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Veröffentlicht am 20.07.2023

Ist das die Zukunft?

Unser Leben mit Permakultur
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"Unser Leben mit Permakultur" von Charles Hervé-Gruyer und Perrine Hervé-Gruyer ist ein Sachbuch, ein Ratgeber und zudem noch sehr unterhaltsam zu lesen.
Uns allen ist klar, dass sich etwas ändern muss, ...

"Unser Leben mit Permakultur" von Charles Hervé-Gruyer und Perrine Hervé-Gruyer ist ein Sachbuch, ein Ratgeber und zudem noch sehr unterhaltsam zu lesen.
Uns allen ist klar, dass sich etwas ändern muss, an unserem Leben, unserer Ernährung, um überhaupt noch eine Zukunft möglich zu machen. Gerade in der Landwirtschaft wurden hier sehr viele Fehler begangen und es wird nach neuen, alternativen, teils auch nach altbekannten Wegen gesucht.
Einen sehr guten Weg haben die beiden Autoren hier für sich gefunden.
Dieses Buch ist absolut kein Ratgeber für die Permakultur im eigenen Garten, obwohl man sich da schon das eine und andere abschauen kann. Dafür gibt es andere Literatur, unter anderem auch von diesen Autoren.
Hier erzählen die beiden ihren Weg, ihre Suche, ihre Lebensgeschichte. Man erfährt auf diesem Weg sehr viel über Versuche und Misserfolge, aber auch über große Erfolge und den Plan im Leben.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, es war streckenweise spannender erzählt als manch Abenteuerroman.
Für dieses wunderschön gestaltete Hardcover mit diesem Thema habe ich schmerzlich Bilder vermisst, Fotos, Grafiken, Illustrationen. Damit hatte ich fest gerechnet und es hätte hier auch sehr gut gepasst.

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Veröffentlicht am 20.07.2023

Absolut geniale Bilder sprechen für sich

Scurry 1
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"Scurry" von Mac Smith ist mit "Die totgeweihte Kolonie" der erste Band einer auf 3 Bände angelegte Comic-Reihe. Sehr schade, dass es nicht wie im englischen gleich alle 3 Teile in einem Sammelband gibt, ...

"Scurry" von Mac Smith ist mit "Die totgeweihte Kolonie" der erste Band einer auf 3 Bände angelegte Comic-Reihe. Sehr schade, dass es nicht wie im englischen gleich alle 3 Teile in einem Sammelband gibt, so muss man erst noch auf die Fortsetzungen warten.
Das Buch ist absolut wunderbar gezeichnet und überzeugt auch von der Story her.
In einem verlassenen Haus lebt eine Mäusekolonie, sie senden Späher aus, sammeln Nahrung, halten Versammlungen ab und schmieden Intrigen. Erst so nach und nach bekommt man mit, dass irgendwie die Menschen verschwunden sind und die Mäuse nicht wissen warum und wohin und ob sie wiederkommen.
Dann gibt es auch noch Katzen und auch die sind absolut toll gezeichnet, einzigartig, furchterregend, verschlagen und auf der Jagd.
Die Geschichte beginnt spannend, es gibt so einige Gefahrensituationen und endet mit einem Cliffhanger.
Die Handlung ist noch gar nicht so richtig in Fahrt gekommen, da endet die Episode auch schon, sehr schade.
Ich kann nur noch mal betonen, die Zeichnungen sind grandios, jeder Gesichtsausdruck stimmt, liebevoll coloriert, ganz große Comic-Kunst.

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Veröffentlicht am 20.07.2023

Subtil und einschleichend

Das Summen
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"Das Summen. Die Ereignisse am Sequoia Crescent" von Jordan Tannahill ist eine absolut faszinierende Erzählung.
Im Mittelpunkt steht hier Claire, sie ist Englischlehrerin, verheiratet mit Paul, den sie ...

"Das Summen. Die Ereignisse am Sequoia Crescent" von Jordan Tannahill ist eine absolut faszinierende Erzählung.
Im Mittelpunkt steht hier Claire, sie ist Englischlehrerin, verheiratet mit Paul, den sie sehr liebt und hat eine jugendliche Tochter, zu der sie ein gutes Verhältnis hat. Alles in allem also ein normales, glückliches, ja fast langweiliges Leben.
Irgendwann vernimmt sie plötzlich ein Geräusch und geht der Sache nach. Sie durchsucht das ganze Haus, die Nachbarschaft, stellt den Strom ab und findet seine Quelle nicht. Dieses Geräusch verlässt sie nicht wieder, sie hört es Tag und Nacht, kann nicht mehr schlafen, findet keine Ruhe.
Ihre Familie, alle die sie kennt, keiner außer ihr, hört es. Zu Beginn reagieren alle verständnisvoll, aber gerade in ihrem engeren Umfeld kommt es sehr schnell zu ablehnenden, ja heftigen Reaktionen. Gerade ihre Tochter reagiert unerwartet heftig und sogar für eine Jugendliche sehr egoistisch und böse.
Claire lässt sich auch medizinisch untersuchen, ohne Ergebnis. In der Schule trifft sie einen Schüler, der das Geräusch auch hört und hat endlich einen Verbündeten. Letztendlich führt aber gerade das in eine Katastrophe, weil Claire alles verliert, ihre Arbeit, ihre Familie, ihre Freunde.
Sie findet neue Vertraute, aber hier beginnt man jetzt als Leser zu hinterfragen, was ist real, was macht das mit ihr, mit uns. Was geschieht, wenn man so plötzlich in eine Isolation gedrängt wird, aus dem Leben gerissen, das man hatte. Das ist ganz fein geschrieben, alles baut sich logisch aufeinander auf und die Verschiebung beginnt ganz sachte.
Für mich ist dieses Buch meisterlich geschrieben, es hatte mich von der ersten Seite an in seinem Bann, als hörte ich dieses Summen selbst. Ich konnte Claire und ihre Reaktionen immer absolut verstehen und nachvollziehen, wenn auch nicht immer gut heißen. Hier sieht man wieder, wie machtvoll Manipulation sein kann und wo es einen hinführt.

