Super recherchiert und lehrreich
Alexandria - Auf der Suche nach der verlorenen StadtAuf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich sehr gerne geschichtliche Bücher lese, bei denen ich auch etwas dazulerne.
In „Die Entdeckung der verlorenen Stadt Alexanders des Großen“ dreht sich alles ...
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich sehr gerne geschichtliche Bücher lese, bei denen ich auch etwas dazulerne.
In „Die Entdeckung der verlorenen Stadt Alexanders des Großen“ dreht sich alles um Charles Masson, einem einfachen Arbeiterjungen aus London, der vom Deserteur zum Pilger, dann zum Arzt und Archäologen und schließlich zum angesehenen Wissenschaftler wurde.
Charles Masson trank Tee mit Königen, reiste mit heiligen Männern und wurde zum Meister der hundertfachen Verkleidung; er sah Dinge, die kein Abendländer vor ihm gesehen hatte und nur wenige seither gesehen haben.
Er spionierte für die Ostindien-Kompanie und wurde gleichzeitig verdächtigt, für Russland zu spionieren. Masson entdeckte zudem Zehntausende von Zeugnissen der afghanischen Geschichte - darunter die 2.000 Jahre alte goldene Schatulle von Bimaran mit dem ältesten bekannten Gesicht Buddhas.
Massons Geschichte wurde hier sehr detailliert und super recherchiert beschrieben. Das mag dem ein oder anderen gefallen, aber mir war es persönlich an manchen Stellen dann doch etwas langatmig und zum Teil doch zu detailliert, was den Lesefluss etwas gestört hat. Aber im Großen und Ganzen ist dieses Buch wirklich zu empfehlen, da man massig dazu lernt einen außergewöhnlichen Menschen kennenlernt, der einiges erlebt hat. Deshalb gibt es von mir gute 4 von 5 Sternen dafür.