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Veröffentlicht am 26.09.2022

Eine wundervolle Geschichte

Herz sucht Zuhause
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Was wäre wenn man jemand anders wäre?
Für Charlotte, genannt Charly passiert genau dies. Für ihre beste Freundin Mia soll sie in Starnberg einige Dinge erledigen und deren Wohnung hüten. Während Mia in ...

Was wäre wenn man jemand anders wäre?
Für Charlotte, genannt Charly passiert genau dies. Für ihre beste Freundin Mia soll sie in Starnberg einige Dinge erledigen und deren Wohnung hüten. Während Mia in der Ferne Urlaub macht, übernimmt Charly den Platz ihrer Freundin. Was Anfangs ein Spaß ist, wird schnell ernst. Charly wird immer mehr zu Mia. Extrem kompliziert wird es, als sich Charly in Sebastian verliebt. Sie muss ihm die Wahrheit sagen. Denn er bewundert Mia und würde sich ganz sicher nicht in Charlotte verlieben. Dafür ist sie nicht cool und hübsch genug. Das Selbstbewusstsein von Charly ist klein, trotzdem lebt sie Mia
Bis es zur Wahrheit kommt und alles Schöne ein Ende haben wird.

Eine wunderschöne Geschichte wird
brillant von Marie-Isabel Walke und Oliver Kube vorgetragen. Der Wechsel der Sprecher zwischen Charly und Sebastian ist phantastisch. Dadurch hat das Hörbuch ein hohes Tempo. Ich habe es kaum beiseite legen können. Jede Gelegenheit zum lauschen habe ich genutzt. Es hat mir sehr viel Freude bereitet.
Manches ist vorhersehbar, dies hat mich nicht gestört. Die Charaktere sind so wunderbar und vielseitig, da kommt keine Langeweile auf.
Mir hat der Humor extrem gut gefallen. Der Schlagabtausch zwischen Charly und Sebastian ist sehr amüsant.

Insgesamt ist das Hörbuch sehr erfrischend und bietet viel Abwechslung. Allzu ernst genommen habe ich die Geschichte nicht. Was aber nicht meine positive Meinung ändert.
Es hat 5 Sterne verdient, weil ich prächtig unterhalten wurde.

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Veröffentlicht am 20.09.2022

Eine stürmische Familie

Der Sturm
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Ein Sturm auf der Insel Tasmanien hat vor zwölf Jahren das Leben von Kiernan sehr verändert. Sein Bruder kam ums Leben, Schuld daran war Kiernan, zumindest sieht es sein Umfeld so.
Zur gleichen Zeit verschwand ...

Ein Sturm auf der Insel Tasmanien hat vor zwölf Jahren das Leben von Kiernan sehr verändert. Sein Bruder kam ums Leben, Schuld daran war Kiernan, zumindest sieht es sein Umfeld so.
Zur gleichen Zeit verschwand ein Mädchen. Gab es einen Zusammenhang?

Als Kiernan zurück kehrt mit Freundin und Kind, scheint die alte Schuld noch immer nicht vergessen zu sein.

Dann wird eine junge Frau tot am Strand gefunden und die Vergangenheit wird wieder hervor gebracht.
Kiernan findet sich in einem Strudel voller Erinnerungen wieder. Es tauchen auch neue Erkenntnisse auf. Die Polizei befragt die Bewohner und entdeckt lange verstecktes.

Eine Familientragödie betrifft die ganze Geschichte. Es dreht sich viel um Kiernan. Er nimmt viel Platz im Buch ein. Durch seine Präsenz verdrängt er etwas seine Freundin Mia. Auch von anderen Charakteren hätte ich gerne mehr erfahren.
Es ist eine Geschichte, die sich langsam entwickelt und erst ab der Hälfte an Spannung aufbaut.
Ich hatte eine stürmische und spannende Geschichte erwartet, es ist doch eher ein Drama um verlorene Liebe und verlorene Freundschaft. Das Genre Thriller trifft nicht zu.
Den psychologischen Tiefgang hat die australische Schriftstellerin Jane Harper gut hinbekommen. Die Stimmung zwischen Kiernan und seiner Familie ist deutlich und intensiv spürbar.
Auch das Landschaftsbild wird gut erzählt. Eine Spur zu viel von einem Mahnmal am Wasser.

