Profilbild von MyLittleBookWorld

MyLittleBookWorld

Lesejury Star
offline

MyLittleBookWorld ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit MyLittleBookWorld über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2017

Konnte mich wieder total begeistern

Feel Again
3 0

Worum es geht:
Unter normalen Umständen würde Sawyer einen Typ wie Isaac keines zweiten Blickes würdigen. Er ist zu nett, zu höflich, zu schüchtern – und damit das genaue Gegenteil von ihrem üblichen Beuteschema. ...

Worum es geht:
Unter normalen Umständen würde Sawyer einen Typ wie Isaac keines zweiten Blickes würdigen. Er ist zu nett, zu höflich, zu schüchtern – und damit das genaue Gegenteil von ihrem üblichen Beuteschema. Doch als sie mitbekommt, wie sich ein paar Mädchen über ihn lustig machen, kann sie nicht tatenlos zusehen. Kurzerhand tut sie so, als wäre sie sein Date, und küsst ihn leidenschaftlich. Isaac, der ziemlich überrumpelt ist, bittet sie daraufhin um Hilfe: Er will dringend seinen Ruf als Nerd loswerden. Die beiden schließen einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Doch aus dem Deal wird schnell mehr …
[Quelle: Verlag]

Was ich über ... denke:

... die Geschichte...:
Wie schon in den ersten beiden Bänden der Reihe konnte mich auch hier die Geschichte wieder von Anfang an total fesseln.
Durch die immer wieder auftauchenden Andeutungen hatte ich die ganze Zeit das Gefühl einfach wissen zu müssen, wie es weitergeht, was sowohl Isaac als auch Sawyer in ihrer Vergangenheit erlebt haben und ob die beiden letztendlich doch noch zusammen kommen.

... die Charaktere...:
Sowohl Saywer als auch Isaac sind ja schon in den ersten beiden Bänden der Reihe aufgetaucht.
Sawyer war im ersten Band noch eine Person, die ich nicht wirklich leiden konnte, was sich allerdings schon im zweiten Band geändert hat.
In diesem dritten Band ist sie mir dann richtig ans Herz gewachsen. Man erfährt viel mehr über sie, lernt ihre Vergangenheit kennen und kann endlich verstehen, warum sie nach außen hin so kalt ist, niemanden an sich ran lässt und Gefühle nicht zulassen will.
Schnell wird aber auch klar, dass Sawyer eine ganz andere Seite hat: Sie will Isaac helfen, damit er nicht mehr so schüchtern ist und sich nicht mehr runtermachen lässt.
Und durch Isaac verändert sich auch Sawyer immer mehr. Sie öffnet sich anderen Menschen, beginnt Gefühle zuzulassen und versteht endlich, dass sie nicht nur Dawn, sondern auch die anderen aus der Clique als Freunde hat und das die sie sicher nicht einfach so fallen lassen.
Isaac ist der schüchterne Nerd der Clique, der einen sehr eigenen Style hat und dadurch gerne schon mal in die Schusslinie anderer Menschen gerät.
Schnell merkt man, dass er sich durch Sawyer nach und nach verändert. Er wird viel selbstbewusster, findet seinen eigenen Stil und geht mit anderen Menschen - und vor allem Mädchen - viel lockerer um.
Isaac ist ein absoluter Familienmensch und auch wenn er Ärger mit seinen Eltern hat, hilft er wo er kann und ist immer für seine jüngeren Geschwister da.
Durch Isaac lernt Sawyer endlich kennen, was es heißt eine intakte Familie zu haben, die für einen da ist und sich um einen sorgt.
Isaac ist für mich der totale Traumtyp und ich mag in sogar noch lieber als Kaden und Spencer - einfach weil ich selber ein kleiner Nerd bin und wir uns sicher gut verstehen würden.
Grade diese Chemie zwischen Isaac und Sawyer liebe ich total. Die beiden sind so unterschiedlich, ergänzen sich aber perfekt und helfen dem jeweils anderen auf ihre Art ein besserer Mensch zu werden.
Trotz allem, was immer wieder passiert, sind die beiden immer füreinander da und geben das, was sie haben, nie so wirklich auf.
Natürlich habe ich mir auch wieder darüber gefreut, dass Allie, Kaden, Dawn und Spencer wieder auftauchen, wenn auch weniger als in den vorherigen Bänden.

... der Schreibstil...:
Ich liebe den Schreibstil von Mona einfach. Er lässt sich super flüssig und locker lesen und man merkt kaum, dass man mal eben 150 Seiten gelesen hat, weil sie einfach nur so dahinfliegen.

... das Cover...:
Ich liebe die Cover dieser Reihe einfach total. Vor allem gefällt mir, dass alle drei zusammenpassen und die Bücher so im Regal, wenn sie nebeneinander stehen, einfach nur toll aussehen.

Was mir am besten gefallen hat:
Die Story, die Charaktere ... Im Endeffekt eigentlich einfach alles.

Was mir nicht gefallen hat:
Das das vorerst der letzte Teil der Reihe ist. Ich will mehr!!

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Ich kann mich nur wiederholen: Ich liebe dieses Buch, ich liebe diese Reihe, ich kann sie nur empfehlen und ich bin traurig, dass die Reihe vorerst beendet ist.

Veröffentlicht am 21.02.2017

Ein gelungener erster Band mit kleinen Schwachstellen

Der Kuss der Lüge
2 0

Worum es geht:
Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch die Prinzessin ...

Worum es geht:
Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch die Prinzessin entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Beide sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt sich Lia zu beiden hingezogen ...
[Quelle: Verlag]

Was ich über ... denke:

... die Geschichte und die Welt...:
Die Idee hinter der Story fand ich schon vom ersten Moment an wirklich interessant.
Die Geschichte an sich mochte ich zwar wirklich gerne, sie hatte aber auch eindeutig ihre Schwächen. Vor allem hat sie sich in der ersten Hälfte ziemlich gezogen, während in der zweiten Hälfte dann wirklich viel auf einmal passiert ist - dadurch war es etwas unausgeglichen.
Dennoch konnte mich die Story fesseln und es hat wirklich Spaß gemacht sie zu lesen.
Die Welt, in der die Geschichte spielt, finde ich ebenfalls sehr interessant. Schade ist allerdings, dass es keine Karte gibt, sonst hätte ich mir alles - vor allem Lias Reisen, viel besser vorstellen und nachvollziehen können.
Außerdem hätte ich gerne mehr aus der Geschichte dieser Welt und der Magie, die ihr innewohnt erfahren - ich hoffe jetzt, dass es dann im zweiten Teil mehr Informationen gibt.

.... die Personen...:
Mit Lia hatte ich am Anfang so meine Probleme. Ich finde es zwar wirklich mutig, dass sie vor ihrer Hochzeit abgehauen ist, aber in vielen Dingen ist sie einfach so unglaublich naiv, gutgläubig und leichtsinnig, dass ich ihr manchmal am liebsten ins Gesicht gebrüllt hätte, dass sie gefälligst etwas vorsichtiger sein sollte, um nicht alle in Gefahr zu bringen.
Dennoch finde ich es bewundernswert, wie schnell sie ihr königliches Leben hinter sich gelassen hat und das einfache Leben als Bedingung in der Taverne annimmt.
Außerdem finde ich es unglaublich toll, wie sehr sie sich um Pauline kümmert. Man merkt, wie wichtig sie Lia ist und dass sie eine wirklich wichtige Freundin und Vertraute ist.
Grade in der zweiten Hälfte macht Lia eine unglaubliche Entwicklung durch, die sie nach und nach immer mehr verändert und zu einer weniger naiven, gutgläubigen und leichtsinnigen Person macht.
Ich bin wirklich gespannt, wie es mit Lia im zweiten Teil weitergehen wird.
Ich mochte sowohl den Prinzen als auch den Attentäter von Anfang an. Beide haben ihre sehr besonderen Seiten und bei beiden merkt man so gut wie gar nicht, wer denn jetzt wer ist.
Auch bei den beiden bin ich gespannt, wie es mit ihnen weitergehen wird.
Pauline ist definitiv einer meiner Lieblingscharaktere. Sie ist einfach ein unglaublich netter, freundlicher und liebenswürdiger Mensch, der auch nach den schlimmsten Geschehnissen noch das positive zu sehen versucht.

Was mir am besten gefallen hat:
Mir hat die Story wirklich gut gefallen, ebenso wie die Charaktere und das von der Welt, was wir bis zu diesem Punkt kennen gelernt haben.

Was mir nicht gefallen hat:
Die erste Hälfte hat sich ziemlich gezogen, außerdem ist Lia mir am Anfang ein bisschen auf die Nerven gegangen.

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich freu mich schon drauf den zweiten Teil hoffentlich bald lesen zu können und mehr über die Welt und die Charaktere zu erfahren.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannendes Finale mit einigen Überraschungen

Die 100 - Heimkehr
2 0

Worum es geht:
100 Jugendliche wurden aus dem Weltraum entsandt, um die Erde neu zu besiedeln.
Doch mit einer Sache haben sie nicht gerechnet: Auf der Erde gibt es noch immer Menschen, die die Neuankömmlige ...

Worum es geht:
100 Jugendliche wurden aus dem Weltraum entsandt, um die Erde neu zu besiedeln.
Doch mit einer Sache haben sie nicht gerechnet: Auf der Erde gibt es noch immer Menschen, die die Neuankömmlige um jeden Preis vertreiben wollen.
Nun spitzt sich die Situation noch einmal dramatisch zu: Auf der Raumstation geht die Luft aus, und ein kampfbereiter Trupp um den Viezekanzler Rhodes landet auf der Erde.
Die 100 geraten endgültig zwischen die Fronten, von überall drot Gefahr. Und nur gemeinsam werden die Jugendlichen die Freiheit, die sie auf der Erde gefunden haben, verteidigen können.


Was ich über ... denke:

... die Geschichte und die Welt...:
Wie schon in den ersten beiden Teilen hat mir die Idee und die Umsetztung wirklich gut gefallen. Ich fand auch die Aufteilung zwischen den einzelnen Handlungssträngen, die am Ende doch zusammenfinden, sehr gut gelungen.
Auch das Ende fand ich wirklich gelungen. Tatsächlich fände ich es aber interessant, wenn man noch ein wenig mehr darüber erfahren würde, wie sich die Menschen von der Arc auf der Erde einleben und zurechtfinden.

... die Personen...:
Clarke ist mir in diesem Teil, entgegengesetzt zu den ersten beiden Bänden der Trilogie, vom ersten Moment an wirklich gerne gemocht. Sie wirkt um einiges stärker, unglaublich entschlossen und versucht alles, um die Menschen die sie liebt zu retten. Auch die Suchen nach ihren Eltern gibt sie, allen Wiedrigkeiten zum Trotz, nicht auf.
Bei Bellamy ist mir diesmal besonders aufgefallen, dass er beginnt sich, zum Wohle anderer Menschen, zurück zu halten.
Auch wenn er sich am liebsten mitten ins Gefecht stürzen würde, versucht er sich, um die Gefahr für alle anderen zu minimieren, zurück zu halten.
Wells hat mich am meisten beeindruckt. Obwohl er mit großen Verlusten umgehen muss, sich nicht gehen lässt, sondern weiterhin versucht stark zu bleiben. Wells hat sich in diesem Band wirklich zu einer meiner Lieblingspersonen entwickelt.
Auch Glass hat mich wirklich beeindrucken können. Sie schafft viel mehr als sie denkt und überwindet jedes Hinderniss um denen zu helfen, die ihr wichtig sind.

Was mir am meisten gefällt:
Wie auch schon in den ersten beiden Bänden gefallen mir die verschiedenen Handlungstränge, die aus verschiedenen Sichtweisen erzählt werden, besonders gut. Dadurch erhält man immer wieder einen neuen Blickwinkel.

Was mir nicht gefällt:
Diesmal habe ich eigentlich nichts zu kritiesieren. Allerdings war das Buch, im Vergleich zu dem, was ich vorher gelesen habe, einfach nicht so stark und bekommt deshalb minimalen Abzug von mir.

Bewertung: 4,75 von 5 Sternen

Ich kann die Trilogie rund um 100 jugendliche Straftäter wirklich nur empfehlen. Für mich war es immer wirklich angenehm die Bücher zu lesen und ich hatte viel Spaß, war aber durchaus hin und wieder zu Tränen gerührt - besonders in diesem Teil.

Veröffentlicht am 17.06.2018

Ein eigentlich gutes Buch, mit enttäuschendem Ende

Save You
1 0

Worum es geht:
Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt.
Ruby ist am Boden zerstört. Noch nie hatte sie für jemanden so intensive Gefühle wie für James – und noch ...

Worum es geht:
Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt.
Ruby ist am Boden zerstört. Noch nie hatte sie für jemanden so intensive Gefühle wie für James – und noch nie wurde sie so verletzt. Sie wünscht sich ihr altes Leben zurück – als sie auf dem Maxton Hall College niemand kannte und sie kein Teil der elitären und verdorbenen Welt ihrer Mitschüler war. Doch sie kann James nicht vergessen, vor allem nicht, als dieser alles daransetzt, sie zurückzugewinnen …
[Quelle: Verlag]

Was ich über ... denke:

... die Geschichte...:
An sich hat mir die Geschichte eigentlich ganz gut gefallen - bis kurz vorm Ende.
Erstmal: Diesmal gab es nicht nur Teile der Geschichte aus Sicht von Ruby und James, sondern auch aus der Sicht von Lydia und Ember, was mir wirklich gut gefallen hat.
Grade durch Lydia hat man auf viele Dinge, wie die Beziehung von James und Ruby aber auch auf ihr großes Geheimnis und die Trauer um ihre Mutter, einfach mal eine ganz andere Sicht bekommen als im ersten Band.
Ember's Sicht mochte ich zwar an sich auch, einfach weil ich Ember sehr mag, aber irgendwie waren sie manchmal einfach nicht so wirklich nötig.
Dann die Geschichte: Eigentlich war klar, dass es die meiste Zeit darum gehen würde, dass Ruby und James nach und nach wieder zueinander finden. Der Teil der Geschichte hat mir sogar wirklich gut gefallen - einfach weil es eben sehr langsam von Statten ginge und sich nach und nach aufgebaut hat, was wirklich realistisch gewirkt hat.
Grade auch der Teil um Lin und ihre Gefühle hat mir richtig gut gefallen.
Aber das Ende.... Es wirkte fast etwas ZU dramatisch. Grade haben Ruby und James wieder zusammengefunden und BÄHM das nächste Problem, was sie wieder auseinander treibt.
Da hätte ich mir eher gewünscht, dass es das Problem an sich vielleicht zwar gibt, aber die beiden es gleich von Anfang an zusammen angehen. Mal schauen, was der dritte Band in diesem Punkt noch so bringen wird.
Und auch den Epilog fand ich eher nicht so toll.

... die Charaktere...:
An sich mag ich eigentlich so ziemlich alles Charaktere.
Ruby ist eine zielstrebige junge Frau, die weiß was sie will, manchmal aber doch etwas naiv ist.
Grade in diesem Band merkt man sehr, dass sie eine gute Freundin ist und auch wenn sie sich vielleicht mal in ihren eigenen Problemen vergräbt doch immer da ist, wenn es den anderen nicht gut geht.
Besonders gefallen hat mir an ihr vor allem, dass sie eindeutig stark und beständig in ihren Entscheidungen ist.
Dadurch hat sie sich nicht, sobald sie gemerkt hat, dass sie immer noch Gefühle für James hat, wieder in seine Arme geworfen und alles war vergeben und vergessen, sondern die Beziehung der beiden hat sich langsam, Stück für Stück wieder aufgebaut.
James mochte ich an sich zwar, aber manchmal hat er mich doch ein bisschen aufgeregt. Es hat mich einfach unglaublich gestört, dass er die meiste Zeit einfach nur an sich selber denkt. Während er trauert kann man das vielleicht noch verstehen, auch wenn es Lydia gegenüber echt scheiße ist, aber selbst als ihm besser geht fokussiert er sich nur auf sich und darauf, dass er Ruby zurück gewinnen will und vernachlässigt dabei seine Freunde und deren Probleme.
Trotzdem finde ich es irgendwie einfach süß, wie sehr er um Ruby kämpft und auch, dass er grade zum Ende hin dieses egoistische Verhalten etwas ablegt. Vor allem an dem Punkt, an dem er von Lydia's Geheimnis erfährt.
Lydia ist definitiv einer meiner Lieblingscharaktere dieser Reihe.
Ich bewundere einfach, wie unglaublich stark sie ist. Selbst als sie selbst in tiefster Trauer um ihre Mutter ist, ist sie diejenige, die versucht James zu helfen. Auch für ihre Freunde ist sie immer da.
Zudem bewundere ich sie wirklich dafür, wie sie mit ihrer doch nicht leichten Situation umgeht und versucht einen Weg zu finden, wie für sie alles doch noch klappen könnte.
Gleichzeitig merkt man aber auch, wie sehr sie alles belastet. Sie trauert nicht nur um ihre Mutter, sondern auch um die besondere Beziehung, die sie mit Graham hatte, hier mochte ich vor allem die Szene zwischen ihr und Graham am Ende des Buches, wo deutlich wird, wie sehr beide unter allem leiden.
Auch Lin mochte ich in diesem Teil wieder wirklich gerne. Sie ist einfach eine tolle Freundin, die alles daran setzt für Ruby da zu sein und das obwohl sie selber mit Liebeskummer zu kämpfen hat.
An manchen Stellen wollte ich sie einfach nur in den Arm nehmen und trösten.
Ember mochte ich auch wieder gerne. Sie ist einfach eine tolle Schwester, die immer für Ruby da ist und ihren Freundinnen hilft ohne groß Fragen zu stellen.
Am besten hat mir wirklich die Freundschaft zwischen Ruby, Lydia, Ember und Lin gefallen - die vier passen einfach super als Freundinnen zusammen und unterstützen sich gegenseitig, wann immer es nötig ist.
Mortimer, Lydia's und James Vater kann ich einfach nicht ausstehen. Er ist ein gefühlskalter, herrschsüchtiger Kerl, dem das Image der Familie wichtiger ist als seine eigenen Kinder, deren Gefühle und Wünsche. Und die eine Stelle, an der man mal eine andere Seite an ihm gesehen hat, mochte ich leider so gar nicht, weil es für mich einfach nicht zu seinem Charakter gepasst hat.
Auch Ruby's Mutter fällt am Ende des Buches komplett aus ihrer Rolle. Anstatt ihre Tochter zu unterstützen und ihr Glauben zu schenken, so wie sie es sonst immer tut, verurteilt sie sie, ohne sich Ruby's Sicht auf die Dinge überhaupt einmal anzuhören. Für mich passt das so gar nicht zu der liebevollen Mutter, die wir bis dato kennen gelernt haben.