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Veröffentlicht am 20.07.2023

Hochaktuell und vorstellbar

Wasserstoff
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"Wasserstoff" von Dieter Aurass ist ein Wissenschafts-Thriller, der sehr brisant geschrieben ist, ein hochaktuelles Thema anbietet und sich gut liest.
In München kommt es innerhalb eines kurzen Zeitraums ...

"Wasserstoff" von Dieter Aurass ist ein Wissenschafts-Thriller, der sehr brisant geschrieben ist, ein hochaktuelles Thema anbietet und sich gut liest.
In München kommt es innerhalb eines kurzen Zeitraums zu mehreren mysteriösen Todesfällen. Es können gar nicht alles bloße Unfälle sein und auffällig ist auch, dass sich die Berufs- und Forschungsfelder der Opfer ähneln.
Alles hängt zusammen mit einem Wasserstoffantrieb für die Mobilität und die Entwicklung eines sicheren Speichers für den Wasserstoff. Es wäre der große Durchbruch in der Geschichte der Automobilindustrie. Sehr gut gefällt mir, dass der Autor allgemein verständliche Erläuterungen zu diesem Thema mit einpflegt und diese sich mit jedem Kapitel vertiefen, toll gemacht. So lernt man, neben einer spannenden Lektüre, noch viel dazu.
Die Spannung ist hier von Anfang an sehr hoch, die Charaktere glaubwürdig und die Ermittler lassen sich gut über die Schulter schauen. Man ist hier bei allen relevanten Entdeckungen dabei.
Auch aus Tätersicht werden kurze Kapitel eingestreut, sowas mag ich immer sehr gerne, gerade wenn es trotzdem den Täter nicht entlarvt.
Das Ende wartet noch mit einigen Überraschungen auf, das war ein absolut gutes und spannendes Buch, welches ich sehr gerne weiterempfehle, nicht nur an wissenschaftlich interessierte Leser.

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Veröffentlicht am 20.07.2023

Tod im Bankenmilieu

Geschäftsleitung
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"Geschäftsleitung" von Andreas Russenberger ist schon der 4. Teil einer Reihe rund um Humboldt und Muzaton, die im Züricher Bankenmilieu angesiedelt ist. Ich habe jetzt 3 von den 4 Teilen gelesen, denke ...

"Geschäftsleitung" von Andreas Russenberger ist schon der 4. Teil einer Reihe rund um Humboldt und Muzaton, die im Züricher Bankenmilieu angesiedelt ist. Ich habe jetzt 3 von den 4 Teilen gelesen, denke aber diese Krimis sind auch jeder für sich absolut lesbar und verständlich.
In der Geschäftsleitung der Zürcher Investment Bank kommt es zu Todesfällen, unnatürlichen. Die restlichen Mitglieder der Geschäftsleitung bekommen Angst um ihr Leben, bis fast zur Geschäftsuntüchtigkeit. Die Bank bittet Philipp Humboldt um seine Hilfe, da er selber dort mal tätig war und die Strukturen kennt. So kommt es dazu, dass er diesmal recht eng mit seinem Freund Armand Muzaton von der Kriminalpolizei zusammen arbeitet.
Das Buch ist von der ersten Seite an spannend und schafft es einen so zu fesseln, dass man es am liebsten am Stück lesen würde. Dabei ist es sehr gut geschrieben, tolle Formulierungen werden verwendet, die mitten ins Geschehen ziehen und Bilder bei mir entstehen lassen.
Die Charaktere wirken alle lebensecht, haben Fehler, Schwächen und Vorlieben, es läuft nicht immer alles wie geplant. Mir gefällt auch dieser besondere, augenzwinkernde und feine Humor des Autors, der auch schlimme Szenarien gut erträglich macht.
Umgehauen hat mich auch das Ende nochmal, dass trotz vieler Spekulationen meinerseits es doch schaffte, mich zu überraschen. Klasse und glaubwürdig eingefädelt und durchgeführt.
Was mir auch sehr gefällt ist die Entwicklung der beiden Protagonisten, die sich wie ein roter Faden durch diese Zürich-Krimis zieht. Sehr gerne würde ich die beiden auch noch in weiteren Fällen begleiten.

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