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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2019

Einfach grandios!

Was geschah mit Femke Star
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Manche Bücher machen es einem wahnsinnig schwer, eine vernünftige Rezension zu schreiben. Bei manchen Büchern erscheint es mir fast unmöglich.

Meistens sind das Bücher, die mich sehr bewegt haben, mich ...

Manche Bücher machen es einem wahnsinnig schwer, eine vernünftige Rezension zu schreiben. Bei manchen Büchern erscheint es mir fast unmöglich.

Meistens sind das Bücher, die mich sehr bewegt haben, mich beeindruckt und begeistert haben. Oft kann ich die Gefühle, die ich während des Lesens hatte dann gar nicht in Worte fassen, oder habe Angst davor, dem Buch nicht gerecht werden zu können, mit meinen Worten…

“Was geschah mit Femke Star” ist so ein Buch und ich schiebe diese Rezension jetzt schon seit Dezember vor mir her. Da ich dieses Buch aber so unglaublich großartig fand, versuche ich jetzt doch mal halbwegs passende Worte zu finden ?

Die ersten Kapitel von Kerstin Ruhkiecks Buch haben mich direkt gefesselt. Ihr Schreibstil steckt voller Methaphern, grandiosen Umschreibungen und voller Poesie, was manchmal wirklich im krassen Gegensatz zu der grausamen und beklemmenden Story steht.

Beklemmend ist wohl auch ein Gefühl, dass mich dauerhaft beim Lesen begeitet hat. Die Autorin hat es geschafft, dass ich mich eigentlich durchgehend unwohl beim Lesen gefühlt habe, das Buch aber trotzdem nicht aus der Hand legen konnte. Ein wenig wie bei einem Unfall!

Man will nicht hingucken, kann seinen Blick aber doch nicht abwenden.

Ich bin mir sicher, das “Femke Star” nicht für jeden Leser geeignet ist, vor allem sollte hier dringend auf das empfohlene Alter geachtet werden, denn “Was geschah mit Femke Star” ist keine seichte Jugendstory mit Happy End. Femke Star ist grausam, erschütternd und immer wieder absolut erschreckend!

Wie oft habe ich mich dafür geschämt, ein Mensch zu sein, weil wohl nur Menschen zu so furchtbaren Dingen und Handlungen fähig sind und Kerstin Ruhkieck beschönigt nichts, sondern hat mich immer wieder mit neuen Grausamkeiten überrascht.

Auch wenn man das bisher nicht ganz raus lesen konnte:

Ich finde “Was geschah mit Femke Star” absolut großartig!

Anouks und Femkes Geschichte musste meiner Meinung nach genau so sein, weil sie nur so zum Nachdenken anregt, uns wachrüttelt und uns hoffentlich auch wichtigen Themen gegenüber sensibler macht. Anouks Geschichte hat für mich erst sehr skurill begonnen, ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, wohin die Geschichte sich entwickeln wird, obwohl mein Kopfkino von Anfang an verrückt gespielt hat und tausende mögliche Versionen durchgespielt hat…

“Was geschah mit Femke Star” ist ein grandioses Buch, dass eigentlich von jedem gelesen werden sollte, auch wenn ich mir sicher bin, dass nicht jeder dieses Buch lesen kann.

Leider sind die im Buch dargestellten Probleme und Verbrechen Themen, mit denen sich viele Mädchen und Frauen beschäftigen müssen und die definitv mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Kerstin Ruhkieck hat eine düstere, aber sehr authentische Geschichte erschaffen, die den Leser in die dunkelsten Ecken der menschlichen Psyche bringt.

Ich bin beim Lesen oft an meine Grenzen gestoßen, dennoch bin ich der Meinung, dass Anouks und Femkes Geschichte genau diese brutale Offenheit brauchen, damit die Story so wirkt, wie sie bei mir gewirkt hat.

