Cover-Bild Wie ein Stern in dunkler Nacht
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 29.07.2022
  • ISBN: 9783404188161
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Violet Thomas

Wie ein Stern in dunkler Nacht

Roman

Eine bittersüße Geschichte über Liebe und Loslassen

Die deutsche Ärztin Christina braucht dringend eine Auszeit. Das Angebot, als Urlaubsvertretung eine kleine Landarztpraxis hoch oben im Norden Schottlands zu übernehmen, kommt ihr da gerade recht. Einer ihrer ersten Patienten ist jedoch kein Mensch, sondern mangels Tierarzt ein verletztes Fohlen, das der Farmbesitzer Aidan zu ihr bringt. Christina ist sofort fasziniert von diesem Mann, der für seine Tiere anscheinend alles tun würde. Doch zunächst bleibt Aidan merkwürdig zurückhaltend. Erst als Christina herausfindet, dass Aidan genau wie sie schmerzhafte Verluste in der Vergangenheit erlebt hat, kommen sie sich näher. Können die beiden unter dem weiten Himmel Schottlands ihr Glück finden?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2022

Wie ein Stern in dunkler Nacht

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Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen. Lassen doch beide auch einen interessanten Roman hoffen.
Von der Schriftstellerin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Der ...

Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen. Lassen doch beide auch einen interessanten Roman hoffen.
Von der Schriftstellerin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind mit Bedacht ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.
Zur Geschichte, Christina, eine deutsche Ärztin nimmt sich nach einem Schicksalsschlage eine Auszeit. Sie geht für 9 Monate zu einer Praxis in Schottland und macht da Vertretung für ihre Freundin. Dort trifft sie auch auf den kauzigen Aiden, der ihr mangels eines verfügbaren Tierarztes ein verletztes Fohlen vorbeibringt. Sie fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Doch ob sich was zwischen den beiden entwickelt oder wie die Geschichte weitergeht, wird hier nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.
Das Buch hat mir gut gefallen. Es hat mir eine tolle Lesezeit beschert und ich empfehle es gerne weiter.

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Veröffentlicht am 15.08.2022

Anders als erwartet, aber richtig gut!

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Christina hat gerade zum zweiten Mal zu Beginn der Schwangerschaft ihr Baby verloren und ihre Beziehung zu Steffen steht - nicht nur deswegen - vor dem Aus. Da erreicht sie das Angebot ihrer Studienfreundin ...

Christina hat gerade zum zweiten Mal zu Beginn der Schwangerschaft ihr Baby verloren und ihre Beziehung zu Steffen steht - nicht nur deswegen - vor dem Aus. Da erreicht sie das Angebot ihrer Studienfreundin Melina, deren Landarztpraxis in Schottland vertretungsweise für 9 Monate zu übernehmen. Kurz danach befindet sie sich auf dem Weg nach Tobermory.
Sie wird zunächst nicht unbedingt mit offenen Armen aufgenommen, aber mit der Zeit und mit Hilfe einiger "Einheimischer" wird sie gut akzeptiert. Dann steht eines Tages Aidan mit einem blutenden Fohlen auf den Armen in ihrer Praxis und die beiden kommen sich näher.

Das Buch ist schön leicht und flüssig geschrieben. Ein wenig irritierend sind teilweise die vielen Zeitsprünge. Ich hatte zuerst das Gefühl, eine fortlaufende Geschichte zu lesen, auf einmal wurde mir bewusst, dass nicht nur eine Woche, sondern über ein Monat vergangen war. Nähere Angaben zur vergangenen Zeit wären an manchen Stellen sehr hilfreich gewesen, aber auch so habe ich mich nach einiger Zeit daran gewöhnt, dass es mich nicht mehr störte.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, die Protagonisten sind mir mal mehr und mal weniger sympathisch, je nachdem,was sie gerade wieder "angestellt" haben. Besonders bei Christina schwankt meine Sympathie immer wieder. Mal ist sie fürsorglich und nett, mal völlig egoistisch, mit Vertrauen hat sie eigentlich die meiste Zeit ein Problem.

