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Veröffentlicht am 25.04.2021

Analyse im Kaninchenbau

Die Erfindung von Alice im Wunderland
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"Die Erfindung von Alice im Wunderland" ist ein großartiges Buch von Peter Hunt. Es erzählt hier nicht die Geschichte selber, die ich schon in sehr vielen verschiedenen Ausgaben gelesen habe, sondern die ...

"Die Erfindung von Alice im Wunderland" ist ein großartiges Buch von Peter Hunt. Es erzählt hier nicht die Geschichte selber, die ich schon in sehr vielen verschiedenen Ausgaben gelesen habe, sondern die Entstehung des Buches. Dazu gibt es hier sehr viele Fotos und abgebildete Originaldokumente.
Hier gibt es sehr viel Hintergrundwissen zum Autor Lewis Carroll, von dem ich jetzt weiß, dass das ein Pseudonym von Charles Dodgson ist, zu seinem Leben, seinen Werken. Hauptsächlich erfährt man hier, wie diese bekannte Geschichte entstand, für wen sie geschrieben wurde und auch viele historische Fakten aus der Entstehungszeit. Mir persönlich haben es hier die vielen Fotos und Zeichnungen und auch Zitate angetan, es machte sehr viel Spaß das alles zu erkunden.
Auf einigen Seiten wird auch auf Interpretationsmöglichkeiten und Verbindungen zu real lebenden Personen dieser Zeit eingegangen, wobei man da schon Vorteile hat, wenn man sich in der Literatur der Zeit etwas auskennt. Durch diese Abhandlungen liest sich der Text stellenweise etwas sperrig und trocken.
Als Fan der Alice-Bücher ist dieses Werk aber schon wegen der vielen Illustrationen und der hochwertigen Ausstattung ein Muss und ich werde ganz sicher noch oft darin blättern.

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Veröffentlicht am 21.04.2021

Ein guter Freund

Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt)
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"Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt)" von Leslie Connor ist ein Buch, dass ich stark unterschätzt habe, denn es ist soviel mehr als nur eine einfache Geschichte über Freundschaft, Familie ...

"Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt)" von Leslie Connor ist ein Buch, dass ich stark unterschätzt habe, denn es ist soviel mehr als nur eine einfache Geschichte über Freundschaft, Familie und Zugehörigkeit.
Mason ist ein ganz besonderer Junge und er kann nicht lügen, leider glaubt das nicht jeder. Mason hat einen besten Freund, Calvin und als dieser verschwunden ist, gerät Mason selbst in Verdacht. Denn es ist noch nicht so lange her als Masons Freund Benny tot aufgefunden wurde.
Im Buch wird die Geschichte aus Masons Sicht und mit seinen Worten erzählt, was die Sache noch viel emotionaler macht, denn Mason hat eine andere Denkweise. Mir hat seine Sicht der Dinge sehr gefallen, es war schön diesen anderen Blick auf so viele Selbstverständlichkeiten zu haben.
In diesem Buch sind so viele verschiedene und interessante Charaktere vereint, dass es auch für Erwachsene sehr viel Spaß macht es zu lesen. Hier werden auch alle Kinder und Jugendlichen unterstützt und ermutigt, die es schwerer haben, benachteiligt sind. Grade sie zeigen hier ihre wunderbaren Stärken und dürfen so sein, wie sie sind. Das hier ist ein ganz besonderes, eindringliches und emotionales Buch der eher ruhigen Art.

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Veröffentlicht am 21.04.2021

Düster und spannend

Der Abstinent
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"Der Abstinent" von Ian McGuire ist eine sehr düstere Geschichte, die mich aber absolut fasziniert hat, ImMittelpunkt steht hier der Ire James O’Connor, der gerade aus Dublin nach Manchester versetzt ...

