Dieses Buch von K. A. Tucker ist mir total zufällig in die Hände gefallen. Ich muss zugeben, dass mich weder das Cover, noch der Titel besonders angesprochen haben - dennoch hat mich der Klappentext neugierig ...
Dieses Buch von K. A. Tucker ist mir total zufällig in die Hände gefallen. Ich muss zugeben, dass mich weder das Cover, noch der Titel besonders angesprochen haben - dennoch hat mich der Klappentext neugierig gemacht. Das war auch ganz gut so - denn für mich ist diese Dilogie über die beiden Schwestern Kacey und Livie zu einem überraschenden Highlight geworden!
"Wir. Hier. Jetzt." ist also der erste Teil und die Hauptrolle spielt Kacey. Es hat nur wenige Seiten gedauert, bis mich der Roman total in seinen Bann gezogen hatte. Die Charaktere sind super, jeder ist auf seine Weise total besonders und jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Was mich vor allem beeindruckt hat, ist die lockere und witzige Stimmung die sich durch das ganze Buch zieht, obwohl das Thema an sich ja durchaus tragisch ist. Der Roman war lehrreich, aber er war keine schwere Kost. Einfach schön zu lesen.
Mein Fazit: Ich vergebe sehr gerne 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung an alle New Adult-Fans.
"Tiefe Leidenschaft" ist der fünfte Teil der Driven-Reihe von K. Bromberg. Nach der vierteiligen Geschichte rund um Rylee und Colton dürfen wir jetzt mit Haddie und Beckett in eine turbulente, amüsante, ...
"Tiefe Leidenschaft" ist der fünfte Teil der Driven-Reihe von K. Bromberg. Nach der vierteiligen Geschichte rund um Rylee und Colton dürfen wir jetzt mit Haddie und Beckett in eine turbulente, amüsante, aber auch tragische Lovestory eintauchen, mit ihnen lachen und weinen - und uns verlieben.
Haddie und Beckett haben mir beide in den ersten Teilen der Reihe schon richtig gut gefallen. Haddie - ganz klar kein Kind von Traurigkeit und eine äußerst loyale Freundin - hat kürzlich ihre Schwester an den Brustkrebs verloren und daraufhin beschlossen, sich niemals auf feste Bindungen einzulassen. Beckett wiederum - Coltons äußerst attraktiver, vergleichsweise vernünftiger und treuer Freund - fühlt sich von Anfang an zu Haddie hingezogen und tut alles, um ihre Meinung zu ändern.
Die Chemie zwischen den beiden stimmt auf jeden Fall - ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt. Dennoch steckt in diesem Buch noch so viel mehr, denn es behandelt auch das für uns Frauen enorm wichtige Thema Brustkrebs. Passagenweise war ich zusammen mit Haddie richtig traurig und niedergeschlagen, aber gerade das Ende zeigt, dass man mit der Unterstützung von Familie und Freunden auch aus der schwierigsten Situation noch etwas schönes machen kann. In Becks habe ich mich am Schluss richtig verliebt - einen verständnisvolleren, loyaleren Partner kann man sich wohl kaum an seiner Seite wünschen.
Mein Fazit: Einer der besten Bände dieser Reihe. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen und wünsche viel Freude beim Lesen!
"Winter in Briar Creek" ist der erste Band der Briar Creek-Reihe von Olivia Miles.
Das Buch konnte mich leider nicht begeistern - für meinen Geschmack war es einfach zu deprimierend, ständig wurden irgendwelche ...
"Winter in Briar Creek" ist der erste Band der Briar Creek-Reihe von Olivia Miles.
Das Buch konnte mich leider nicht begeistern - für meinen Geschmack war es einfach zu deprimierend, ständig wurden irgendwelche Probleme gewälzt, Vergangenheit bewältigt oder Gedankenspiele betrieben. Es wimmelte nur so von unglücklicher Liebe und dem Gedenken an diverse verstorbene Verwandte. Die ganze Stimmung war ziemlich bedrückend, vor allem in den ersten beiden Dritteln.
Die Charaktere konnten mich leider auch nicht überzeugen. Vor allem Grace ging mir mit ihrer Naivität irgendwann total auf die Nerven.
Mein Fazit: Ich kann hier leider nur 2 Sterne geben. Die anderen Bücher der Reihe werde ich wahrscheinlich nicht lesen.
"Wicked Sexy Liar - Weil ich dich begehre" ist der vierte Band der Wild Seasons-Reihe des Autorinnen-Duos Christina Lauren. Die ersten drei Teile habe ich nicht gelesen, aber ich bin mit der Story trotzdem ...
"Wicked Sexy Liar - Weil ich dich begehre" ist der vierte Band der Wild Seasons-Reihe des Autorinnen-Duos Christina Lauren. Die ersten drei Teile habe ich nicht gelesen, aber ich bin mit der Story trotzdem gut klar gekommen. Die Charaktere aus den ersten drei Teilen tauchen wohl in Band vier auch wieder auf, aber es sind keinerlei Vorkenntnisse nötig, um Band vier trotzdem verstehen zu können.
