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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2022

Nicht ganz überzeugend

Die Überlebende
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472 Tage lang befand sich die College-Studentin Flora Dane in Gefangenschaft. Sie wurde am hellichten Tage gekidnappt und konnte ihrem Peiniger nur durch einen Zufall entkommen. Vor sieben Jahren ist ihr ...

472 Tage lang befand sich die College-Studentin Flora Dane in Gefangenschaft. Sie wurde am hellichten Tage gekidnappt und konnte ihrem Peiniger nur durch einen Zufall entkommen. Vor sieben Jahren ist ihr die Flucht gelungen, doch vergessen kann sie nicht. An ihren Wänden hängen Fotos von Mädchen, die weniger Glück zu haben scheinen als sie. Mädchen, die noch immer vermisst werden und vielleicht bereits tot sind. Als Flora erneut verschwindet, nimmt sich D. D. Warren dem Fall an.

Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen und war von Anfang an gefesselt. Eine Frau, die gekidnappt wird, aber seltsam ruhig bleibt und ihrem Peiniger letztendlich das Handwerk legt. Nicht nur ich, sondern auch Ermittlerin D. D. Warren können kaum glauben, was wir erleben, weswegen Warren auch anfangs skeptisch Flora gegenübersteht und nicht genau weiß, in welche Richtung es die junge Frau zieht. Ist sie Opfer oder Täter?

Die Geschichte an sich hat mich wirklich sehr gefesselt, das Drumrum macht es mir aber schwer, sie auch wirklich zu mögen. Eine Frau, die dreimal gekidnappt wird? Nicht unmöglich, aber doch schon sehr zufällig.

Die Charaktere waren für mich auch wenig greifbar, weswegen ich eine Ewigkeit brauchte, um mit D. D. warm zu werden. Flora hat sich leider von Seite zu Seite meiner Sympathie entzogen, was es schwierig machte, mitzufühlen.

Die Geschichte ließ mich tatsächlich ein wenig ratlos zurück. Es ist eine faszinierende und grausame Geschichte, jedoch konnte sie mich aufgrund der für mich seltsam anfühlenden Charaktere nicht wirklich überzeugen.

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Eher Roman mit Spannungselementen

Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist schuld
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Eine einsame Landstraße. Eine ermordete Frau. Und du bist die Einzige, die ihr hätte helfen können.
Es ist dunkel, ein Unwetter tobt und die junge Lehrerin Cass will so schnell wie möglich nach Hause. ...

Eine einsame Landstraße. Eine ermordete Frau. Und du bist die Einzige, die ihr hätte helfen können.
Es ist dunkel, ein Unwetter tobt und die junge Lehrerin Cass will so schnell wie möglich nach Hause. Als sie auf der verlassenen Landstraße ein parkendes Auto sieht, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. Sie steigt nicht aus, um der Fahrerin Hilfe anzubieten. Sie fährt weiter. Am nächsten Tag erfährt sie, dass die Frau in ihrem Auto ermordet wurde. Und nicht nur das: Cass kannte das Opfer. Von Schuldgefühlen geplagt, fragt sie sich, ob sie die schreckliche Tat hätte verhindern können. Dann erhält sie plötzlich anonyme Anrufe – am anderen Ende nur bedrohliches Schweigen. Ist der Mörder jetzt auch hinter Cass her?

Die Geschichte wird aus Cass Perspektive erzählt, weswegen es aufgrund ihrer Gedanken und Emotionen ein leichtes ist, Sympathie zu ihr aufzubauen. Auch wenn sie nicht immer nachvollziehbar handelt und ich oft den Kopf über ihre Naivität und teilweise vielleicht auch Dummheit schütteln musste, ist sie durchaus ein Charakter, der Empathie weckt.

Die Idee der Geschichte konnte mich wirklich überzeugen, aber leider scheiterte es ein wenig an der Umsetzung. Die Ausbleibenden Wendungen und das Dahindümpeln der Geschichte ließen mich oft in der Luft hängen. Dennoch mag ich den Schreibstil von B. A. Paris echt gern. Er plätschert nur so dahin und ist auch ohne Spannung wirklich gut konsumierbar.

Leider fehlt mir, genau wie bei "Saving Grace" auch hier ein wenig die Spannung, weswegen ich nicht von einem Psychothriller, sondern lediglich von einem Roman mit Spannungselementen sprechen würde.

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Unvorhergesehene Wendungen

Das Therapiezimmer
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Sam ist Psychotherapeut und beschließt mit seiner Frau Annie, in seine Heimatstadt zurückzukehren, um sich dort um seine demenzkranke Mutter zu kümmern und mit einer eigenen Praxis selbstständig zu machen. ...

