Cover-Bild The Sun is also a Star
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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Dressler
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 20.03.2017
  • ISBN: 9783791500324
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Nicola Yoon

The Sun is also a Star

Ein einziger Tag für die Liebe
Susanne Klein (Übersetzer), Dominique Falla (Illustrator)

Schicksalsfäden einer großen Liebe! Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.
Eine besondere Liebesgeschichte: Poetisch, berührend, ein Herzensbuch für junge Frauen!
Auch als E-Book erhältlich.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2017

Wenn ein Schicksal deinen Weg bestimmt...

1

Kurzbeschreibung
Ein Tag in New York...

Nichts Besonderes, denkt ihr vielleicht...
Und genau da fängt unserer Geschichte an und zwar eine ganze besondere von zwei fremden Menschen die durch einen Roten ...

Kurzbeschreibung
Ein Tag in New York...

Nichts Besonderes, denkt ihr vielleicht...
Und genau da fängt unserer Geschichte an und zwar eine ganze besondere von zwei fremden Menschen die durch einen Roten Faden einen Schicksalsweg zusammen haben und zwar sich zu treffen.
Daniel ist 16- Jahre und gerade auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch an einer Uni. Er weiß das harte Zeiten auf ihn zukommen und das er seine Gedichte die er sehr gerne verfasst nicht mehr ausfüllen kann, denn zu groß ist der Leistungsdruck, jetzt da sein Bruder an der Harvard Universität erst einmal versagt hat.
Aber auch Natasha ist unterwegs und versucht in der Einwanderungsbehörde in Manhattan den Termin pünktlich wahr zu nehmen.
Was bei den beiden besonders ist?
Jeder ist mit seinen Gedanken bei der Zukunft, die im Normalfall so ablaufen müsste. Nur bei den beiden nicht.
Denn beide treffen sich durch ein Schicksal, das sei es jetzt von der Security Frau in der Behörde, dem Mann bei der Behörde oder dem Zugschaffner geändert werden wird.

Denn das Schicksal hat seinen eigenen Weg Dich zu finden...



Cover
Die Einbandgestaltung von Dominique Falla ist einfach traumhaft schön und strahlt wie ein Regenbogen der so unverhofft auftaucht wie er auch wieder verschwindet und man mit einem Gefühl des Erstaunens und des Glücks zurück gelassen wird. Ein absoluter Eyecatcher, nachdem ich jederzeit wieder greifen würde.??


Schreibstil
Die Autorin Nicola Yoon hat einen wundervoll gefühlvollen Schreibstil der mich eintauchen ließ in das Schicksal zweier unterschiedlicher Menschen, deren Weg festgelegt worden zu sein scheint von den Plänen ihrer Eltern und der Ignoranz beider Parteien. Beide sind in ihrem Denken und Handeln weder frei noch glücklich mit der jeweiligen Situation und genau da hat mich die Autorin in eine Liebe mitgenommen, die sich so ergreifend aufbaut, das ich nur mit beiden mitfiebern konnte. Und ich einfach total hin und weg bin von der Geschichte.
Die liebe Bianca von Bibilotta hat mir die Autorin und ihre Werke ans Herz gelegt und ich muss mal ein liebes Dankeschön an Bianca sagen, Denn von dieser Geschichte bin ich geflasht und freu mich schon auf mehr von der Autorin.
Aus dem Amerikanischen von Susanne Klein


Meinung
Wenn ein Schicksal deinen Weg bestimmt...

Dann sind wir bei Natasha Kingsley und ihrem Plan, die Einwanderungsbehörde davon zu überzeugen, dass sie und ihre Familie nicht aus den USA ausgewiesen werden darf.
Tasha wie Natasha mit Spitznamen heißt, ist mit ihrer Familie Illegal in Amerika und durch einen Unfall fiel den Beamten dieses Tatsache auf, den ihr Vater war betrunken am Steuer.
Das heißt Tasha hat noch ein paar Stunden, bevor sie und ihre Familie um 22:00 Uhr nach Hause nach Jamaika fliegen müssen.

