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Veröffentlicht am 06.06.2026

Gelungene Fortsetzung mit kleinen Abstrichen

Die Rätsel meines Großvaters
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Wer »Die Bibliothek meines Großvaters« mochte, wird auch hier gerne zugreifen. Man kann „Die Rätsel meines Großvaters“ zwar eigenständig lesen, verpasst dann aber die schöne Charakterentwicklung. Masateru ...

Wer »Die Bibliothek meines Großvaters« mochte, wird auch hier gerne zugreifen. Man kann „Die Rätsel meines Großvaters“ zwar eigenständig lesen, verpasst dann aber die schöne Charakterentwicklung. Masateru Konishi verbindet auch diesmal clevere Kriminalfälle mit liebevollen Einblicken in den japanischen Alltag und Hommagen an bekannte Krimi-Größen.
Besonders faszinierend ist wieder der Großvater: Trotz seiner Demenz und den damit verbundenen Halluzinationen besitzt er einen messerscharfen Verstand, mit dem er die Rätsel quasi aus dem Sessel heraus löst – liebevoll unterstützt von Enkelin Kaede und ihrer Clique.
Während mich die Verknüpfung der einzelnen Episoden mit der Haupthandlung im ersten Band noch etwas mehr überraschen konnte, bietet auch dieser Teil wieder beste Cozy-Crime-Unterhaltung. Ein leicht zu lesender, spannender Rätselspaß mit viel Herz, der nur minimal schwächer als der Vorgänger ist.

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Veröffentlicht am 06.06.2026

Eine Liebeserklärung an das Leben, die Natur und die Tiere

Gekommen, um zu bleiben
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Madeleine Beckers Buch "Gekommen, um zu bleiben" beschreibt das echte, ungeschönte Leben auf einem Hof in der Steiermark. Es ist die Geschichte eines mutigen Neuanfangs: Gemeinsam mit ihrem Partner Lukas ...

Madeleine Beckers Buch "Gekommen, um zu bleiben" beschreibt das echte, ungeschönte Leben auf einem Hof in der Steiermark. Es ist die Geschichte eines mutigen Neuanfangs: Gemeinsam mit ihrem Partner Lukas zieht die Autorin in ein „Haus im Wald“, um sich eine eigene Existenz aufzubauen.
Entstanden ist eine wunderbare „Wald-WG“ aus Menschen und Tieren. Ob Schweine, Rinder oder Hühner – sie alle dürfen hier einfach nur Tier sein und alt werden, ganz ohne den Leistungsdruck der klassischen Landwirtschaft. Auch der Aufbau des Gartens wird zu einem Abenteuer mit Erfolgen und Rückschlägen, an dem wir Leser hautnah teilhaben dürfen.
Der humorvolle und natürliche Ton der Autorin hat mich sofort abgeholt, unterstützt von wunderschönen Fotos, die die Erzählung perfekt abrunden. Was mir besonders gut gefallen hat: Das Buch ist nicht nur ein reiner Erfahrungsbericht. Madeleine hinterfragt ganz pragmatisch unseren Konsum und unseren Umgang mit der Natur, zeigt Lösungsansätze auf und inspiriert dazu, selbst im Kleinen etwas zu verändern. Ein echtes Herzensbuch!

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Veröffentlicht am 06.06.2026

Lehrreich und interessant aufbereitet

Bakterien – die heimlichen Helden
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"Bakterien – die heimlichen Helden" von Peter Wohlleben ist ein Sachbuch, dass sich trotzdem so leicht und spannend liest wie ein Roman.
Es beginnt sehr aufbauend mit der Entstehung und Entwicklung und ...

"Bakterien – die heimlichen Helden" von Peter Wohlleben ist ein Sachbuch, dass sich trotzdem so leicht und spannend liest wie ein Roman.
Es beginnt sehr aufbauend mit der Entstehung und Entwicklung und wird dann immer komplexer. Mir gefällt, wie alles leicht verständlich erklärt wird, ohne viele fremdartige Begriffe.
Mir war sehr bewusst, wie wichtig und vielfältig Bakterien sind, auch und gerade für uns Menschen und doch hat mich hier so einiges noch total überrascht und zum staunen gebracht.
Vieles wird hier im Kleinen erklärt und dann doch in den großen Zusammenhang gebracht, das ist gut gelungen.
Auch der Schreibstil, die kurzen Kapitel, die Betrachtung mit der richtigen Prise Humor, ein Buch dass ich ganz sicher behalten werde, um immer mal wieder etwas nachlesen zu können.
Es gibt Illustrationen, davon hätte ich mir noch einige mehr gewünscht oder auch Grafiken zur Veranschaulichung.
Auf jeden Fall ist das hier ein sehr interessantes Thema und für Wissbegierige sicher die richtige Einstiegslektüre, ich habe eine Menge gelernt.

