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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2023

Spanisches Flair, aber der Pepp fehlt...

Glück ist meine Lieblingsfarbe
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Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Juli erzählt. Sie lebte einst in Hamburg und arbeitet dort als Versicherungskauffrau. Beruflich erfolgreich, monetär gut gestellt, aber nicht ...

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Juli erzählt. Sie lebte einst in Hamburg und arbeitet dort als Versicherungskauffrau. Beruflich erfolgreich, monetär gut gestellt, aber nicht glücklich. So entschloss sie, ihr Glück zu suchen, und folgte Freunden, die bereits auf La Palma wohnen. Dort lebt sie von ihrem Ersparten in einer winzigen Kellerwohnung und hält sich mit kleinen Jobs (Dogsitterin, Mitarbeiterin in einem Foodtruck) über Wasser...... Sie sucht... ja was eigentlich? Das weiß sie selbst nicht so genau. Auf einer Party trifft sie Quinn. Die beiden sind sehr gegensätzlich. Quinn ist zielstrebig, beherrscht und vernünftig. Sie freunden sich an..... Die Geschichte ist wunderbar geschrieben und lässt sich leicht lesen. Emotionen hat die Autorin gut zu Papier gebracht. Bei der Handlung fehlt mir ein bisschen Spannung. Einzelne spannende Elemente gibt es, aber im Kern dreht sich alles um Juli und wie sie weitermachen könnte. Das wird ein bisschen langatmig. Auch wenn am Ende klar wird, welcher Vergangenheits-Päckchen Quinn und Juli jeweils zu tragen haben, hätte ich mir einen kleinen Blick in die Zukunft gewünscht.

Fazit: der Roman macht Lust auf die spanische Insel. Beim Lesen kommt schon ein bisschen Urlaubsfeeling auf. Die Geschichte um Juli und Quinn ist eher ein bisschen fad.

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Veröffentlicht am 09.10.2023

Opa werden.....

Lass das mal den Opa machen! (Der Offline-Opa 2)
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Günter Habicht und seine Frau Brigitte werden Großeltern. Die fast 30-Jährige Tochter zieht aus der WG aus und zu Hause wieder ein, während der Kindsvater sein Auslandssemester in Amerika absolviert. Und ...

Günter Habicht und seine Frau Brigitte werden Großeltern. Die fast 30-Jährige Tochter zieht aus der WG aus und zu Hause wieder ein, während der Kindsvater sein Auslandssemester in Amerika absolviert. Und so erzählt Günter aus seiner Sicht, die anstrengenden, aber humorvollenden neun Monate bis zur Geburt. Die Geschichte ist sehr kurzweilig und sehr unterhaltsam geschrieben. Was er so erzählt, vermittelt das Gefühl, dass es Mitten aus dem Leben stammt. Die Opa- Rolle wird leider etwas kurz, die Geschichte endet kurz nach der Geburt von Jonathan. Der Titel passt daher leider nicht so ganz.

Fazit: insgesamt eine runde und unterhaltsame Geschichte.

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Veröffentlicht am 29.09.2023

Sachliche Einblicke....

Nie gut genug
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Das Cover ist eher schlicht gehalten. Es ist einfarbig, der Hintergrund ist türkis, der Titel geht mit klarer schwarzer Schrift deutlich hervor. Der Punkt vom i kippt ein bisschen nach rechts.... Damit ...

Das Cover ist eher schlicht gehalten. Es ist einfarbig, der Hintergrund ist türkis, der Titel geht mit klarer schwarzer Schrift deutlich hervor. Der Punkt vom i kippt ein bisschen nach rechts.... Damit sind wir schon beim Thema des Buches: Perfektionismus.
Mir ist das Cover und das Buch ein bisschen zu schlicht, ein paar Grafiken wären nicht schlecht gewesen. Das Cover unterstreicht den sachlichen Charakter des Buches.

