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Veröffentlicht am 12.06.2026

Absolut begeistert!

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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Margot hängt irgendwie fest, sowohl in ihrem Privatleben, als auch in ihrem Beruf als angehende Literaturagentin.
Seit langem wünscht sie sich eine Liebe, wie in einem der Bücher die sie so gerne liest, ...

Margot hängt irgendwie fest, sowohl in ihrem Privatleben, als auch in ihrem Beruf als angehende Literaturagentin.
Seit langem wünscht sie sich eine Liebe, wie in einem der Bücher die sie so gerne liest, aber bisher greift sie immer daneben.
Währenddessen wartet sie auch seit vier Jahren darauf, dass sie in ihrer Agentur befördert wird und endlich eigene Klienten vertreten darf, aber dort wird sie stets auf "später" vertröstet.
Doch dann tritt Oliver wieder in ihr Leben, mit dem sie vor drei Jahren das schlimmste Date jemals hatte, aber auch eine unbestreitbare Anziehungskraft, und plötzlich kommt es zu einigen Veränderungen, mit denen Margot nicht gerechnet hatte.

"Worst Date Ever" war nicht mein erstes Buch der Autorin.
Ich habe früher viele ihrer Jugendbücher gelesen und habe mich jetzt total gefreut, dass es von ihr auch Lesestoff in einer älteren Altersklasse gibt.
Ihren Schreibstil, den ich immer sehr gemocht habe, habe ich direkt erkannt und ich konnte mich schnell in die Geschichte fallenlassen und war am Ende einfach nur begeistert.
Das Lesen hat mir genauso viel Spaß bereitet, wie bei ihren Jugendbüchern früher.

Margot war eine Protagonistin die mir schnell ans Herz gewachsen ist.
Sie ist ehrgeizig und gibt sich viel Mühe, um ihre Ziele zu erreichen.
Doch dabei muss sie auch einige Hürden überwinden und das ist nicht immer leicht, da kommen schnell auch mal Verzweiflung und Bedenken hoch und gerade das hat sie so nahbar gemacht.
Es läuft nicht alles perfekt bei ihr und trotzdem gibt sie nie auf.

Ihr Job und generell der Einblick in die Literaturwelt und den Buchmarkt war echt interessant und ich habe gerne darüber gelesen.
Es kam neben anderen Themen auch nie zu kurz, für mich ein weiterer Pluspunkt.

Ihr erneutes Treffen auf Oliver mochte ich auch.
Über die Jahre haben sie sich hier und da mal geschrieben, dadurch war der Kontakt nie ganz weg, auch wenn ihr Date damals besser hätte laufen können.
Als sie dann wieder Kontakt knüpfen, wirkte nichts daran übereilt oder unrealistisch und ich mochte die beiden zusammen sehr.
Auch spätere Entwicklungen konnte ich nachvollziehen.

Familiäre Probleme finden ihren Platz in dieser Handlung.
Denn Margot vergleicht sich sehr mit ihrer großen Schwester, die, wie auch ihre Eltern, hohe Ansprüche an ihre Schwester hat.
Das sorgt für zusätzlichen Stress und für Konflikte innerhalb der Familie.
Doch Margot macht auch in diesem Bereich eine Entwicklung durch und ich habe sie beim Lesen angefeuert, als wäre ich ihre persönliche Cheerleaderin.

Einfach alles hat in dieser Geschichte seinen Platz gefunden und auf dem Weg zum Ende wurde nichts davon vernachlässigt.
Ich bin einfach nur begeistert, auch wenn ich mich damit wiederhole.

Fazit: Ein großartiges neues Buch dieser Autorin und eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Wenn alles zu viel wird

Pause
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Plötzlich ist Hanna im Krankenhaus, sie kann es gar nicht glauben und möchte auch so schnell es geht wieder gehen.
Natürlich ist ihr bewusst, dass sie zuletzt keine leichte Zeit hatte, aber ein Krankenhaus ...

Plötzlich ist Hanna im Krankenhaus, sie kann es gar nicht glauben und möchte auch so schnell es geht wieder gehen.
Natürlich ist ihr bewusst, dass sie zuletzt keine leichte Zeit hatte, aber ein Krankenhaus ist doch viel zu übertrieben.
Aber in ihrem Elternhaus hatte sie sich eigentlich auch nicht mehr gesehen...

Mich hat die Handlung sehr schnell fesseln können.
Hanna war nicht immer eine leichte Protagonistin, da ihre Stimmungsschwankungen auch manchmal sehr plötzlich waren, trotzdem mochte ich ihre inneren Monologe und habe mich gleichzeitig um sie gesorgt.