Mir persönlich hat das Buch trotz der unerwarteten Wendung gegen Ende sehr gut gefallen, allerdings kann ich es nicht uneingeschränkt weiterempfehlen. Wer ein Buch sucht, um abschalten zu können, mit großem Happy-end und Friede, Freude, Eierkuchen, für den lautet meine Empfehlung: Finger weg!
Menschen, die in der Lage sind, positiv zu denken und das Schöne im Leben zu sehen, auch in kleinen Dingen, die au mit einem kleinen Happy-end glücklich sein können, werden dieses Buch bestimmt genauso zu schätzen wissen wie ich. Für diesen Personenkreis gebe ich eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 18.08.2022

Wie ein Stern in dunkler Nacht / emotionsgeladene Story

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In " Wie ein Stern in dunkler Nacht " nimmt Christina die Chance wahr, für neun Monate als Ärztevertretung die kleine Landarztpraxis ihrer Freundin in Schottland zu übernehmen.
So hofft Christina, Abstand ...

In " Wie ein Stern in dunkler Nacht " nimmt Christina die Chance wahr, für neun Monate als Ärztevertretung die kleine Landarztpraxis ihrer Freundin in Schottland zu übernehmen.
So hofft Christina, Abstand zu ihrem Leben in dem sie innerhalb kurzer Zeit zwei Fehlgeburten erleben musste, zu bekommen. Das dadurch sich alles zum guten wenden würde, ist eher ein Wunschgedanke von ihr, denn schließlich wartet zu Hause in Hannover ihr langjähriger Freund und Kindsvater, sowie ihr Job als Ärztin in der Klinik auf sie.
Doch Christina kommt zumindestens etwas zur Ruhe und kann das ganze erstmals für sich alleine verarbeiten. Dazu kommt die Entschleunigung durch das gemächlichere Leben in Tobermory. Jedoch sind dessen Bewohner zunächst zurückhaltend ihr gegenüber und Christina muss sich erst beweisen.
Als dann ein Notfall einer anderen Art eintritt und Christina eine Fohlen das ihr der brummige Aidan in die Praxis bringt, das Leben retten muss, ändert zumindest das Verhältnis zwischen Aidan und ihr.
Was erst als zarte Freundschaft beginnt, wird bald schon von Verlangen zueinander abgelöst, bis es zu Liebe wird.
Doch kann daraus mehr werden da Christina ja nur für ihre Freundin als Ärztin zu Vertretung vor Ort ist? Und beide schon genug Verluste in ihren Leben hinnehmen mussten.
Die Story lässt sich leicht und flüssig lesen, bleibt dabei abwechslungsreich sowie spannungsgeladen, trotz mancher Zeitsprünge. Man darf mit Christina und Aiden mitfiebern und die verschiedesten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln, so manche mitfühlende wie auch tragische Momente und das ein oder andere Tränchen zu vergießen.
Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, da ich erfahren wollte, ob es für beide eine gemeinsame Zukunft gab. Jedoch gab es zum Ende des Buches eine Entwicklung, die ich so nicht kommen gesehen hatte und auch nicht gebraucht hätte.
Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 4 ⭐⭐⭐⭐ Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2022

Gefühlsachterbahn

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Eines vorneweg: Finger weg an alle, die sich ein Happy-End wünschen!

Christina, eine junge Ärztin, erlebt ihre zweite Fehlgeburt und bricht kurz entschlossen als Vertretung nach Schottland auf. Der Tapetenwechsel ...

Eines vorneweg: Finger weg an alle, die sich ein Happy-End wünschen!

Christina, eine junge Ärztin, erlebt ihre zweite Fehlgeburt und bricht kurz entschlossen als Vertretung nach Schottland auf. Der Tapetenwechsel hilft ihr das Erlebte zu verarbeiten und es werden Freundschaften geschlossen und mit Aiden kann Christina sogar wieder Liebe erleben.

Das Cover mit dem Blumenkranz gefällt mir und ich finde es super, dass der Titel als Zitat im Buch erwähnt wird. Das Cover ist nur etwas irreführend, da man eine Liebesgeschichte erwartet und etwas weniger Leiden.

