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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2021

Komplex und zufriedenstellend

Rule of Wolves
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Meinung:
Nachdem ich den Auftakt in diese Dilogie aus dem Grischaverse bereits vor knapp zwei Jahren gelesen habe und die Einzelheiten nicht mehr ganz so präsent waren, war ich gespannt, wie ich in die ...

Meinung:
Nachdem ich den Auftakt in diese Dilogie aus dem Grischaverse bereits vor knapp zwei Jahren gelesen habe und die Einzelheiten nicht mehr ganz so präsent waren, war ich gespannt, wie ich in die Geschichte finden würde.

Aber meine Befürchtungen haben sich alle recht schnell in Luft aufgelöst, da ich doch zügig wieder in die bekannte Welt, mit den liebgewonnenen Figuren gefunden habe. Dafür sorgen auch einige Erinnerungsstützen der Autorin und natürlich auch der geniale, lebendige und atmosphärische Schreibstil und die besonderen und charismatischen Charaktere.

So geht nämlich die Geschichte von Nikolai, Zoya und Nina weiter und auch sonst gibt es ein Wiedersehen mit bekannten Figuren und auch neue Charaktere kommen hinzu. Erzählt wird der Plot abermals in der dritten Person, aus der Sicht der verschiedenen Charaktere.

Dabei muss ich sagen, dass ich den Anfangsteil nicht ganz so spannend fand, sich der Sog aber mit Fortschreiten der Handlung immer mehr aufbaut. Es gibt wieder viele Intrigen, Kämpfe und Verluste, aber auch unerwartete Wendungen, Witz und auch die emotionale Seite spielt zwischendurch doch eine wichtige Rolle.

Im Gegensatz zum letzten Mal fand ich nun vor allem Ninas Sicht sehr mitreißend und ich habe immer sehr darauf hin gefiebert, bis sie wieder an der Reihe war. Sie muss sich dauernd verstellen und ist dabei doch auch noch über sich hinausgewachsen und hat sich nochmal weiterentwickelt, genau wie auch die anderen Charaktere auch.

Nikolais Art ist einfach toll. Dieser treffende Sarkasmus, sein Einfallsreichtum, aber auch diese Liebe zu seinem Land, das Pflichtbewusstsein und die Gefühle, die er nicht Zulassen will, die aber doch immer präsenter werden. Und auch Zoya muss die versteckten Gefühle in sich endlich zulassen, um das zu werden, was am Ende des Wegs auf sie wartet.

Vor allem das Ende ist ziemlich rasant und überschlägt sich fast vor überraschenden Wendungen. Dabei fand ich nicht alles total logisch und ich hatte das Gefühl, dass manches für ein rundes Ende etwas sehr gebogen wurde, aber für mich hat es doch gepasst, da ich das Ende so wirklich rund und zufriedenstellend fand und die Reihe mit einem guten Gefühl ins Regal stellen kann.

Fazit:
Erneut eine komplexe und intensive Geschichte aus dem Grischa-Verse, die viele Antworten, unerwartete Entwicklungen und Wiedersehensfreuden bringt und auch für einen sehr runden und zufriedenstellenden Abschluss sorgt. Dabei muss sich der Sog erst nach und nach aufbauen und manche Entwicklungen waren doch etwas weit hergeholt, aber insgesamt hab ich die Geschichte gerne gelesen und war meisten mit feuereifer dabei. Deshalb reicht es trotz der kleinen Kritikpunkte auch noch knapp für die vollen fünf Sterne und ich kann die Reihe nur für alle Fantasy-Fans empfehlen.

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Wie die ganze Reihe - Mit Licht und Schatten

Babylon
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Meinung:
Da ist er nun der Abschlussband, der Utopia Gardens Reihe. Zum Glück ist zwischen dem Erscheinen der einzelnen Teile immer nicht viel Zeit gelegen, sodass ich trotz der ziemlich abgedrehten Story ...

Meinung:
Da ist er nun der Abschlussband, der Utopia Gardens Reihe. Zum Glück ist zwischen dem Erscheinen der einzelnen Teile immer nicht viel Zeit gelegen, sodass ich trotz der ziemlich abgedrehten Story immer wieder ganz gut in die Handlung gefunden habe.

