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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2019

Was fürs Herz

Du bist mein Feuer
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Verstand aus, Gefühle an - Ladies, hier kommen Caleb und seine Red!

Die erste Hälfte des Romans habe ich geradezu verschlungen, "Du bist mein Feuer" hat sich für mich zum absoluten Pageturner entwickelt. ...

Verstand aus, Gefühle an - Ladies, hier kommen Caleb und seine Red!

Die erste Hälfte des Romans habe ich geradezu verschlungen, "Du bist mein Feuer" hat sich für mich zum absoluten Pageturner entwickelt. Ich fand es wirklich herzerwärmend, wie Caleb seine Veronica umgarnt und umsorgt und wie sie langsam ihren Schutzwall einreißen und sich von ihm mitreißen lässt. Beide haben ihr Päckchen zu tragen, öffnen sich aber im Laufe des Romans immer weiter für ihren Partner und retten sich am Ende gegenseitig.

"Du bist mein Feuer" ist ein sehr gefühlvoller Roman, an den man auf keinen Fall zu verkopft herangehen darf. Ich persönlich hätte es schöner gefunden, wenn die Protagonisten etwas älter gewesen wären. Außerdem habe ich es vermisst, etwas über den Alltag der beiden außerhalb ihrer Beziehung zu lesen.

Mein Fazit: 4 Sterne von 5 für ein wunderbares Leseerlebnis!

Veröffentlicht am 25.06.2019

Liv Grete und die Jagd nach dem ersten Kuss

Pasta Mista 1: Fünf Zutaten für die Liebe
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Beim Lesen des Buches habe ich versucht, mich in mein 15jähriges Ich zurückzuversetzen: Was hätte ich damals von Liv und ihren Freundinnen Pauline und Franzi gehalten? Und wie hätte ich Liv's Jagd nach ...

Beim Lesen des Buches habe ich versucht, mich in mein 15jähriges Ich zurückzuversetzen: Was hätte ich damals von Liv und ihren Freundinnen Pauline und Franzi gehalten? Und wie hätte ich Liv's Jagd nach dem ersten Kuss gefunden?
Ich glaube, zu einem gewissen Maß hätte ich mich durchaus in den dreien wiedererkannt. Die erste große Liebe, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper, Konflikte mit den Eltern - all diese Themen beschäftigen sicherlich jeden Teenie. Dennoch hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass die heutige Jugend schon einen Schritt weiter ist und dass sie dem ein oder anderen Klischee bereits entwachsen ist.
Der Roman ist im Großen und Ganzen flüssig erzählt, wenn auch meist recht vorhersehbar. Mit der Thematik der Vierer-Konstellation aus Liv, ihrer Mutter, Angelo und seinem Vater bin ich während des Lesens leider überhaupt nicht warm geworden. Liv hat mir die meiste Zeit leid getan, denn ganz unabhängig vom Ausgang des Buches hatte ich ständig das Gefühl, dass ihre erste große Liebe sowieso von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Mein erwachsenes Ich stellt sich da mal ganz zynisch die Frage: Wozu also der ganze Kummer?
Abgesehen davon war die Geschichte nett erzählt und ich könnte mir schon vorstellen, dass sie mir vor 20 Jahren gefallen hätte.

Mein Fazit: 3 Sterne von 5.

Veröffentlicht am 25.06.2019

Alles Zufall! Oder doch Schicksal??? Ein Buch über den Schmetterlingseffekt...

The Sun Is Also a Star
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"The sun is also a star" hat mich total begeistert! Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es nicht weg legen konnte. Die Geschichte handelt von Daniel und Natasha und erzählt einen Tag ...

"The sun is also a star" hat mich total begeistert! Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es nicht weg legen konnte. Die Geschichte handelt von Daniel und Natasha und erzählt einen Tag aus ihrem Leben. Nicht irgendeinen Tag, sondern den Tag, an dem sich die Wege der beiden kreuzen und dadurch ihr Leben für immer verändert. Eine Ansammlung von Zufällen, die die beiden zusammen geführt hat - oder doch Schicksal?

