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Veröffentlicht am 22.06.2026

Laschet als Geheimagent? Verrückte Idee, witzig umgesetzt

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Schon das Cover macht Lust auf die Geschichte: Armin Laschet im schwarzen Anzug, lachend mit einem Fön in der Hand – schräg, witzig und ein echter Hingucker. Man erkennt sofort, dass hier eine völlig verrückte ...

Schon das Cover macht Lust auf die Geschichte: Armin Laschet im schwarzen Anzug, lachend mit einem Fön in der Hand – schräg, witzig und ein echter Hingucker. Man erkennt sofort, dass hier eine völlig verrückte Politiksatire wartet.

Die Handlung steht dem in nichts nach. Armin Laschet wird Bundespräsident und entdeckt an seinem ersten Arbeitstag einen streng geheimen Geheimdienst unter Schloss Bellevue. Zusammen mit einem ungewöhnlichen Agententeam, zu dem auch sein ehemaliges Nachbarkind Kimmi gehört, soll er die Welt retten. Dabei reiht sich ein skurriler Einfall an den nächsten und natürlich landet Laschet immer wieder mitten im nächsten Fettnäpfchen. Dazu kommen viele kleine Seitenhiebe auf Politik, Gesellschaft und bekannte Agentenfilme.

Ich hatte beim Lesen richtig Spaß und musste oft schmunzeln oder lachen. Das Buch liest sich locker weg und ist herrlich abgedreht. Die Kapitel hätten für meinen Geschmack manchmal etwas länger sein können und an einigen Stellen war es fast schon ein bisschen zu viel Chaos. Insgesamt ist es aber eine originelle und kurzweilige Unterhaltung. Mein erstes Buch von David Safier – und sicher nicht mein letztes.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Ein sommerlicher Wohlfühlroman mit Herz und Küstenflair

Pfotenglück und Sommerwellen
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"Pfotenglück und Sommerwellen" habe ich eher zufällig entdeckt, doch schon das wunderschöne Cover mit Meer, Strand, Strandkorb und dem knuddeligen Neufundländer hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt ...

"Pfotenglück und Sommerwellen" habe ich eher zufällig entdeckt, doch schon das wunderschöne Cover mit Meer, Strand, Strandkorb und dem knuddeligen Neufundländer hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt – und die Geschichte dahinter konnte mich ebenfalls überzeugen.
Der Einstieg fällt leicht und man ist schnell mitten in Isalies und Max' Welt. Isalie, die als erfolgreiche Unternehmensberaterin und Social-Media-Expertin aus Hamburg kommt, trifft auf Max, der mit seinem Hof und den Folgen seiner gescheiterten Ehe ums Überleben kämpft. Seine schwierige Situation verleiht der Handlung eine emotionale Tiefe, während sich die beiden langsam näherkommen.
Besonders gut gefallen hat mir der fiktive Ort Lichterhaven. Die liebevoll beschriebene Küstenlandschaft, der starke Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft und die warmherzige Atmosphäre machen das Setting zu einem echten Wohlfühlort. Man kann gut nachvollziehen, warum Isalie sich dort immer mehr zuhause fühlt.
Ein besonderes Highlight ist für mich Neufundländer Samson. Anfangs war ich etwas überrascht, dass auch der Hund in kursiven Abschnitten zu Wort kommt, doch das hat der Geschichte einen ganz eigenen Charme verliehen. Seine Entwicklung und die kleinen Einblicke aus seiner Sicht fand ich berührend und zugleich unterhaltsam.
Der bildhafte und angenehme Schreibstil lädt zum Träumen ein und macht das Buch zu einer perfekten Sommerlektüre. Das Happy End war zwar vorhersehbar, hat für mich aber genau zu dieser warmherzigen Geschichte gepasst.
Ein kleiner Wunsch bleibt dennoch offen: Ein Epilog – vielleicht mit einem Blick auf die Figuren ein Jahr später – hätte die Geschichte für mich noch runder gemacht.

Fazit:
Ein gefühlvoller Sommerroman mit liebenswerten Charakteren, einer traumhaften Kulisse und einem vierbeinigen Helden, der das Herz erobert. .... und ich freue mich schon auf eine weitere Reise nach Lichterhaven.

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Veröffentlicht am 05.06.2026

Gelungene Mischung aus Hintergrundwissen und Genuss

Tequila
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Das Cover dieses Hardcover-Buchs gefällt mir sehr gut. Dominant sind die Farben Orange und Pink, dazu ein gelber Titel in Großbuchstaben. Im Mittelpunkt steht die Agavenpflanze mit einer leicht hervorgehobenen ...

Das Cover dieses Hardcover-Buchs gefällt mir sehr gut. Dominant sind die Farben Orange und Pink, dazu ein gelber Titel in Großbuchstaben. Im Mittelpunkt steht die Agavenpflanze mit einer leicht hervorgehobenen Haptik, was das Buch auch optisch interessant macht.

Auch das Format gefällt mir. Die cremefarbenen Seiten, die gut lesbare Schrift und die übersichtliche Gliederung sorgen für ein angenehmes Leseerlebnis. Schöne Fotos von Agaven, Landschaften, Menschen und natürlich zahlreichen Cocktails runden die Gestaltung gelungen ab.

