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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2025

Schöner Abschluss der Reihe

Kasino
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Ich lese immer wieder sehr gerne historische Romane, die mich mit interessanten Figuren unterhalten sowie mit einer mitreißenden Storyline. Nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe, wusste ich direkt, ...

Ich lese immer wieder sehr gerne historische Romane, die mich mit interessanten Figuren unterhalten sowie mit einer mitreißenden Storyline. Nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe, wusste ich direkt, dass das ein Buch ganz nach meinem Geschmack sein wird. Und ich muss sagen, dass ich regelrecht durch den Roman geflogen bin.

Die Storyline spielt im Jahr 1848 und dreht sich um Claire, die es geschafft endlich ihren Traum zu leben: Croupière im berühmten Kasino von Baden-Baden. Alles scheint perfekt, bis Edouard Bénazet, der nach dem Tod seines Vaters die Geschäfte der Spielbank übernommen hat, eine neue Frau an seiner Seite präsentiert. Es ist die attraktive junge Sophie, die mit ihrer Schwester Viktoria nach dem Tod des Vaters auf der Suche nach neuen Glück nach Baden-Baden kam. Sie sieht in Claire eine Konkurrenz, die sie loswerden muss, je schneller, desto besser. Doch Claire lässt sich nicht ins Handwerk pfuschen ...

Da es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt, war ich vorerst etwas ängstlich, dass ich nicht richtig in die Geschichte hineinfinden werde. Aber das hat sich als unproblematisch herausgestellt. Die Autorin schafft es vergangene Vorkommnisse zu in die Geschichte zu integrieren, so dass ich jederzeit gut informiert war. Die einzelnen Figuren wurden auch interessant beschrieben und vor allem Claire, Theo und Viktoria sind mir richtig ans Herz gewachsen. Sophie dagegen hätte ich am Liebsten in der Luft zerrissen *lach. Aber sie hat am Ende das erhalten, was sie verdient.

Die Geschichte selbst blieb die ganze Zeit über unterhaltsam und mitreißend. Ich habe richtig mitfiebern müssen und vor allem das Ende war versöhnlich und einen Tick romantisch. Genau so sollte die Reihe auch enden. Ich wurde sehr gut unterhalten von dem Roman und vergebe ganz klar 5 von 5 Sternen. Nun werde ich mir aber noch das erste Band zur Gemüte führen, damit ich auch die Vorgeschichte kenne.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Solider Kriminalroman á la Agatha Christie

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Ich mag die Bücher von Agatha Christie sehr gerne und dadurch wurde ich auch auf diesen Kriminalroman aufmerksam – und ich muss sagen, dass ich gut unterhalten wurde, auch wenn es anfangs etwas schleppend ...

Ich mag die Bücher von Agatha Christie sehr gerne und dadurch wurde ich auch auf diesen Kriminalroman aufmerksam – und ich muss sagen, dass ich gut unterhalten wurde, auch wenn es anfangs etwas schleppend lief. Perfekt für die Wintermonate.

Die Geschichte dreht sich um die 76-jährige Rosemary MacLaine, die eigentlich nur noch Kreuzworträtsel lösen möchte. Keine Eile mehr, keine Umarmungen, vor allem keine Partys. Doch dann erhält sie eine Einladung, ihre reiche Nachbarin Jane veranstaltet eine kleine Feier. Anbei eine Notiz: Sollte Rosemary nicht erscheinen, wird ihr dunkelstes Geheimnis ans Licht kommen. Sie weiß, absagen ist keine Option. Und es gibt nur eine Person, die sie begleiten kann – ihre Enkelin Addie, krisenerprobt und nervenstark. Mit Rosemary haben sieben weitere Menschen eine Einladung erhalten. Sie alle hüten brisante Geheimnisse, die nicht ans Licht kommen dürfen. Und während draußen ein Schneesturm aufzieht, treffen Rosemary und Addie in Janes Herrenhaus auf diesen illustren Kreis geladener Gäste. Da klingt ein Schrei durch die Mauern. Es hat einen Mord gegeben – und die Tote ist die Gastgeberin höchstselbst…

In die Storyline habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist angenehm und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben. Die Kapitel werden auch immer mal im Wechsel aus der Sicht von Rosemary und Addie erzählt, so dass man sich besser mit deren Denken und Handeln identifizieren kann.

Anfangs kam die Geschichte jedoch nicht wirklich in Fahrt. Es lief etwas schleppend und langatmig. Auch die Figuren blieben mir noch etwas zu blass. Aber wenn man abwartet, wird gegen Mitte die Spannungsschraube mächtig angezogen.

Hier handelt es sich um einen soliden Krimi, der für Fans von Agatha Christie und Miss Marple absolut zu empfehlen ist. Ein kurzweiliger Roman, der mich gut unterhalten hat. Ich vergebe dafür 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Ein Familiengeheimnis wird gelüftet

Das Polarlichtcafé
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Ich lese für mein Leben gern Bücher, die auf zwei verschiedenen Zeitebenen spielen und sich um ein Familiengeheimnis drehen, das langsam gelüftet wird. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf diesen Roman.

Die ...

Ich lese für mein Leben gern Bücher, die auf zwei verschiedenen Zeitebenen spielen und sich um ein Familiengeheimnis drehen, das langsam gelüftet wird. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf diesen Roman.