Sam ist Psychotherapeut und beschließt mit seiner Frau Annie, in seine Heimatstadt zurückzukehren, um sich dort um seine demenzkranke Mutter zu kümmern und mit einer eigenen Praxis selbstständig zu machen. Er hätte niemals ahnen können, dass die vertraulichen Gespräche mit seinen Patientinnen durch die Lüftungsschlitze ins obere Stockwerk dringen. Und eines Tages ist er verschwunden.

Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt. Hauptsächlich aus der Sicht des Protagonisten Sam, aber auch zwei andere Charaktere erzählen die Begebenheiten aus ihrer Position heraus und geben den Leser
innen somit Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt.

Sam ist ein sehr emphatischer Psychotherapeut, wirkt professionell und lösungsorientiert. Kaum ist er wieder in seiner Heimatstadt, hat er mit alten Vorurteilen zu kämpfen, die ihn aber nicht minder sympathisch wirken lassen.

Der Schreibstil ist in meinen Augen sehr atmosphärisch und lässt eine gewisse Anspannung und Bedrohung durch die einzelnen Seiten wabern. Gespickt mit Wendungen, die ich niemals erwartet hätte, war es eine sehr kurzweilige und spannende Geschichte, die mich auch noch Stunden nach Beenden des Buches nicht loslässt.

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Enttäuschend

Layla
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Klappentext: Auf der Hochzeit von Laylas Schwester lernen sie sich kennen und lieben: Leeds, der seinen Lebensunterhalt als Musiker verdient, und Layla. Es ist eine Amour fou – bis zu dem Tag, an dem Leeds’ ...

Klappentext: Auf der Hochzeit von Laylas Schwester lernen sie sich kennen und lieben: Leeds, der seinen Lebensunterhalt als Musiker verdient, und Layla. Es ist eine Amour fou – bis zu dem Tag, an dem Leeds’ eifersüchtige Ex-Freundin versucht, Layla zu erschießen. Danach ist Layla nicht mehr sie selbst. Um die Beziehung zu retten und Layla zu stabilisieren, mietet Leeds das Haus, in dem sie sich kennengelernt haben. Doch dort scheint nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen. Laylas Zustand verschlechtert sich zusehends – so sehr, dass Leeds zu außergewöhnlichen Mitteln greifen muss, damit ihr beider Leben nicht völlig außer Kontrolle gerät …

Nachdem Verity mein erstes Buch der Autorin war und es mich so sehr in seinen Bann gezogen hat, dachte ich, dass Hoover mich auch mit Layla fesseln würde. Leider war dies nicht der Fall.

Die Liebesgeschichte von Leeds und Layla las sich auf den ersten Seiten zwar romantisch, dennoch hoffte ich auf spannende Wendungen, da auch Verity als „nicht-hoover-typisches Werk“ bezeichnet wurde. Gerade als es anfing, spannend zu werden, driftete die Geschichte ins Übernatürliche ab, was leider einfach nicht mein Genre ist. Es erweckt in mir immer den Anschein, als wär es der Autorin zu anstrengend, die Geschichte mit logischen Elementen zu klären, weswegen sieer zu Geistern und weiteren unerklärlichen Begebenheiten greift.

Leider absolut kein Buch für mich, dennoch habe ich mich durch die Seiten gequält, um nicht doch noch eine gute Wendung zu verpassen – vergebens.

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Spannender zweiter Fall

So eiskalt der Tod
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Kates Sohn Jake ist zu Besuch und gemeinsam unternehmen sie einen Tauchausflug. Als sie die versunkene Stadt gerade erkunden wollen, stoßen sie auf eine mit Schnitten übersäte Leiche eines jungen Mannes. ...

Kates Sohn Jake ist zu Besuch und gemeinsam unternehmen sie einen Tauchausflug. Als sie die versunkene Stadt gerade erkunden wollen, stoßen sie auf eine mit Schnitten übersäte Leiche eines jungen Mannes. Die zuständigen Ermittler verbuchen seinen Tod schnell als selbstverschuldetes Ertrinken. Aber der Tote war ein Leistungsschwimmer und wäre niemals ertrunken …

Ein Wiederlesen von Kate und Tristan war wie ein Treffen mit engen Freunden, die man wahnsinnig lange nicht mehr getroffen hat. Auch in diesem Teil greifen die beiden wieder perfekt ineinander und bilden ein unschlagbares Ermittlerduo, dem man gerne bei der Spurensuche über die Schulter schaut.

Auch in diesem Teil haben die Charaktere neben dem Fall mit vielen persönlichen Problemen zu kämpfen, die sie für mich anfassbarer und authentischer macht. Und wie könnte es auch anders sein: Auch Peter ist wieder Teil der Geschichte und lässt einen auf eine Fortsetzung der Reihe hoffen.

Der zu lösende Fall an sich war wirklich spannend, rückte für mich aber oft in den Hintergrund, da mir die persönliche Geschichte der Charaktere komischerweise mehr am Herzen lag. Das tut der Geschichte jedoch keinen Abbruch.

Eine spannende Geschichte mit äußerst sympathischen Charakteren!

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