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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2021

Großartig!

Belladonna
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Sara Linton findet in einer Restauranttoilette die schwer verletzte Sybil Adams mit zwei tiefen gekreuzten Schnitten im Bauch. Alle Versuche, die beliebte Collegeprofessorin zu retten, sind vergebens. ...

Sara Linton findet in einer Restauranttoilette die schwer verletzte Sybil Adams mit zwei tiefen gekreuzten Schnitten im Bauch. Alle Versuche, die beliebte Collegeprofessorin zu retten, sind vergebens. Bei der Autopsie muss Sara feststellen, dass Sybil auf grauenhafte Weise misshandelt wurde. Dass das Opfer blind und damit fast wehrlos war, macht die Tat noch entsetzlicher …

Nicht nur der erste Teil der Grand-County-Serie, sondern auch das erste Buch, das ich von Slaughter las.

Mich hat die Geschichte von Anfang an gepackt und erst wieder losgelassen, als ich auf der letzten Seite angekommen war. Spannung, gepaart mit vielerlei abstoßenden Szenen, die mir die ein oder andere Gänsehaut beschert hat.

Im Laufe des Buches habe ich eine starke Sympathie zu den verschiedenen Charakteren aufgebaut, am meisten jedoch zu Sara, auch wenn mir die Liebesgeschichte mit Jeffrey an manchen Stellen ein wenig zu viel war.

Alles in allem ein gelungener Auftakt zu einer tollen Serie!

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Spannende Fortsetzung

Vergiss mein nicht
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Auf dem Parkplatz der Rollschuhbahn droht die 13-jährige Jenny, den drei Jahre älteren Mark zu erschießen. Behutsam versucht Polizeichef Tolliver die Situation zu entschärfen. Doch dann kommt es zum entsetzlichen ...

Auf dem Parkplatz der Rollschuhbahn droht die 13-jährige Jenny, den drei Jahre älteren Mark zu erschießen. Behutsam versucht Polizeichef Tolliver die Situation zu entschärfen. Doch dann kommt es zum entsetzlichen Showdown: Tolliver muss Jennys Leben opfern, um Marks Hinrichtung zu vermeiden. Aber es kommt noch schlimmer. Als Sara Linton die Leiche des Mädchens obduziert, macht sie eine schockierende Entdeckung …

Lena war, auch wenn nicht von Anfang an, ein sehr sympathischer Charakter für mich. Ihr innerer Kampf war so authentisch und gut geschrieben, dass er für mich absolut nachvollziehbar gewesen ist. Über Marks facettenreichen Charakter musste ich auch noch lange nach dem Lesen nachdenken.

Auch diesmal wurde das Liebesleben von Sara mit in die Geschichte eingeflochten, was mir hin und wieder ein wenig zu viel Zeit eingenommen hat.

Zwischenzeitlich war die Geschichte etwas langatmig, jedoch kam die Spannung gegen Ende wieder auf.

Eine spannende und nachdenklich stimmende Fortsetzung der Grand County Reihe.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Originelles Ermittlerduo

Zorn - Vom Lieben und Sterben
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"das, was geschehen ist, war erst der anfang, es ist noch nicht vorbei – langsam beginnt es, spaß zu machen, ihr seid so lächerlich, so unglaublich dumm und ihr seid mir nicht gewachsen. ich bin noch nicht ...

"das, was geschehen ist, war erst der anfang, es ist noch nicht vorbei – langsam beginnt es, spaß zu machen, ihr seid so lächerlich, so unglaublich dumm und ihr seid mir nicht gewachsen. ich bin noch nicht fertig. denkt das bloß nicht."

Zorn & Schröder sind ein wirklich sympathisches & originelles Ermittlerduo.

Ein unbekannter Psychopath treibt sein Unwesen und tötet Jugendliche auf ausgesprochen ausgefallene und brutale Weise. So verschieden die Morde doch sind, die Opfer haben alle eins gemeinsam: Sie gehören der gleichen Clique an.
Auch wenn ich schon eine leise Vorahnung hatte, fieberte ich bis zum Schluss mit.

