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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2019

Wieder ein wundervoller Ausflug nach Vermont

True North - Ein Moment für immer
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"True North - Ein Moment für immer" ist Teil 5 der Vermont-Reihe von Sarina Bowen. Ich bin ein Riesenfan der Reihe und der Autorin und wurde auch mit diesem Buch nicht enttäuscht.

Besonders gefällt mir, ...

"True North - Ein Moment für immer" ist Teil 5 der Vermont-Reihe von Sarina Bowen. Ich bin ein Riesenfan der Reihe und der Autorin und wurde auch mit diesem Buch nicht enttäuscht.

Besonders gefällt mir, dass Bowen es schafft, in ihren Romanen neben den (zugegebenermaßen extrem heißen) Liebesgeschichten auch ernste und wichtige Themen einfließen zu lassen und diese auch mit der notwendigen Ernsthaftigkeit zu behandeln. So geht es in "Ein Moment für immer" um May, das schwarze Schaf der Shipley-Familie, und Alec Rossi, seines Zeichens Barbesitzer und Weiberheld.
May war mir in den vorangegangenen Teilen der Reihe ehrlich gesagt nicht besonders sympathisch mit ihrer ständigen schlechten Laune. Umso überraschender fand ich ihren Charakter in diesem Roman - äußerst facettenreich und vielseitig. Und je mehr man von ihr erfuhr, umso liebenswerter wurde sie.
Alec empfand ich im Vergleich zu May als etwas farblos, zu lange bediente er schlicht den Stempel, den ihm andere aufgedrückt hatten. Dennoch ein toller Typ, keine Frage.

Die Handlung empfand ich am Ende als etwas zu vorhersehbar und für meinen Geschmack zu harmonisch. Im Leben passieren auch mal doofe Dinge - man muss deshalb nicht auf Krampf für alles und jeden ein Happy End konstruieren. Aber das ist jammern auf hohem Niveau.

Alles in allem habe ich den Roman geradezu verschlungen und ich freue mich nun auf Teil 6!
Mein Fazit: 4 von 5 Sternen.

Abschließend sollte ich noch erwähnen, dass ich das eBook auf englisch gelesen habe. Und in dieser Version ist das Cover absolut fantastisch!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.11.2019

Nicht lesenswert

Mörderischer März
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Ich arbeite selbst im Krankenhaus und habe den Krimi deswegen ausgewählt. Leider ist der Schreibstil nicht besonders gelungen, es wirkt alles sehr konstruiert, die Charaktere sind durch die Bank total ...

Ich arbeite selbst im Krankenhaus und habe den Krimi deswegen ausgewählt. Leider ist der Schreibstil nicht besonders gelungen, es wirkt alles sehr konstruiert, die Charaktere sind durch die Bank total überzogen dargestellt. Auch das Ende konnte mch nicht überzeugen.
Mein Fazit : leider nicht lesenswert - 2 Sterne von 5.

Veröffentlicht am 21.11.2019

Ein ständiges Auf und Ab der Gefühle

Was perfekt war
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Ich weiß nicht, wie Colleen Hoover es immer wieder schafft. Es gibt kaum eine andere Autorin, die mich emotional so mitnimmt, von der ersten bis zur letzten Seite.

"Was perfekt war" handelt von Quinn ...

Ich weiß nicht, wie Colleen Hoover es immer wieder schafft. Es gibt kaum eine andere Autorin, die mich emotional so mitnimmt, von der ersten bis zur letzten Seite.

"Was perfekt war" handelt von Quinn und Graham. Die Geschichte wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart - häppchenweise erfährt der Leser einerseits, wie die beiden sich kennen lernen, wie ihre Liebe wächst und sich weiter entwickelt bis hin zur Hochzeit, und andererseits, wie es mit ihrer Beziehung nach der Hochzeit allmählich abwärts geht. Mit viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen beschreibt Hoover die langsame Entfremdung der beiden, die Nicht-Kommunikation und dieses über allem schwebende Damoklesschwert...

Die ständigen Zeitsprünge haben bei mir ein heftiges Gefühlschaos ausgelöst. Im einen Moment war ich hin und weg von diesem zuckersüßen Pärchen - nur um im nächsten Moment mit den Tränen zu kämpfen und still mit den beiden zu leiden.

Mein Fazit: Mal wieder ein wunderschönes Buch mit einer tollen Botschaft - 5 von 5 Sternen! Ich bleibe auf jeden Fall ein treuer Colleen Hoover-Fan.

Veröffentlicht am 21.11.2019

Abschied vom Harkness College

The Ivy Years - Bis wir uns finden
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„Bis wir uns finden“ ist der fünfte und letzte Band der „The Ivy Years“-Reihe von Sarina Bowen. Ich bin ein großer Fan der Autorin und bin direkt etwas traurig, dass unsere Zeit am Harkness College jetzt ...

„Bis wir uns finden“ ist der fünfte und letzte Band der „The Ivy Years“-Reihe von Sarina Bowen. Ich bin ein großer Fan der Autorin und bin direkt etwas traurig, dass unsere Zeit am Harkness College jetzt zu Ende geht.

„Bis wir uns finden“ erzählt die Geschichte von Lianne und DJ, die man beide schon aus Band 4 kennt. Lianne hat mir damals schon sehr gut gefallen und auch jetzt bin ich wieder begeistert davon, was für einen vielschichtigen, liebenswerten Charakter Sarina Bowen da erfunden hat. Wie auch schon in den anderen Bänden der „Ivy Years“-Reihe, schreckt die Autorin auch diesmal nicht davor zurück, neben der Liebesgeschichte auch ein höchst brisantes Thema anzuschneiden, diesmal in Form eines im Raum stehenden Vergewaltigungsvorwurfes. Die Umsetzung hat mir auch diesmal wieder gut gefallen, und trotz der ernsten Nebentöne blieb die Grundstimmung immer locker, humorvoll und leicht lesbar.

Mein Fazit für „Bis wir uns finden“ fällt mir super leicht: Fantastische 5 von 5 Sterne für diese packende, witzige und auch spannende Liebesgeschichte!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 26.10.2019

Für ein Jugendbuch recht schwermütig

Die Furchtlosen Fünf
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"Die furchtlosen Fünf" war das erste Buch, das ich von Anna McPartlin gelesen habe. Ich habe es ausgewählt, weil ich gehofft habe, dass es meinem Sohn gefallen könnte. Er ist ein großer Fan von Abenteuerbüchern ...

"Die furchtlosen Fünf" war das erste Buch, das ich von Anna McPartlin gelesen habe. Ich habe es ausgewählt, weil ich gehofft habe, dass es meinem Sohn gefallen könnte. Er ist ein großer Fan von Abenteuerbüchern und Büchern über Kinderbanden, deshalb dachte ich, das könnte passen.

Die Geschichte ist gut durchdacht und es gibt durchaus die ein oder andere lustige Szene. Die Kinder sind sehr ideenreich und äußerst mutig. Ich fand es sehr schön, wie detailreich die Autorin die Charaktere der furchtlosen Fünf herausgearbeitet hat, allen voran natürlich Jeremy und Johnny J., über deren familiären Hintergrund man im Laufe des Buches einiges erfährt.

Dennoch muss ich sagen, dass mir der Roman für ein Jugendbuch für Kinder ab 10 Jahren zu schwer war. Man hat ständig das Gefühl, dass die Fünf sich von den traurigen Umständen gezwungen fühlen, den Laden und den Geldtransporter zu überfallen - sie fühlen sich ständig schlecht, haben Angst vor den Folgen und kommen generell recht schwermütig rüber. Auf der einen Seite ist das natürlich gut so, da es zeigt, dass ihr Unrechtsempfinden völlig intakt ist. Andererseits hat es mir das Lesen des Romans recht schwer gemacht, weil ich von Seite zu Seite immer mehr mit den Kindern mitgelitten habe und dabei der Spaß auf der Strecke blieb. Die fröhlichen Kinder, die auf dem Cover abgebildet sind, hatte ich zu keiner Zeit vor Augen.

Mein Fazit: Die Story hätte für mich großes Potenzial gehabt - ich hätte es aber schöner gefunden, wenn neben der Message auch ein wenig Lesefreude transportiert worden wäre. 3 Sterne von 5!