Die Geschichte liest sich flüssig und ist sprachlich gut zu verstehen. Leider hat man nicht das Gefühl, dass ein Dreivierteljahr vergeht. Vielleicht liegt es an den Zeitsprüngen, aber ich habe irgendwann den Überblick verloren wie viel Zeit vergangen ist.
Christina ist ein authentischer Charakter mit Fehlern und Schwächen, aber trotzdem sehr stark. Als sie ohne die Fehlgeburt oder wie es mit ihrer Partnerschaft weitergeht zu besprechen nach Schottland aufbricht ist Christina mir gleichzeitig sympathisch und unsympathisch. Ich kann verstehen, dass man schwierigen Gesprächen ausweicht, trotzdem fand ich es egoistisch von ihr. Manche ihrer Handlungen kann ich nicht ganz verstehen oder lassen negative Gefühle für Christina zurück. Mit Aiden, einem schottischen Pferdehofbesitzer kommt wieder Herzklopfen in ihr Leben. Aiden ist mir sympathisch. Er ist zwar mürrisch und will lieber für sich bleiben, aber nachdem man seine Geschichte erfährt kann man das absolut nachvollziehen.

Das Buch startet schon sehr traurig und auf jedes Glücksgefühl kommt bald der nächste Schicksalsschlag. Ich hatte immer wieder Tränen in den Augen, musste kurz Schmunzeln und wieder weinen. Die Geschichte hat mich emotional stark mitgenommen und tief berührt. Mit dem Plot twist am Ende habe ich nicht gerechnet und ich empfehle es nah am Wasser gebauten Lesern nicht in der Öffentlichkeit zu lesen, wenn man nicht vor anderen losheulen möchte (ich weiß wovon ich spreche )

Fazit:
Das Buch ist keine Liebesgeschichte, die es wie Sand am Meer gibt. Ich bin ja eigentlich eine Verfechterin des Happy-Ends, daher hat mich das Ende etwas sprachlos gemacht. Meiner Meinung nach ist das Buch keine leichte Kost für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 15.08.2022

Massen- oder Manufakturschokolade?

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Die Handlung:

Fehlgeburt! Die Zweite innerhalb kürzester Zeit. Christina ist am Boden zerstört. Die angehende Ärztin verzweifelt und weiß sich nicht mitzuteilen. Sie verschließt sich ihrem Partner gegenüber ...

Die Handlung:



Fehlgeburt! Die Zweite innerhalb kürzester Zeit. Christina ist am Boden zerstört. Die angehende Ärztin verzweifelt und weiß sich nicht mitzuteilen. Sie verschließt sich ihrem Partner gegenüber und verliert den Mut, die Hoffnung und die Kraft zum Weitermachen. Ihr Leben scheint zu zerbrechen und sie hat keine Motivation mehr, sich dagegen zu währen.
Doch dann kommt eine einmalige Gelegenheit: ein Angebot, das sie als Vertretung für 9 Monate nach Schottland versetzt. Nach einigen Unsicherheiten erkennt Christina ihre Chance auf einen Tapetenwechsel und nimmt an.
In Schottland angekommen, trifft sie auf mürrische Einheimische und weltoffene Mitarbeiter. Schnell werden Freundschaften geschlossen und mit der Vergangenheit, scheint für den Moment, abgeschlossen worden zu sein.
Als Dorfärztin setzt Christina sich durch und erlangt so manche Hochachtung, doch als Tierärztin? Als ein Notfall eintrifft, muss Christina schnell handeln: das Fohlen verbluten lassen oder wenigstens versuchen das kleine Lebewesen zu retten? die Entscheidung ist schnell getroffen und Christina schafft es, das Leben des Fohlens zu retten. Der verschlossene Besitzer des Tieres bleibt rätselhaft verschlossen, zeigt sich jedoch dankbar und lädt sie zum Essen ein. Aus einem Treffen werden mehrere und eine einzigartige Verbindung zwischen den Beiden ist nicht zu übersehen. Was wird Christina tun, nachdem die 9 Monate um sind? Wird sie ihre Koffer packen und ihre jetzt erst gefundene Lust auf das Leben in Schottland lassen oder stellt sie sich dem Abenteuer und bleibt?

