teil der Tiermedizin plötzlich ihre Integrität in Frage gestellt wird und sie sich ...

Gwendolynne hat eigentlich nur ihren Abschluss im Kopf, den sie als Jahrgangsbeste abschließen will, als im praktischen Teil der Tiermedizin plötzlich ihre Integrität in Frage gestellt wird und sie sich selbst fragen muss, ob sie weiter auf ihrem Weg bleiben kann oder gegen das Chaos ins Feld ziehen will, das ihr Leben nun gehörig auf den Kopf stellt. Allen voran ihr erbitterter Konkurrent Harrisford, nicht zu verwechseln mit Harrison Ford, der ihr fortan nicht nur den Platz 1 streitig macht.

Als jemand der nicht "familiar" mit Fantasy ist, ist für mich immer die Frage, ob ein Buch too much ist. Insbesondere wenn zu viel Harmonie herrscht, finde ich Fantasy leicht irreführend.

Das war hier aber nicht der Fall. Nicht nur, dass die Protagonisten sich auf Augenhöhe mit einer ordentlichen Portion Kampfgeist begegnen, auch die tierische Komponente der Story finde ich nicht nur kreativ, sondern in einigen Teilen leider auch sehr realitätsnah. Das "Leider" bezieht sich auf die Realität, nicht die Darstellung in der Geschichte.

Die Verflechtung der Ereignisse hat auch dazu geführt, dass man zwar ab und an einen Durchblick hatte, dennoch hatte der Fortgang der Story immer wieder Überraschungen an Bord und man kam nie in Versuchung, Seiten ungelesen zu lassen.

Wie die Geschichte im nächsten Band weitergeht, steht auch noch in den Sternen, auch wenn man hier wieder Gedanken wälzen kann, bis man eines Besseren belehrt wird. :D

Gelungene Kombination der Tropes!

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Veröffentlicht am 31.07.2026

Alles hat ein Ende, nur die Story hat zwei

If Books Could Kill
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Eigentlich hat sich Roxie nur sehr über ein neues Buch gefreut. Im nächsten Moment ist sie aber eher in einem ziemlich absurden Horrorfilm à la Scary Movie. Mit ihr in der weiblichen Hauptrolle und einem ...

Eigentlich hat sich Roxie nur sehr über ein neues Buch gefreut. Im nächsten Moment ist sie aber eher in einem ziemlich absurden Horrorfilm à la Scary Movie. Mit ihr in der weiblichen Hauptrolle und einem MMC, der das wirklich nicht hat kommen sehen.

Ich bin ja generell ein Fan von RomComs, da das Leben genügend dunkle Seiten hat, die gerne zumindest für ein paar Minuten durch intensive gute Laune überstrahlt werden dürfen. Mit "If books could kill" ist der Autorin definitiv eine humorvolle Auszeit gelungen, denn Lacher sind hier ebenso vorprogrammiert wie WTF-Momente.

Die Protagonisten sind sympathisch, chaotisch und allzeit bereit (manche zumindest 😁).

Zwischendurch kam die Geschichte eigentlich zu einem Punkt, der ein gutes Ende gewesen wäre und sich wirklich so angefühlt hat, aber danach hat sie problemlos wieder Fahrt aufgenommen und hat auch nicht bereuen lassen, dass es noch nicht vorbei war.

Zwar war der Ausgang für mich nicht richtig überraschend, aber ich hab nen guten Riecher für sowas und denke, dass es nicht offensichtlich war und selbst wenn man da frühzeitig drauf käme, man immer noch Spaß an und mit der Story hätte.

Definitiv kein Buch, das man bereuen müsste!

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Veröffentlicht am 27.07.2026

Im Auge des Adlers

Im Morgengrauen (Art Mayer-Serie 4)
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Ein Skandal um den Bundeskanzler geistert durch die Medien. Als eben dieser auf mysteriöse Weise verschwindet, sehen sich die BKA-Beamten vor mehr als einem Rätsel. Das Netz um diesen Fall ist zudem mit ...

Ein Skandal um den Bundeskanzler geistert durch die Medien. Als eben dieser auf mysteriöse Weise verschwindet, sehen sich die BKA-Beamten vor mehr als einem Rätsel. Das Netz um diesen Fall ist zudem mit nichtberuflichen Verbindungen gespickt und wird von Stunde zu Stunde größer.

Obwohl "Der Morgen" seit einiger Zeit in meinem Bücherregal wartet, bin ich mit diesem Band eingestiegen. Dadurch hab ich den Anfang des Buches über auch noch Hintergrundinformationen gesammelt. Mich haben Story und Charaktere selbstredend an einige TV-Serien erinnert, die ich in den letzten 30+ Jahren in selbigem gesammelt habe. Der eigenwillige Protagonist, der gesetzte Grenzen mal mehr, mal weniger galant sprengt, irgendwie immer ein Gespür für die richtige Fährte hat und natürlich mit seiner Kollegin regelmäßig in Disput gerät, obwohl sie sich eigentlich immer den Rücken freihalten (wollen). Ich fand Art Mayer hier in großen Teilen sehr sympathisch und facettenreich, dass es sicher ein Leichtes ist zu glauben, die Grenzen zwischen Recht und Unrecht würden verwischen. Allerdings fand ich manche Abläufe für mein Gusto von Thrillern dieser Art zu weit hergeholt, als dass ich durchgängig munter weiter mein Popcorn suchten konnte.

