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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2020

Investieren in Immobilien

Investieren in Immobilien für Dummies
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Da die Zinssätze zurzeit sehr tief sind überlegen viele Bekannte ihr Geld in Immobilien zu investieren. Dies hat auch mich neugierig gemacht, aber ich habe mich bisher mit der Materie noch nicht befasst. ...

Da die Zinssätze zurzeit sehr tief sind überlegen viele Bekannte ihr Geld in Immobilien zu investieren. Dies hat auch mich neugierig gemacht, aber ich habe mich bisher mit der Materie noch nicht befasst. In „Investieren in Immobilien für dummies“ werden alle wichtigen Aspekte auf den Punkt gebracht und gut verständlich erklärt. Ich als Laie habe das Aufgeführte sofort verstanden, aber auch mein Partner, welcher sich bereits länger damit beschäftigt, konnte neues Wissen aus dem –buch mitnehmen. Besonders gut gefällt mir, dass alles kurz und prägnant erklärt und dabei auf ausschweifende Erläuterungen verzichtet wird.

Der Autor scheint ein fundiertes Wissen zu haben, welches in diesem Buch leicht verständlich weitergegeben wird. Hierbei gefällt mir besonders gut, dass auf alle Aspekte eines Wohnungskaufs (sowohl vor dem Kauf, zum Kauf selbst als auch zur Mietersuche und dem Erhalt der Immobilie) näher eingegangen wird. So finden sich unter anderem Kapitel rund um die das Investieren und die unterschiedlichen Arten, den Kauf und Erhalt selbst und Investmentfonds. Besonders interessant und neu waren für mich jene Kapitel zum Crowdinvesting. Aber auch das Kapitel, was bei der Suche einer passenden Immobilie beachtet werden muss ist unfassbar wichtig und wird oftmals übersehen.

FAZIT:
„Investieren in Immobilien für dummies“ verschafft Interessenten einen unfassbar wichtigen und gut verständlichen Überblick über die wichtigsten Aspekte rund um einen Wohnungskauf. Mit diesem Buch schafft man eine gute Basis, auf welcher aufgebaut werden kann. Ich vergebe 5 Sterne!

Veröffentlicht am 15.09.2020

Mord in Highgate

Mord in Highgate
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Ein erfolgreicher Scheidungsanwalt wurde in seinem Haus erschlagen. An der Wand findet sich eine rätselhafte Botschaft. Bereits nach kurzen Ermittlungen scheint der Fall gelöst, schließlich hat eine Feministin ...

Ein erfolgreicher Scheidungsanwalt wurde in seinem Haus erschlagen. An der Wand findet sich eine rätselhafte Botschaft. Bereits nach kurzen Ermittlungen scheint der Fall gelöst, schließlich hat eine Feministin wenige Tage zuvor dem Scheidungsanwalt mit dem Tod gedroht. Dennoch gehen die Ermittlungen weiter und es finden sich immer mehr Motive und potenzielle Täter.

Anthony Horowitz Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, macht aber viel Freude beim Lesen und hat mich super unterhalten. Der Schreibstil ist unaufgeregt und dadurch wirkt der Fall etwas distanziert. Ich kam aber schnell in diese ungewöhnliche Schreibweise und konnte der Handlung problemlos bis zum Ende folgen. Im Buch findet sich keine nervenzerreißende Spannung aber dafür jede Menge britischer und trockener Humor. Mir persönlich waren manche Szenen zu unspektakulär für einen Krimi und ich hätte oftmals etwas mehr Spannung erwartet. Allerdings konnte mich die Auflösung wirklich überraschen, hier hat der Autor sein ganzes Potenzial genutzt.


Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und facettenreich. Besonders gelungen finde ich Hawthorne. Er ist ein wirklich interessanter, wen auch etwas unsympathischer und verschrobener Charakter, der wie auch schon im ersten Fall etwas rätselhaft wirkt. Erst im Laufe des Buches erfährt man etwas mehr über ihn und sein Leben, hat aber am Ende immer noch den Eindruck, dass er sehr rätselhaft ist.


FAZIT:
In „Mord in Highgate“ bleibt Horowitz seinem eigenen Schreibstil treu. Es fehlt an Spannung, dafür überzeugen allerdings der britische Humor und die interessanten Figuren. Ich denke, dass vor allem Fans von Agatha Christie bei diesem Buch auf ihre Kosten kommen. Ich vergebe daher 4 Sterne!