"Der Abstinent" von Ian McGuire ist eine sehr düstere Geschichte, die mich aber absolut fasziniert hat, ImMittelpunkt steht hier der Ire James O’Connor, der gerade aus Dublin nach Manchester versetzt wurde. Seine geliebte Frau Catherine war verstorben und er dem Alkohol verfallen. Durch die Versetzung sollte er einen Neustart bekommen.
In Manchester kämpft die englische Polizei gegen die Fenians, irische Unabhängigkeitskämpfer und hat grade drei von ihnen verurteilt und gehängt, In diese schwelenden Konflikte gerät nun O`Connor zwischen die Fronten.
Sein Gegenspieler wird nun Stephen Doyle, der aus Amerika kommt um die Fenians mit Attentaten und Anschlägen zu unterstützen. Die Sache zwischen O`Connor und Doyle wird sehr schnell persönlich, als seine Spitzel verschwinden und sich die beiden auch gegenüber stehen.
Das Buch fängt sehr gut die Atmosphäre ein, in den Kneipen, auf den Straßen, die Leute sind arm und arbeiten hart für wenig Geld. Die Beschreibungen sind absolut gelungen, man kann den Dreck fast riechen. Auch die Figuren gefallen mir, sie haben alle ihre Ecken und Kanten. O`Connor ìst ein kluger Mann und trotzdem gerät er sehr schnell selbst in Gefahr. Er gerät in eine Spirale aus Gewalt und Verrat und Korruption.
Einmalig ist an diesem Buch wirklich die düstere Atmosphäre, die wird wirklich toll abgebildet und die Spannung bleibt durchweg erhalten, wir erleben eine tiefgehende Geschichte zwischen den beiden Gegenspielern, die absolut fesselt. Einziger Kritikpunkt ist für mich das Ende, dass zu abrupt und unglaubwürdig ist.

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Veröffentlicht am 20.04.2021

Farbenstark

Zwischen Anfang und Ende
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"Zwischen Anfang und Ende: Bildgeschichten" von Karo Blau ist ein wunderbares Bilderbuch. Es sind Bilder, die in der Ausdrucksmalerei entstanden sind und viele Momente eines Lebens abbilden. Es geht dabei ...

"Zwischen Anfang und Ende: Bildgeschichten" von Karo Blau ist ein wunderbares Bilderbuch. Es sind Bilder, die in der Ausdrucksmalerei entstanden sind und viele Momente eines Lebens abbilden. Es geht dabei um Lebenslust und Zweisamkeit, Freude und Trauer, Trost und Liebe. Das Buch kommt mit sehr wenigen Worten aus und läßt komplett die Bilder für sich sprechen.
Die Bilder sind alle wunderbar farbenfroh und laden dazu ein die eigene Fantasie auf die Reise zu schicken. Manche der Bilder haben mich direkt angesprochen, andere eher weniger, aber viele davon haben es geschafft mich zum nachdenken anzuregen. Dieses Buch werde ich sicher noch so einige Male zur Hand nehmen und wer weiß, vielleicht wäre Ausdrucksmalerei ja mal was zum ausprobieren.

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Veröffentlicht am 18.04.2021

Zu vorhersehbar

Die APP – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst.
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"Die App" von Arno Strobel ist ein Thriller, dessen Inhalt sich um ein aktuelles Thema dreht, es geht um Vernetzung und Smart-Home-Produkte.
Der Oberarzt Hendrik wohnt mit seiner Verlobten Linda in einem ...

"Die App" von Arno Strobel ist ein Thriller, dessen Inhalt sich um ein aktuelles Thema dreht, es geht um Vernetzung und Smart-Home-Produkte.
Der Oberarzt Hendrik wohnt mit seiner Verlobten Linda in einem chicen Neubau, der mit der neuesten Haustechnik ausgerüstet ist. Alles vom Licht über die Heizung bis zu den Rollläden und den Türschlössern kann automatisch gesteuert werden, auch die Alarmanlage. Hirn und Herz des Ganzen ist Adam, die Steuerung, die von Pc und Handy bedient wird.
Als Hendrik eines Tages vom Dienst kommt ist Linda weg. Keinerlei Einbruchsspuren, aber auch keine persönliche Nachricht. Hendrik dreht fast durch und sucht verzweifelt nach seiner Verlobten.
Die Geschichte ist sehr spannend und hat mich auch interessiert. Der Autor baut so einige falsche Fährten ein, aber mich hat es hier wirklich gestört, dass ich viel zu zeitig wußte um wen und was es geht und worauf es hinausläuft.
Was mir gefallen hat, ist die Tatsache, dass Möglichkeiten der neuen Technik aufgezeigt werden und auch einige der Nachteile, dadurch fühlt man sich in diesem Buch in der Jetztzeit angekommen.

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