Die Storyline dreht sich um Jule, die im Nachlass ihres Großvaters den Bericht über seine Norwegentour aus dem Jahr 1961 entdeckt, der sie sofort fesselt. Keiner in der Familie wusste, dass er als Reisejournalist für einen Ostberliner Verlag schrieb. Jule begibt sich auf Spurensuche – auf einer Fahrt mit der legendären Postschifflinie, mit der damals schon ihr Opa unterwegs war. In einem Café weit hinter dem Polarkreis kann sie sein Geheimnis lüften, das auch ihr Leben gehörig durcheinanderbringt …

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist angenehm und schön bildlich. Eingebettet in die Storyline gibt es auch zahlreiche Infos über Norwegen und auch die geschichtlichen Vorkommnisse der Zeit. Diese habe ich richtig eingesogen, aber teilweise waren mir die Erklärungen auch etwas zu langatmig, so dass es den Lesefluss etwas gehemmt hat. Diese wären am Ende des Buches besser aufgehoben gewesen, um sich mehr mit den Themen zu beschäftigen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Jule in der Gegenwart und Janne in der Vergangenheit. Beide Charaktere waren mir wirklich sympathisch und ich konnte mich mit deren Denken und Handeln sehr gut identifizieren. Sie sind mir auch richtig ans Herz gewachsen. Mir hat die Handlung rund um Janne jedoch am Besten gefallen. Hier musste ich richtig mitfiebern. Jules Geschichte dagegen kam erst gegen Ende in Fahrt. Davor plätscherte es etwas dahin.

Das Ende war versöhnlich, aber auch traurig. Ich wurde gut von dem Buch unterhalten und habe nun richtig Lust, selbst nach Norwegen zu reisen. Ich vergebe deshalb gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Familienstreitereien in einem schönen Setting

Apfelzeit am Deich
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Ich lese sehr gerne Bücher mit einem schönen Setting und interessanten Figuren, die mich mit ihren Geschichten fesseln. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen ...

Ich lese sehr gerne Bücher mit einem schönen Setting und interessanten Figuren, die mich mit ihren Geschichten fesseln. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Geschichte dreht sich um Merle, die zwölf war, als ihre Eltern sich trennten – ein Bruch, der sie bis heute prägt. Jahre später, lebt sie als Flugbegleiterin ihr eigenes Leben und hat kaum noch Kontakt zu ihren Verwandten. Nur ihre Großmutter Grete, die auf einem Apfelhof im Alten Land wohnt, bleibt ihr nah. Doch Grete ist alt geworden, und Merle sieht sich gezwungen, ihre Angehörigen dazu zu bewegen, sich um die alte Dame zu kümmern. Doch sie alle sind zu sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt. Als ihr Partner sich ein gemeinsames Zuhause wünscht, brechen alte Ängste und ungelöste Konflikte in Merle auf. Ein Besuch bei Grete zeigt ihr, wie wenig sie von den Geheimnissen ihrer Familie weiß. Grete erkennt, dass nur sie die zerrissenen Fäden wieder verknüpfen kann – bevor es endgültig zu spät ist…

Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm und auch bildlich. Vor allem das Setting hat mir sehr gut gefallen. Erzählt wird die Storyline aus drei Perspektiven, was ich interessant finde, da man die Figuren so besser kennenlernt und sich mit ihrem Denken und Handeln besser identifizieren kann.

Jedoch muss ich sagen, dass ich außer Grete keine Figur so richtig sympathisch fand. Manche Handlungsstränge konnte ich deshalb nicht nachvollziehen und auch der Ton untereinander war teilweise sehr harsch. Im Endeffekt sind alle miteinander verstritten und keiner ist glücklich mit seinem Leben. Deshalb war mir auch die Versöhnung am Ende etwas zu schnell. Es bleiben auch noch einige Fragen offen, die aber wohl in der Fortsetzung behandeln werden. Darauf bin ich schon gespannt.

Ich wurde von dem Roman gut unterhalten und vergebe für das erste Band 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Ein tolles Buch - nicht nur für Pferdefans

Die Schule der Herzenspferde 3: Zorro & Elin
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Meine Tochter ist ein großer Pferdefan und als sie dieses Buch gesehen hat, war sie gleich Feuer und Flamme dafür. Und obwohl wir die ersten beiden Bände noch nicht kennen, wurden wir so gut von dem Buch ...

Meine Tochter ist ein großer Pferdefan und als sie dieses Buch gesehen hat, war sie gleich Feuer und Flamme dafür. Und obwohl wir die ersten beiden Bände noch nicht kennen, wurden wir so gut von dem Buch unterhalten, so dass wir uns auch die Vorgängerbücher zulegen werden.

Im dritten Band ist an der Kirschbaumschule das Fohlen-Fieber ausgebrochen: In einer Gewitternacht bringt die Pegasus-Stute Runa Zwillinge zur Welt! Doch die Fohlen sind so verschieden wie Tag und Nacht. Während alle die sanfte hellbraune Zora lieben, fühlt sich Elin zum zornigen schwarzen Blitzpferd Zorro hingezogen. Sie weiß nicht, wohin mit ihrer Wut über die Trennung ihrer Eltern und eckt in der Schule immer wieder an. In Zorro findet Elin einen Wesensverwandten und Freund. Die beiden lernen, ihre Wut in Energie zu verwandeln – und die wird dringend gebraucht, denn der böse Mr Arcor plant, die Fohlen zu entführen.

Meine 8-jährige Tochter hat ohne Probleme in die Storyline hineingefunden. Der Schreibstil ist absolut altersgerecht, mitreißend und mit schönen Illustrationen ausgestattet. So muss für mich ein schönes Kinderbuch sein. Die Figuren sind meiner Tochter richtig ans Herz gewachsen und auch die Geschichte blieb von Anfang bis zum Ende spannend. Wir wurden sehr positiv von dem Buch überrascht und vergeben ganz klar 5 von 5 Sternen.

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