Nachdem Hannas Eltern sie aus dem Krankenhaus abholen, wohnt sie wieder bei ihnen und die Umstellung von Berlin nach Lüneburg und nicht mehr in der eigenen Wohnung leben, sondern wieder im alten Kinderzimmer, das mittlerweile ein Büro ist, ist gar nicht so einfach.
Der Alltag ihrer Eltern holt sie schnell ein.
Was für Hanna gar nicht lustig war, fand ich jedoch manchmal zum Schreien komisch.
Ihre Eltern verhalten sich wie richtige Eltern, ich weiß nicht wie man das besser beschreiben soll, aber wenn man das Buch liest, wird man es verstehen.

Hanna hat viel zu verarbeiten und auch wenn nicht alles klar ausgesprochen wird, versteht man nach und nach was bei ihr die letzten Monate und Jahre los war.
Sie ist überfordert und überreizt, daher auch ihre Stimmungsschwankungen, und man versteht sie.
Wie soll sie auch sonst reagieren?
Doch nicht alle in ihrem Umfeld verstehen das und manchmal auch Hanna nicht.
Sie zu begleiten war daher nicht immer leicht, aber ich wollte auch nicht damit aufhören.

Fazit: Ein oft humorvolles Buch, das aber auch schwierige Themen aufgreift, eine gelungene Mischung.

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Veröffentlicht am 07.06.2026

Die Geschichte von Josie

A Girl Named Josie (Breaking Waves 5)
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Nach über einem Jahrzehnt ist endlich klar: Josie lebt!
Ihr Weg führt sie vorerst nach Italien, zu Andrea, um endlich mit ihm zusammen sein zu können.
Doch bald muss sie merken, dass es noch zu viele Dinge ...

Nach über einem Jahrzehnt ist endlich klar: Josie lebt!
Ihr Weg führt sie vorerst nach Italien, zu Andrea, um endlich mit ihm zusammen sein zu können.
Doch bald muss sie merken, dass es noch zu viele Dinge gibt, die noch nicht geklärt sind und um endlich mit der Vergangenheit abschließen zu können, muss sie erneut verschwinden, aber diesmal nach Harbour Bridge, zu ihren Freundinnen.

In den vier vorherigen Bänden hat man bereits viel von Josie erfahren, aber immer nur das, was sie den anderen auch zeigen wollte.
Niemand wusste je so ganz wie es ihr wirklich geht und nachdem sie verschwunden ist, haben sich Avery, Isa, Odina und Lee gefragt, wie gut sie Josie wirklich gekannt haben.
Diesmal erzählt Josie ihre Geschichte selbst und sie hat mehr Abgründe, als man erahnen konnte.

Josies Gedankenwelt zu erleben war sehr interessant und ganz anders, als man es zu Beginn der Reihe erwartet hätte.
Schnell wird klar, ihre harte Schale ist eben genau das, eine Schale, das was sich darunter verbirgt, ist überaus zerbrechlich.
Man erfährt zum ersten Mal mehr über die Zeit, die sie nicht im Sommer auf Harbour Bridge verbracht hat, sondern bei ihrer Mutter, die die treibende Kraft war, wenn es um Josies Karriere ging.
Diese Kapitel waren unfassbar emotional und haben mich regelmäßig wütend gemacht, denn eine gute Mutter war Alexandra Blythe nie.

Durch diese völlig neuen Einblicke versteht man ihr Verhalten so viel besser.
Warum sie manchmal übertriebene Geschichten erzählt hat, warum sie zum Ende des Sommers immer gemeiner wurde und auch wie viel ihr ihre vier Freundinnen eigentlich bedeutet haben.
Elf Jahre nach ihrem Verschwinden, kehrt sie nun zurück und ihre Freundinnen, ihre Found Family, geben ihr den Halt den sie braucht.
Sie zeigt sich zum ersten Mal verletzlich und vollkommen ehrlich.
Mir hat diese Version von Josie sehr gefallen.

Die Lovestory mit Andrea hat mich jedoch leider nicht abholen können oder zumindest nicht so wie andere Paare der Reihe es geschafft haben.
Vielleicht lag das auch an Andrea, den ich bis zum Schluss einfach nicht ganz greifen konnte.
Insgesamt hat mich Josies Reise total mitgerissen, sodass ich eine Liebesgeschichte gar nicht gebraucht hätte, aber selbstverständlich verstehe ich, warum sie Teil des Buches und von Josie sein musste.

Fazit: Ein sehr gelungener, und diesmal finaler, Abschluss dieser Reihe. Ich bin froh, dass wir Josies Geschichte noch lesen durften.