Das Buch liest sich nach einigen Seiten sehr gut. Man sollte es recht zügig lesen, da es eine anfängliche Bremse hat, die sich später löst.

Insgesamt ist es eine teilweise düster wirkende Atmosphäre, durch die Feindseligkeit zwischen manchen Personen.
Diese Stimmung ist gut greifbar und wird von der Autorin recht intensiv beschrieben.
Mir hat es gut gefallen, es reicht nur nicht für volle 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.09.2022

Ein Sommer mit Überraschungen

Sommerschwestern
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Eigentlich müsste das Buch "Yella und ihre Schwestern" heißen. Yella nimmt den Großteil der Geschichte ein. Sie beansprucht viel Platz. Daher ist der Titel "Sommerschwestern" für mich nicht passend. Die ...

Eigentlich müsste das Buch "Yella und ihre Schwestern" heißen. Yella nimmt den Großteil der Geschichte ein. Sie beansprucht viel Platz. Daher ist der Titel "Sommerschwestern" für mich nicht passend. Die anderen
3 Schwestern kommen vor, bleiben aber eher blass.
Yella hat mich etwas genervt. Auch der Konflikt mit der Mutter nimmt zu viel Raum ein.
Die Art der Mutter fand ich übertrieben, sie hat mich regelrecht genervt.

Die Geschichte dreht sich um 4 Schwestern und die Einladung der Mutter nach Bergen in Holland. Was steht an? Hat sie eine Neuigkeit zu verbreiten?
Es wird viel diskutiert, zu viel geredet und gestritten.
Das Zusammenleben für die kurze Zeit in Bergen droht in einer Katastrophe zu enden.

Dank der Erzählerin Ilka Teichmüller bin ich am Ball geblieben.
Ihre Stimme ist toll und sie hat viele Variationen rein gebracht. Dadurch lebte die Geschichte auf. Ich glaube, wenn ich das Buch gelesen hätte, wäre ein Abbruch passiert.
Ilka Teichmüller war mir vorher nicht bekannt, ihre Stimme werde ich im Hinterkopf behalten. Sie bringt Schwung in eine für mich nicht sehr fesselnde Geschichte.
Meine Bewertung für das Buch würde schlechter ausfallen, da mir die Sprecherin sehr gefallen hat, rettet es die Sterne auf 4.

Eine einzelne Person auf dem Cover, ich denke es soll Yella sein. Das würde zumindest passen, da sie eh die meiste Zeit präsent ist.

Große Erwartungen sollte man an die Geschichte nicht haben.Zum Lesen eher wenig interessant, zum Hören kann ich es empfehlen.

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Veröffentlicht am 05.09.2022

Witzige Szenen mit Farnen und Sträuchern haben mich zum Schmunzeln gebracht

The Atlas Six
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Zunächst war "The Atlas Six" auf TikTok zu finden. Olivia Blake hat es dort selbst publiziert. 2021 ist es bei Tor Books New York erschienen. Die deutschsprachige Ausgabe wurde übersetzt von Heide Franck ...

Zunächst war "The Atlas Six" auf TikTok zu finden. Olivia Blake hat es dort selbst publiziert. 2021 ist es bei Tor Books New York erschienen. Die deutschsprachige Ausgabe wurde übersetzt von Heide Franck und Alexandra Jordan und ist 2022 im Fischer Verlag veröffentlicht worden.
Zum Glück wurde die Bibliothek von Alexandria entdeckt, es wäre eine Schande, wenn dieses tolle Buch nicht den Weg in die breite Öffentlichkeit gefunden hätte.
Denn die Bibliothek von Alexandria ist nicht untergegangen. Sie existiert im Geheimen.
Alle zehn Jahre wird es jungen Magiern gestattet, dort zu studieren. Sechs der talentiertesten Magiern werden zusammen forschen, studieren und sich gegenseitig ausstechen. Denn einer muss am Ende gehen, ein gefährliches Spiel beginnt.