Die Autorin wechselt sehr häufig die Erzählperspektive, wodurch man nicht nur zu den Protagonisten, sondern auch zu sämtlichen Nebenfiguren eine enge Beziehung und ein großes Verständnis aufbauen kann. Man erfährt sämtliche Hintergründe eines Geschehens, weiß, warum die Handelnden getan haben, was sie getan haben, und warum die Dinge so geschehen sind, wie sie geschehen sind. Außerdem gibt Yoon zwischendrin immer wieder Hintergrundinformationen zu Themen, die Daniel und Natasha bewegen - und die einen dadurch selbst herausfordern und zum nachdenken anregen.

Einen Extrapunkt würde ich gerne für das Cover geben - anfangs fand ich es einfach nur schön, aber am Ende des Buches erkennt man die tiefere Bedeutung der vielen Fäden, die alle miteinander verwoben sind und dieses schöne Muster ergeben.

Mit voller Überzeugung: 5 Sterne von 5!

Veröffentlicht am 25.06.2019

Urkomisch!

Mordsmäuschenstill
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Ja, "Mordsmäuschenstill" ist auch ein Krimi. In erster Linie fand ich die Charaktere in diesem Roman allerdings so liebenswert "verrückt" und urkomisch, dass ich auf manchen Seiten eher das Gefühl hatte, ...

Ja, "Mordsmäuschenstill" ist auch ein Krimi. In erster Linie fand ich die Charaktere in diesem Roman allerdings so liebenswert "verrückt" und urkomisch, dass ich auf manchen Seiten eher das Gefühl hatte, eine Komödie in den Händen zu halten. Die Autorin beweist allein mit den fünf Protagonisten einen sehr feinen Sinn für schwarzen Humor, den ich gerne mit ihr geteilt habe.
Auch den Spannungsaufbau fand ich über das ganze Buch hinweg gut gelungen. Nach und nach werden die Geschichten der "Patienten" aufgedeckt und am Ende natürlich auch der Kriminalfall gelöst - manches konnte man sich bereits vorher zusammen reimen, anderes kam hingegen sehr überraschend!
Gefallen hat mir auch das Ende des Buches. Es hätte sicherlich noch andere Möglichkeiten gegeben, Hannas Geschichte zu Ende zu führen. Meiner Ansicht nach hat sich die Autorin dennoch für die beste Variante entschieden.

Alles in allem eine sehr gute Unterhaltung, die ich gerne mit 4 von 5 Sterne honoriere!

Veröffentlicht am 25.06.2019

Zeitverschwendung

Mit allem, was ich habe
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Ich lese öfters Romane dieses Genres und hatte deshalb eine gewisse Erwartungshaltung. Ich freute mich auf eine spannende Handlung, durchsetzt von romantischen oder erotischen Szenen, sowie auf ein Liebespaar, ...

Ich lese öfters Romane dieses Genres und hatte deshalb eine gewisse Erwartungshaltung. Ich freute mich auf eine spannende Handlung, durchsetzt von romantischen oder erotischen Szenen, sowie auf ein Liebespaar, das durch die individuellen Charaktere, aber auch durch die Chemie zwischen den beiden besticht und einen locker durch die Handlung trägt.
Leider muss ich im Nachhinein sagen, dass ich in jeglicher Hinsicht enttäuscht wurde. Der Roman ist nur mäßig spannend, was ich vielleicht ja noch verzeihen könnte - schließlich wäre er ja sonst ein Thriller geworden. Richtig geärgert habe ich mich dann aber am Ende über die Auflösung - zack, bumm, als wäre der Autorin die Luft ausgegangen.
Wenig Verständnis hatte ich außerdem für die Waffengeilheit der Protagonisten. Was ist denn bitte an einer Pistole sexy??? Ich fand Jake und Camille sowieso schon nicht besonders sympathisch - aber als dann beide nackig im Wald standen und nur so zum Spaß auf Bäume schossen, hätte ich das Buch fast zum Fenster hinaus geschmissen (und ich lese normalerweise ALLE Bücher zu Ende).
Tut mir leid, aber mehr als einen Stern gibt's dafür nicht.