Die Komplexität des Falls und Verstrickungen haben durchaus ihren Reiz gehabt, hätten aber meines Erachtens mit etwas weniger auch viel erreichen können.

Verweise zu vermutlich vorherigen Bänden, waren weitestgehend gut verständlich und insgesamt hat die Geschichte auch das Interesse gefördert, in der Vergangenheit bzw. Zukunft der Story zu forschen.

Gelungener Politthriller mit kleinen Abzügen in der R-Note. :D

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Veröffentlicht am 19.07.2026

You better keep running

Summer Heat
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Als Mia einen Sommerjob an der Algarve in einem Luxusresort übernimmt, hat sie einen Plan. Doch sie ist nicht die einzige an diesem idyllischen Ort, deren Gedanken sich nicht allein um die Schönheit und ...

Als Mia einen Sommerjob an der Algarve in einem Luxusresort übernimmt, hat sie einen Plan. Doch sie ist nicht die einzige an diesem idyllischen Ort, deren Gedanken sich nicht allein um die Schönheit und Ruhe dieses Paradieses drehen. Als sie auf ihren Kollegen Yanis trifft, wird ihre Reise außerplanmäßig umgeleitet. Ist der nächste Halt vielleicht das Abstellgleis?

Ich hatte mich eigentlich gefreut mal wieder was anderes in den Händen zu halten als Romance, da das doch eher meine Spielwiese ist. Allerdings bin ich für die meistens Genres offen und freue mich auch, wenn es sich mal um was anderes dreht. Natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten einen Thriller umzusetzen und auch die hier gewählte eher romantische Schiene kann erfolgreich sein. Mir hat allerdings irgendwie der spannungsbedingte Popcorneffekt gefehlt und ich hätte mir gewünscht, dass der Thrillcharakter in größeren Teilen des Buches präsent ist bzw. bei mir ankommt, als ich das bei der Lektüre empfunden habe.

Ich fand die Interaktion zwischen Mia und Yanis manchmal auch nicht ganz logisch, wenn man da realistische Begebenheiten zugrundelegt.

Zugutehalten möchte ich aber auch das durchaus weitläufig verstrickte Netz der Geschichte.

Bei der Rekapitulation hatte ich den Gedanken, dass ich vielleicht zu "abgebrüht" bin und deshalb der Stil des Buches nicht zum Erfolg kam. Ich möchte nicht ausschließen, dass man, wenn man nicht unbedingt in diesem Genre heimisch ist, hier durchaus eine mit Spannung gespickte Story finden kann, die aus der Komfortzone reißt.

Für mich war es allerdings kein "Must-read".

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Veröffentlicht am 07.07.2026

In vino veritas

No Place to be Single – This Love Tastes Like Trouble
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Ein Gesicht, eine Zeitreise. Als Michael nach Jahren zurück ins idyllische italienische Dorf kommt, ist eigentlich nichts mehr wie es war. Rezept des Tages: Man nehme Wein, Essen, Erinnerungen und gebe ...

Ein Gesicht, eine Zeitreise. Als Michael nach Jahren zurück ins idyllische italienische Dorf kommt, ist eigentlich nichts mehr wie es war. Rezept des Tages: Man nehme Wein, Essen, Erinnerungen und gebe sie in einen Mixer. Wohl bekommt's.

Nun, vielleicht ist das Ergebnis etwas schärfer gewürzt, als der Gast erwartet hatte. Ob das mit der Köchin zu tun hat?

Ich kenne bereits "The heat is on" und hatte mich auch durch die Weinthematik auf das Buch gefreut, da ich zwar keinen trinke, aber das Thema hier in der Gegend omnipräsent ist.

Das Setting ist überzeugend gewählt, die Teilnehmer der Geschichte realitätsnah und vielfältig. Auch die Handlung ist zwar meines Erachtens nicht sonderlich originell, aber solide und durchaus geeignet für eine Sommerstory.

Womit ich nicht glücklich war, war das Leben und Wirken der Protagonistin. Mir ist schon bewusst, dass italienischen Frauen einige Schubladen offenstehen und einige davon werden sicher gelegentlich bedient, mir war der Charakter aber zu egozentrisch, dominant und reflektionslos. Hier hätte man mehr rausholen können, ohne die Selbstständigkeit, den Stolz, die Würde und die Power von Elisa zu untergraben.

Das hat es mir phasenweise schwer gemacht, die Geschichte wirklich zu genießen, da solche Menschen auch im realen Leben einen großen, eben nicht immer gesunden, Einfluss auf ihr Umfeld haben.

Wer, anders als ich, hier mehr Abstand halten kann, wird sicher auch mehr Freude an der Story haben. So war es, wie eingangs erwähnt, durchaus eine gute Geschichte, mit Luft.

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