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Veröffentlicht am 04.06.2026

Sieben Tage Online

Just Watch Me
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Del braucht Geld. Dringend. Dann kommt ihr die Idee, sie wird einen Livestream starten, in dem sie zum Spenden aufruft. Schließlich braucht sie das Geld für ihre Schwester, die im Koma liegt und deren ...

Del braucht Geld. Dringend. Dann kommt ihr die Idee, sie wird einen Livestream starten, in dem sie zum Spenden aufruft. Schließlich braucht sie das Geld für ihre Schwester, die im Koma liegt und deren Behandlung unfassbar teuer ist. Doch je länger Del online ist, desto mehr verliert sie sich in ihrem Stream und würde bald alles tun, um mehr Spenden zu erreichen.

Den Inhalt des Buches zu beschreiben, ist gar nicht mal so leicht. Del ist keine Protagonistin, die automatisch für Sympathie sorgt, aber trotzdem ist man von ihrem Handeln gefesselt. Sobald sie ihren Stream angefangen hat, fühlte es sich so an, als wäre man mittendrin und würde, statt das Buch zu lesen, gerade live den Stream schauen. Es fühlte sich echt und greifbar an, auch weil Themen angesprochen worden sind, wie Krankenversicherungen und schreckliche Apartments in New York, die mehr mehr als realistisch waren. Die regelmäßigen Kommentare ihrer Follower, die häufig abgedruckt waren, haben es noch echter wirken lassen.

Trotzdem war es nicht immer leicht Del zu begleiten. Ihre Handlungen nahmen Züge an, die sie körperlich an ihre Grenzen getrieben haben und das wurde detailreich beschrieben. Nicht immer angenehm. Auch ihre Fixierung auf den laufenden Stream, aber auch auf andere Dinge, war sehr intensiv und man merkt schnell, dass Del einiges mit sich herumträgt. Ein paar Informationen zu Del und ihrem Leben bekommt man zwar nach und nach, aber für noch mehr Tiefe, hätte ich mir ein paar weitere private Momente und Informationen gewünscht. Die emotionalen Szenen die es gab, empfand ich jedoch als gelungen.

Insgesamt war es eine spannende Erfahrung "Just Watch Me" zu lesen und ich habe bisher nicht vergleichbares gelesen, ein Muster das sich häufig bei den Büchern aus dem Pola-Verlag erkennen lässt.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

The Sound of Jessamyn

She’s a Star!
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Jessamyn ist ein Star! Naja, so gut wie.
Aber sie ist sich sicher, dass sie bald entdeckt werden wird, anders geht es gar nicht bei ihrem Talent.
Daher kann sie es nicht glauben, als nicht sie die Hauptrolle ...

Jessamyn ist ein Star! Naja, so gut wie.
Aber sie ist sich sicher, dass sie bald entdeckt werden wird, anders geht es gar nicht bei ihrem Talent.
Daher kann sie es nicht glauben, als nicht sie die Hauptrolle für ihr Lieblingsmusical bekommt, sondern ihre Konkurrentin.
Allerdings muss das ein Fehler sein, da ist Jessamyn sich sicher und das muss sie anderen jetzt nur noch beweisen.

She's a Star ist ein sehr besonderes Buch und ich kann definitiv behaupten, dass ich noch nie etwas vergleichbares gelesen habe.

Jessamyn ist kein leichter Charakter und trotzdem schließt man sie irgendwie ins Herz.
Sie ist sehr von sich und ihrer Leistung überzeugt, noch dazu kommandiert sie gerne die Menschen um sich herum und versucht sie dazu zu bringen, Dinge für sie zu tun.
Ihr großes Ziel ist es ein Star zu werden und irgendwann am Broadway zu spielen.
Das nötige Talent dazu hat sie natürlich, das ist ja klar.

Als sie ihre geliebte Rolle nicht bekommt, aber dennoch eine Arbeit in der Produktion findet, versucht sie alles, um doch noch ins Rampenlicht zu kommen.
Sie dabei zu begleiten war teilweise faszinierend, weil sie so hartnäckig bleibt und es mehr als alles andere will, gleichzeitig war es aber auch erschreckend, wie sehr sie sich darin verliert.

Aus der Hand legen konnte ich das Buch irgendwann gar nicht mehr, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergehen wird.
Es war wirklich großartig geschrieben und es hat sich manchmal wirklich so angefühlt, als würde man kein Buch sondern ein Theaterstück verfolgen.

Fazit: Ein besonderes Buch mit einer intensiven Handlung, die ziemlich einzigartig ist.

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