... der Schreibstil...:
Ich liebe Mona's Schreibstil einfach total und auch diesmal hat er mich nicht enttäuscht.

... das Cover...:
Wie kann man dieses Cover bitte nicht lieben? Es ist schlicht, glänzt aber wunderschön.

Was mir am besten gefallen hat:
Die Freundschaft der vier Mädchen, die langsame Annäherung zwischen James und Ruby und vor allem Lydia. Ich mochte es vor allem auch aus ihrer Sicht zu lesen und so viel mehr über sie und ihre Gedanken zu erfahren.
Zudem der Schreibstil und das Cover.

Was mir nicht gefallen hat:
Das Ende.
ZU viel Drama, Ruby's Mutter ist komplett aus ihrer Rolle gefallen, die Reaktion von Rektor Lexington, die in meinen Augen übertrieben ist, zumal er Ruby nicht mal fragt, was Sache ist, und der Epilog.
Und auch Mortimer, der zwischendrin aus seiner Rolle fällt und James Reaktion darauf, die für mich einfach unpassend ist.

Bewertung: 4 von 5 Sternen

In großen Teilen hat mir das Buch wirklich gut gefallen, aber das Ende war leider alles andere als gelungen. Da gab es einfach zu viele Punkte, die für mich nicht gepasst haben und zum Teil auch irgendwie unlogisch waren.
Dennoch freue ich mich auf den dritten Band und bin gespannt, was da noch alles passieren wird.

Veröffentlicht am 04.06.2018

Konnte mich leider gar nicht überzeugen

Einhörner für Einsteiger
1 0

Inhalt:
Glitzer. Regenbogen. Schimmernde Mähnen. Klar, Einhörner sind magische Wesen, die in der echten Welt Begeisterung hervorrufen; aber wissen wir eigentlich, was Einhörner WIRKLICH denken? Welche ...

Inhalt:
Glitzer. Regenbogen. Schimmernde Mähnen. Klar, Einhörner sind magische Wesen, die in der echten Welt Begeisterung hervorrufen; aber wissen wir eigentlich, was Einhörner WIRKLICH denken? Welche Kekse essen sie besonders gerne? Was ist ihre Lieblingsfarbe? Würden sie tatsächlich den pastellfarbenen Smoothie trinken, den du letztens gemixt hast?
Aber natürlich!
In diesem Handbuch werden äußerst geheime Dinge über ihre Herkunft und Pflege verraten. Du erhältst einen exklusiven Einblick in alles, was dein Einhorn glücklich macht: von Rezepten über Bastelideen bis hin zu Wellness für Einhörner und ihre Lieblingsfreizeitbeschäftigungen ...
[Quelle: Verlag]

Meine Meinung:
Ich bin ein riesiger Einhornfan - da musste ich dieses Buch natürlich lesen.
Allerdings war ich im Endeffekt etwas enttäuscht.
Irgendwie mochte ich den Schreibstil einfach überhaupt nicht und auch der Inhalt war nicht so interessant, wie ich es erhofft hatte.
Zudem gab es mit dem eBook ein Problem (zumindest mit dem, was ich über NetGalley zur Verfügung gestellt bekommen habe): Die Bilder wurden nicht richtig angezeigt, zum Teil waren sie mitten zwischen den Text gerutscht, an anderen Stellen passten sie nicht zum Text oder die eine Hälfte war auf einer Seite und die zweite Hälfte erst auf der darauffolgenden Seite.
Leider hat das meine Freude beim Lesen sehr getrübt.

Bewertung: 2 von 5 Sternen
Alles in allem war das Buch okay, konnte mich aber so gar nicht begeistern und ist grade im eBook Format eher weniger zu empfehlen.