Gelungener Abschluss
Golden Bay − How it endsLeute, ich bin happy. Mit Band 2 bin ich überhaupt nicht warm geworden, dafür hat mir Band 3 nun wieder umso besser gefallen. Die Geschichte war spannend, es gab Plottwists, die zumindest nicht ganz so ...
Leute, ich bin happy. Mit Band 2 bin ich überhaupt nicht warm geworden, dafür hat mir Band 3 nun wieder umso besser gefallen. Die Geschichte war spannend, es gab Plottwists, die zumindest nicht ganz so vorhersehbar waren wie in Band 1 und 2 und die Protagonisten entwickeln sich auf positive Weise weiter. Vor allem das Ende war ganz nach meinem Geschmack - kein erzwungenes Friede-Freude-Eierkuchen-Happy-End, sondern eine Momentaufnahme aus dem Leben von Ember und Holden, die morgen schon wieder ganz anders aussehen kann. Ich mag auch die losen Enden, die übrig geblieben sind - es ist ein Sammelsurium an Möglichkeiten, die den beiden offenstehen und die für mich deutlich realistischer wirken als jede Auflösung, die Bianca Iosivoni sich ausdenken hätte können.
Nach drei Teilen Golden Bay bin ich ein großer Fan der Clique geworden. So unterschiedliche Typen, mit denen man bestimmt jede Menge Spaß haben könnte, wären sie denn real. Die Konstellation lässt Luft für ein Spin-Off oder eine Fortsetzung - mal sehen, ob die Autorin und der Verlag hierzu Pläne haben.
Ein wenig gefehlt hat mir das Lokalkolorit. Die Insel hat sich nicht besonders "kanadisch" angefühlt, trotz des oft erwähnten Ahornsirups.
Mein Fazit: Ich freue mich über diesen gelungenen Reihenabschluss - für mich der beste Band der Trilogie, für die ich hier eine Leseempfehlung aussprechen möchte: eine süße Second-Chance-Lovestory, Protagonisten mit Ecken und Kanten und eine Storyline, die gerade am Ende nochmal richtig schön spannend wird.
Für Band 3 gibts 4,5 von 5 Sternen.