Profilbild von SunshineSaar

SunshineSaar

Lesejury Star
offline

SunshineSaar ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit SunshineSaar über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2024

Innovative Idee - Sachbuch und Comic in einem

WAS IST WAS Comic - Dinosaurier
0

Ich kenne die „Was ist Was“-Buchreihe nun schon sehr lange und habe damals selbst einige der Sachbücher gelesen. Deshalb war ich nun auf diese neue, innovative Reihe sehr gespannt, denn die „Was ist Was“-Bücher ...

Ich kenne die „Was ist Was“-Buchreihe nun schon sehr lange und habe damals selbst einige der Sachbücher gelesen. Deshalb war ich nun auf diese neue, innovative Reihe sehr gespannt, denn die „Was ist Was“-Bücher als Comic sind wirklich mal was ganz Neues.

Hier handelt es sich auf jeden Fall um ein Sachbuch und Comic in einem. Man erhält eine spannende Geschichte in Comicform und nebenbei wird Wissenswertes in Infoboxen näher erklärt. Dabei dreht sich natürlich alles um Dinosaurier und die Zeit, in denen sie lebten.

Die Storyline dreht sich um Will, Iris und Wenko, deren Schultag eigentlich ganz normal werden sollte. Doch als sie auf den Schulbus warten werden sie plötzlich von einem Roboter weggebeamt! Unfreiwillig unternehmen sie mit ihm eine Zeitreise, die sie 80 Millionen Jahre in die Vergangenheit führt. Zu ihrem Erstaunen – und zu Wenkos Begeisterung – landen sie in der Welt der Urzeitgiganten! Dort treffen sie auf den durchgeknallten Professor Quecksilber, der sie für eine besondere Mission ausgewählt hat: Sie sollen ihm dabei helfen, das beste Haustier der Kreidezeit zu finden…

Richtig toll sind natürlich die Illustrationen, die meinen Kindern sehr gut gefallen haben. Und man lernt auch nebenbei auf jeden Fall etwas dazu. Natürlich ist es erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig mit Comics etwas zu lernen, aber innovativ ist die Idee auf jeden Fall. Wir sind sehr zufrieden damit und werden uns sicherlich noch weitere Bücher dieser Reihe kaufen. Wir vergeben dafür ganz klar gute 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.10.2024

Mitreißender, historischer Roman

Der Untergang von Thornton Hall
0

Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mit interessanten Charakteren unterhalten. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf dieses Buch nachdem ich den ...

Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mit interessanten Charakteren unterhalten. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf dieses Buch nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Und was soll ich sagen? Ich wurde auch gut von dem Buch unterhalten und konnte es nach einiger Zeit nicht mehr aus der Hand legen.

Die Geschichte dreht sich um die junge Elinda Audley, die einen Mann von adliger Herkunft heiraten soll, um ihre Familie nach dem Verschwinden ihres Bruders David vor dem Untergang zu bewahren. Dabei könnte Elinda ihren zukünftigen Gatten nicht mehr verachten. Statt sich dem Willen ihres Vaters zu beugen, begibt sie sich auf die gefährlichste Reise ihres Lebens. Gemeinsam mit dem geheimnisumwobenen Blake Colbert flüchtet sie Richtung Pompeji. Alles deutet darauf hin, dass sie David dort finden wird. Doch je näher sie den Mauern der aschetoten antiken Stadt kommen, desto deutlicher wird, dass eine finstere Macht sie dort erwartet …

In die Storyline habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre und ist schön bildlich. Außerdem ist auch ein toller Lesefluss gegeben, so dass ich das Buch in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe.

Direkt der Einstieg mit dem Prolog hat mich schon einmal richtig neugierig auf die weitere Geschichte gemacht. Dabei ist mir vor allem Elinda sehr ans Herz gewachsen, da ich mich mit ihrem Denken und Handeln sehr gut identifizieren konnte. Sie ist eine starke Persönlichkeit, vor allem, wenn man sich die damalige Zeit ansieht. Blake hat es mir dagegen anfangs etwas schwerer gemacht, aber auch er ist ein interessanter Charakter, der mich überzeugt hat. Hydeworth ist dagegen ein richtig fieser Charakter, der als Gegenspieler aber Spannung hineingebracht hat.

