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Veröffentlicht am 24.04.2022

Zauberhafte Wesen

Fabula - Das Portal der dreizehn Reiche
1

Mit Fabula hat Akram El-Bahay eine magische Geschichte geschrieben.
Darin steckt ein wahres Wunderwerk an Fantasie.

Will und seine Zwillingsschwester Charlotte gelangen in ein Portal, dass sie in eine ...

Mit Fabula hat Akram El-Bahay eine magische Geschichte geschrieben.
Darin steckt ein wahres Wunderwerk an Fantasie.

Will und seine Zwillingsschwester Charlotte gelangen in ein Portal, dass sie in eine Welt voller phantastischer Wesen bringt.
Feen, Einhörner, Zwerge, Kobolde und noch mehr begegnen ihnen. Bald erkennen sie, ihre Mutter ist mit Fabula verwurzelt.
Schnell ist den Zwillingen bewusst, Fabula ist in Gefahr.
Will und Charlotte wachsen über sich hinaus und kämpfen mit den Fabelwesen. Eine höhere Macht bedroht nicht nur die magische Welt, auch die echte Welt ist davon betroffen.

Fabula ist ein tolles Märchen, mit phantasievollen Figuren und spannenden Momenten. Das Buch liest sich schnell, der Schreibstil ist für Kinder sehr gut zu lesen.
Auch zum Vorlesen ist das Buch gut geeignet. Allein das Cover ist schön gestaltet und lockt die jungen Leser an.

Die Schwierigkeiten, mit denen die Zwillinge zu tun haben, sind schwer zu meistern.
Der Mut der Geschwister ist bemerkenswert. Will und Charlotte sind nicht sehr abenteuerlustig, doch die Not verleiht ihnen Flügel.
Sie schließen schnell Freundschaft mit den magischen Wesen.
Die Geschichte wird wunderbar erzählt, es macht großen Spaß, Will und Charlotte durch die Seiten zu folgen.
Es ist ein Abenteuer nicht nur für junge Leser, auch Erwachsene haben ihre Freude daran.

Das Buch hat Potential für eine Fortsetzung, es kann aber auch gut alleine bleiben.

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.04.2022

Ein Unglück in Voss

Todesfall
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Die norwegische Autorin und Freelance-Journalistin Randi Fuglehaug hat mit "Todesfall" ihren ersten Roman geschrieben.
Übersetzt wurde das Buch von Christel Hildebrandt, sie studierte Germanistik und ...

Die norwegische Autorin und Freelance-Journalistin Randi Fuglehaug hat mit "Todesfall" ihren ersten Roman geschrieben.
Übersetzt wurde das Buch von Christel Hildebrandt, sie studierte Germanistik und Soziologie an der Universität Hamburg und schloss ihr Studium mit der Promotion zum Doktor der Philosophie ab. Seit 1988 arbeitet sie als freie Übersetzerin aus dem Norwegischen, Dänischen und Schwedischen.

Mit der Reporterin Agnes Tveit beginnt eine Krimireihe in Voss. Randi Fuglehaug wuchs in Voss auf und wohnt in Oslo. Die Beschreibung der Gegend um Voss ist sehr genau. Für meinen Geschmack zu ausführlich und abschweifend.
Die ersten Seiten waren anstrengend in die Länge gestreckt. Der Tod einer jungen Frau bringt Spannung rein, die leider nicht lange angehalten hat. Mir wurde zu viel ist Detail gegangen. Agnes Tveit versucht zu ermitteln und recherchiert zum Unmut mancher Bewohner von Voss. Besonders raffiniert ist sie nicht vorgegangen.
Ich habe zeitweise abschweifende Gedanken beim Lesen gehabt, da mich das Buch wenig gefesselt hat.
Das Privatleben von Agnes rückte zu sehr in den Vordergrund, ihre Vergangenheit kommt zu oft zur Sprache.
Die Nebensächlichkeiten waren zu präsent, ich hätte lieber über eine professioneller Recherche gelesen.
Intrigen, dunkle verborgene Geheimnisse und Lügen bieten gute Unterhaltung. Manche Szenen waren auch spannend zu lesen, für einen Krimi jedoch eindeutig zu wenig Nervenkitzel.
Die Auflösung des Falls zog sich hin, es vernebelte sich mehr und mehr.