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Ausflug ins Moor

Moorland. Die Zwillinge
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Die Bücher von Andreas Winkelmann lese ich schon seit Jahren sehr gerne und regelmäßig. So habe ich mich sehr gefreut, dass mit "Die Zwillinge" die neue "Moorland-Thriller-Reihe" startet.
Von einem Fotoausflug ...

Die Bücher von Andreas Winkelmann lese ich schon seit Jahren sehr gerne und regelmäßig. So habe ich mich sehr gefreut, dass mit "Die Zwillinge" die neue "Moorland-Thriller-Reihe" startet.
Von einem Fotoausflug ins Moor kommen die Zwillinge Nike und Jana nicht zurück, obwohl sie sich dort eigentlich gut auskennen. Auch eine große Suche führt nicht zum Erfolg.
Kommissarin Malia Gold ist neu in der Dienststelle, für sie allerdings ist es eine Heimkehr nach vielen Jahren.
Ganz schnell überschlagen sich hier die Geschehnisse und anstelle Klarheit, wird alles noch verworrener. So nach und nach gibt es Verdächtige, die dann aber doch wieder entlastet werden. Die Spannung bleibt hier durchweg hoch und es geht so einige Male in die Irre und ins Moor. Gerade die Landschaft wird hier so einige Male ganz toll mit einbezogen, sie wird regelrecht vorstellbar und erlebbar, mag ich sehr gerne so.
Ich mag auch die Art, wie hier die Geschichte aufgebaut ist, vieles erst auf den zweiten Blick durchschaubar und ich mag die Protagonisten. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung, auch wenn dieser Fall in sich abgeschlossen ist.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Der Trauer entfliehen

Die Ozeanschwimmerin
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"Die Ozeanschwimmerin" von Charlotte Tarnowski hat mich total überrascht. Ich hatte gar nicht mit so einer tiefgehenden und emotionalen Geschichte gerechnet.
Sophie steht mitten im Leben, sie hat bei einem ...

"Die Ozeanschwimmerin" von Charlotte Tarnowski hat mich total überrascht. Ich hatte gar nicht mit so einer tiefgehenden und emotionalen Geschichte gerechnet.
Sophie steht mitten im Leben, sie hat bei einem Verlag einen Job, der sie ausfüllt, und eine Familie, die sie tief und innig liebt.
Bei einem furchtbaren Unglück verliert sie ihre beiden Lieblingsmenschen, ihren Sohn und ihren Mann, und den Familienhund. Für die bricht ihre Welt komplett zusammen.
Ihr Chef gewährt ihr eine Auszeit für ein Jahr und die Mittel für ein Projekt, dem sie sich jetzt stellen möchte, um wieder etwas zu fühlen, um weiterleben zu können.
Da sie geplant hatte, gemeinsam mit ihrem Sohn die Straße von Gibraltar zu durchschwimmen, stellt sie sich jetzt der Ocean's Seven Challenge. Sie möchte innerhalb eines Jahres die sieben Meeresstraßen durchschwimmen.
Der Autorin gelingt es hervorragend die Natur, im Wasser und auch außerhalb zu beschreiben. Für mich fühlte es sich teilweise so an, als wäre ich mit vor Ort.
Auch Sophies Gedanken und Gefühle bringt sie gut rüber. Obwohl sie mein volles Mitgefühl hatte, ist Sophie nicht immer sympathisch. Sie hat kein gutes Verhältnis zu den Menschen, die sie begleiten, hinter ihr stehen und ihr helfen. Aber das alles ist Teil der Geschichte und gerade das macht sie so real nachvollziehbar.
Mir hat hier gerade die Dynamik, die Entwicklung der Protagonisten sehr gut gefallen, das war alles sehr echt und glaubhaft, sehr emotional. Und der Rahmen mit der Ocean's Seven Challenge war einfach nur Spitze. Das fand ich so interessant, dass ich da auch weiter recherchieren werde.
Auf jeden Fall suche ich mir jetzt weitere Bücher der, mir bisher unbekannten, Autorin und freue mich darauf.

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