Die Geschichte selbst blieb von Anfang bis zum Ende spannend und mysteriös. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen, nachdem ich so richtig in das Buch abgetaucht bin. Ich vergebe dafür gute 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2024

Interessanter Auftakt mit ein paar Schwächen

Sixteen Souls (Souls-Dilogie, Band 1)
0

Von diesem Buch habe ich bereits im Vorfeld auf Social Media erfahren, deshalb war ich auf diesen queeren Fantasyroman sehr neugierig. Vor allem der Klappentext hatte mich schon überzeugt. Ich wurde davon ...

Von diesem Buch habe ich bereits im Vorfeld auf Social Media erfahren, deshalb war ich auf diesen queeren Fantasyroman sehr neugierig. Vor allem der Klappentext hatte mich schon überzeugt. Ich wurde davon auch gut unterhalten, aber es gab auch ein paar Schwächen.

Die Geschichte dreht sich um den 16-jährigen Charlie, der ein Geheimnis hat: Seit ihn eine Krankheit nicht nur seine Beine, sondern fast das Leben gekostet hat, kann er Geister sehen. Eine Tatsache, die er am liebsten ignoriert – bis immer mehr Seelen aus York spurlos verschwinden. Gemeinsam mit dem mysteriösen Seher Sam und seinen Freunden muss sich Charlie auf die Suche machen. Bald ist klar: Ohne Hilfe erwartet die Geister ein grauenvolles Schicksal. Und während Sam und Charlie sich langsam näherkommen, geraten sie selbst in zunehmend große Gefahr…

In die Geschichte habe ich sehr gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und passt gut zu der Zielgruppe. Es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Ich habe das Buch auch in nur wenigen Tagen verschlungen, obwohl ich sagen muss, dass es leider auch recht langatmige Passagen gab, die so zäh daherkamen, dass es mir die Storyline auch ab und zu etwas schwer gemacht hat.

Charlie ist für mich ein wirklich interessanter Charakter, der gut beschrieben wurde. Er hat eine Behinderung und kann Geister sehen, aber ist ansonsten ein recht normaler Jugendlicher. Sam wurde ebenfalls interessant beschrieben, jedoch konnte ich die Anziehung zwischen den Beiden nicht so richtig greifen, was schade ist.

Die Story selbst blieb recht spannend und manchmal waren die Beschreibungen der Todesarten recht grausam. Somit dürfte das Buch nicht für Jedermann sein, da man eigentlich damit nicht rechnet. Zudem gibt es einen spannenden Showdown.

Ich wurde auf jeden Fall – trotz der kleinen Schwächen – gut von dem Buch unterhalten und vergebe 3,5 von 5 Sternen dafür. Nun bin ich aber auf die Fortsetzung gespannt, die auf jeden Fall noch eine Schippe drauflegen darf.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2024

Ein etwas anderer Fantasyroman

Starling House
0

Ich lese immer wieder gerne Fantasyromane und nachdem ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme dafür.

Die Geschichte dreht sich um die junge Opal, die fasziniert ...

Ich lese immer wieder gerne Fantasyromane und nachdem ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme dafür.

Die Geschichte dreht sich um die junge Opal, die fasziniert von dem Starling House ist. Das verwunschene Anwesen am Rande der Kleinstadt Eden, Kentucky, gehörte im 19. Jahrhundert der Autorin des Romans „The Underland“. Als Kind hatte sich Opal in die Geschichte dieses Buchs geflüchtet, nun ist es das verfallende Gebäude selbst, das ihr wie eine Zuflucht erscheint. In Wahrheit lebt sie mit ihrem Bruder Jasper in einem Motel und hält sich mit Aushilfsjobs über Wasser. Bis ihr Arthur Starling, der unnahbare Erbe von Starling House, eine Stelle anbietet. Opal nimmt das Angebot an, obwohl alle anderen Einwohner von Eden das Herrenhaus meiden. Albträume und Ungeheuer sollen das Gelände heimsuchen und ihren Ursprung in einer Vergangenheit haben, die wie ein Fluch auf der Stadt liegt ...