Zum Schluss hat die Autorin die Kurve gekriegt und mich doch noch eingefangen. es wurde wesentlich interessanter, um mich zu einer Fortsetzung zu reizen, reicht es jedoch nicht.

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Veröffentlicht am 08.04.2022

Lost in Fuseta Band 5

Einsame Entscheidung
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Band Fünf der genialen Reihe von Gil Ribeiro führt Leander Lost zu einsamen Entscheidungen.
Der deutsche Polizist wurde wegen seines Asperger-Syndroms nach Portugal abgeschoben als angeblicher Austauschkollege. ...

Band Fünf der genialen Reihe von Gil Ribeiro führt Leander Lost zu einsamen Entscheidungen.
Der deutsche Polizist wurde wegen seines Asperger-Syndroms nach Portugal abgeschoben als angeblicher Austauschkollege. Dieser Austausch hat nie statt gefunden und Leander ist mittlerweile gut angekommen in Fuseta. Seine Andersartigkeit legt ihm kaum noch Steine in den Weg. Sein privates Glück hat er mit Soraia gefunden.

Es ist ein Vergnügen, seinen Worten und Handlungen zu folgen. Der Autor hat eine geniale Persönlichkeit geschaffen. Leander ist mir sympathisch und kein Buch wird langweilig. Er lernt, aus den Gesichtern der anderen zu lesen, es fällt ihm noch schwer. Dieser Entwicklung zu folgen ist Unterhaltung von großem Wert.

Einsame Entscheidungen zwingen Leander zu Handlungen, die für sein Team zu Schwierigkeiten führt.
Eine Tatverdächtige gerät in die Schusslinie und Leander hilft ihr, was ihn ebenso zu einem Verdächtigen macht.
Graciana und Carlo müssen sich überlegen, wie sie ihrem Kollegen helfen können. Seine Handlungsweise können sie schwer nachvollziehen, doch sie haben Vertrauen zu Senhor Léxico.

Die Beweggründe der Verdächtigen Antonia sind zunächst nicht klar. Mir hat es gut gefallen, dass ich eine Weile nicht wusste, wer gehört zu den Guten und wer zu den Bösen und was Antonia geplant hatte. Es blieb die ganze Zeit interessant und spannend.

Ich fand schön, dass auch Zara wieder dabei war und ich auch an ihrem Leben weiterhin teilhaben konnte. Zara gehört mittlerweile zu Leander, die Beziehung ist gewachsen.
Aus dem rebellischen Mädchen ist eine sehr sympathische junge Frau geworden.

Zwischen Graciana und Carlos schwebt weiterhin eine leise Sehnsucht. Ich wünsche mir, dass aus den Beiden ein Paar wird.
Beide haben anscheinend Angst ihre gute berufliche Beziehung zu stören.
Sympathiepunkten bekommen sie definitiv von mir.

Alle Personen im Buch haben mich sehr gut unterhalten. Sie sind unterschiedlich und dazwischen stolziert der Pfau Miguel Duarte. Immer nach einer Möglichkeit suchend, nach Spanien versetzt zu werden.
Der arme Kerl versauert in Fuseta. Er kann nerven, gehört aber genauso zur Geschichte und hat einen wichtigen Stellenwert, wenn man Duarte fragt.

Es war mir ein herrliches Vergnügen dieses Buch zu lesen. Leander Lost ist eine geniale Erfindung vom Autor, er darf gerne noch mehr Bücher über Fuseta schreiben.
Definitiv empfehlenswert für Krimileser und Querdenker.

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Veröffentlicht am 07.04.2022

Herrlich!

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
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Ein neues Buch anzufangen ist immer spannend. Was erwartet mich, wie sind die Charaktere, mag ich die? Wie ist der Einstieg ins Buch, werde ich gut unterhalten?
Ali Hazelwood ist eine Autorin, die mir ...

Ein neues Buch anzufangen ist immer spannend. Was erwartet mich, wie sind die Charaktere, mag ich die? Wie ist der Einstieg ins Buch, werde ich gut unterhalten?
Ali Hazelwood ist eine Autorin, die mir im Gedächtnis bleiben wird.
Sie schafft es, mich sofort ins Geschehen hinein zu ziehen. Olive hatte meine Sympathiepunkte schnell bekommen.