P.S.: Solltet ihr das Buch beendet haben, schreibt unbedingt an die Email Adresse am Ende des Buches! Mir persönlich hat es geholfen alle Fäden richtig zu verknüpfen und besser mit der Geschichte abschließen zu können ?

Veröffentlicht am 27.03.2019

Wundervolles Buch mit liebenswerten Charakteren

Someone New
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Ja, Someone New wurde extrem gehypt und ja, Someone New polarisiert ziemlich, aber ich finde man sollte jedem Buch völlig unabhängig davon, was andere gerade darüber sagen, immer eine faire Chance geben…

Ganz ...

Ja, Someone New wurde extrem gehypt und ja, Someone New polarisiert ziemlich, aber ich finde man sollte jedem Buch völlig unabhängig davon, was andere gerade darüber sagen, immer eine faire Chance geben…

Ganz ehrlich? Ich habe Someone New schon auf den ersten Seiten geliebt, einfach weil ich die Protagonistin Micah von Anfang an in mein Herz geschlossen hatte.

Micah ist ein Mädchen aus gutem Hause. Ihr fehlt es an nichts, ihre Eltern sind stinkreich und eigentlich sollte sie glücklich sein. Aber Micah ist so viel mehr, als das reiche, verwöhnte Mädchen. Sie macht sich unheimlich viele Gedanken um andere, ist extrem feinfühlig und empathisch und es zerreißt sie geradezu, weil sie gleichzeitig immer versucht es ihren Eltern recht zu machen.

Das ist allerdings nicht mehr so leicht, als diese ihren Bruder Adrian verstoßen, bloß weil er ihnen offenbart hat, dass er homosexuell ist.

Trotz ihrer großen Sorge um ihren verschwundenen Bruder beginnt Micah ihr Jura Studium, obwohl ihre Leidenschaft viel mehr im künstlerischen Bereich liegt. Aber auch hier versucht sie wieder ihre Eltern zufrieden zu stellen.

Als sie in ihre neue Wohnung zieht muss sie feststellen, dass ausgerechnet der Junge ihr neuer Nachbar ist, der wegen ihr seinen Job verloren hat. Julian ist generell eher zurückgezogen und verschlossen, aber auf Micah verständlicherweise anfangs eh schlecht zu sprechen.

Wie es in diesem Genre aber so ist, freunden sich die beiden aber dennoch an, doch Julian hat viele Geheimnisse und schreckt vor Beziehungen im Allgemeinen sehr zurück.

Viele andere Blogger haben kritisiert, dass es in Someone New zu viele Diversitäten gibt. Der schwule Bruder, der dunkelhäutige Mitbewohner von Julian, der Schwierigkeiten mit einer Beziehung zu einem “weißen Mädchen” hat, die Teeniemutter, die Probleme mit ihrem Gewicht hat und natürlich Julians “Besonderheit”, und der muslimische Hintergrund von Micahs Studienfreundin…

Eigentlich ist mir das überhaupt nicht so aufgefallen, vielleicht, weil es mir schlichtweg völlig egal ist, welche Herkunft, Hautfarbe, sexuelle Orientierung, oder andere Besonderheit jemand hat und genau das macht auch Micah aus! Sie nimmt jeden wie er ist und genau das hat mich an ihr so begeistert!

Meiner Meinung nach sollte sich jeder von uns eine riesige Scheibe von Micah abschneiden!

Aber zurück zur Geschichte… Laura Kneidl hat es meiner Meinung nach geschafft ein über 500 Seiten langes Buch mit ihrem wundervollen Schreibstil zu füllen, bei der ich jede einzelne Seite genossen habe. Ich habe die nerdige Micah geliebt, die mich mit ihren ständigen Serien und Superhelden Anspielungen immer wieder zum schmunzeln gebracht hat (und ja, sie liebt einfach genau meine Fandoms!!!) und ich habe die ganze Zeit mit Begeisterung versucht hinter das “Geheimnis” zu kommen.

Tatsächlich hat es bei mir erst auf Seite 400+ klick gemacht, vorher hatte ich absolut keinen blassen Schimmer, um welches “wichtige” Thema es sich in diesem Buch noch handeln könnte. Auch nach der Auflösung hat mich vor allem Micahs Toleranz und ihre unfassbar liebevolle Art begeistert!

Someone New ist für mich einfach eine wundervolle Liebesgeschichte zwischen zwei besonderen Menschen, denn jeder von uns ist auf seine ganz persönliche Art besonders und ich möchte dieses Buch auch nicht besonders wegen des “wichtigen Themas” so feiern, sondern einfach wegen der emotionalen Sprache von Laura Kneidl und wegen ihrer grandiosen Begabung ganz wundervolle Charaktere zu erschaffen, die für mich nicht nur wahnsinnig authentisch gewirkt haben, sondern die ich am liebsten als Freunde hätte (ja, diese Rezension ist eine Liebeserklärung an die Supernatural liebende Micah ? )

Lest dieses Buch, lasst euch auf die Geschichte ein und macht euch vielleicht beim Lesen immer wieder klar, das es hauptsächlich im Toleranz geht und um die eigene Selbstbestimmung!

Danke Laura, für dieses wundervolle Buch, mit diesen absolut liebsenwerten Charakteren und dem Gefühl beim Lesen, dass man ein Teil dieser kleinen Gemeinschaft sein durfte!

Ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung!!! <3

Veröffentlicht am 27.03.2019

Wundervoll emotionaler Schreibstil, trotzdem hat es sich nicht richtig angefühlt :(

All In - Zwei Versprechen
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Erst einmal vorab: Ich habe den ersten Teil von All In so unglaublich geliebt! Ich habe Jonah geliebt, ich habe ihn zusammen mit Kacey geliebt und ja, nennt mich masochistisch, aber ich habe auch das ...



Erst einmal vorab: Ich habe den ersten Teil von All In so unglaublich geliebt! Ich habe Jonah geliebt, ich habe ihn zusammen mit Kacey geliebt und ja, nennt mich masochistisch, aber ich habe auch das Ende geliebt. Es war einfach perfekt so wie es war!

Trotzdem habe ich mich auf den zweiten Teil wahnsinnig gefreut. Weil Emma Scotts Schreibstil so unfassbar emotional und herzzerreißend ist und weil ich gespannt auf Theos Geschichte war.

Ich habe den Klappentext nicht gelesen, bevor ich mit “Zwei Versprechen” angefangen habe, ich habe einfach nur gehofft, dass es um Theo gehen wird, dass auch er seine große Liebe finden wird. Ich war gespannt auf SEINE Geschichte, seine Kunst und seine schlechte Beziehung zu seinem Vater…
Leider hätte ich mir eine völlig andere Richtung für diese Geschichte gewünscht ?

Teil 2 knüpft nahtlos an den ersten Teil an und ich habe dierekt auf den ersten Seiten bitterlich geweint, weil das tragische Ende des ersten Teil noch mal aufgegriffen und aus einer anderen Perspektive dargestellt wurde. Es war so herzergreifend, so unfassbar traurig geschrieben und dann hatte ich plötzlich eine Ahnung, wen die Autorin für Theo vorgesehen hat!

Es fühlte sich so falsch an für mich!

Kacey ist am Boden zerstörrt, verlässt Las Vergas, weil sie es nicht mehr ertragen kann, dass alles sie an Jonah erinnert. Sie fängt wieder an zu trinken, eigentlich ist sie durchgehend betrunken und sieht auch keinen Ausweg und vor allem auch keinen Grund irgendetwas zu ändern.

Wieder ist es Emma Scott gelungen, diesen Schmerz in Worte zu packen, so dass man mit in die Tiefe gerissen wird, während des Lesens, und diesen Schmerz beinahe körperlich spürt!