Tasha hat also allen Grund zur Sorge und sieht sich fast Hilflos der Tatsache gegenüber das die Zeit läuft. Ihre Hoffnungen setzt sie dabei auf eine Mitarbeiterin in der Einwanderungsbehörde die Tasha Hilfe versprochen hat.
Nur leider Muss Tasha wegen einer unnötig längeren Kontrolle warten und kommt zu spät. Was Tasha nicht weiß, ist die Tatsache das durch diese Verspätung ihr Schicksal schon längst zu dem Zeitpunkt zusammenkommt, wo sie auf Daniel trifft, oder er sie.

Denn viele Wege bringen die beiden in einem Plattenladen näher. Denn auch Daniel wurde von einem Zugschaffner gesagt, er solle nach seinem Schicksal Ausschau halten. Was beide tun. Tasha ist erst einmal abweisend, zu sehr beschäftigt sie die Frage ob ihr ein Anwalt helfen kann.
Nur Daniel hat das Gefühl das er Tasha nicht einfach gehen lassen kann und will und beide unterhalten sich und Tasha merkt, was sie in all den Jahren nie gefunden hatte, jemanden wie Daniel.

Berührend und wunderschön beschrieben wie die beiden sich kennenlernen und mit der Situation umgehen, genauso wie es weitergehen wird mit Tasha und ihrer Familie.???

Fazit
Ich liebe die berührende Geschichte von Anfang bis Ende und bin begeistert!!!??

Zufälle die keine sind, Déjà-vus die dich erinnern und ein Schicksal das machtvoller sein könnte als deine Pläne.

5 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 07.04.2017

Wunderschönes gefühlvolles Buch

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„The sun is also a star“ ist der zweite Roman der Autorin Nicola Yoon. Erschienen ist es im März 2017 im Dressler Verlag. Den Debütroman „Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ habe ich noch nicht ...

„The sun is also a star“ ist der zweite Roman der Autorin Nicola Yoon. Erschienen ist es im März 2017 im Dressler Verlag. Den Debütroman „Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ habe ich noch nicht gelesen. Da mir ihr zweiter Roman aber so gut gefallen hat, werde ich dies demnächst nachholen.

Nun zum Inhalt:
Die Jamaikanerin Natasha und der Koreaner Daniel treffen sich durch Zufall in New York. Daniel fühlt sich sofort von Natasha angezogen und verliebt sich in sie. Er glaubt nicht das es ein Zufall war, sondern Schicksal. Natasha glaubt nicht an so etwas. Natasha möchte sich nicht auf Daniel einlassen, dass sie mit ihrer Familie am selben Abend noch abgeschoben werden soll. Trotzdem verbringen sie den Tag miteinander.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Abwechseln erzählen Daniel und Natasha in kurzen Kapiteln ihre Geschichte. Zwischendurch gibt es wissenschaftliche Erläuterungen, die auch eher kurz gehalten wurden und mich somit auch nicht im Lesefluss gestört haben. Richtig gut fand ich die Kapitel über die Nebenfiguren. Die Autorin zeigt dem Leser hier, wie die Handlungen einzelner Menschen, die anderer beeinflussen können. Dazu passt dann auch das Cover perfekt. Erst bei genauem hinsehen, sind mir die vielen Fäden aufgefallen.

Die Beschreibung der beiden Hauptcharaktere und deren Familien ist der Autorin so gut gelungen, dass sie mir schnell sympathisch waren. Auch die Stadt New York wurde sehr bildhaft beschrieben.

The sun is also a star ist ein sehr gefühlvolles Buch und das Ende hat mich dann auch so berührt, dass ich ein paar Tränen in den Augen hatte. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen

Veröffentlicht am 05.04.2017

Poesie oder Wissenschaft?

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Kurze Inhaltszusammenfassung:
Zufällig treffen sich Daniel, der auf dem Weg zum Bewerbungsgespräch seiner Uni ist und Natasha, die illegal im Land ist und am Abend zurück nach Jamaika abgeschoben werden ...

