Auf Wolken gehen
EinsamseinINHALT
Nachdem sein Vater bereits „auf die Wolke“ gegangen war, kündigte seine Mutter nun an, es ihm gleich zutun. In der Schweiz, mit Sterbehilfe durch einen Verein. Ihr Sohn solle auch anreisen und den ...
INHALT
Nachdem sein Vater bereits „auf die Wolke“ gegangen war, kündigte seine Mutter nun an, es ihm gleich zutun. In der Schweiz, mit Sterbehilfe durch einen Verein. Ihr Sohn solle auch anreisen und den Prozess begleiten. Die Ausgangssituation ist klar; Mutter möchte sterben und Sohn solle dies hinnehmen. So leicht kann er dies aber nicht hinnehmen; er lebt allein in einer Wohnung, ist einsam und unglücklich. Diagnose: Burnout/ Erschöpfungsdepression (für mich klingt was manisches durch). Er beschreibt Psychiatrieaufenthalte und schwelt in Erinnerungen; in guten und in schlechten.
EINDRUCK UND FAZIT Ein Buch so unglaublich ehrlich und hart. Eine Geschichte, die das Leben schreibt. Oder eben der Autor seine Geschichte. Ich war von Beginn an berührt, der selbstgewählte Freitod der Mutter hat mich bereits zu beginn schlucken lassen. Aber das Buch geht genau in diesem Tempo weiter - hart, härter, Daniel Haas. Hat mir sehr gefallen; ein Buch das Mut und Hoffnung macht. Ein Buch das nachdenken und fühlen lässt! Ich empfehle es gern weiter!
„Was ist der Unterschied zwischen einem Alki und einem Drogi? Der Alkoholiker klaut dir den Geldbeutel. Der Drogi klaut dir den Geldbeutel und hilft dir anschließend bei der Suche.“ Seite 180