Das Buch ist in vier Teile gegliedert: was ist Perfektionismus, was macht Perfektionismus mit uns, wo kommt der Perfektionismus her und wie man lernt mit "gut genug" zufrieden zu sein. Der Text ist sehr sachlich geschrieben, wenige Beispiele unterstreichen die wissenschaftlich belegten Aussagen. Das macht das Buch aus meiner Sicht ein bisschen trocken. Was ist das Ziel? Informieren, unterstützen, Hilfeleistung geben? Irgendwie von allem ein bisschen... Ich habe schon einige Bücher zu dem Thema gelesen. Daher blieb hier für mich der Aha-Effekt aus. Der Text ist verständlich, aber zum Teil auch etwas langweilig.

Fazit: ganz nett

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Veröffentlicht am 11.09.2023

Alles kann nichts muss - für mehr Spaß zu zweit

Neue Wege der Lust
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Das Cover ist sehr auffällig in rot und lila Tönen gehalten. Der Titel in klarem weiß hebt sich deutlich davon ab. Man sieht eine männliche und eine weibliche Hand, die offenbar etwas genießen. Bei dem ...

Das Cover ist sehr auffällig in rot und lila Tönen gehalten. Der Titel in klarem weiß hebt sich deutlich davon ab. Man sieht eine männliche und eine weibliche Hand, die offenbar etwas genießen. Bei dem Buch lernt man etwas über die Tantra-Massage und das Kamasutra. Praktische Tipps und Hintergrundwissen zur Biologie und Geschichte geben einen guten Einstieg. Das Beschriebene wird illustriert, so dass das Ausprobieren leichter fällt. Die Texte sind sehr verständlich, nicht anrüchig, sondern machen Lust es auszuprobieren. Manche Übungen verlangen etwas Geschick. Im Prinzip ist für jeden etwas dabei.

Fazit: eine tolle Ideensammlung, um den Spaß zu zweit etwas aufzupeppen

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Veröffentlicht am 11.09.2023

Allein mit einem Problem, was man vorher vielleicht nicht hatte...

Ent-Eltert euch!
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as Cover ist schlicht und lachsfarben gehalten. Der Titel fällt auf. Die Skizze zeigt einen Menschen (eine Frau) - an den Füßen sind die Schatten der Eltern verbunden.

Das Buch ist sehr sachlich geschrieben. ...

as Cover ist schlicht und lachsfarben gehalten. Der Titel fällt auf. Die Skizze zeigt einen Menschen (eine Frau) - an den Füßen sind die Schatten der Eltern verbunden.

Das Buch ist sehr sachlich geschrieben. Die Thesen werden durch zahlreiche Beispiele unterstützt. Der Leser wird direkt angesprochen und geduzt. Das Autoren-Duo unterstellt, dass man dieses Buch in den Händen halte, weil man in der eigenen Kind-Eltern-Beziehung etwas verändern will... Es bedarf meines Erachtens eine gewisse Reife, sich diesem Thema zu widmen. Durch viele Beispiele und Aussagen, wird gegebenenfalls die eigene Eltern-Kind-Beziehung kritisch hinterfragt. Ist das immer so gut, wenn man bisher zufrieden war?

Mir gefällt es nicht, dass die Beispiele nicht gleich aufgeklärt werden, sondern es Querverweise zum Ende des Buches gibt. Die Lösungsskizzen sind mir an manchen Stellen zu einseitig. Nicht immer erfolgt die gewünschte elterliche Reaktion.

Manchmal sind die Sätze verschachtelt und es werden Begrifflichkeiten verwandt, die nicht dem üblichen Sprachgebrauch entsprechen. Das strengt an. Der Lesefluss wird dadurch auch unterbrochen.

Fazit: auch wenn am Ende zu den vielen Beispielen Lösungen aufgezeigt werden, wird mit den Themen/Beispielen etwas aufgebrochen, womit der Leser womöglich allein gelassen wird. Mir fehlt eine Rundung am Ende.

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