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Zufällig treffen sich Daniel, der auf dem Weg zum Bewerbungsgespräch seiner Uni ist und Natasha, die illegal im Land ist und am Abend zurück nach Jamaika abgeschoben werden soll. Die beiden Teenager verbringen den Tag miteinander und haben mit der Zeit das Gefühl sich schon ewig zu kennen. Daniel verliebt sich auf den ersten Blick, Natasha erst auf den zweiten. Dieser eine schicksalhafte Tag bedeutet eine Veränderung für alle Beteiligten.

Meine Meinung zum Buch:
Mir hat das Jugendbuch sehr gut gefallen. Zuerst war ich skeptisch wegen der Liebesgeschichte, aber sie war überhaupt nicht kitschig, im Gegenteil – etwas Besonderes. Was ich sehr gelungen finde ist auch der Einstieg ins Buch: Die Autorin beschreibt einzelne Situationen aus verschiedenen Sichtweisen. Zuerst berichtet Daniel, dann Natasha oder eine andere Person. Dadurch sind die Ereignisse viel facettenreicher und wirklich kurzweilig. Ebenfalls gelungen finde ich die Mischung aus Liebesgeschichte, aufgebaut auf die Kennenlernfragen, die Daniel im Internet gefunden hat und nun mit Natasha ausprobiert, da ihnen nicht viel Zeit bleibt um sich ausführlich kennenzulernen. Die beiden Charaktere sind auch grundverschieden, nicht nur, dass sie aus unterschiedlichen Kulturen kommen, was an sich schon interessant wäre, sie haben auch konträre Interessen: Daniel liebt die Poesie, Natasha die Wissenschaft und so können schöne Diskussionen entstehen. Die inhaltlichen Kapitel mit den kurzen Erklärungen von Sachverhalten habe ich auch als Bereicherung empfunden. Einzig der Schluss mit dem Zeitsprung hat mir nicht ganz so gut gefallen.

Titel und Cover:
Der Titel ist sehr treffend ausgewählt und das Cover springt aufgrund der fröhlichen und auffälligen Farbgestaltung direkt ins Auge.

Mein Fazit:
Ich kann eine klare Leseempfehlung für Jugendliche als auch für Erwachsene aussprechen. Obwohl sich die Geschichte um die entstehende Liebe zwischen Daniel und Natasha rundherum aufbaut, ist sie auf keinem Fall kitschig oder oberflächlich, im Gegenteil.

Veröffentlicht am 15.08.2020

wurde leider enttäuscht

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„Es ist meine letzte Chance, um jemanden – oder das Schicksal – davon zu überzeugen, mir dabei zu helfen, einen Weg zu finden, in Amerika bleiben zu können. Um eins klarzustellen: Ich glaube nicht an Schicksal. ...

„Es ist meine letzte Chance, um jemanden – oder das Schicksal – davon zu überzeugen, mir dabei zu helfen, einen Weg zu finden, in Amerika bleiben zu können. Um eins klarzustellen: Ich glaube nicht an Schicksal. Aber ich bin verzweifelt.“ Seite 15

Es scheint Ewigkeiten her zu sein, dass mein Vater für mich der Mittelpunkt des Universums war. Er war ein exotischer Planet und ich war sein Lieblings Satellit. Aber er ist kein Planet, nur das erlöschende Licht eines toten Stern. Und ich bin kein Satellit. Ich bin Weltraumschrott, der so weit wie möglich von ihm weg saust.“ Seite 84


Inhalt:

Daniel und Natasha treffen in New York aufeinander und um Daniel ist es sofort geschehen. Einen Tag verbringen sie miteinander, mehr scheint das Schicksaal ihnen nicht zuzugestehen, denn noch am selben Abend soll Natasha abgeschoben werden. Macht es da überhaupt Sinn sich zu verlieben?