Ein sehr magisches Buch habe ich gelesen. Die Charaktere sind vielschichtig und tragen sehr zur Unterhaltung bei. Jeder für sich ist individuell, die magischen Kräfte sind unterschiedlich. Die Gefühle der Adepten werden ordentlich durchgeschüttelt.
Die Kapitel wechseln sich mit den Charakteren ab, die Überschrift trägt den Namen der jeweiligen Person, dadurch bin ich im Fluss geblieben und nicht durcheinander gekommen.
Zwischendurch sind Zeichnungen einer Figur, was meine Phantasie beflügelt hat. Die sechs Auserwählten sind gut getroffen.
Es ist eine spannende Geschichte mit interessanten Dialogen. Intrigen, Verrat, wem kann man trauen, die Gefühle machen Turbulenzen durch.

Ich wusste nicht, für wen ich mehr Sympathie empfinde, die Handlungen der Adepten waren wechselhaft. Mal mochte ich Reina sehr, dann Nico, nur Callum war mir von Anfang an unsympathisch, seine Beweggründe waren mir suspekt.
Besonders die Naturmagierin hatte es mir angetan. Witzige Szenen mit Farnen und Sträuchern haben mich zum Schmunzeln gebracht.
Zum Ende hin wurde es sehr überraschend, für mich teilweise unerwartet. Dies hat mir sehr gefallen, da meine Gedanken in eine andere Richtung gegangen sind.
Insgesamt extrem gut geschrieben und empfehlenswert mit intelligenten Passagen. Es gibt eine Fortsetzung, die ich sehr begrüße.




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Veröffentlicht am 31.08.2022

Es wird mega spannend

Keeper of the Lost Cities – Der Angriff (Keeper of the Lost Cities 7)
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Shannon Messenger ist gemein. So ein Ende ist unerträglich. Der Angriff lässt mich mit tausend Fragen am Schluss im Regen stehen.
Ich verzeihe der Autorin, da sie sich so nett in der Danksagung rechtfertigt. ...

Shannon Messenger ist gemein. So ein Ende ist unerträglich. Der Angriff lässt mich mit tausend Fragen am Schluss im Regen stehen.
Ich verzeihe der Autorin, da sie sich so nett in der Danksagung rechtfertigt.
Außerdem kommt im Oktober bereits
Band 8. Ich bleibe ihr treu, versprochen, auch wenn ich zunächst unzufrieden war.

Das Buch hat es in sich. Nicht nur vom Gewicht und der Seitenzahl, die Geschichte ist spannend und speziell.
Sophie Foster müsste am Ende ihrer Kräfte sein, doch sie steht immer wieder auf und kämpft weiter gegen die Neverseen.

Es ist ein fast aussichtsloser Kampf, doch mit Hilfe ihrer Freunde, ist Sophie voller Hoffnung. Neue Fähigkeiten könnten helfen. Ob in Sophie noch eine Kraft schlummert?

Silveny ist in Gefahr, das löst in Sophie sämtliche Beschützerinstinkte aus. Ihre geflügelte Freundin liegt ihr sehr am Herzen. Für den Schutz der Alicorns würde Sophie durchs Feuer gehen.

Über 800 Seiten hat der 7. Teil der grandiosen Reihe. Nicht zu viele Seiten, denn das Buch ist sehr schnell gelesen. Ich konnte nicht aufhören und habe alles um mich herum stehen und liegen gelassen.
Mich fasziniert die Geschichte sehr.
Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Teil in den Händen zu halten.

Das Cover ist diesmal besonders gut gelungen. Sophie ist erwachsener geworden und wirkt sehr stark.
Die Farbgestaltung ist wie immer wunderschön.

Auf ins Abenteuer und gute Unterhaltung ist vorprogrammiert.



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