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Veröffentlicht am 02.07.2026

Gegen weibliche Scham

Unshame
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Von Louisa Dellert haben bestimmt alle schon mal etwas gehört.
Ich persönlich erinnere mich an sie vor allem als Moderatorin bei "Deep und Deutlich", habe sie aber auch schon häufig auf Instagram entdeckt.
Auch ...

Von Louisa Dellert haben bestimmt alle schon mal etwas gehört.
Ich persönlich erinnere mich an sie vor allem als Moderatorin bei "Deep und Deutlich", habe sie aber auch schon häufig auf Instagram entdeckt.
Auch dort redet sie über Themen die ihr wichtig sind und setzt sich gegen weibliche Scham ein, da jede Frau so leben sollte, wie sie es möchte, ohne sich zu sehr nach der Meinung anderer zu richten.

In ihrem Buch geht sie ebenfalls auf diese Themen ein, aber noch viel intensiver, als sie es auf Instagram bisher getan hat.
Man merkt schnell, dass sie eine aufwendige Recherche betrieben hat und wie sehr ihr das am Herzen lag.
Sie geht auf verschiedene Aspekte des Frauenseins ein und auch der Umgang mit Frauen auf Social Media nimmt dabei einen großen Platz ein, da sie auch selber davon betroffen war und ist.
Zwar sind einige Informationen nicht neu gewesen, doch die Art und Weise, wie sie besprochen worden sind hat mir sehr gefallen.

Die Autorin nimmt ihre Leser:innen an die Hand und versucht ihnen aufzuzeigen, wie sie in bestimmten Situation reagieren könnten oder wie sie sich selber schützen können, ohne dabei die eigene Empathie für andere und sich selbst zu verlieren.
Nach jedem Kapitel gibt es dafür ein paar Tipps, die dabei helfen könnten.

Mir hat das Buch gefallen und besonders die persönliche Note der Autorin, wenn sie von eigenen Erfahrungen berichtet.
Sowohl ihre Fans, als auch neutrale Leser:innen, können mit Sicherheit etwas aus diesem Buch mitnehmen.

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Veröffentlicht am 02.07.2026

Gibt es noch Hoffnung?

Weißer Sommer
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Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich mir im Kopf eine Version der Geschichte vorgestellt und davon, wie die Handlung wohl verlaufen würde.
Die tatsächliche Umsetzung kam dem überhaupt nicht nahe ...

Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich mir im Kopf eine Version der Geschichte vorgestellt und davon, wie die Handlung wohl verlaufen würde.
Die tatsächliche Umsetzung kam dem überhaupt nicht nahe und das hat mich anfangs etwas aus dem Konzept geworfen.

Alma und Théo sind schon seit mehreren Jahren zusammen und sie lieben sich nach wie vor sehr, trotzdem wissen beide, so wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen.
Daher verbringen sie den Sommer in Frankreich, in dem Haus von Almas Eltern und dort wollen sie eine Entscheidung für ihre Zukunft treffen.

Ich habe damit gerechnet, dass man das Paar genau dabei begleiten würde und man mit ihnen diesen Sommer verbringt.
Teilweise hat man das auch, aber die meiste Zeit verbrachte man in der Vergangenheit und das hat mich zu Beginn sehr irritiert.
Natürlich war es auch sehr interessant herauszufinden, wie Alma und Théo sich kennengelernt haben oder auch wie ihre Beziehung in den folgenden Jahren verlaufen ist und was letztendlich für ihre Probleme gesorgt hat.
Trotzdem hätte ich auch mehr Zeit in der Gegenwart gebraucht und mehr Gespräche die die beiden dort führen.

Dadurch war mein Start mit dem Buch nicht ganz leicht, aber ich habe dann doch immer mehr ins Buch gefunden, als ich den Ton der Geschichte verstanden habe.
Der Schreibstil war wirklich schön, er hat alles richtig gut eingefangen und speziell das Dilemma, in dem sich das Paar befindet, konnte man bewusst verfolgen und nachvollziehen.
Denn Alma und Théo lieben sich noch immer, aber sie entfremden sich stetig voneinander und das nicht, weil etwas Großes vorgefallen ist, sondern weil sie sich weiterentwickeln und nicht mehr die Personen sind, die sie am Anfang ihrer Beziehung waren.
Sind ihre Leben überhaupt noch kompatibel?
Halten sie an etwas fest, das gar keine Chance mehr hat?
Um zu verstehen, wie es dazu kommen konnte, waren die Kapitel in der Vergangenheit natürlich wichtig, das habe ich dann auch verstanden.
Nichtsdestotrotz hätte ich gerne mehr von ihrer Gegenwart gelesen.

