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Veröffentlicht am 13.09.2022

Ein etwas langsamer erzählter Thriller mit Suchtfaktor

Die Vergessene
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In Karin Slaughters neuem Thriller begleiten wir den Marshal Andrea bei ihren Ermittlungen rund um die Umstände, welche zum Tode der 18-jährigen Emily führten.
Das etwas generische Cover ist nett und fängt ...

In Karin Slaughters neuem Thriller begleiten wir den Marshal Andrea bei ihren Ermittlungen rund um die Umstände, welche zum Tode der 18-jährigen Emily führten.
Das etwas generische Cover ist nett und fängt meiner Meinung das Thema um welches es sich in dem Buch dreht solide ein. Denn bei "der Vergessenen" handelt es sich um Emily, welche von ihrer vermeintlichen Clique aufgrund eines Ereignisses auf einer Party im Stich gelassen und letztlich von einer unbekannten Person brutal ermordert wird.
Trotz der Tatsache, dass das Buch langsamer erzählt ist als viele andere Thriller, konnte ich es nur schwer zur Seite legen. Der Autorin ist es gelungen die Spannung stabil oben zu halten und die Lesenden mit immer neuen Informationshäppchen zu den unbekannten Todesumständen zu füttern.
Karin Slaughter hat interessante Charaktere geschaffen, welche mir zum Teil sympathisch, zum Teil jedoch auch ganz zuwider waren. An manchen Stellen hätte ich mir gewünscht etwas mehr über die Beweggründe einiger sehr bösartiger Protagonisten erfahren zu dürfen. So wäre es mir vielleicht leichter gefallen einige Situationen und Entescheidungen nachzuvollziehen.
Insgesamt würde ich das Buch jedem empfehlen, der gerne auch mal etwas langsamer erzählte Thriller lesen möchte.

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Veröffentlicht am 07.09.2022

Vielversprechender und detailverliebter Fantasyauftakt mit einigen Längen

Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzunge, Bd. 1)
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In Christopher Buehlmanns Fantasyroman "Der schwarzzüngige Dieb" begleiten wir den Hauptprotagonisten und ausgebildeten Dieb Kinsch Na Shannack auf einer Reise voller Abenteuer, Brutalität und Humor.
Dem ...

In Christopher Buehlmanns Fantasyroman "Der schwarzzüngige Dieb" begleiten wir den Hauptprotagonisten und ausgebildeten Dieb Kinsch Na Shannack auf einer Reise voller Abenteuer, Brutalität und Humor.
Dem Autor gelingt es sehr gut eine clevere und fantastische Welt mit originellen, kulturell sehr unterschiedlichen und nicht so perfekten Charakteren aufzubauen, die sich sehr natürlich in die ganze Story einfügen. Die Geschichte wird mit viel Humor aus der Ich-Perspektive erzählt, was mir sehr gut gefallen und mich häufig zum Schmunzeln gebracht hat.
Ich hätte den Fantasyromen so gerne geliebt. Leider kam ich jedoch bis zum Finale des Buches nicht ganz rein. Dies lag zum einen daran, dass mir die Emotionen der Protagonisten zum Teil zu oberflächlich behandelt wurden und es mir dadurch auch schwer fiel Sympathie oder Verbundenheit aufzubauen. Da es sich um eine sehr charaktergetriebene Story handelt hat dieser Aspekt sehr großen Einfluss auf meine Bewertung. Zum anderen aber auch an der Tatsache wie detailliert und manchmal auch ausschweifend die verschiedenen Ereignisse beschrieben wurden.
Nichtsdestotrotz hat mir das Buch insgesamt gut gefallen und ich freue mich auf die Fortsetzung. Die Welt und deren Bewohner sind wahnsinnig kreativ und einzigartig beschrieben. Die Story hat noch viel Potenzial und ich würde gerne mehr davon lesen.

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Veröffentlicht am 31.08.2022

Wundervolle Fortsetzung!

Was ich nie gesagt habe
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Die Fortsetzung der Geschichte rund um Gretchen und ihre Familie ist der Autorin Susanne Abel wunderbar gelungen.
Wie bereits im ersten Buch greift Susanne Abel äußerst sensible Themen auf und schafft ...

Die Fortsetzung der Geschichte rund um Gretchen und ihre Familie ist der Autorin Susanne Abel wunderbar gelungen.
Wie bereits im ersten Buch greift Susanne Abel äußerst sensible Themen auf und schafft es diese auf eine berührende und sehr nahbare Weise den Lesenden näher zu bringen. Trotz der Tatsache, dass es zu dem Zeitgeschehen des zweiten Weltkriegs und der Zeit danach eine Menge Literatur gibt gelingt es der Autorin sowohl in diesem, als auch im ersten Buch neue Ereignisse und Thematiken in ihren Romanen einfließen zu lassen und zu behandeln.
Mir gefallen insbesondere die nicht perfekten und somit authentischen Charaktere und wie diese in das Erzählte eingewoben werden. Die Zeitsprünge sind angenehm umgesetzt und die Aufteilung zwischen dem "heute" und der Vergangenheit empfand ich als ausgeglichen und durchaus förderlich für den Lesefluss und die Aufrechterhaltung des Spannungsbogens.

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Veröffentlicht am 13.08.2022

Genauso lustig, spannend und unterhaltsam wie der erste Teil.

Der Mann, der zweimal starb (Die Mordclub-Serie 2)
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Der zweite Teil der humorvollen Kriminalreihe von Richard Osman hat mich genauso begeistert wie der erste Teil. Die Charaktere sind sympathisch, die Story macht Spaß und der Schreibstil des Autors ist ...

Der zweite Teil der humorvollen Kriminalreihe von Richard Osman hat mich genauso begeistert wie der erste Teil. Die Charaktere sind sympathisch, die Story macht Spaß und der Schreibstil des Autors ist wunderbar unterhaltsam. Absolut weiter zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 03.08.2022

Nette Liebesgeschichte

Westwell - Heavy & Light
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Der Klappenext zu Westwell hat mich wahnsinnig neugierig gemacht. Ich hatte eine spannende, investigative Story im Kopf, welche auch einen romantischen Strang enthält.
Letztendlich war es eine nette Liebesgeschichte. ...

Der Klappenext zu Westwell hat mich wahnsinnig neugierig gemacht. Ich hatte eine spannende, investigative Story im Kopf, welche auch einen romantischen Strang enthält.
Letztendlich war es eine nette Liebesgeschichte. Das Lesen hat mir zwar Spaß gemacht, mich am Ende aber dennoch auch ein wenig enttäuscht. Das worum es laut dem Klappentext eigentlich gehen sollte ist vollständig in den Hintergrund gerückt. Die Protagonistin Helena hat das Ziel die Umstände des Todes ihrer Schwester und deren Verlobten aufzudecken. Koste es was es wolle. Seltsamerweise wurde das Ganze absolut nebensächlich und es ging nur noch um das Beiwohnen nerviger Veranstaltungen und um die Beziehung zwischen Helena und Jessiah. Grundsätzlich fand ich die Charaktere zwar sympathisch, die Hauptprotagonisten Helena und Jessiah aber doch auch sehr oberflächlich. Es wurde sich viel über die Oberschicht beschwert. Die Vorteile, welche damit einhergehen wurden von den beiden jedoch sehr gerne ausgenutzt. Das fand ich wenig authentisch.
Das Setting und die Grundidee gefallen mir nach wie vor gut. Ich hoffe, dass in den Folgebänden etwas mehr Tiefe in die Protagonisten kommt und es sich auch wieder mehr um die "Ermittlungen" dreht.
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und passend zur Story.

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