Veröffentlicht am 07.09.2020

Einstein

Einstein
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Die kleine Maus hat das Käsefest in Bern um einen Tag verpasst. Daher beginnt sie sich mit dem Thema Zeit zu beschäftigen. Die kleine Maus überlegt, ob sie die Zeit vielleicht zurückdrehen kann. Basierend ...

Die kleine Maus hat das Käsefest in Bern um einen Tag verpasst. Daher beginnt sie sich mit dem Thema Zeit zu beschäftigen. Die kleine Maus überlegt, ob sie die Zeit vielleicht zurückdrehen kann. Basierend auf Albert Einsteins Theorien verbunden mit ihrem eigenen Erfindergeist baut sie eine Zeitmaschine.

Torben Kuhlmanns Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Als Leser begleitet man die kleine Maus auf ihrem spannenden Abenteuer und dies ist faszinierend und lehrreich zugleich. Mit diesem Buch wird spielerisch und kindgerecht Wissen vermittelt. Ein besonderes Highlight sind zudem die bunten, detailreichen und unglaublich liebevollen Illustrationen. Hier kann der Leser bei jedem Betrachten etwas Neues entdecken und das zuvor Gelesene nochmals sehen. Der Text ist gut verständlich und nicht mit zu vielen theoretischen Begriffen bestückt, beziehungsweise werden diese auch für Kinder leicht verständlich erklärt.

FAZIT:
„Einstein“ ist ein Mäuseabenteuer für die ganze Familie. Hier wird spielerisch Wissen vermittelt und mit wunderschönen Illustrationen aufgewertet. Ein Lesespaß für die gesamte Familie, welches 5 Sterne bekommt.

Veröffentlicht am 07.09.2020

Geburtstagskind

Geburtstagskind (Ewert Grens ermittelt 1)
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Kommissar Grens wird zu einem brutalen Tatort gerufen. Eine Familie wurde getötet, einzig ein Mädchen hat überlebt. Jahre später geschehen neue Morde, welche deutliche Parallelen zu dem früheren Fall aufweisen. ...

Kommissar Grens wird zu einem brutalen Tatort gerufen. Eine Familie wurde getötet, einzig ein Mädchen hat überlebt. Jahre später geschehen neue Morde, welche deutliche Parallelen zu dem früheren Fall aufweisen. Zudem gibt es scheinbar Zusammenhänge zu Drohungen gegen Kommissar Hoffman und dessen Familie.

Anders Roslunds Schreibstil ist flüssig, fesselnd und zieht den Leser bereits mit der ersten Seite in den Bann der Handlung. Der Autor baut bereits im Prolog hohe Spannung auf und zieht daher den Leser sofort in den Bann der Handlung. Ich konnte das Buch aufgrund der Spannung, welche immer weiter gesteigert und daher bald nervenzerreißend ist, kaum noch aus der Hand legen. Zahlreiche unerwartete Wendungen, schockierende Offenbarungen und überraschende Auflösungen machen aus diesem Kriminalroman ein besonderes Leseerlebnis. Besonders gut gefällt mir der raffinierte Aufbau dieses Kriminalromans. Die ersten Kapitel sind zwar unfassbar mitreißend und fesselnd, aber erscheinen zusammenhanglos. Erst nach und nach werden die einzelnen Puzzlestücke zusammengesetzt und die Verbindung ersichtlich. Die Anfangs undurchsichtigen und undurchschaubaren Kapitel ergeben am Ende ein rundes Bild, welches unglaublich schockierend ist.

FAZIT:
„Geburtstagskind“ ist ein fesselnder Kriminalroman, der durch undurchsichtige Verhältnisse, welche erst nach und nach ersichtlich werden, überzeugt. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen und vergebe daher 5 Sterne!
Kommissar Grens wird zu einem brutalen Tatort gerufen. Eine Familie wurde getötet, einzig ein Mädchen hat überlebt. Jahre später geschehen neue Morde, welche deutliche Parallelen zu dem früheren Fall aufweisen. Zudem gibt es scheinbar Zusammenhänge zu Drohungen gegen Kommissar Hoffman und dessen Familie.

