Die Party des Jahres
Party of LiarsJeder in dem Ort kennt dieses Haus und nun soll dort die Party des Jahres stattfinden.
Vier Frauen, unterschiedlichen Alters, sind Gäste auf dieser Veranstaltung und jede von ihnen hat Dinge die sie verheimlicht.
Als ...
Jeder in dem Ort kennt dieses Haus und nun soll dort die Party des Jahres stattfinden.
Vier Frauen, unterschiedlichen Alters, sind Gäste auf dieser Veranstaltung und jede von ihnen hat Dinge die sie verheimlicht.
Als es dann zu einem tödlichem Vorfall kommt, nimmt die Party ein Ende und Geheimnisse kommen ans Licht.
Zuerst möchte ich ein paar Worte über das Cover verlieren.
Für mich war es von Anfang an ein Hingucker, aber wenn man es genauer betrachtet, fallen einem nach und nach kleine Details auf, die in der Handlung ihre Begründung finden, dass fand ich total toll gemacht.
Es gibt insgesamt vier POVs.
Dani, Orlaith, Kim und Mikayla sind die Protagonistinnen.
Auch unabhängig von der Veranstaltung kennen sie einander und die persönlichen Beziehungen zueinander sind teilweise sehr angespannt.
Dani ist mit Ethan verheiratet, er ist der Gastgeber und veranstaltet die Party für seine Tochter Sophie aus erster Ehe, die nun sechzehn Jahre alt wird.
Kim ist Sophies Mutter und nicht gut auf ihren Exmann und seine neue Frau zu sprechen.
Mikayla ist Sophies beste Freundin und Orlaith ist die Nanny von Dani und Ethans Tochter, die sechs Monate alt ist.
Sie alle sind sehr verschieden, so waren sie auch, unabhängig von ihren Namen, gut auseinander zu halten.
Jeder Charakter war einzigartig.
Anfangs haben diese vielen verschiedenen POVs für viel Spannung gesorgt.
Schnell war klar, dass jede der Frauen ihre eigenen Ziele verfolgt, aber nicht alle davon sind automatisch gut.
Viele Dinge blieben unausgesprochen und das hat es ziemlich aufregend gemacht.
Allerdings hat sich dieser Zustand nie wirklich verändert, selbst dann nicht, als die Handlung ein paar Auflösungen gut hätte vertragen können.
Dadurch wurde ein Punkt, den ich zu Beginn total gelobt habe, nachher eher ein Grund, warum die Geschichte für mich an Fahrt verloren hat.
Für mich entwickelte sich das Buch daher in die Richtung, dass ich den Anfang echt sehr stark fand, aber danach das Gefühl hatte, dass das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft worden ist.
Und Potenzial hatte das Buch eigentlich wirklich viel.
Insgesamt war es für mich auch kein klassischer Thriller, eher ein psychologischer Roman mit Thriller-Elementen.
Fazit: Ein Buch mit viel Potenzial, das aber leider ein bisschen auf der Strecke geblieben ist. Aber ich würde das Buch allen empfehlen, die es nicht ganz so blutig mögen und dennoch gerne spannende Bücher lesen.