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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.08.2025

Gelungener Abschluss

Golden Bay − How it ends
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Leute, ich bin happy. Mit Band 2 bin ich überhaupt nicht warm geworden, dafür hat mir Band 3 nun wieder umso besser gefallen. Die Geschichte war spannend, es gab Plottwists, die zumindest nicht ganz so ...

Leute, ich bin happy. Mit Band 2 bin ich überhaupt nicht warm geworden, dafür hat mir Band 3 nun wieder umso besser gefallen. Die Geschichte war spannend, es gab Plottwists, die zumindest nicht ganz so vorhersehbar waren wie in Band 1 und 2 und die Protagonisten entwickeln sich auf positive Weise weiter. Vor allem das Ende war ganz nach meinem Geschmack - kein erzwungenes Friede-Freude-Eierkuchen-Happy-End, sondern eine Momentaufnahme aus dem Leben von Ember und Holden, die morgen schon wieder ganz anders aussehen kann. Ich mag auch die losen Enden, die übrig geblieben sind - es ist ein Sammelsurium an Möglichkeiten, die den beiden offenstehen und die für mich deutlich realistischer wirken als jede Auflösung, die Bianca Iosivoni sich ausdenken hätte können.

Nach drei Teilen Golden Bay bin ich ein großer Fan der Clique geworden. So unterschiedliche Typen, mit denen man bestimmt jede Menge Spaß haben könnte, wären sie denn real. Die Konstellation lässt Luft für ein Spin-Off oder eine Fortsetzung - mal sehen, ob die Autorin und der Verlag hierzu Pläne haben.
Ein wenig gefehlt hat mir das Lokalkolorit. Die Insel hat sich nicht besonders "kanadisch" angefühlt, trotz des oft erwähnten Ahornsirups.

Mein Fazit: Ich freue mich über diesen gelungenen Reihenabschluss - für mich der beste Band der Trilogie, für die ich hier eine Leseempfehlung aussprechen möchte: eine süße Second-Chance-Lovestory, Protagonisten mit Ecken und Kanten und eine Storyline, die gerade am Ende nochmal richtig schön spannend wird.
Für Band 3 gibts 4,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 23.08.2025

Etwas zu vorhersehbare Second-Chance-Lovestory mit viel Potenzial

Golden Bay − How it feels
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Der Beginn der Golden Bay-Trilogie von Bianca Iosivoni ist aus der Sicht von Ember erzählt. Es gibt Gegenwartskapitel und Rückblenden, in denen sich Ember an ihre Vergangenheit erinnert und in denen der ...

Der Beginn der Golden Bay-Trilogie von Bianca Iosivoni ist aus der Sicht von Ember erzählt. Es gibt Gegenwartskapitel und Rückblenden, in denen sich Ember an ihre Vergangenheit erinnert und in denen der Leser nach und nach von den Ereignissen in jener schicksalhaften Nacht vor 5 Jahren erfährt, als sich plötzlich alles änderte. Das Buch war angenehm zu lesen und durch eben diese Abwechslung zwischen Gegenwart und Vergangenheit nicht langweilig.

An Ember gefällt mir ihre zupackende, bodenständige Art. Holden gegenüber empfinde ich sie als recht wankelmütig und empfänglich für seine Manipulationen. Das dient natürlich dem Fortgang der Geschichte, da dies ja eine Lovestory sein soll, aber es ist ein Zug an ihr, der mir nicht gefällt. Wahrscheinlich liegt das auch daran, dass ich Holden bisher noch nicht so richtig gut leiden kann und auch nicht das Gefühl habe, ihn zu kennen. Ich verstehe total gut, warum Ember sich nicht auf ihn mit all seiner Geheimniskrämerei einlassen will und würde mir wünsche, dass sie diesen Standpunkt auch vertritt.

Die Geschichte an sich fand ich von Anfang bis Ende ziemlich vorhersehbar. Nichtsdestotrotz war sie interessant geschrieben, so dass ich gut bei der Stange bleiben konnte.

Mein Fazit: Potenzial hat die Geschichte auf jeden Fall. Ich bin gespannt, wie die Handlung weiter geht und wie lange Holden sein Geheimnis noch für sich behalten wird. Für Teil 1 gibts erst mal 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 23.08.2025

Leider ein typischer zweiter Teil

Golden Bay − How it hurts
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Zweite Teile sind für mich die "Sandwich-Kinder" in einer Trilogie. Sie haben nicht mehr den Reiz des Neuen, dürfen aber auch nicht das große Finale offenbaren. Bei zweiten Teilen stellt sich mir ganz ...

Zweite Teile sind für mich die "Sandwich-Kinder" in einer Trilogie. Sie haben nicht mehr den Reiz des Neuen, dürfen aber auch nicht das große Finale offenbaren. Bei zweiten Teilen stellt sich mir ganz oft die Frage, warum es denn eigentlich immer drei Teile geben muss und warum die Autoren sich nicht öfter mal mit einer gut geschriebenen Dilogie zufrieden geben anstatt mit dem Sandwich-Kind die Geschichte noch unnötig in die Länge zu ziehen.