Zum Ende kann ich sagen, dass ich es doch sehr gemocht habe, weil es für mich realistisch war und sich richtig angefühlt hat.
Daher würde ich es empfehlen, aber gleichzeitig auch sagen, dass man den Klappentext einfach ignorieren sollte, damit man nicht mit falschen Erwartungen das Buch liest.

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Veröffentlicht am 23.06.2026

Selten so viel gelacht

If Books Could Kill
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Roxy liebt die Bücher ihrer Lieblingsautorin Anna Matthews, am liebsten wäre sie selber mal die Protagonistin in einem ihrer Bücher.
Als sie schließlich die Chance hat, sich genau das zu wünschen, tut ...

Roxy liebt die Bücher ihrer Lieblingsautorin Anna Matthews, am liebsten wäre sie selber mal die Protagonistin in einem ihrer Bücher.
Als sie schließlich die Chance hat, sich genau das zu wünschen, tut sie das natürlich auch.
Nur muss sie schnell erkennen, das neue Buch von Anna ist keiner ihrer Liebesromane, sondern ein Thriller, und Roxy ist schon längst mittendrin.

Ich hatte schon vor dem Lesen das Gefühl, dass mir das Buch gut gefallen würde.
Aber am Ende war es noch besser als erwartet.
Der Mix aus Liebesroman und Thriller wurde gut umgesetzt, aber was ich am meisten mochte war der Humor.
Manche Szenen waren zum Schreien komisch und ich konnte nicht aufhören zu lachen.
Noch nie habe ich beim Lesen so sehr lachen müssen, wie bei diesem Buch.
Allein deshalb ist es für mich schon ein Highlight.

Mit Roxy als Protagonistin wurde es nie langweilig.
Ihr Wunsch entwickelte sich zu einer äußerst unglücklichen Situation, aber sie hat diese Herausforderung absolut gerockt und ihre Lösungen waren stets einzigartig.
Grant an ihrer Seite, war der beste Partner in Crime, den sie hätte kriegen können, auch wenn er weitaus weniger risikobereit war als Roxy.
Die beiden zusammen haben mir den größten Spaß seit langem bereitet.
Auch alle anderen Charaktere, die ihren Platz in der Handlung gefunden haben, haben wirklich gut mit Roxy und Grant harmoniert und die Geschichte mehr als bereichert.

Fazit: Ein gelungener Mix zweier Genre und das lustigste Buch, das ich seit langem gelesen habe.

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Veröffentlicht am 12.06.2026

Absolut begeistert!

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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Margot hängt irgendwie fest, sowohl in ihrem Privatleben, als auch in ihrem Beruf als angehende Literaturagentin.
Seit langem wünscht sie sich eine Liebe, wie in einem der Bücher die sie so gerne liest, ...

Margot hängt irgendwie fest, sowohl in ihrem Privatleben, als auch in ihrem Beruf als angehende Literaturagentin.
Seit langem wünscht sie sich eine Liebe, wie in einem der Bücher die sie so gerne liest, aber bisher greift sie immer daneben.
Währenddessen wartet sie auch seit vier Jahren darauf, dass sie in ihrer Agentur befördert wird und endlich eigene Klienten vertreten darf, aber dort wird sie stets auf "später" vertröstet.
Doch dann tritt Oliver wieder in ihr Leben, mit dem sie vor drei Jahren das schlimmste Date jemals hatte, aber auch eine unbestreitbare Anziehungskraft, und plötzlich kommt es zu einigen Veränderungen, mit denen Margot nicht gerechnet hatte.

"Worst Date Ever" war nicht mein erstes Buch der Autorin.
Ich habe früher viele ihrer Jugendbücher gelesen und habe mich jetzt total gefreut, dass es von ihr auch Lesestoff in einer älteren Altersklasse gibt.
Ihren Schreibstil, den ich immer sehr gemocht habe, habe ich direkt erkannt und ich konnte mich schnell in die Geschichte fallenlassen und war am Ende einfach nur begeistert.
Das Lesen hat mir genauso viel Spaß bereitet, wie bei ihren Jugendbüchern früher.

