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Veröffentlicht am 15.07.2025

Spannung von Anfang an

Das heimliche Zimmer: Thriller
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"Das heimliche Zimmer" von Catherine Shepherd ist schon der 10. Band in der Reihe rund um Laura Kern. Ich habe nicht alle dieser Bücher gelesen und das muss man auch nicht, es ist ein abgeschlossener Fall, ...

"Das heimliche Zimmer" von Catherine Shepherd ist schon der 10. Band in der Reihe rund um Laura Kern. Ich habe nicht alle dieser Bücher gelesen und das muss man auch nicht, es ist ein abgeschlossener Fall, man benötigt keine Vorkenntnisse. Allerdings macht es auch sehr viel Sinn die Entwicklung der Ermittler chronologisch zu verfolgen.
Ein Jugendlicher wird ermordet aufgefunden, auf einem stillgelegten Bahnhof. Dort hat am Abend eine kleine, private Party stattgefunden. Zeugen lassen sich keine auftreiben, verdächtigt ist sehr schnell der gleichaltrige Leon.
Allerdings bleibt es hier nicht bei dem einen Mord und auch Leon hatte jedes Mal ein Motiv und auch die Gelegenheit. Doch Laura glaubt nicht an diese Auflösung des Falles und bleibt an den Ermittlungen und Spurensuche dran.
Das Buch war von der ersten Seite an spannend, man war gleich mitten im Geschehen. Es liest sich aufgrund der kurzen Kapitel mit vielen Perspektivwechseln schnell und flüssig. Der Schreibst ist gewohnt gut und beschreibend, ich kann mir alles gut vorstellen.
Ich habe mitgerätselt bei der Tätersuche und war dann von der Auflösung überrascht. Mir gefällt, dass sich alles logisch und schlüssig erklären lässt.
Eine Leseempfehlung für jeden Thriller-und Krimileser und auch für mich sicher nicht das letzte Buch der Autorin.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Spannend und mysteriös

Alex Brandt
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"Alex Brandt: Blutige Herzen" von Ralph Llewellyn ist ein Thriller mit so einigen mysteriösen, ja fantastischen Elementen.
Es gibt einen sehr seltsamen Mordfall in einem Frankfurter Restaurant. Es sind ...

"Alex Brandt: Blutige Herzen" von Ralph Llewellyn ist ein Thriller mit so einigen mysteriösen, ja fantastischen Elementen.
Es gibt einen sehr seltsamen Mordfall in einem Frankfurter Restaurant. Es sind gleich fünf Opfer, denen die Herzen fehlen und die aussehen, als wären sie freiwillig, ja glücklich gestorben. Erste Ermittlungen werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten.
Alex Brandt hat als Ermittler ein Team. ist aber ein absoluter Einzelgänger, mit seinen eigenen Methoden. Es war sehr spannend ihn näher kennenzulernen und ihm bei der Arbeit zuzusehen.
Sehr schnell findet er Parallelen zu anderen Fällen, denen aber etwas ganz besonderes und einzigartiges anhaftet, es ist der Zeitpunkt der jeweiligen Morde. Viel mehr möchte ich hier auch nicht verraten.
Das Buch ist von Beginn an spannend, man rätselt mit und erwartet die Auflösung. Irgendwann nehmen die mystischen Elemente etwas zu, aber nie überhand. Einige der Beschreibungen sind nicht für sehr empfindliche Leser geeignet.
Der Autor beschreibt sehr ausführlich und bildhaft, alles wird für mich gut vorstellbar. Der Stil ist sehr ausführlich, blumig umschreibend, manchmal war mir das schon etwas zuviel.
Dem Ermittler würde ich sehr gerne bei weiteren Fällen über die Schulter sehen, der hat sehr viel Potential.

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Veröffentlicht am 12.07.2025

Spannend geschrieben

Lost in the Wild
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"Lost in the Wild" von Antje Leser ist ein Survival-Thriller ab 14 Jahren, ich bin hier zwiegespalten. Einerseits war das Buch spannend, andererseits habe ich mich oftmals über etwas geärgert.
Eine gemischte ...