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil passt gut zu dem Genre und ist sehr bildlich. Es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Manche Passagen sind jedoch auch etwas langatmig gehalten, was es mir am Anfang etwas schwer gemacht hat.

Die Hautfigur Opal ist ganz anders, als ich das von anderen Fantasyromanen gewohnt bin. Sie ist kein gewöhnliches, hübsches Mädchen mit einem doch intakten Leben, sondern hat schon einiges mitgemacht. Manches kommt eher unsympathisch rüber und sie wirkt auch etwas kalt und abgestumpft. Doch das kann man auf der anderen Seite auch nachvollziehen, denn ihr wurde es nicht leicht gemacht. Aber auch Arthur ist ein rätselhafter, mürrischer und nicht überaus sympathischer Kerl.

Anfangs hat sich die Storyline doch recht wie Gummi gezogen, doch zum Ende hin wurde die Spannungsschraube noch einmal mächtig angezogen und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Es blieb auf jeden Fall spannend bis zum Schluss und es kam dann doch ganz anders, als ich gedacht habe. Die Auflösung hat mir dabei aber sehr gut gefallen. Nur möchte ich jetzt nicht zu viel verraten!

Hier handelt es sich um einen Fantasyroman, auf den man sich einlassen muss. Er ist ganz anders, als andere Romane dieses Genres, was nicht unbedingt schlecht ist. Anfangs macht es das Buch einem etwas schwer weiterzulesen, da es sehr langatmig ist, aber ab der Mitte hin wird es zusehends spannender und mitreißender. Ich bin somit froh, dass ich weitergelesen habe! Ich vergebe dafür ganz klar gute 4 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2024

Unterhaltsamer Auftakt einer neuen Detektivreihe

Die Allianz der 3½ (Band 1) – Auf Schatzsuche
0

Ich bin immer wieder auf der Suche nach gutem Lesestoff für meine beiden Töchter. Als ich von diesem Buch hier erfahren habe, war ich gleich sehr neugierig auf den Auftakt einer neuen Detektiv-Reihe, denn ...

Ich bin immer wieder auf der Suche nach gutem Lesestoff für meine beiden Töchter. Als ich von diesem Buch hier erfahren habe, war ich gleich sehr neugierig auf den Auftakt einer neuen Detektiv-Reihe, denn der Klappentext hat mich schon einmal neugierig gemacht.

Die Geschichte dreht sich um Feli, die die Sommerferien bei ihrer Tante in dem kleinen Dorf Würmla verbringen muss. Wie langweilig, denkt sie zuerst. Immerhin ist ihr Roboterdackel Frankenstein dabei. Der stürzt sich gern kopfüber in Papierkörbe, wenn er nicht gerade auf einem USB-Stick knabbert. Während sie die Villa ihrer Tante erkunden, stoßen Feli und Frankenstein auf einen großen, alten Schrank. Darin verbirgt sich ein geheimer Zugang zu einem scheinbar verlassenen Detektivbüro. Und sie erwartet prompt der erste Fall: Der Junge Jojo braucht Hilfe, denn aus dem Museum wurde eine wertvolle Miniaturpyramide gestohlen und Jojos Mutter wird nun verdächtigt! Sie ermitteln und bekommen dabei schon bald Unterstützung von dem Mädchen Meilin, die das Detektivteam der Allianz der 3½ komplettiert. Doch sie stehen vor einem kniffligen Fall..

In die Geschichte haben meine Kinder ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist altersgerecht. Zudem gibt es hin und wieder schön illustrierte Bilderseiten. Jedoch sind manche Beschreibungen etwas langatmig, was den Lesefluss etwas hemmt.

Generell bleibt die Geschichte von Anfang bis zum Ende aber schon spannend und die einzelnen Figuren des Detektivteams sind meinen Kindern ans Herz gewachsen. Wir wurden von dem Buch gut unterhalten und sind nun gespannt auf eine Fortsetzung. Wir vergeben gute 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere