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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2017

Auf der Suche nach dem Happy End.

Wir sehen uns beim Happy End
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Wieder einmal ist Charlotte Lucas ein toller Roman gelungen.

Er handelt von Ella, die von ihrem Freund Philipp betrogen und verlassen wird. Ella ist immer auf der Suche nach einem Happy End, sie betreibt ...

Wieder einmal ist Charlotte Lucas ein toller Roman gelungen.

Er handelt von Ella, die von ihrem Freund Philipp betrogen und verlassen wird. Ella ist immer auf der Suche nach einem Happy End, sie betreibt sogar einen Blog, indem sie Filme und Bücher umschreibt, damit diese ein Happy End haben. An dem Abend, als Philipp sich von ihr trennt, rennt sie Oscar um, der orientierungslos durch die Gegend wandelt. So nimmt das Schicksal der beiden seinen Lauf.

Charlotte Lucas hat wieder eindrucksvolle Charaktere geschaffen und durch ihre einfühlsame Schreibweise kann man die Gefühle von Ella und Oscar fast greifen. Während Ella mich zwischenzeitlich mit ihrem Zwang unbedingt für ein Happy End zu sorgen schier wahnsinnig gemacht und auch leicht genervt hat, ist sie für mich am Ende zu einer Person geworden, die eine bewegende Vergangenheit hat und letzlich kann ich sie jetzt auch verstehen.
Auch Oscar ist mir durchaus sympathisch in Erinnerung geblieben, seine Geschichte hat mich ebenso tief bewegt.

Was mich auch total an dem Buch fasziniert hat sind die vielen wundervollen Zitate, die einen durch das Buch begleiten. Davon hab ich mir einige notiert, da ich sie unbedingt in Erinnerung behalten möchte.

Veröffentlicht am 16.11.2017

Wie man die Welt aus einer anderen Sicht sehen kann

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
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Da ich großer John Green Fan bin hatte ich auch große Erwartungen an das Buch. Diese wurden weitestgehend erfüllt.

Zum Inhalt: die 16jährige Aza Holmes ist anders als andere Teenager. Sie hat panische ...

Da ich großer John Green Fan bin hatte ich auch große Erwartungen an das Buch. Diese wurden weitestgehend erfüllt.

Zum Inhalt: die 16jährige Aza Holmes ist anders als andere Teenager. Sie hat panische Angst vor Bakterien und eine Zwangsstörung. Immer und immer wieder kommen Gedanken in ihren Kopf, die sie einfah nicht los wird bis sie endlich was gegen tut. Als ein Millionär verschwindet und eine Belohnung ausgesetzt wird sieht sie mit ihrer Freundin Daisy die Chance an das große Geld zu kommen. Da Aza die Familie kennt nimmt sie Kontakt auf und begegnet so wieder Davis, einem Jungen in ihrem Alter. Sie kommen sich näher und Aza verzweifelt fast an sich selbst.

Das Buch hat mir im großen und ganzen gut gefallen. Es war interessant die Welt aus den Augen eines Mädchen mit einer Zwangsstörung zu erleben. John Green hat dieses Thema ernsthaft und glaubhaft rüber gebracht und trotzdem ein wenig Witz in die Geschichte mit reingepackt.

Die Charaktere sind allesamt sympathisch und jeder trägt positiv zu der Geschichte bei. Dennoch hat mir in diesem Buch irgendetwas gefehlt, deswegen nur 4 Sterne.

Veröffentlicht am 01.11.2017

Leider nichts für mich

Sieben minus eins
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Dieses Buch war leider gar nichts für mich. Ich hatte von Anfang an Probleme in die Geschichte hineinzufinden und die Geschichte scheint mir doch sehr abstrus.

Sam Berger leitet die Ermittlungen auf ...

Dieses Buch war leider gar nichts für mich. Ich hatte von Anfang an Probleme in die Geschichte hineinzufinden und die Geschichte scheint mir doch sehr abstrus.

Sam Berger leitet die Ermittlungen auf der Suche nach dem Teenager Ellen Savinger. Irgendwann kommt der Verdacht auf, dass er tagsüber ermittelt und nachts zum Folterknaben mutiert. Bei so einem Verdacht kann doch keiner die Ermittlungen leiten. Huer jedoch schon. Später stellt sich heraus, dass Sam den Täter kennt, seine berufliche Partnerin Molly ebenso.

Diese Geschichte war für mich absolut konfus und nicht verständlich. Ich hab das Buch nach dreiviertel Länge abgebrochen, ich konnte es einfach nicht fertig lesen und das bei einem Krimi. Schade, denn so kenn ich Arne Dahl nicht.

Veröffentlicht am 01.11.2017

Ein Buch, das einem zu denken gibt

Manchmal musst du einfach leben
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Ein wunderschönes Buch voller Gedanken und Gefühle habe ich gerade zu Ende gelesen.

Es handelt von Maribeth Klein, Anfang 40, erfolgreich im Beruf und Mutter von Zwillingen. Unter ständigem Stress stehend ...

Ein wunderschönes Buch voller Gedanken und Gefühle habe ich gerade zu Ende gelesen.

Es handelt von Maribeth Klein, Anfang 40, erfolgreich im Beruf und Mutter von Zwillingen. Unter ständigem Stress stehend bemerkt sie nicht, dass sie einen Herzinfarkt hat. Nach einer Bypass Op fühlt sie sich alles andere als gut und fühlt sich von allem missverstanden und allein gelassen. Als ihr alles über den Kopf wächst, packt sie ihre Sachen und geht.

Während ich im normalen Leben absolut kein Verständnis hätte wenn eine Mutter ihre Kinder verlässt, kann ich das nach diesem Buch ein wrnig nachvollziehen. Denn wenn man total verzweifelt ist und sich einfach nur schlecht fühlt, ist es wahrscheinlich in manchen Fällen besser für sich selbst die Reissleine zu ziehen.

Maribeth kommt einem auch als total sympathischen Menschen vor und wie sich ihre Geschichte in Pittsburgh entwickelt hab ich durch die genaue Beschreibung der Gefühle von Forman mit ihr gemeinsam durchlebt.

Ein tolles Buch, das einem zu denken gibt und manches anders sehen lässt.

Veröffentlicht am 18.10.2017

Weihnachten kann kommen

Winterengel
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Wieder einmal hat es Corina Bomann geschafft mich mit ihrem Buch zu verzaubern. Sie nimmt uns mit auf eine magische Reise in der Vorweihnachtszeit.

Die Geschichte spielt im Jahre 1895. Anna, die Glasmacherin ...

Wieder einmal hat es Corina Bomann geschafft mich mit ihrem Buch zu verzaubern. Sie nimmt uns mit auf eine magische Reise in der Vorweihnachtszeit.

Die Geschichte spielt im Jahre 1895. Anna, die Glasmacherin verkauft auf einem Markt Glasengel, die sie nach der Arbeit anfertigt um für ihre Mutter, die krank ist und ihre zwölfjährige Schwester zu sorgen. Eines Tages erhält sie einen Brief vom englischen Königshaus, sie soll mit ihren Engeln vorstellig werden. Während ihrer Reise nach England gibt es viele Hindernisse zu überwinden und auch ihre aufkeimenden Gefühle zu John verunsichern sie.

Während des Lesens kam mir immer wieder der Titel eines modernen Märchens in den Sinn, denn diese Geschichte ist einfach märchenhaft, lässt einen träumen und stimmt einen auf Weihnachten ein.