"Lost in the Wild" von Antje Leser ist ein Survival-Thriller ab 14 Jahren, ich bin hier zwiegespalten. Einerseits war das Buch spannend, andererseits habe ich mich oftmals über etwas geärgert.
Eine gemischte Gruppe Jugendlicher bricht zu einem Kurztrip auf, es geht zum wandern in die Berge, nicht alle sind mit Begeisterung dabei.
Nebenbei begleiten wir eine andere Gruppe, Abenteurer oder auch Prepper, die zu einem Überlebenstrainig, Seminar in der Wildnis aufbrechen. Sie spielen eine Zombie-Apokalypse.
Die Jugendlichen geraten ungewollt in arge Schwierigkeiten, sind darauf gar nicht vorbereitet und freuen sich, in der Wildnis eine gut ausgestattete Hütte zu finden. Da ist der Zusammenstoß vorprogrammiert.
Das Buch hat so einige spannende Stellen, zum mitfiebern, es gibt auch Gewalt, aber nie grundlos dargestellt.
Mein Problem waren die Charaktere, ich fand von ihnen wirklich keinen richtig sympathisch, es gab nur einige, die weniger nervten, wobei da die Jugendgruppe die deutlich nervigere war. Da hätte etwas mehr Tiefe und weniger Klischees sehr gut getan.
Auch die Themen, die nebenbei mit angesprochen wurden, es waren einfach zu viele, hier hätte man sich auf weniger beschränken sollen.
Das Buch liest sich aber gut und leicht, es hält die Spannung, aber wohl wirklich eher für Jugendliche geeignet.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Großartige Naturbeschreibungen

Die Rettung
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"Die Rettung" von Charlotte McConaghy ist nicht mein erstes Buch der Autorin und sie hat es wieder geschafft, dass ich von der ersten Seite an gefesselt war und mit ihr auf eine Reise ging.
Diese Reise ...

"Die Rettung" von Charlotte McConaghy ist nicht mein erstes Buch der Autorin und sie hat es wieder geschafft, dass ich von der ersten Seite an gefesselt war und mit ihr auf eine Reise ging.
Diese Reise spülte mich an den Strand einer kleinen, auf den ersten Blick kargen, Insel irgendwo zwischen Australien und Antarktis.
Auf diese Weise landet Rowan dort auf der Insel, wo Dominic Salt mit seinen drei Kindern Fen, Raff und Orly im Leuchtturm lebt. Es ist ein einsames Leben, voller Entbehrungen und sie sind schon länger dort.
Auf der Insel ist ein großes Lager vom Saatgut der Welt, dass vor Vernichtung durch die anstehende Überflutung gerettet werden muss. Alle Wissenschaftler, die dort waren, sind schon fort, sie sind die letzten. Warum diese Situation so ist, wird erst nach und nach in einzelnen Erinnerungen geklärt und ich möchte nicht vorweggreifen.
Die Geschichte wird nach und nach immer größer, die Fragen immer mehr, die Erzähler wechseln sich ab.
Auch das Leben von Rowan ist geheimnisvoll und sie ist nicht die, wie es auf den ersten Blick scheint. Es macht sehr viel Freude die Teile wie bei einem Puzzle zusammenzusetzen.
Das Buch ist so spannend, am liebsten hätte ich es am Stück gelesen, weil immer wieder etwas offenbart wird.
Eine Wucht sind hier die Beschreibungen von Flora und Fauna. Die Insel ist dann nämlich doch voller Tiere und Pflanzen, die man auch erst nach und nach entdeckt. Dort wird auch ins Detail gegangen, mit wunderbaren Beschreibungen und Erklärungen. Das ist ganz großer Genuss es zu lesen. Allerdings ist vieles auch nicht einfach zu verdauen, weil der Mensch auch hier unglaublich viel Leid gebracht hat.
Am Ende werden die offenen Fäden zusammengeführt und man versteht das große Ganze dahinter, eine unbedingte Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Guter Einstieg

Zeichnen lernen für Talentfreie
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„Zeichnen lernen für Talentfreie: Das Workbook zum Nachzeichnen – 100 einfache Schritt-für-Schritt-Motive“ ist ein Hardcover mit Spiralbindung, das sich praktisch handhaben lässt. Dank der Bindung liegt ...

„Zeichnen lernen für Talentfreie: Das Workbook zum Nachzeichnen – 100 einfache Schritt-für-Schritt-Motive“ ist ein Hardcover mit Spiralbindung, das sich praktisch handhaben lässt. Dank der Bindung liegt jede Seite flach auf dem Tisch oder kann umgeschlagen werden, um auch ohne Unterlage zu arbeiten. Die Motive sind in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen unterteilt, jedoch nicht entsprechend sortiert. Jede Übung zeigt eine Zeichnung in mehreren Phasen auf einer Seite, während die gegenüberliegende Seite zum eigenen Nachzeichnen dient. Empfohlen wird das Arbeiten mit Hilfslinien, Bleistift und Radiergummi. Die vielfältigen und ansprechenden Motive inspirieren zu eigenen Variationen. Eine kurze Einleitung erklärt Material und Grundformen, doch fehlen bei den einzelnen Werken oft Erläuterungen zu den Zwischenschritten, die nicht immer klar nachvollziehbar sind. Insgesamt ein nützliches Übungsbuch, aber nicht perfekt.

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