Nachdem ich mich ja im Auftakt etwas schwer damit getan habe, herauszufinden, in welche Richtung es gehen soll, fand ich den Mittelteil etwas runder, wobei auch hier Fragen offen geblieben sind, auf die ich im Abschlussband gerne eine Antwort gehabt hätte.

Und lange Zeit hat es durchaus so ausgesehen, als würde dieser Abschluss diese besondere Story doch zu einem recht runden Ende bringen. Raven und Laura wachsen immer mehr zusammen und versuchen alles dran zu setzen, Birol und Sky zu finden und auch sonst findet Raven zu sich und steht für ihre Freunde ein.
Birol ist weiterhin der Charakter, der einfach blasser bleibt als die Damen, auch wenn das seiner Rolle geschuldet ist.

Dazwischen kommt es auch zum Showdown zwischen den verhassten Sander-Geschwistern, deren verdrehte Persönlichkeiten doch noch etwas deutlicher hervorgehoben werden und auch die Metzger-Brüder wollen wieder intrigieren.

Doch leider hat mir das Ende nicht so besonders gut gefallen. Es geht dann ziemlich Schlag auf Schlag, es werden hier auch wieder neue Fragen aufgeworfen, anstatt endlich mal die alten zu beantworten z. B. Wie die ganzen Technischen Sachen funktionieren könnten usw. und ich fand das Schicksal mancher Charaktere irgendwie nicht so ganz befriedigend, auch wenn ich den Gedanken dahinter schon nachvollziehen kann. Aber irgendwie hätte ich mir bei der ganzen Düsternis doch noch mehr Lichtblicke oder zumindest mehr Zeit gewünscht.

Das positive ist nach wie vor der Schreibstil. Die Geschichte hat sich wieder schnell lesen lassen, viel Spannung entwickelt und einen mitgezogen.

Fazit:
Ein durchwachsener Abschlussband einer ungewöhnlichen und sehr abgedrehten Reihe. Der Schreibstil war wieder top, es gab viel Spannung und die Charaktere haben nochmal Tiefe und Weiterentwicklung erfahren, aber insgesamt waren es mir einfach zu wenig Hintergründe und sinnvoll dargestellte Erklärungen. Das Worldbuilding war mit vielen interessanten und mitreißenden Ideen durchzogen, aber einfach nicht ganz fertig gedacht, da viele Fragen offen geblieben sind und das Ende auch eher nochmal Fragen aufgeworfen hat, anstatt sie zu beantworten. Der Showdown ist auch sehr überstürzt und hat mich leider nicht ganz zufriedengestellt, auch wenn ich die Gedanken dahinter nachvollziehen kann, hätte ich mir einfach was anderes oder zumindest mehr Entwicklungszeit dafür gewünscht. Somit gibt es für den Abschluss solide 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.08.2021

Ein Auftakt, der mich gut unterhalten hat!

Die Verlorenen
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Meinung:
Ich wollte schon lange mal ein Buch von Simon Beckett lesen und da ich Sprecher Johannes Steck sehr gerne mag und die Kurzbeschreibung sofort meine Neugier geweckt hat, hat sich dieser Auftakt ...

Meinung:
Ich wollte schon lange mal ein Buch von Simon Beckett lesen und da ich Sprecher Johannes Steck sehr gerne mag und die Kurzbeschreibung sofort meine Neugier geweckt hat, hat sich dieser Auftakt in eine neue Reihe angeboten.

Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Die Geschichte startet gleich extrem heftig und auch verwirrend. Protagonist Jonah und auch der Leser selbst verstehen nicht, was sich da zugetragen hat und schon gar nicht, die Hintergründe des Ganzen.

Jonah will sie aber verstehen, muss sie sogar verstehen, da er denkt, dass die Sache etwas mit dem Verschwinden von seinem Sohn Theo zu tun hat. Deshalb scheut er keine Gefahren, agiert oft auch unprofessionell, vor allem wenn man seinen Beruf betrachtet, aber doch auch einfach irgendwie menschlich und im Kern nachvollziehbar.

Prinzipiell fand ich es etwas schade, dass man von Jonahs beruflicher Kompetenz nicht viel mitbekommt und er nur als Privatmann agiert. Dabei rückt er sich oft auch in ein schlechtes Licht, weshalb es manchmal auch nachvollziehbar ist, dass er verdächtigt wird, mit drin zu stecken.

Aber die Ermittler fand ich schon ziemlich abgefahren. Das Ermittlerteam besteht vor allem aus dem bärbeißigen, ja schon fast bösartigem Fletcher und seiner jüngeren Kollegin Bennet, die man noch etwas schwer zuordnen kann. Sie waren mir nicht sympathisch und haben sich auch ziemlich verbissen, sind aber doch ziemlich interessant gestaltet und bilden neben Jonah einige der wenigen Figuren, die neugierig machen.

Es gibt zwar noch einige andere Nebenfiguren, von denen man auch etwas mehr erfährt, aber davon sind einige recht eindimensional und andere überleben die Geschichte leider nicht.

Erzählt wird die Handlung im Großteil aus der Sicht von Protagonist Jonah, es gibt aber auch ein paar Rückblenden in die Zeit von vor 10 Jahren und ein paar Kapitel aus anderen Perspektiven.

Der Plot ist prinzipiell spannend, manchmal auch brutal, zwischendurch wird es aber auch etwas ruhiger, aber nur um dann mit interessanten und teilweise unerwarteten Plottwists aufzuwarten. Es gab wirklich einige unerwartete Wendungen, die große Wendung am Ende hatte ich zwar kurz mal in Betracht gezogen, aber als Möglichkeit gleich wieder verworfen und auch jetzt bin ich immer noch schockiert darüber, wie der Täter das alles eingefädelt hat und wie egal ihm andere Menschen sind, selbst welche, die ihm mal wichtig waren.

Das Ende ist ein richtiger Showdown, dabei geht es aber zum Teil auch recht schnell und auch wenn es die wichtigsten Antworten gibt, bleiben doch auch noch kleinere Fragen offen, die neugierig machen, wie es weitergehen könnte.

Sprecher Johannes Steck hat meine Erwartungen wieder voll erfüllt. Ich höre seiner charismatischen Stimme einfach gerne zu und er hat der Geschichte mit seiner aktiven Lesung viel Leben eingehaucht.

Fazit:
Ein interessanter Auftakt in eine neue Thriller-Reihe. Der Plot ist spannend, manchmal brutal, manchmal etwas ruhiger, aber mit vielen Wendungen. Davon haben mich einige wirklich sehr überrascht und auch sprachlos zurückgelassen. Bei den Charakteren ist noch etwas Luft nach oben, vor allem bei Jonah ist es etwas schade, dass seine berufliche Seite komplett außer Acht gelassen wurde, aber er ist auf jeden Fall sympathisch und einfach menschlich und ich würde gerne noch mehr über ihn erfahren. Sprecher Johannes Steck passt super zur Geschichte und trägt mit seiner Vorlesekunst zu einer sehr lebendigen Geschichte bei, die ich gerne gehört habe und für die ich gute 4 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 26.07.2021

Ein solider Abschluss, wenn auch nicht so perfekt wie die Vorgänger

Vortex – Die Liebe, die den Anfang brachte
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Meinung:
Die krasse Wendung vom Vorgänger und die Ungläubigkeit darüber hat doch noch länger nachgewirkt, aber die Autorin hat schnell Ruhe rein gebracht, da in der Handlung inzwischen über vier Monate ...

Meinung:
Die krasse Wendung vom Vorgänger und die Ungläubigkeit darüber hat doch noch länger nachgewirkt, aber die Autorin hat schnell Ruhe rein gebracht, da in der Handlung inzwischen über vier Monate vergangen sind.

Ellie und ihre Freunde versuchen alles um Bale zurückzubekommen, das ist aber gar nicht so einfach, denn Bale wurde durch die gefährliche Droge Scope total umgepolt und ist nicht mehr er selbst. Außerdem spitzt sich die Lage auf beiden Seiten immer mehr zu. Die Stimmung ist düster und verzweifelt, die Vermengten gewaltbereit und der offene Krieg steht kurz bevor.

Also, alles keine leichte Ausgangssituation und das merkt man dem Buch auch etwas an. Aber es ist immer schwierig so eine geniale und komplexe Geschichte für alle zufriedenstellend zu Ende zu bringen.

Die Autorin hat weiterhin einige unvorhergesehene Wendungen, viel Spannung und auch ein paar Wiedersehen mit bekannten Figuren parat, aber trotzdem war ich nicht ganz so in der Geschichte drin, wie in den Vorgängern.

Manche Entwicklungen waren mir viel zu einfach und auch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Es gibt zwar viele Antworten zu offengebliebenen Fragen, aber für mich waren diese nicht alle so, wie ich sie mir gewünscht hätte und es sind auch weiterhin kleinere Fragen offen geblieben. So gabs z. B. keinen wirklichen Einblick in das Leben der normalen Menschen in den Mega-Citys, etwas was meiner Meinung nach schon fehlt, um diese komplexe Welt komplett rund zu machen.

Auch war mir die Stimmung insgesamt einfach viel zu düster. In den Vorgängern hat die Autorin es super geschafft, zwischen den harten Szenen auch für Lockerung zu sorgen, aber dies war mir hier zu wenig. Dafür war der Fokus auf die bevorstehende Schlacht einfach auch viel zu groß.

Und auch Ellie verzweifelt verständlicherweise immer mehr und droht zu zerbrechen, aber auch das hat es manchmal etwas schwierig gemacht, da ihre Aktionen immer halsbrecherischer und auch nerviger geworden sind. Auch sind einige Charaktere, also vor allem die Antagonisten einfach total verrückt, sodass es mir schwer fiel ihre Handlungen wirklich komplett zu verstehen, dafür haben aber manche Nebencharaktere auch wirklich gute Entwicklungen durchgemacht.

Das klingt jetzt alles ziemlich negativ, was es eigentlich gar nicht ist. Es ist eher ein bisschen die Enttäuschung, dass der Abschlussband das Niveau der Vorgänger nicht halten kann, auch wenn er objektiv betrachtet immer noch solide ist. So ist auch positiv hervorzuheben, dass die Autorin ihrem Weg treu bleibt und sich die Handlung zumeist stimmig und glaubhaft weiterentwickelt, wenn eben auch nicht immer so, wie ich das gerne gewollt hätte. Aber der rote Faden ist immer da. Und auch der Schreibstil ist, wie bei den anderen Teilen, extrem lebendig und mitreißend.

Und auch wenn ich nicht alles so perfekt fand und zwischendurch etwas enttäuscht war, hat die Autorin es doch noch geschafft, mich den Buchdeckel noch recht zufrieden schließen zu lassen. Über manche Entwicklungen darf ich zwar nicht allzu genau nachdenken, aber durch den geschickten Schachzug noch einen kleinen Ausblick zu zeigen, war die Stimmung dann doch einfach positiv, was ich auch so stehen lassen möchte.

Fazit:
Für mich ein solider und insgesamt schon irgendwie zufriedenstellender Abschlussband, der aber deutlich hinter den Vorgängern zurückbleibt. Die Stimmung war mir einfach dauerhaft zu düster, die Entwicklungen nicht alle so, wie ich sie mir gewünscht hätte und manchmal auch etwas einfach und es sind für mich auch noch ein paar kleinere Fragen offen geblieben, die nicht schlimm sind, aber deren Antworten und Einblicke für den perfekten Abschluss fehlen. Dafür gab es aber auch wieder viele positive Aspekte, wie unvorhergesehene Wendungen, viel Spannung und Wiedersehen mit bekannten Figuren, die zum Teil auch tolle Entwicklungen durchmachen. Vor allem das Ende hat mir dann wieder ein positives Gefühl gegeben, weshalb es schlussendlich doch noch für ganz knappe 4 Sterne reicht und ich die Reihe insgesamt nur empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 22.07.2021

Hat mich ganz gut unterhalten

Mörderfinder – Die Spur der Mädchen
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Meinung:
Obwohl ich die Original-Reihe mit Fallanalytiker Max Bischoff nicht kenne, hat mich der Klappentext angesprochen. Und es gab auch keinerlei Probleme damit, dass mir Vorwissen fehlt. Wichtiges ...

