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Veröffentlicht am 10.07.2026

Zu negativ

Maja & Natascha
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Zu negativ
In dem Roman "Maja und Natascha" geht es um die gleichnamigen Zwillingsschwestern aus der damaligen Sowjetunion. Sie werden zur Zeit des zweiten Weltkrieges während der Blockade in Leningrad ...

Zu negativ
In dem Roman "Maja und Natascha" geht es um die gleichnamigen Zwillingsschwestern aus der damaligen Sowjetunion. Sie werden zur Zeit des zweiten Weltkrieges während der Blockade in Leningrad geboren. Ihre junge 19 jährige Mutter Elisaweta, schon bekannte Star Ballerina des berühmten Kirow Balletts nimmt sich kurz nach der Geburt ihrer Töchter das Leben und so wachsen Maja und Natascha bei einer Tanzfreundin Elisawetas auf. Schon früh ist ihnen klar dass sie in die Fußstapfen ihrer Mutter treten wollen und so arbeiten sie jede Sekunde hart daran um eines Tages im Kirow Ballett aufgenommen zu werden. Die beiden sind trotz ihrer charakterlichen Unterschiede unzertrennliche Schwestern, doch auf Grund gewisser Gesetzeslagen in der Sowjetunion wird schnell klar dass sie so nicht weiterkommen werden. Und so entwickelt sich das Dream Team zu starken Rivalen die beide zu boshaften Handlungen treibt.

Mir war die gesamte Romanhandlung zu negativ. Schon nach wenigen Seiten reden die Geschwister kaum mehr ein Wort miteinander und die so magische Verbindung zwischen den beiden scheint bis auf ein paar Zeilen die mal hier mal da erscheinen nie existiert zu haben. Aber nicht nur das Schicksal der Geschwister scheint den Bach runterzugehen auch das Leben von 90% der Nebenfiguren ist wenig beneidenswert. Und nachdem man denkt, es kann eigentlich nicht noch schlimmer werden wird es das dennoch. Am Ende gibt es zwar einen kleinen Lichtblick doch dieser wirkt eher wie ein Trostpreis.

Vermutlich darf ich mich gar nicht darüber beklagen weil aus dieser Zeit wenig schön geredet werden kann und der Roman die nackte pure Wahrheit zeigt. Doch das eine Geschwisterverbindung die so besonders schön angepriesen wurde durch die Gesetzeslage so derart zerbricht fand ich einen zu traurigen Handlungsverlauf. Nichts was ich persönlich noch einmal lesen möchte.

Zudem kommt dazu dass sich die Geschichte etwas zäh angefühlt hat. Das erste Drittel (der Roman ist in 3 Teile unterteilt) hab ich noch mit einer gewissen Spannung und Vorfreude gelesen doch ab dem 2.Drittel ist diese dann rasant erloschen.

Dennoch bekommt man einen interessanten Eindruck in die künstlerische Welt und das nicht nur in die eines Ballettänzers sondern auch eines Schauspielers, Choreograf, Lehrer oder Politiker zu dieser Zeit. Es sind spannende aber eben ernüchternde Einblicke. Was man allerdings durch diesen Roman ein wenig lernt: es gibt immer einen Weg danach egal wie schlimm die Lage ist. Jede Figur kämpft weiter schlägt neue Wege ein und lernt neue Berufungen, egal wie schlimm es um sie steht und wie enttäuscht sie selber sind, dass ihr großer Ballettraum für sie geplatzt ist.

Wenn man sich darauf einstellt dass der Roman keine heldenhafte Erzählung wird, keine schnulzige Geschwisterliebe erzählt und einen nicht zeigt wie Träume wahr werden, dann kann es eine interessante Bereicherung sein die einen etwas auf den Boden der Tatsachen bringt und gewisse Dinge mit auf den Weg gibt.

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Veröffentlicht am 07.06.2026

Bakterien,wir verdanken ihnen unser Leben auf dieser Erde!

Bakterien – die heimlichen Helden
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Das Buch „Bakterien Die heimlichen Helden“ von Peter Wohlleben ist ein wissenswertes Buch über die kleinen Einzeller, die uns überall umgeben. In einer auch für Laien gut verständlichen Schreibweise erfährt ...

Das Buch „Bakterien Die heimlichen Helden“ von Peter Wohlleben ist ein wissenswertes Buch über die kleinen Einzeller, die uns überall umgeben. In einer auch für Laien gut verständlichen Schreibweise erfährt man viel Interessantes über die winzigen Geschöpfe, denen wir unsere Existenz zu verdanken haben. Die Bakterien werden rundum beleuchtet, von ihrer ersten Besiedelung auf der Erde bis zum  heutigen Zeitpunkt und es ist vieles noch unerforscht. Ihr Lebensraum Erde, Luft und Wasser wird erklärt sowie ihr Leben im Menschen. Die Fortpflanzung der Bakterien einfach und genial. Über die vielen guten und lebensnotwendigen Bakterien bis zu den gesundheitsgefährdeten todbringenden Bakterien gibt es unzählige interessante Beispiele in diesem Buch. Es lohnt sich, das Buch auch zweimal zu lesen, um sich wichtige Dinge für den Alltag nochmal zu verdeutlichen. Überrascht bin ich über die Zusammensetzung unseres Trinkwassers. Wie lange wird es noch für uns Menschen genießbar sein? Hoffentlich haben die Bakterien auch hierfür einen lebensrettenden Plan für uns Menschen.
Das einzige, was ich in diesem Buch vermisse, sind ein paar Bilder. Damit hätte man das ein oder andere visuell mehr verdeutlichen können und lockert das Lesen eines Sachbuches meiner Meinung nach etwas auf.
Für jeden zu empfehlen, der beim Lesen auch was nützliches Lernen mag.

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Veröffentlicht am 18.05.2026

Intimität

Light my Fire
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Was vielen von uns gar nicht bewusst ist: Studien belegen längst, dass Sex im Alter gesund hält. Oder wie es die Ärztin Dr. med. Sheila de Liz in ihrem Buch treffend formuliert: „Sex ist ein Biomarker ...

Was vielen von uns gar nicht bewusst ist: Studien belegen längst, dass Sex im Alter gesund hält. Oder wie es die Ärztin Dr. med. Sheila de Liz in ihrem Buch treffend formuliert: „Sex ist ein Biomarker für Gesundheit.“ Um die medizinischen Fakten greifbar und spannend zu gestalten, lässt die Autorin immer wieder Geschichten aus ihrer eigenen Praxis einfließen. Diese authentischen Patientenfälle sorgen für echte Aha-Momente, in denen man sich oft selbst ein Stück weit wiedererkennt. Das Buch widmet sich vielen essenziellen Fragen, wie etwa der Entstehung von weiblicher Lust. Dr. de Liz räumt mit dem Vorurteil auf, dass Lust immer spontan entstehen muss, denn das ist bei Frauen eher selten. Ein wichtiger Denkanstoß, da sich viele Frauen völlig unbegründet selbst dafür verurteilen.
Der Fokus des Ratgebers liegt, wie auch der Klappentext bereits ankündigt, primär auf Frauen in langjährigen Beziehungen oder in reiferen Lebensphasen, die ihre Lust aus den Augen verloren haben. Viele der beschriebenen Dynamiken, wie zum Beispiel der absolute Lustkiller Alltagsstress, lassen sich dennoch eins zu eins auf jüngere Generationen übertragen.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Balance in Beziehungen

Die beste aller Beziehungen
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Gun-Britt Sundströms Roman „Die beste aller Beziehungen“ ist eine tiefgründige und zugleich lebensnahe Auseinandersetzung mit den zentralen Themen Liebe, Freiheit und Selbstbestimmung. Am Beispiel des ...

Gun-Britt Sundströms Roman „Die beste aller Beziehungen“ ist eine tiefgründige und zugleich lebensnahe Auseinandersetzung mit den zentralen Themen Liebe, Freiheit und Selbstbestimmung. Am Beispiel des Paares Martina und Gustav zeigt die Autorin auf, wie es gelingen kann, eine glückliche und tiefe Verbindung einzugehen, ohne dabei die eigene Individualität aufzugeben.
Sundström scheut sich nicht davor, die realen Herausforderungen einer Partnerschaft direkt anzusprechen: Von unterschiedlichen Bedürfnissen in Sachen Intimität und Sexualität über die verschiedenen Facetten der „Love Language“ bis hin zur essenziellen Bedeutung von ehrlichen Gesprächen. Der Roman macht deutlich, dass Verschiedenheiten zwischen Partnern völlig natürlich sind, aber nur dann nicht zur Belastung werden, wenn man den Mut findet, offen über sie zu sprechen.
Obwohl das Buch mit seinen 638 Seiten recht umfangreich ist, sorgt der angenehme und flüssige Schreibstil dafür, dass man vollkommen in der Geschichte versinkt. Es ist ein beeindruckendes Werk über die Kunst, gemeinsam durchs Leben zu gehen und sich dabei dennoch selbst treu zu bleiben. Ein Buch, das trotz seiner Dicke viel zu schnell zu Ende geht.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Balance

Frei und trotzdem verbunden
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Das Buch „Frei und trotzdem verbunden“ von Linda-Marlen Leinweber zeigt sehr gut, wie wichtig die richtige Balance zwischen Freiheit und Verbundenheit für eine Beziehung ist. Diese Balance ist in einer ...

Das Buch „Frei und trotzdem verbunden“ von Linda-Marlen Leinweber zeigt sehr gut, wie wichtig die richtige Balance zwischen Freiheit und Verbundenheit für eine Beziehung ist. Diese Balance ist in einer Partnerschaft im Grunde genauso wichtig wie ein gesundes Essverhalten oder eine gute Work-Life-Balance im Alltag.
Der Aufbau des Buches ist sehr gelungen. Es beginnt damit, die Ursachen von Verlust- und Bindungsängsten zu erklären – also woher sie kommen und wie sie entstehen. Vor allem gibt die Autorin hilfreiche Tipps, wie man diese Ängste aktiv bekämpfen kann. Danach geht es weiter mit spannenden Infos über erste Dates und die Frage, wie uns alte Gewohnheiten dabei oft im Weg stehen.
Darüber hinaus deckt das Buch eigentlich alles ab, was in einer Beziehung wichtig ist: von Kommunikation und Konflikten über Eifersucht bis hin zur Familiengründung oder sogar dem Thema Betrug. Das macht das Buch zu einem echten Rundum-Ratgeber und einem tollen Nachschlagewerk für alle, die eine gesunde Beziehung führen möchten.
Besonders gut fand ich, dass das Buch sehr zum Nachdenken anregt. Während des Lesens bin ich oft abgeschweift und habe das Gelesene direkt auf meine eigene Beziehung übertragen. Es hilft einem wirklich dabei, die eigenen Muster besser zu verstehen.

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