Trotzdem hat die Geschichte für mich leider nicht funktioniert…

Anfangs habe ich gedacht, dieses Gefühl wird vergehen, ich muss bloß genauso überzeugt werden wie Theos Eltern und Freunde, aber es fühlte sich leider bis zum Schluß falsch an.

Ich hätte mir einfach jemand anderen an Theos Seite gewünscht, der ihn glücklich gemacht hätte.

Leider blieb Theo auch irgendwie blaß für mich, er ist ein so spannender und interessanter Charakter, aber ich habe nicht das Gefühl gehabt viel mehr über ihn erfahren zu haben, als ich schon aus dem ersten Teil wusste. Die ergreifendste Stelle des Buches war neben dem Prolog, definitiv der Epilog I, hier kullerten bei mir wieder die Tränen und ich war glücklich. Glücklich für Theo, der es so sehr verdient hat!

All In – Zwei Versprechen steht seinem Vorgänger was den wundervoll emotionalen Schreibstil angeht in nichts nach. Emma Scott verpackt Gefühle wirklich unglaublich in Worte und trifft mich jedes Mal mitten ins Herz, dennoch konnte mich diese Fortsetzung nicht ganz Überzeugen und ich hätte mir fast gewünscht , ich hätte den ersten Teil einfach so stehen gelassen.

Ich bin aber sicher, dass vielen dieser Teil genauso gut gefallen wird, für mich hat einfach die Paarung nicht gepasst ?

Veröffentlicht am 27.03.2019

Wahnsinnig fesselnd!

Staat X
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“Staat X – Wir haben die Macht” klingt vielleicht nicht direkt nach einem typischen Buch meines Beuteschemas, aber für mich klang der Klappentext einfach wahnsinnig interessant. Außerdem wurde das Buch ...

“Staat X – Wir haben die Macht” klingt vielleicht nicht direkt nach einem typischen Buch meines Beuteschemas, aber für mich klang der Klappentext einfach wahnsinnig interessant. Außerdem wurde das Buch damit angeteastert, dass es perfekt für Liebhaber von “Die Welle” geeignet ist!

Zwei Jahre lang haben Schüler und Lehrer auf das Projekt “Staat X” hingearbeitet. Es wurde Vorbereitungen getroffen, Essensrationen geplant und Vorentscheidungen zur Verfassung getroffen.

Das Buch beginnt direkt mit dem Anfang des Projektes, man bekommt ein paar wenige Informationen der Familienverhältnisse der einzelnen Ckaraktere, aber dann ist man eigentlich direkt mittendrin in “Staat X”.

Stellt Euch vor, ihr würdet die Chance bekommen eine ganze Woche komplett selbst entscheiden zu können. Ein eigener Staat in der Schule, mit von Schülern geführten Geschäften, Kinos und Regierung. Alles ohne die Einmischung von Erwachsenen und vor allem ohne die Aufsicht von Lehrpersonal. Einzig drei Vertrauenslehrer sind anwesend, dürfen aber nicht eingreifen.

Kann das funktionieren?

Carolin Wahl beschäftigt sich in ihrem Jugendroman mit Wahlmanipulation, Machtmissbrauch, fehlender Pressefreiheit und auch mit der MeToo Debatte. Denn so schön das Experiment klingt, gibt es natürlich immer einige, die mit einer solchen Chance nicht Verantwortungsvoll umgehen können.

Die Autorin hat einen wahnsinnig mitreißenden Schreibstil, der das Buch für mich zum absoluten Pageturner gemacht hat!

Und obwohl die Story aus vier unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, was mir Anfangs ein wenig Schwierigkeiten bereitet hat, ist jeder einzelne Handlungsstrang spannend geschrieben und perfekt miteinander verknüpft.

Sehr gut gefallen haben mir auch die Unterschiedlichen Charaktere. Neben den vier Hauptfiguren Adrian, Melina, Vincent und Lara habe ich natürlich noch viele andere Schüler des Projekts kennenlernen dürfen und jede einzelne Person war für mich greifbar beschrieben und hatte sehr authentische Handlungsweisen.

Auch wenn es sich hier um eine fiktive Geschichte handelt kann man bei vielen Problemen die im Verlauf der Geschichte auftreten Parallelen zu unserer Weltpolitik ziehen. Wahlmanipulation, oder Menschen in Machtpositionen, die diese Ausnutzen, Polizeigewalt und die Auswirkungen von fehlender Pressefreiheit, leider keine Seltenheit in der Realität.

Staat X hat mich unglaublich gefesselt, nachdenklich gemacht und oft sehr aufgewülht! Meiner Meinung nach eignet sich Staat X genauso perfekt als Schullektüre, wie es auch “Die Welle” tut.

Auf leicht verständliche Weise werden dem Leser Politische Problematiken nähergebracht. Vor allem durch den jugendlichen und leichten Schreibstilist dieses Buch , trotz der ernsten Thematik ein purer Lesegenuß!!!

Veröffentlicht am 27.03.2019

Poetischer Schreibstil mit einigen Längen...

Writers in New York
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“Writers in New York” ist ein Buch, auf das ich mich wirklich wahnsinnig gefreut habe! New York, ein Bad Boy Autor… klingt das nicht einfach genial?

Ich muss allerdings sagen, das mir der Einstieg in ...

“Writers in New York” ist ein Buch, auf das ich mich wirklich wahnsinnig gefreut habe! New York, ein Bad Boy Autor… klingt das nicht einfach genial?

Ich muss allerdings sagen, das mir der Einstieg in die Geschichte nicht so ganz leicht fiel, mir war alles etwas zu langatmig. Durch den wirklich wunderschönen und geradezu poetischen Schreibstil der Autorin hatte mich die Geschichte aber dennoch gepackt.

In “Writers in New York” geht es um India, die vor ihren Familienverpflichtungen nach New York flüchtet. Eine zeitlang auf eigenen Beinen stehen, einfach nur tun, was man liebt und mal nicht nur eine THOMSON sein, sondern einfach nur India…

Als sie in die New Yorker Wohnung zieht, die ihre Großmutter ihr vererbt hat, trifft sie auf den mürrischen Alec. Alec scheint seine Frauen wie seine Unterwäsche zu wechseln,er geht ihr aber dennoch nicht so wirklich aus dem Kopf.

Jaaaa… es ist schon ein wenig Klischeebehaftet und erscheint anfangs nicht besonders innovativ, aber genau deswegen hat es mich zum Ende hin absolut überrascht.

India und Alec sind beide ganz toll ausgearbeitete Charaktere und beide sind schlussendlich verlorene Seelen, die versuchen in New York ihr Glück zu finden. Alec sieht seine große Liebe in der Schreiberei und versucht diese Liebe an India zu vermitteln, die gerne schreibt, aber mit Schreibblockaden zu kämpfen hat.

An manchen Stellen kam mir das Buch beinahe wie ein Schreibratgeber vor, aber irgendwann hat mich diese Begeisterung für das geschriebene Wort wirklich angesteckt und absolut fasziniert.

Man spürt beim Lesen die Begeisterung der Autorin für das Schreiben, spürt in jedem ihrer Worte die Liebe zu ihren Figuren und das hat mir wahnsinnig gut gefallen.

Obwohl ich mir manchmal etwas mehr Spannung gewünscht hätte, konnte mich die Story also doch völlig in ihren Bann ziehen und hat mich vor allem durch den wunderschönen und emotionalen Schreibstil begeistert.

Ich glaube man hätte “Writers in New York” durchaus etwas kürzen können, denn für mich plätscherte die Story an manchen Stellen doch so vor sich hin und war manchmal etwas langatmig.

Durch den wirklich grandiosen und poetischen Schreibstil konnte mich G.S. Lima aber trotzdem sehr gut unterhalten und die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere war sehr schön mitzuerleben.