Die Story fand ich ganz erfrischend - sie beginnt mit einem klassischen One-Night-Stand, allerdings ist diesmal nicht das Mädchen diejenige, die hinter dem heißen Typen her jagt. Luke - seines Zeichens ein Player wie er im Buche steht - ist vom ersten Moment an total hin und weg von London, die sich wiederum ihm gegenüber relativ rar macht, aus Angst davor verletzt zu werden. Luke lässt sich einiges einfallen, um doch noch eine Chance auf eine ernsthafte Beziehung mit London zu haben, und muss dabei auch über seinen Schatten springen und die ein oder andere liebgewonnene Gewohnheit fallen lassen.
Beide Charaktere fand ich ganz gut gemacht, London war sehr zwiespältig dargestellt, während Luke als absolut charmanter Womanizer rüberkam. Im Zusammenspiel hat das für mich auch gut gepasst, die Dialoge haben sich nicht gestelzt angefühlt und ich habe mich mit dem Schreibstil sehr wohl gefühlt. Die Ausdrucksweise war in manchen Passagen ein bisschen derb - tja, das mag man oder halt eben nicht.
Leider führte Londons Zögern dazu, dass die Geschichte an der ein oder anderen Stelle etwas langatmig wurde. Es wurden auch wieder reichlich Klischees bedient und hinzu kamen dann noch ein paar Logikfehler, die den Lesefluss stellenweise gehemmt haben. Zu guter letzt: Das Cover ging für mich gar nicht, zu aggressiv, zu altmodisch. In der Buchhandlung hätte ich bestimmt nicht nach diesem Buch gegriffen.
Mein Fazit: Ich habe die Geschichte gerne gelesen und mich gut unterhalten gefühlt. Dennoch ist mir das Buch hier und da etwas zu zäh geworden - deshalb "nur" 3 von 5 Sternen. Als Strandlektüre aber absolut geeignet und empfehlenswert!
"Was von uns bleibt" heißt der erste Band der neuen Brooklyn Years-Reihe von Sarina Bowen. Die Reihe ist ein Spin-Off zur Ivy Years-Reihe und man trifft ein paar alte Bekannte wieder. Die Protagonisten ...
"Was von uns bleibt" heißt der erste Band der neuen Brooklyn Years-Reihe von Sarina Bowen. Die Reihe ist ein Spin-Off zur Ivy Years-Reihe und man trifft ein paar alte Bekannte wieder. Die Protagonisten der Reihe sind die Eishockey-Spieler der Brooklyn Bruisers und im ersten Teil geht es um Leo Trevi und seine Highschool-Flamme Georgia, die wir beide schon aus den Ivy Years kennen. Im Vergleich zu den Ivy Years würde ich sagen, dass die Brooklyn Years einfach "erwachsener", die Charaktere reifer sind.
Zuerst muss ich sagen, dass ich das Buch unter den falschen Vorzeichen gelesen habe. Liebe LeserInnen - bitte beachtet, dass in diesem Roman Leo die Hauptrolle spielt, nicht Georgia! Dann geht man auch nicht mit falschen Erwartungen rein. Gerade das dritte Drittel (um mal im Eishockey-Jargon zu bleiben) wurde mir hier zum Verhängnis, weil ich aufgrund dieser falschen Annahmen auf etwas wartete, was dann aber nie kam. Sarina Bowen lässt die Protagonisten in ihren Büchern ja gerne mal mit den Dämonen ihrer Vergangenheit kämpfen, so auch hier. Das ist auch eines der Dinge, die mir an ihren Romanen immer so gut gefällt: Die Autorin scheut nicht davor zurück, auch mal unbequeme Themen aufs Tapet zu bringen. Oder diese von einer ganz anderen Warte aus zu beleuchten.
Zur Handlung: Die Liebesgeschichte fand ich zuckersüß. Die beiden passen richtig gut zusammen, man spürt die Chemie und fiebert förmlich mit den beiden mit. Es ist eine Hommage an die zweiten Chancen in diesem Leben! Klar, dass es bis zum Happy End noch ein paar Hürden zu überwinden gibt. Für meinen Geschmack geschah dies in angemessener Geschwindigkeit, der Roman wurde mir an keiner Stelle langweilig - ganz im Gegenteil, ich konnte ihn oft einfach nicht aus der Hand legen.
Mir hat auch das Setting gut gefallen - von Eishockey habe ich eigentlich keine Ahnung, aber das Umfeld fand ich total spannend. Auch die Nebencharaktere konnten bei mir punkten - sei es der Ersatztorhüter Silas, der Team-Captain O'Doule oder der Mannschaftseigentümer Nate und seine Assistentin Becca: Wie wir es von Sarina Bowen gewohnt sind, waren auch die Nebencharaktere sehr detailliert und liebevoll angelegt und trugen zum positiven Gesamteindruck des Buches bei.
Nicht so gut gefallen hat mir hingegen Coach Karl. Meiner Meinung nach war das Geheimnis um seine Gefühle Leo gegenüber zu sehr aufgebauscht. Dementsprechend nervig fand ich sein ewiges Gekrittel auch irgendwann. Aber gut, wer von uns kann sich schon in seine Situation hineinversetzen?
Mein Fazit: Ein überaus unterhaltsamer Liebesroman. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, aber ich vergebe trotzdem gerne noch 4 von 5 Sternen.