Was wär wenn?!
Die NamenINHALT
Habt ihr schon mal drüber nachgedacht was passiert wäre, wenn ihr nicht euren - sondern einen anderen Namen bekommen hättet? Ein anderes Leben?
Cora und Gordon bekommen ein Kind. Aber wie sollen ...
INHALT
Habt ihr schon mal drüber nachgedacht was passiert wäre, wenn ihr nicht euren - sondern einen anderen Namen bekommen hättet? Ein anderes Leben?
Cora und Gordon bekommen ein Kind. Aber wie sollen sie es nennen? Gordon möchte eine Tradition fortführen und den Sohn Gordon nennen. Cora würde sich Julian wünschen und die Schwester Bear. Aber welchen Einfluss hat der Name auf die Familiendynamik und was passiert, wenn Gordon mit der spontanen Umbenennung seines Kindes nicht zufrieden ist?
„Sie sagt, die gefährlichste Zeit ist kurz bevor und kurz, nachdem eine Frau geht. Das ist die Zeit, in der die Gefahr… Die Gefahr für ihr Leben am größten ist. (…) sie sagt, deshalb bleiben die Frauen, weil es noch gefährlicher ist, den man zu verlassen.“ Seite 124
EINDRUCK UND FAZIT
Lasst es euch nicht vom fröhlich gestalteten Cover täuschen! Hier geht es um häusliche Gewalt in verschiedenen Formen - sehr detailliert beschrieben!
Dieses Buch ist anders, ganz besonders. Die art und Weise das Buch in drei verschiedene Geschichten zu schreiben, fand ich klug gewählt (und hab ich so noch nie gelesen). Wir begleiten die Familie in 7 Jahres Schritten über einen langen Zeitraum. Vor lauter Nachlesen und zurückblättern in welcher der drei Geschichten wir uns befinden, habe ich nicht mitgezählt wieviele Jahre es genau sind. Denn das ist mein einziger Kritikpunkt: es wird etwas unübersichtlich an der ein oder anderen Stelle, man muss sich gut konzentrieren und vielleicht auch kleine Notizen machen. Insgesamt ein gewaltiges Buch! Ein Buch voller schockierender Momente und dennoch mutmachend. Ich hab es geliebt! Eines meiner Highlights bis jetzt!
„Cora hat sich immer geschworen zu gehen, sobald die Kinder aus dem Haus sind. Aber dann kam es ihr doch zu riskant vor, weil Gordon einen Ort brauchte, an den er in den Semesterferien zurückkehren konnte.
Sie ist vierundfünfzig und hat das Gefühl, dass die Welt sich ohne sie weiterdreht.“ Seite 189