Cover-Bild Die Dinner Party
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: pola
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 30.03.2026
  • ISBN: 9783759600585
Viola van de Sandt

Die Dinner Party

Roman | Wenn ein kurzer Moment alles verändert. Ein Roman mit Sogkraft über Grenzen, Wut und Selbstbefreiung
Heike Reissig (Übersetzer)

»Ich erinnere mich an alles, was in diesen drei Minuten zu Beginn des Abends geschah, an ihn und mich in der Küche. Das und das, was am Ende geschah: das Messer und was ich damit gemacht habe.«
Franca zieht Andrew zuliebe von Utrecht nach England, doch das Idyll beginnt schnell zu bröckeln. Als sie auf seinen Wunsch eine Dinnerparty für seine Kollegen ausrichtet - mitten in einer flirrenden Hitzewelle, der Kühlschrank streikt, der Alkohol fließt - spitzen sich Vergangenheit und Gegenwart zu einem Abend zu, der alles verändert. Als lang verdrängte Wut in ihr aufsteigt, verliert Franca die Kontrolle ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2026

hat mir gut gefallen

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Ich finde den Roman von Viola van de Sandt wahnsinnig intensiv, weil er diese eine Frage stellt: Was passiert, wenn man in einem einzigen Moment die Beherrschung verliert und alles bisherige Leben einreißt? ...

Ich finde den Roman von Viola van de Sandt wahnsinnig intensiv, weil er diese eine Frage stellt: Was passiert, wenn man in einem einzigen Moment die Beherrschung verliert und alles bisherige Leben einreißt? Die Geschichte um diese Dinner Party hat eine enorme Sogkraft und zeigt ungeschönt, wie sich aufgestaute Wut und gesellschaftliche Erwartungen irgendwann entladen.
Für mich ist es ein starkes Buch über Selbstbefreiung, das einen dazu bringt, über die eigenen Grenzen und Rollenbilder nachzudenken. Es ist keine leichte Kost, aber genau deshalb so packend, weil es so ehrlich mit den Abgründen hinter der perfekten Fassade umgeht.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Dramatische Herausforderungen

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Franca, die Protagonistin in Viola van de Sandts Roman ‘Die Dinner Party‘, ist eine junge Frau, die bereits mit zwölf Jahren nach dem Tod ihres Vaters, der stets ihre einzige Bezugsperson war, den Halt ...

Franca, die Protagonistin in Viola van de Sandts Roman ‘Die Dinner Party‘, ist eine junge Frau, die bereits mit zwölf Jahren nach dem Tod ihres Vaters, der stets ihre einzige Bezugsperson war, den Halt unter den Füßen verliert. Das Schwiegen der Mutter führt sie in eine Isolation, die sie erst während ihres Studiums in Utrecht teilweise überwinden kann, als sie Harry kennenlernt. Ihre Beziehung bleibt allerdings nicht unbelastet. Als sie sich viele Jahre später in England bei einer kleinen Dinner Party im Haus ihres Verlobten wieder treffen, kommt es zu dramatischen Auseinandersetzungen.
Die Schriftstellerin gibt uns einen Einblick in das Seelenleben von Franca, die ihre traumatischen Erlebnisse mit Hilfe einer Psychologin versucht aufzuarbeiten. Dabei gewährt sie uns Einsichten in die Vergangenheit, die sie mit der Verarbeitung in der Gegenwart koppelt. Die Geschichte entwickelt sich langsam und spitzt sich immer weiter zu. Themen wie häusliche Gewalt, Trauer, Entfremdung, Isolation aber auch Alkoholsucht und Depression sind starke Trigger, die ihre Wirkung auf den Leser durch die schonungslose Offenheit haben können.
Ein Romandebüt, das herausfordert in seiner Intensität der Handlung.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Vielschichtig und psychologisch dicht

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Das Buch wird aus der Perspektive der Protagonistin erzählt, aber in einer interessanten Mischung aus Gesprächen mit ihrer Therapeutin, Erinnerungen an die Dinner Party und therapeutischen Briefen an Harry, ...

Das Buch wird aus der Perspektive der Protagonistin erzählt, aber in einer interessanten Mischung aus Gesprächen mit ihrer Therapeutin, Erinnerungen an die Dinner Party und therapeutischen Briefen an Harry, eine alte Studienbekanntschaft. Man erfährt die Familien- und Lebensgeschichte von Franca und erlebt ihre Einsamkeit, ihre Selbstaufgabe in der Beziehung mit Andrew sowie ihre Anpassung an den bequemen Lebensstil der Reichen, aber auch sein unreflektiertes, übergriffiges Verhalten. Mir hat sehr gut gefallen, wie sie sich ihre Erinnerung an die Dinner Party langsam zurückholt und dessen Ablauf geschildert wird. Ein Höhepunkt war für mich, wie sie als Vegetarierin ein Fleischgericht für die Gäste zubereitet, darin zeigt sich so symptomatisch, wie sie sich bis zur Selbstaufgabe in diese Rolle der repräsentativen Partnerin verloren hatte. Lange erfährt der Leser nicht, was auf dieser Party mit dem Messer passiert ist, so ist die Geschichte zugleich spannend und psychologisch dicht. Die Autorin spielt mit der Wahrnehmung des Lesers und dem, was man meint zu verstehen oder so sieht, wie man es sehen will. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, ich empfehle ihn gerne weiter.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Ein Roman, der nachhallt

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"Die Dinner Party" ist ein Buch, das ich nach dem Zuklappen erst einmal habe sacken lassen müssen. Es entwickelt sich nämlich ganz anders als gedacht und behandelt Themen, die ich anhand des Klappentextes ...

"Die Dinner Party" ist ein Buch, das ich nach dem Zuklappen erst einmal habe sacken lassen müssen. Es entwickelt sich nämlich ganz anders als gedacht und behandelt Themen, die ich anhand des Klappentextes so nicht erwartet habe.

Es beginnt ganz harmlos: Andrew bittet seine Verlobte Franca, ein Abendessen für die Geschäftsfreunde auszurichten. Doch statt eines entspannten Sommerabends eskaliert die Situation, die Anspannung zwischen den Gästen kocht hoch und dann: ein Messer wird gezückt!

Zwei Jahre später versucht Franca immernoch, diesen Abend mithilfe einer Therapeutin zu verarbeiten. Dazu soll sie einen Brief schreiben, den wir nun in Form dieses Buches in Händen halten.

Die Autorin wechselt dabei zwischen drei Zeitebenen: dem Dinnerabend, dem Danach und der Vorgeschichte. Das macht das Lesen teilweise etwas anspruchsvoll, spiegelt aber Francas Auseinandersetzung mit dem Abend sehr gut wieder.

Ich muss ein wenig wage bleiben, um nicht zu spoilern, aber das zentrale Thema ist eines, das leider viele Frauen im Laufe ihres Lebens einmal betrifft. Auf jeden Fall keine leichte Kost!

Zu Ende gab es noch einen Twist, der mich total überrascht hat und mich einen Teil der Geschichte noch einmal in einem anderen Licht sehen hat lassen.

Fazit: ein sehr starker Debütroman! Ich hoffe, schon ganz bald noch mehr von Viola van de Sandt lesen zu dürfen!

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Sehr guter Roman

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Ein sehr guter, spannender Roman, den ich gerne gelesen habe.
Hoffe bald mehr von der Autorin zu lesen

Ein sehr guter, spannender Roman, den ich gerne gelesen habe.
Hoffe bald mehr von der Autorin zu lesen

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