Leider ging es mir mit dem zweiten Band der Golden Bay-Trilogie von Bianca Iosivoni ähnlich. Ich hatte ständig das Gefühl, dass die Geschichte auf der Stelle tritt. Keine Ahnung, wie oft ich von Ember oder Holden den Satz "Wir müssen darüber reden!" gelesen habe - nur damit die beiden im Anschluss herausfinden konnten, dass sich das ganze Reden nicht lohnt, so lange Holden seine Geheimnisse für sich behält. Also macht man halt rum, anstatt zu reden, und bereut es dann hinterher. Ich verstehe, dass es zwischen den beiden eine große Anziehung gibt. Dennoch gefällt mir dieses ständige Hin und Her und Embers wackelige Haltung Holden gegenüber nicht.

Der Roman ist aus Holdens Sicht erzählt, worüber ich mich sehr gefreut habe, da ich im ersten Teil den Eindruck hatte, ihn überhaupt nicht zu kennen. Eigentlich mochte ich ihn nicht mal, mit seiner manipulativen, übergriffigen Art Ember gegenüber. Jetzt in Teil 2 erhält man wenigstens eine Erklärung dafür, warum er sich so verhält. Und jetzt kann ich ihn auch ein klitzekleines bisschen besser leiden.

Die Geschichte war für meinen Geschmack etwas zu vorhersehbar. Einzig das Ende sorgte für etwas Spannung und entschädigte mich für die grotesk langgezogenen ersten zwei Drittel.

Mein Fazit: Ich bin selbst ein Sandwich-Kind und weiß deshalb, wie sich dieses Buch fühlen muss. Aus diesem Grund vergebe ich wohlwollende 3 von 5 Sternen und hoffe, dass das grande finale mich nochmal so richtig packen kann.

Veröffentlicht am 14.08.2025

Fantastischer Abschlussband mit mäßigem Ende

Season Sisters – Winterhoffnung
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Winter schließt die Romanreihe über die Season Sisters ab und ihre Geschichte hat mir wieder deutlich besser gefallen als Autumns. Ich mochte die Art, wie sie zu ihren Wurzeln zurückfand und dabei so ganz ...

Winter schließt die Romanreihe über die Season Sisters ab und ihre Geschichte hat mir wieder deutlich besser gefallen als Autumns. Ich mochte die Art, wie sie zu ihren Wurzeln zurückfand und dabei so ganz nebenbei ihr Liebe entdeckte.

Vor allem die Vergangenheitskapitel waren wieder sehr spannend, die Geschehnisse in Whiteball Hall äußerst beängstigend und dramatisch. Das Thema, das dahintersteckt, verrate ich hier natürlich nicht, aber es war für mich schockierend, aber auch authentisch dargestellt. Rosalies Geschichte fand ich richtig packend, sie hat mir mit ihrer taffen, schlagfertigen Art richtig gut gefallen.

Zum Ende hin wurde das Buch etwas schwächer, die Auflösung war mir zu einfach. Dennoch habe ich die Geschichte sehr sehr gerne gelesen und vergebe dafür 4 von 5 Sternen. Grundsätzlich kann ich die Romanreihe sehr empfehlen - für mich ein richtiges Überraschungshighlight.

Veröffentlicht am 11.08.2025

Enttäuschende Fortsetzung

Culpa Tuya – Deine Schuld
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Ich hatte schon am Ende des ersten Bandes die Befürchtung, dass eine Fortsetzung schwierig werden könnte. Leider haben sich diese Befürchtungen absolut bewahrheitet.

Gerade im New Adult Bereich gibt es ...

Ich hatte schon am Ende des ersten Bandes die Befürchtung, dass eine Fortsetzung schwierig werden könnte. Leider haben sich diese Befürchtungen absolut bewahrheitet.

Gerade im New Adult Bereich gibt es viele Bücher, in denen mir die Nicht-Kommunikation der Protagonisten das ganze Leseerlebnis verleidet. Noah ist in Culpa Tuya das beste Beispiel dafür. Sie findet für ihr Schweigen zwar immer eine Rechtfertigung, aber am Ende des Tages nervt sie mit diesem selbstverursachten Drama nur. Nick ist ebenfalls um kein Stück besser - sein Verhalten ist richtiggehend krankhaft, die Beziehung der beiden absolut toxisch. Echt schwierig zu lesen...

Die Handlung an sich fand ich gut, wenn auch an manchen Stellen künstlich in die Länge gezogen. Aber grundsätzlich war das Auftauchen von Anabel Grason eine feine Wendung.

Mein Fazit: Ich musste mich furchtbar über die beiden Protagonisten aufregen und bin am Ende zu dem Schluss gekommen, dass sie gemeinsam nicht zu einem gesunden Umgang kommen können. Das Ende war für mich insofern passend und ich hadere noch mit mir, ob ich mir Teil 3 noch antun möchte. Für Band 2 gibt es 2 von 5 Sternen.