Meinung:
Obwohl ich die Original-Reihe mit Fallanalytiker Max Bischoff nicht kenne, hat mich der Klappentext angesprochen. Und es gab auch keinerlei Probleme damit, dass mir Vorwissen fehlt. Wichtiges wird nochmal erwähnt und beim Rest merkt man gar nicht wirklich, dass es schon drei Bände mit dem Protagonisten gab.

Der Einstieg in die Geschichte geht sehr schnell, denn Max bekommt recht zügig den Auftrag vom Vater der vor sechs Jahren verschwundenen Leni Benz. Die Situation ist recht undurchsichtig, vor allem am Anfang der Geschichte, da man da die Perspektiven von Tätern und Opfern, die man zwischendurch auch kurz erhält, nur schwer zuordnen kann und ich diese teilweise schon auch etwas gruselig und abgefahren fand.

Als die Geschichte dann immer mehr ins Laufen kommt, wird es besser und man weiß die anderen Perspektiven auch besser zu schätzen, da sie nochmal interessante und schockierende Zusatzinformationen bieten.

Aber es dauert schon etwas, bis Protagonist Max wirklich auf die richtige Spur kommt und seine mehrfach hochgelobten Fähigkeiten der Täteranalyse wirklich zeigen kann. Er blockiert sich zum Teil selbst, da er Angst vor den Erfahrungen in der Vergangenheit hat und taut erst durch die Zusammenarbeit mit dem mürrischen leitendem Ermittler Bernd Menkhoff so richtig wieder auf.

Diesen fand ich übrigens trotz seiner mürrischen Art sehr sympathisch und fand seine Rolle am Ende doch ziemlich unverdient.

Die Spannung ist recht solide, vor allem da der Fall eben so undurchsichtig und mysteriös ist. Dazwischen gibt es auch ein paar interessante Wendungen, aber mit der Zeit haben sich meine Vermutungen iin grausamer Weise bestätigt. Auch wenn ich die Auflösung am Ende doch etwas schnell fand.

Sonst bleibt noch zu sagen, dass ich das Schicksal der Kinder mal wieder sehr mitreißend und schockierend fand und mir vorstellen könnte, dass der nächste Fall von Max Bischoff noch besser ist, da er jetzt ja wieder zu seinen alten Fähigkeiten gefunden hat.

Sprecher Dietmar Wunder, der unter anderem als die deutsche Stimme von James Bond Darsteller Daniel Craig bekannt ist, macht einen tollen Job. Seine etwas mysteriöse Stimme passt super zu der Geschichte. Nur zu Beginn, als er die Klein-Mädchen Stimme spricht, fand ich diese Passagen ziemlich gruselig und verstörend, was sie auch sein sollen, aber das war mir fast schon etwas zu viel des Guten. Aber das war ja nur kurz und einfach Geschmackssache.

Fazit:
Ein Thriller, der mich ganz gut unterhalten hat. Die Handlung ist spannend, mit einigen Wendungen und etwas mysteriös und grausam. Das Ende insgesamt stimmig, wenn auch etwas schnell abgehandelt. Auch Protagonist Max ist sympathisch und authentisch, auch wenn er erst wieder zu sich selbst finden muss, was ihm auch gut gelingt. Die Nebenfiguren mochte ich auch ganz gerne, sodass ich über die Rolle des leitenden Ermittlers am Ende doch etwas traurig bin. Und auch Sprecher Dietmar Wunder macht einen guten Job, sodass man das Hörbuch sehr gut hören und der Geschichte lauschen kann. Insgesamt gibt es solide 4 Sterne.

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