Inhaltlich erfährt man viel über Tequila: von der Herkunft und Geschichte über die Agavenpflanze und den Herstellungsprozess bis hin zu verschiedenen Produzenten und zur richtigen Verkostung. Ergänzt wird das Ganze durch Rezepte für Drinks und passende Snacks. Alles ist verständlich und interessant geschrieben. Einige der Cocktails habe ich bereits ausprobiert – sie sind unkompliziert nachzumachen und haben gut geschmeckt.

Besonders positiv hervorheben möchte ich, dass sich die Autorin auch mit kritischen Aspekten der Tequila-Produktion, insbesondere der industriellen Herstellung, auseinandersetzt. Das verleiht dem Buch zusätzliche Tiefe.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch: Obwohl einige Produzenten vorgestellt werden, habe ich einen sehr bekannten und weit verbreiteten Hersteller vermisst – den mit dem roten Hut auf der Flasche. Gerade weil dieser Tequila nahezu überall erhältlich ist, hätte ich ihn gerne im Buch wiedergefunden. Zudem hätte ich mir zu Beginn eine etwas größere und präsentere Darstellung der Agavenpflanze gewünscht. Sie wird früh häufig erwähnt, aber zunächst fehlte mir ein anschauliches Bild davon, wie sie eigentlich aussieht.

Insgesamt bietet das Buch viel Wissenswertes und Inspiration weit über ein reines Cocktailbuch hinaus.

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Veröffentlicht am 05.06.2026

Viele Aha-Momente rund um Sprache und Struktur

Abenteuer: Kommunikation! Miteinander reden in der KI-Realität.
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Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen und mich immer wieder zum Nachdenken über meine eigene Kommunikation gebracht. Besonders interessant fand ich die Verbindung zwischen klassischer Gesprächsführung ...

Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen und mich immer wieder zum Nachdenken über meine eigene Kommunikation gebracht. Besonders interessant fand ich die Verbindung zwischen klassischer Gesprächsführung und dem Arbeiten mit KI. Für mich wurde dabei deutlich, dass viele Prinzipien gleich bleiben: klare Sprache, guter Kontext, Struktur und das Bewusstsein für das Gegenüber.

Ich habe das Buch bewusst in Etappen gelesen, weil einige Kapitel sehr informativ sind und ich die Inhalte erst einmal sacken lassen wollte. Gerade die theoretischeren Abschnitte waren für mich stellenweise etwas schwerer zugänglich, auch wenn sie gut erklärt sind.

Sehr positiv fand ich die vielen Praxisbeispiele und die Zusammenfassungen am Ende der Kapitel. Sie halfen mir dabei, die Kernaussagen schnell zu erfassen und in den Alltag zu übertragen. Besonders hängen geblieben sind für mich die Kapitel zu Kontext, Manipulation und den Grenzen von KI – dort gab es für mich viele Denkanstöße.

Insgesamt ist es ein gutes und hilfreiches Buch für alle, die ihre Kommunikation bewusster gestalten möchten. Nicht immer leicht zu lesen, aber inhaltlich wertvoll und mit vielen Impulsen, die man im Alltag gut weiterdenken kann.

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Veröffentlicht am 29.05.2026

Zum Wohlfühlen, Mitfühlen und Wegträumen

Spätsommerglück
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Die Geschichte hat mir von der ersten Seite an unglaublich gut gefallen. Heike Abidi hat es wieder einmal geschafft, dass ich beim Lesen komplett in ihre Geschichten eintauchen und die Figuren schnell ...

Die Geschichte hat mir von der ersten Seite an unglaublich gut gefallen. Heike Abidi hat es wieder einmal geschafft, dass ich beim Lesen komplett in ihre Geschichten eintauchen und die Figuren schnell ins Herz schließen konnte. Die Hauptprotagonistin Hannah mochte ich total gern. Ihre Einsamkeit nach dem Verlust ihres Mannes war für mich sehr greifbar und emotional beschrieben; gleichzeitig fand ich es wunderschön zu begleiten, wie sie Schritt für Schritt wieder Mut fasst und sich auf etwas Neues einlässt.

Vor allem das Schweden-Setting hat bei mir totale Wohlfühlatmosphäre ausgelöst. Die Beschreibungen von Varburg, dem Familienleben und den vielen kleinen Alltagsmomenten waren so lebendig, dass ich beim Lesen sofort Bilder im Kopf hatte. Gleichzeitig steckt in der Geschichte aber auch viel Gefühl und Tiefgang. Themen wie Familie, Loslassen, Freundschaft, Älterwerden und Selbstverwirklichung wurden sehr authentisch erzählt, ohne jemals kitschig zu wirken.

Besonders gefallen haben mir außerdem die Beziehungen zwischen den Figuren – egal ob die enge Freundschaft zwischen Hannah und Miriam, das Verhältnis zu ihrem Sohn Jonathan oder später die Dynamik innerhalb der Familie Persson. Alles wirkte sehr warmherzig und echt.

Das Ende ging mir persönlich zwar etwas zu schnell, weil ich gern noch länger bei den Figuren geblieben wäre, trotzdem hat sich die Geschichte für mich rund und stimmig angefühlt. Für mich ist „Spätsommerglück“ ein richtig schönes Herzensbuch über Neuanfänge, Mut und die Erkenntnis, dass das Leben auch später noch viele Überraschungen bereithält

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