Die Mischung aus Spannung & Humor verleiht der Geschichte eine sehr angenehme Atmosphäre.

Ein spannender & fesselnder Thriller, der mich stellenweise sehr berührt hat. Absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Ein paar unkomplizierte Lesestunden

Mein ist die Stunde der Nacht
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Bereits fünf von Jean Sheridans früheren Mitschülerinnen sind auf tragische Weise ums Leben gekommen. Noch ahnt niemand, dass ein wahnsinniger Serienkiller, der sich selbst »die Eule« nennt, dahinter steckt. ...

Bereits fünf von Jean Sheridans früheren Mitschülerinnen sind auf tragische Weise ums Leben gekommen. Noch ahnt niemand, dass ein wahnsinniger Serienkiller, der sich selbst »die Eule« nennt, dahinter steckt. Wird er sein mörderisches Werk bei dem bevorstehenden Klassentreffen vollenden?

Man wird in die Vergangenheit sämtlicher anwesenden Personen eingeweiht, was zeitweise ein wenig langwierig, in manchen Fällen aber auch wirklich interessant ist. Für mich war es allerdings schwierig mir die ganzen Namen zu merken und sie ihren Geschichten zu zuordnen.
Faszinierend fand ich die Sicht des Mörders. Man weiß, er befindet sich auf der Party, man weiß jedoch nicht, um wen es sich handelt.

Das Katz-und-Maus-Spiel um den möglichen Mörder ist nicht ganz so durchsichtig, wie bei manch anderem Thriller, weswegen ich ständig neue Charaktere im Visier hatte.

Auch wenn die Spannung nicht durchweg aufrecht erhalten wird, ist es trotzdem sehr angenehm der Geschichte zu folgen, da der Schreibstil von Mary Higgings Clark einfach toll ist.

Für ein paar unkomplizirte Lesestunden auf jeden Fall geeignet.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Nicht ganz so spannend wie die Vorgänger

Der Chemiker
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»Der Chemiker« ist ein Soziopath, der das Trinkwasser von Chicago vergiften will. Fünfzigtausend Menschen, so sein diabolischer Plan, will er zur Strecke bringen - und so zum gefährlichsten Terroristen ...

»Der Chemiker« ist ein Soziopath, der das Trinkwasser von Chicago vergiften will. Fünfzigtausend Menschen, so sein diabolischer Plan, will er zur Strecke bringen - und so zum gefährlichsten Terroristen in der Geschichte der USA werden. Wird ihn Jack stoppen können, und nebenbei entscheiden, ob sie den überraschenden Heiratsantrag ihres Freundes Latham annehmen soll? Und all das, ohne dabei ihren Ruf und ihre geistige Gesundheit zu ruinieren?

Wie bei den vorherigen Bänden liebe ich Konraths Art zu schreiben. Der Humor, gepaart mit Spannungselementen ist einfach wundervoll. Die sarkastische Ader von Jack ist einfach genau mein Ding. Aber leider überzeugte mich der Band, im Gegensatz zu den vorherigen, nicht ganz.
Die Entlarvung des Chemikers fand ich verhältnismäßig banal & längst nicht so spannend aufgebaut, wie in Jacks anderes Fällen. Ebenso war mir Jack ein wenig zu superheldenhaft. Adrenalinschübe hin oder her, sie ist schwer verletzt & rettet trotzdem noch die Stadt, hängt sich an einen Hubschrauber & stellt den Chemiker.

Davon abgesehen wachsen mir Jack & Herb aber immer mehr ans Herz. Ich liebe die Zwischensequenzen, die sich mit Jacks Privatleben befassen, weil es weder zu viel noch zu wenig ist. Die Geschichte mit Latham, ihrem Vater, dem Partnerwechsel ... man merkt richtig, wie Jack sich in den einzelnen Bänden verändert & wächst.
Ich hatte kurz die Befürchtung, dass Herb nun nicht mehr an ihrer Seite stehen würde, was aber zum Glück unbegründet war. Ich würde ihn tatsächlich vermissen.

Nicht ganz so stark wie die Bände davor, aber immer noch lesenswert. & auch diesmal liegt der Nachfolgeband schon neben mir bereit.

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