Die Biologie-Doktorandin Olive Smith ist sechsundzwanzig und steht am Anfang ihrer Karriere als Naturwissenschaftlerin.
Etwas chaotisch ist sie, dabei sehr liebenswert, eine Quasselstrippe, die auch mal ein Fettnäpfchen erwischt.
Mit der Liebe hat sie es nicht so. Sie glaubt an die Wissenschaft und nicht an flatternde Herzen mit einer rosaroten Brille im Gesicht.

Um ihrer Freundin Anh glaubhaft zu machen, sie sei in einer Beziehung, macht sie etwas sehr spontanes. Olive küsst Adam Carlsen, ein böser Fehler, denn er ist der größte Labortyrann von ganz Stanford.
Dieser Kuss verursacht in Olive ein Chaos, was wissenschaftlich nicht zu erklären ist.
Liebe? Unmöglich, sie doch nicht!

Dieses Buch ist der Auftakt zu einer wunderbaren Reihe, die sich weiter spinnen lässt. Ich hatte sehr viel Spaß auf den 443 Seiten.
Vom Cover habe ich mich nicht beeinflussen lassen, dies finde ich nicht gut gelungen. Aber der Klappentext machte mich neugierig und ich bin sehr froh, über die Entscheidung für das Buch.

Die Begleitung von Olive durch ihr Studium und die chaotische Beziehung zur Liebe hat mich begeistert. Es war ein herrliches Vergnügen mit lautem Lachen und einem ständigen Schmunzeln im Gesicht.
Ich habe das Buch angefangen und konnte sehr schwer eine Pause machen.
Es ist so toll geschrieben und Olive bietet ganz viel Stoff für die Seiten.
Die Szenen sind gut zu verfolgen, die Dialoge spritzig und voller Elan.

Es ist kein typischer Frauenroman mit Romantik, doch die Zielgruppe ist definitiv weiblich. Ich kann es absolut empfehlen und freue mich, noch mehr von der Autorin in Zukunft zu lesen.

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Veröffentlicht am 06.04.2022

Ein vermisster Tourist beschäftigt Avi Avraham

Vertrauen
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Dror A. Mishani ist ein israelischer Schriftsteller, seinem Errmittler Avi Avraham widmet er den vierten Band mit "Vertrauen".

Ein Neugeborenes wird in einem Vorort von Tel Aviv abgelegt.
Gleichzeitig ...

Dror A. Mishani ist ein israelischer Schriftsteller, seinem Errmittler Avi Avraham widmet er den vierten Band mit "Vertrauen".

Ein Neugeborenes wird in einem Vorort von Tel Aviv abgelegt.
Gleichzeitig verschwindet aus einem Hotel ein Gast.
Inspektor Avi Avraham hofft auf mehr Abwechslung und beginnt mit den Ermittlungen. Schnell stellt er fest, es steckt mehr dahinter, als ein vermisster Tourist. Ein Fall mit Täuschungen, verzwickten Handlungen und dem Mossad.
Avi wird in einen Strudel gezogen, der auch sein Privatleben beeinflusst.
Was ist mit dem Tourist passiert, war er ein Drogenkurier?

Es kommen viele Fragen auf, die verwirren können. Daher ist es ratsam, den Krimi recht schnell zu lesen ohne lange Pausen. Die Gefahr besteht, sich in den vielen Dialogen zu verirren.
Der parallel stattfindende Fall über das Neugeborene ist ebenso verzwickt.
Damit hat Avi nur am Rande zu tun. Sein Weg führt in auch nach Paris. Die Reise birgt Gefahren, hat aber auch viele Antworten im Gepäck.

Dies ist mein erstes Buch des Autors, etwas Schwierigkeiten hatte ich zu Beginn mit seinem Stil. Das Cover hat mich auch nicht überzeugt, im Laufe der Erzählung konnte ich mir aber dann doch ein Bild machen, wer die Frau sein könnte.
Die Geschichte entwickelt sich besser und meine Neugier wuchs.
Mit dem Stil wurde ich besser vertraut und ich bin froh, das Buch gelesen zu haben. Es gibt viele Puzzleteile, die schwierig zusammen passen, Avi hat mich als Ermittler überzeugt und hat ein gutes Ergebnis geliefert.

Das Milieu in Tel Aviv bietet ein interessantes Bild mit schwierigen Charakteren, die das Buch beleben. Ein vielschichtiger Krimi mit einer leisen Spannung.

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