It all comes back in the end...
Das sonnengelbe CabrioJessy und Mike brechen auf. Weg von Hamburg nach München in ein neues Leben. Doch kurz nach ihrem Start findet die Reise ein jähes Ende.
Glücklich und behütet ist Jessy bei ihrer Mutter im Haus ihrer ...
Jessy und Mike brechen auf. Weg von Hamburg nach München in ein neues Leben. Doch kurz nach ihrem Start findet die Reise ein jähes Ende.
Glücklich und behütet ist Jessy bei ihrer Mutter im Haus ihrer Großeltern aufgewachsen, in direkter Nachbarschaft ihre Cousine und beste Freundin Isa. Auch wenn sie kein Leben in Saus und Braus führten, hätte Jessy nicht mehr haben wollen. Aber auch damals änderte sich ihr Leben in einem Augenblick.
Die Geschichte von Jessy ist kein typischer Feelgoodroman, bei dem die supercoole, supertaffe Hauptakteurin nach gescheiterter Beziehung ihren Mr. Right trifft. Das sonnengelbe Cabrio ist die Achterbahn eines Lebens, mit Höhen und Tiefen, Kurven und Loopings. Ohne Netz und doppelten Boden. Auch eine Form von "Entmündigung" spielt eine Rolle. Und doch finden sich auch viele ermunternde Momente, Überraschungen und Denkanstöße.
Wie der Titel schon verspricht findet man das sonnengelbe Cabrio als roten Faden im Buch. Wenn auch nicht immer so, wie man es sich auf den ersten Blick denken mag.
Besonders finde ich die unchronologische Abfolge, die sowohl die Gegenwart als auch Vergangenheit und Zukunft von Jessy beleuchtet.
Das Buch ist wie schon beschrieben nicht klassisch dazu geeignet "Sommer, Sonne, Sonnenschein" im Leser auszulösen sondern lässt am Leben der Protagonistin teilhaben, mit ihr leiden, lieben und lachen. Von daher eine klare Leseempfehlung für die, die nicht nur leichte Kost möchten.