Margot war eine Protagonistin die mir schnell ans Herz gewachsen ist.
Sie ist ehrgeizig und gibt sich viel Mühe, um ihre Ziele zu erreichen.
Doch dabei muss sie auch einige Hürden überwinden und das ist nicht immer leicht, da kommen schnell auch mal Verzweiflung und Bedenken hoch und gerade das hat sie so nahbar gemacht.
Es läuft nicht alles perfekt bei ihr und trotzdem gibt sie nie auf.

Ihr Job und generell der Einblick in die Literaturwelt und den Buchmarkt war echt interessant und ich habe gerne darüber gelesen.
Es kam neben anderen Themen auch nie zu kurz, für mich ein weiterer Pluspunkt.

Ihr erneutes Treffen auf Oliver mochte ich auch.
Über die Jahre haben sie sich hier und da mal geschrieben, dadurch war der Kontakt nie ganz weg, auch wenn ihr Date damals besser hätte laufen können.
Als sie dann wieder Kontakt knüpfen, wirkte nichts daran übereilt oder unrealistisch und ich mochte die beiden zusammen sehr.
Auch spätere Entwicklungen konnte ich nachvollziehen.

Familiäre Probleme finden ihren Platz in dieser Handlung.
Denn Margot vergleicht sich sehr mit ihrer großen Schwester, die, wie auch ihre Eltern, hohe Ansprüche an ihre Schwester hat.
Das sorgt für zusätzlichen Stress und für Konflikte innerhalb der Familie.
Doch Margot macht auch in diesem Bereich eine Entwicklung durch und ich habe sie beim Lesen angefeuert, als wäre ich ihre persönliche Cheerleaderin.

Einfach alles hat in dieser Geschichte seinen Platz gefunden und auf dem Weg zum Ende wurde nichts davon vernachlässigt.
Ich bin einfach nur begeistert, auch wenn ich mich damit wiederhole.

Fazit: Ein großartiges neues Buch dieser Autorin und eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Wenn alles zu viel wird

Pause
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Plötzlich ist Hanna im Krankenhaus, sie kann es gar nicht glauben und möchte auch so schnell es geht wieder gehen.
Natürlich ist ihr bewusst, dass sie zuletzt keine leichte Zeit hatte, aber ein Krankenhaus ...

Plötzlich ist Hanna im Krankenhaus, sie kann es gar nicht glauben und möchte auch so schnell es geht wieder gehen.
Natürlich ist ihr bewusst, dass sie zuletzt keine leichte Zeit hatte, aber ein Krankenhaus ist doch viel zu übertrieben.
Aber in ihrem Elternhaus hatte sie sich eigentlich auch nicht mehr gesehen...

Mich hat die Handlung sehr schnell fesseln können.
Hanna war nicht immer eine leichte Protagonistin, da ihre Stimmungsschwankungen auch manchmal sehr plötzlich waren, trotzdem mochte ich ihre inneren Monologe und habe mich gleichzeitig um sie gesorgt.

Nachdem Hannas Eltern sie aus dem Krankenhaus abholen, wohnt sie wieder bei ihnen und die Umstellung von Berlin nach Lüneburg und nicht mehr in der eigenen Wohnung leben, sondern wieder im alten Kinderzimmer, das mittlerweile ein Büro ist, ist gar nicht so einfach.
Der Alltag ihrer Eltern holt sie schnell ein.
Was für Hanna gar nicht lustig war, fand ich jedoch manchmal zum Schreien komisch.
Ihre Eltern verhalten sich wie richtige Eltern, ich weiß nicht wie man das besser beschreiben soll, aber wenn man das Buch liest, wird man es verstehen.

Hanna hat viel zu verarbeiten und auch wenn nicht alles klar ausgesprochen wird, versteht man nach und nach was bei ihr die letzten Monate und Jahre los war.
Sie ist überfordert und überreizt, daher auch ihre Stimmungsschwankungen, und man versteht sie.
Wie soll sie auch sonst reagieren?
Doch nicht alle in ihrem Umfeld verstehen das und manchmal auch Hanna nicht.
Sie zu begleiten war daher nicht immer leicht, aber ich wollte auch nicht damit aufhören.

Fazit: Ein oft humorvolles Buch, das aber auch schwierige Themen aufgreift, eine gelungene Mischung.

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