Anders Roslunds Schreibstil ist flüssig, fesselnd und zieht den Leser bereits mit der ersten Seite in den Bann der Handlung. Der Autor baut bereits im Prolog hohe Spannung auf und zieht daher den Leser sofort in den Bann der Handlung. Ich konnte das Buch aufgrund der Spannung, welche immer weiter gesteigert und daher bald nervenzerreißend ist, kaum noch aus der Hand legen. Zahlreiche unerwartete Wendungen, schockierende Offenbarungen und überraschende Auflösungen machen aus diesem Kriminalroman ein besonderes Leseerlebnis. Besonders gut gefällt mir der raffinierte Aufbau dieses Kriminalromans. Die ersten Kapitel sind zwar unfassbar mitreißend und fesselnd, aber erscheinen zusammenhanglos. Erst nach und nach werden die einzelnen Puzzlestücke zusammengesetzt und die Verbindung ersichtlich. Die Anfangs undurchsichtigen und undurchschaubaren Kapitel ergeben am Ende ein rundes Bild, welches unglaublich schockierend ist.

FAZIT:
„Geburtstagskind“ ist ein fesselnder Kriminalroman, der durch undurchsichtige Verhältnisse, welche erst nach und nach ersichtlich werden, überzeugt. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen und vergebe daher 5 Sterne!

Veröffentlicht am 27.08.2020

Die Erfindung des Marktes

Die Erfindung des Marktes
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Die Professorin für politische Philosophie Lisa Herzog ermöglicht dem Leser in ihrem Buch „Die Erfindung des Marktes“ neue Ansichten und Erkenntnisse rund um die Theorien von Hegel und Smith. Nach dem ...

Die Professorin für politische Philosophie Lisa Herzog ermöglicht dem Leser in ihrem Buch „Die Erfindung des Marktes“ neue Ansichten und Erkenntnisse rund um die Theorien von Hegel und Smith. Nach dem Lesen des Titels möchte man vermuten, dass die Theorien von Smith und Hegel verglichen und gegeneinander abgewogen werden, aber dies ist nicht der Fall. Ganz im Gegenteil bietet Lisa Herzog neue und sehr interessante philosophische Ansichten zum Thema Marktentwicklung.

Normalerweise sind Sachbücher zum Thema Marktentwicklung immer sehr technisch und mit zahlreichen Fakten untermauert, aber in Lisa Herzogs Fall steht der philosophische Ansatz im Vordergrund. Aufgrund meines Studiums der Wirtschaftswissenschaften habe ich mich bereits mit zahlreicher Fachliteratur zu diesem Thema herumgeschlagen, aber dieses Buch zeigt komplett neue, oftmals vernachlässigte aber dennoch sehr wichtige Aspekte auf. Dem Leser wird verdeutlicht, dass der Markt und gesellschaftliche Institutionen in einer Wechselbeziehung stehen und inwiefern unser Verständnis von Gerechtigkeit vom Markt beeinflusst wird. Besonders faszinierend und auf den Punkt gebracht fand ich die Aussage, dass der Markt der Ausgleich individueller Bedürfnisse zum gegenseitigen Nutzen ist. So hatte ich dies bisher noch nie gesehen und Lisa Herzog hat mir die Augen für eine neue und sehr wichtige Sichtweise ermöglicht.

In Sachbüchern zur Marktentwicklung werden meist die Theorien von Marx erörtert. Lisa Herzog hat sich bewusst dagegen und für Hegel entschieden. Auch dies ermöglichte mir vollkommen neue und erkenntnisreiche Lesestunden, in welchen ich viel für meine Zukunft mitnehmen konnte. Die Theorien von Smith und Hegel belegen, dass der Markt in die Gesellschaft integriert ist und sich entsprechend auch immer wieder verändert und anpasst. Lisa Herzog schürt die Hoffnung, dass der Markt veränderbar ist und daher jedem Menschen die Chance bietet aktiv und erfolgreich am Markt teilnehmen kann. Denn Märkte sollten der Gesellschaft und dem Gemeinwesen dienen.

FAZIT:

„Die Erfindung des Marktes“ bietet viele neue und sehr interessante philosophische Sichtweisen und Ansätze, welche ich so noch nie gelesen habe. Ich bin von Lisa Herzogs Aspekten sehr fasziniert und kann viel Neues und Relevantes aus diesem Buch mitnehmen. Ich vergebe daher 5 Sterne!