Meine Sicht auf das Buch:



Violet Thomas hat die Bücherwelt mit "Wie ein Stern in dunkler Nacht" erweitert. Das verschnörkelte, verträumte und rätselhafte Cover ist nicht neu für die Autorin und doch passt es sehr gut zur Erzählung.
Die ersten Kapitel haben mich gefesselt und nicht mehr losgelassen. Sobald ich ein Buch in den Händen halte, welches mich fasziniert, erzähle ich meinen Mitmenschen von den Protagonisten oder den Handlungen. Das Buch lässt mich gedanklich nicht mehr los und ich verliere mich im Geschriebenen. Vor diesem Buch ist mir das schon lange nicht mehr passiert. Und was soll ich sagen? Ich war begeistert. Bis zu dem Punkt in der Handlung, der mich zum Nachdenken gebracht hat und meine Meinung sich verändert hat. Aus purer Überzeugung wurde Stutzen und Verblüffung.
Leider habe ich dann doch ein paar Kritikpunkte gefunden:
Als Erstes, ist die erzählte Zeit zu erwähnen, die sich für mich, als Leser, nicht nach 9 Monaten und mehr angefühlt hat. Wenn für Christina mehrere Tage oder sogar Wochen vergangen sind, ist der Leser nicht so richtig mitgenommen worden. Mehrmals findet man sich in der Handlung nicht zurecht und ist überrascht wie viel Zeit Christina bereits durchlebt hat. Ich habe mich teilweise aussenvorgelassen gefühlt und finde es schade, dass man nicht mehr von ihrem Leben und ihren neuen Mitmenschen erfährt.
Die teilweise unrealistisch wirkenden Geschehnisse, nehmen der Erzählung die Glaubwürdigkeit und machen den zweiten Kritikpunkt aus. Wie kann es sein, dass man sich in Freundschaft von seinem langjährigen Partner, über Telefon, aus einem fremden Land und ohne sich zuvor ausgesprochen zu haben, trennen kann? Solcher Passagen gibt es mehrere und jede bringt einen zum Überdenken.
Als Dritten und letzten Punkt möchte ich erwähnen, dass die dramatische Wendung, die das Buch, gegen Ende hin nimmt, einfach nicht mit meiner Vorstellung zusammengepasst hat. Das Cover und die Beschreibung, weisen auf eine komplizierte Liebesgeschichte hin, nicht jedoch auf eine dramatische Schicksalsschläge-Anreihung. Ich habe nichts gegen unerwartete Twists, im Gegenteil, ich bin ein Fan von ungewöhnlichen, unerwarteten Büchern. Leider finde ich, dass dieser Twist zu spät kam und dem Leser die Freude genommen hat. Christinas Leiden nimmt keine Ende und die erst gewonnene Hoffnung, verpufft schlagartig.
Nichtsdestotrotz verliert das Buch dadurch nicht an Charme, im Gegenteil, ich finde diese Schicksalsschläge machen das Buch aus. Im Buch werden wichtige Themen wie Trauer, Verlust, Liebe, Hoffnung und Verzweiflung aufgegriffen. Chapeau für Violet Thomas, die es geschafft hat, dass man sich so mit den Charakteren auseinandersetzen kann, sich in diese und deren Situationen versetzen kann und das Lesen trotz Enttäuschungen und Kritikpunkten durchgehend spannend bleibt.

Fazit:



Ja und Nein.
Ja, ich empfehle das Buch und nein, es ist nicht mein neues Lieblingsbuch geworden. Es steht im gleichen Regal, wird es jedoch nie auf vorderste Stelle schaffen. Das Lesen hat Spaß gemacht und war erfrischend. Anfangs dachte ich, des Covers wegen, dass das Buch sehr klischeehaft und schnulzig werden würde. Das Gegenteil ist eingetreten und hat mich vom Buch überzeugt. Ja, es besteht eine gewisse Enttäuschung und doch ist es auf keinen Fall ein schlechtes Buch. Die Autorin hat etwas geschaffen, dass einen einlullt und nicht mehr so richtig gehen lässt. Sei es aus positiver oder aus negativer Sicht. Ich bin dankbar,
für das Buch und die dadurch gewonnenen Gedanken und Erschließungen.
Meiner Meinung nach, kein handelsübliches Buch und ein definitiv sehr charakterabhängiges Buch.

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