Meinung

„The Sun ist also a Star“ ist von derselben Autorin wie „Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“, ein Buch, was ich sehr sehr mochte. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, hatte ich eine klare Vorstellung von diesem Buch und hab mich auf ein süßes kleines Abenteuer gefreut, aber es ist ehrlich gesagt ganz anders.
Daniel und Natascha (im folgenden Tasha, bei Natascha muss ich immer an Black Widdow denken, außerdem wird sie im Buch auch abgekürzt, also darf ich das) treffen in einem Moment aufeinander, wo sich ihr Leben gerade an einem Wendepunkt befindet. Tasha soll noch heute Abend abgeschoben werden, Daniel steht im Begriff an die Uni zu gehen und Arzt zu werden.
Beide sind durch andere Menschen zu diesem Punkt gelangt, Tashas Vater ist betrunken Auto gefahren und wurde erwischt. So wurde entdeckt, dass er und seine Familie illegal in Amerika leben. Daniel wird von seinen Eltern auf seinen Lebensweg gedrängt. Er sagt, es ist das Schicksal eines koreanischen Jungen Arzt zu werden. Beide sind wütend, Tasha auf ihren Vater, Daniel auf seinen Bruder, der sich ihm gegenüber ziemlich mies verhält. Beiden ist deutlich anzusehen, dass sie Wurzeln aus anderen Ländern haben und beide sind auf eine gewisse Art verzweifelt.

Es sind sehr interessante Charaktere. Daniel ist ein bisschen resigniert, er sieht keinen wirklichen Ausweg aus der Arztsache, während Tasha wie verrückt kämpft, um nicht abgeschoben zu werden, denn Jamaika ist für sie kein Zuhause mehr, immerhin ist sie mit sechs Jahren von dort weg. Sie ist unterwegs zu einem Anwalt, als sie auf Daniel trifft. Daniel wiederrum ist eigentlich auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch für die Uni. Er spricht sie an, als sie gerade in einer nicht so schönen Situation ist und irgendwie gehen die beiden dann auf einmal ein Stück zusammen. Tasha ist erst sehr irritiert, lässt sich dann aber doch auf den koreanischen Jungen ein, geht mit ihm einen Kaffee trinken und lässt sich von ihm zu dem Anwalt begleiten. Ohne ihm jedoch zu sagen, warum sie unterwegs ist und warum ihre Stimmung so schwankt. Außerdem sagt sie ihm am Anfang ihren Namen nicht, deswegen nennt er sie in seinem Kopf die erste Zeit nur „das hübsche Mädchen“. Das war irgendwie sehr süß.

Das Buch hat kurze Kapitel (sehr Bahnfahrerfreundlich) und in den Überschriften wird immer geschrieben, wer gerade spricht. Das ist auch gut so, denn die Sicht wechselt nicht nur zwischen Tasha und Daniel, sondern springt auch in Randpersonen. Als Tasha beispielweise beinahe überfahren wird, sieht man auf einmal, was den Autofahrer bewegt, warum er so gefahren ist. Ich fand das total interessant, weil dadurch Personen, die niemals irgendwie eine Rolle gespielt haben, plötzlich Farbe bekommen. Gleichzeitig, war es zwischendurch aber auch etwas schwer zu checken durch welche Augen man gerade guckt.

Das Buch ist ganz anders als ich erwartet hatte. Es greift viele Konflikte auf, zeigt Schattenseiten und Missstände, gerade auch im Familienbereich. Daniel finde ich etwas fragwürdig, wie er da diesem Mädchen nachdackelt, dass er ja eigentlich gar nicht kennt und ihr dann sagt, sie seien füreinander bestimmt ...
„Eine besondere Liebesgeschichte: Poetisch, berührend, ein Herzensbuch für junge Frauen!“ sagt der Klappentext, aber das finde ich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Die Idee ist gut, ja, sehr sogar, aber richtig packen konnte es mich leider nicht. Aber ich war neugierig, wie die Autorin dieses Problem mit der Abschiebung lösen will, also habe ich weiter gelesen.

Urteil: Ich hatte große Erwartungen an das Buch und wurde leider enttäuscht. Die Geschichte ist gut, doch die Charaktere waren nicht meins. Von mir gibt es zwei Bücher für diese Geschichte, aber zu einem Buch der Autorin würde ich trotzdem immer wieder greifen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.07.2020

Habe mehr erwartet

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Natascha, 17 Jahre, soll noch am selben Tag abgeschoben werden, an dem sie Daniel kennenlernt. Natascha kommt aus Jamaika, Daniel hat koreanische Wuzeln. Durch Zufall begegnen sich die beiden, und Daniel ...

Natascha, 17 Jahre, soll noch am selben Tag abgeschoben werden, an dem sie Daniel kennenlernt. Natascha kommt aus Jamaika, Daniel hat koreanische Wuzeln. Durch Zufall begegnen sich die beiden, und Daniel setzt alles daran, dass sich Natascha in ihn verliebt. Allerdings weiß er nichts davon, dass Natascha am gleichen Abend das Land verlassen werden muss.


Meine Meinung:
Die Leseprobe zu dem Buch hat mich sehr angesprochen, ich habe auf eine süße Liebesgeschichte gehofft. Auch das Cover finde ich wunderschön, man sieht, dass viel Aufwand in es gesteckt wurde.
Allerdings konnte ich mich schon von Anfang an nicht mit den Charakteren verstehen, Ich konnte mich nicht wie bei anderen Büchern vollkommen in die Geschichte hineinversetzten, und das lag nicht am Schreibstil. Den eigentlich war das Buch sehr flüssig zu lesen, es lag eher an den Charakteren, mit denen ich bis zur letzten Seite nicht warm werden konnte.



Ich hatte überhaupt nicht das Gefühl, Natascha und Daniel zu kennen oder auch nur erahnen zu können, wie sie wohl handeln werden. Es gab bei mir keine Verbindung zu den beiden. Auch die Gefühle haben mir in dem Buch gefehlt. Das altbekannte Kribbeln im Bauch, wenn sich die zwei Hauptcharakter endlich küssen hat gefehlt und auch die Freude, wenn die beiden zusammen waren oder süße Worte austauschen. Es kam mir nie so vor, als würden sich die beiden wirklich gerne mögen. Bis zur letzten Seite habe ich mich immer gefragt, wo die romantische Stimmung ist, von der Imme die Rede in dem Buch ist. Ich konnte sie für mich leider nicht finden. Die wahren Gefühle haben gefehlt, alles kam mir so gestellt vor.


Die vielen kurzen Kapitel fand ich an sich gut. So konnte man die Geschehen abwechseln aus Nataschas und aus Daniels Position lesen und erfahren, wie die beiden darauf reagieren. Aber auch da hätte man meiner Meinung nach mehr draus machen können. Die kleinen Zwischenkapitel haben mich mehr verwirrt als geholfen, den Zusammenhang besser zu verstehen. Die 'Wissenschaftlichen Kapitel', in denen irgendwelche Theorien erklärt wurde, oder zum Beispiel das Auge, haben mir nicht gefallen, sie haben nicht zum Rest des Buches gepasst. Und auch die vielen Kapitel über die Nebencharaktere waren für mich unnötig, da hätte ich lieber mehr über die beiden Hauptcharakter direkt erfahren.
Außerdem war für mich das ganze Buch leider zu vorhersehbar. Daniel, der sich direkt in Natascha verliebt, ohne sie überhaupt zu kennen, und Natascha, die ihn am Anfang gar nicht mag, ändert während nur einem Tag ihre Meinung und verliebt sich in ihn.


Das einzig positive: Die Geschichte spielt in New York. Man erfährt einiges über die Stadt und macht sozusagen selbst eine Stadtrundfahrt, was mir, als New York Fan sehr gut gefallen hat.





Fazit: Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die ganze Liebesgeschichte ging mir zu schnell, war überhaupt nicht aufgebaut und umschrieben. Auch der Epilog hat das Ende, was mir sonst gut gefallen hätte, wieder zu Nichte gemacht. Das ganze Gerede über das Schicksal und Zufälle hat mir leider nicht gefallen. Für mich hat das Buch leider kein Potenzial und ich kann es nicht weiterempfehlen. Für mich war das Buch zu viel Klischee, zu wenig wahre Gefühle.