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Veröffentlicht am 08.02.2024

die Magie von Wörtern

Der Wortschatz: Bilderbuch-Bestseller über den spielerischen Umgang mit Sprache
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Inhalt:
Beim buddeln findet Oscar eine alte Holzkiste. Voller Spannung und Vorfreude öffnet er diese, ist aber anfangs enttäusche - denn in der Kiste liegen nur Wörter.

Achtlos wirft er das erste Wort ...

Inhalt:
Beim buddeln findet Oscar eine alte Holzkiste. Voller Spannung und Vorfreude öffnet er diese, ist aber anfangs enttäusche - denn in der Kiste liegen nur Wörter.

Achtlos wirft er das erste Wort fort. Aber als ein "Wunder" geschieht, ist Oscar von den Wörtern begeistert und probiert diese eifrig aus.

Leider verschwindet dadurch sein Schatz sehr schnell und er steht traurig, alleine und wortlos da.


Meinung:
Das Kinderbuch "Der Wortschatz" besticht durch seine fantasievollen und ausdrucksstarken Illustrationen, die eindrucksvoll darstellen, was die Kraft der Wörter bewirken kann.
Anfangs ist Oscar enttäuscht - in einer Schatztruhe liegen nur Wörter, aber schnell erkennt er, wie wertvoll dieser Schatz ist und wie traurig er ohne diese bunte Wortvielfalt ist

Zum Glück trifft er auf Louise, die sich Zeit für ihn nimmt und ihm zeigt, wo man Wörter finden kann.
Denn wenn man sich Zeit nimmt, innehält und die Natur mit allen Sinnen genießt, entstehen viele schöne, auch lustigste, Wortkreationen.

Das Buch regt die Fantasie von Kinder an sich selber auf "Wortsuche" zu geben und zeigt, wie schön die Welt ist, wenn diese mit lebendiger, bunter und fantasievoller Sprache gefüllt ist.

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Veröffentlicht am 26.01.2024

wieder viele kleine Storys, wir vermissen den roten Faden

Die schreckliche Adele 08
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Dies ist nun schon der 8. Band aus der schrecklichen Adele Reihe und wir haben sie alle gelesen.
Waren die ersten beiden Bände eher dadurch kennzeichnet, dass viele Situationen aufgegriffen wurden und ...

Dies ist nun schon der 8. Band aus der schrecklichen Adele Reihe und wir haben sie alle gelesen.
Waren die ersten beiden Bände eher dadurch kennzeichnet, dass viele Situationen aufgegriffen wurden und sich ein "Gag" an den nächsten reihte, hatten wir das Gefühl das in den folgenden Bände ein roter Faden ersichtlich war und es ein "richtige" Story gab.

Dieser Band (Eltern abzugeben) verfällt wieder in das ursprüngliche Muster.
Auch wenn Adele scheinbar ein neues zu Hause sucht und mal bei ihrer Oma oder den Onkels Unfug treibt, eine durchgehende Story war für uns dieses mal nicht ersichtlich.

So reihen sich die Gemeinheiten gegenüber Gabriel, Jade, Mirande, Fizz und Jennifer scheinbar planlos aneinander. Jeweils auf einer Seite wird ein kurzer Einblick gewährt.
Gefühlt werden einige Episoden im Verlauf des Buches weitererzählt, zu einem späteren Zeitpunkt, zwischen dem dann viele andere Storys lagen, sodass ein wirklicher „Faden“ schwer zu erkennen ist oder auch eine fortlaufende Episode.

Selbst meine Kindern, die bisher an jedem Teil ihre Freude hatten, meinten: "einiges versteh ich nicht" "worum geht es denn dieses mal".

Die Bilder sind wie immer gelungen und schön zu betrachten.

Für uns einer der schwächsten Teile dieser Reihe.

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Veröffentlicht am 26.01.2024

was für eine tragische Lebensgeschichte

Das einzige Kind
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Inhalt:
Irgendwo in Jugoslawien wächst der kleine Djoko in sehr einfachen Verhältnissen auf.
Zum Spielen hat er eine Freundin, Nada und seine Hündin Cuja.
Sein Vater (Tate) ist meist in den Wäldern unterwegs ...

Inhalt:
Irgendwo in Jugoslawien wächst der kleine Djoko in sehr einfachen Verhältnissen auf.
Zum Spielen hat er eine Freundin, Nada und seine Hündin Cuja.
Sein Vater (Tate) ist meist in den Wäldern unterwegs und seine Mutter (Mame) erzieht in mit strenger Hand.
Und dennoch ist er glücklich in seinem Wald, in seinem Haus am Bach und mit seiner Familie.

Doch dann fallen die Ustascha über das Land her und hinterlassen Leid, Elend und den Tod.

Für Djoko beginnt eine lange Reise.

Zwischen SS, Russen und Ustascha kämpft er um sein Leben und findet immer wieder unter den "Feinden" Freunde die ihn ein Stück begleiten.

Meinung:
Hera Lind veröffentlicht in diesem Buch die Geschichte des kleinen Djoko, heute Franz Peter-Engl, und das in fast unveränderter Form - wie es im Nachwort von ihr zu lesen ist.

Die Kindheit von Djoko ist außergewöhnlich, tragisch, voller Schmerz und dennoch verliert Djoko nie die Hoffnung und den Glauben an die Menschen.

Teils kindlich Naiv wirken die ersten Seiten in denen der damals vielleicht 3-5 jährige Bub nicht weis, was Automobile, Könige, Kanone und Schuhe sind. Und dennoch spürt man als Leser die drohende Gefahr die immer näher rückt.

Das Buch ist aus der Sicht von Djoko in der Ich Form geschrieben.

Der Stil ist packend, oft sehr sachlich, dennoch berührend und durch das Thema absolut dramatisch.
Wie kann ein kleiner Kerl nur so viel Leid ertragen und das alles überleben.

Selten hat mich eine Geschichte so berührt, aber auch sprachlos, schockiert und kopfschüttelnd zurückgelassen.

Fasziniert war ich von der "Einfachheit" wie man in den Wirren des Krieges ein Kind adoptieren konnte und natürlich von Djoko, seiner charmanten Art und dem Urvertrauen in die Menschen, immer auf der Suche nach einer Person, die ihm Halt gibt und für immer bei ihm bleibt. (nach all den vielen Verlusten).

Für mich eine absolut lesenswerter, empfehlenswerter, einmaliger und besonderer Roman.

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Veröffentlicht am 18.01.2024

tolle Bilder und ein Klassiker kindgerecht interpretiert

20.000 Meilen unter dem Meer
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Inhalt:
Als Professor Micky Mausnax begibt sich Micky mit seinem Freund Donald (hier Doneil) auf eine spannende Reise auf und unter das Meer.
Hier treffen die Freunde auf Kapitän Nemo und seine Nautilus.

Meinung:
Die ...

Inhalt:
Als Professor Micky Mausnax begibt sich Micky mit seinem Freund Donald (hier Doneil) auf eine spannende Reise auf und unter das Meer.
Hier treffen die Freunde auf Kapitän Nemo und seine Nautilus.

Meinung:
Die Namen der Figuren sind an die Originale von Jules Verne angelehnt, Micky Mausnax von Professor Aronnax und Donald als Doneil in Anlehnung an den Diener Conseil.
Die Geschichte ist eine sehr verkürzte und kindgerechte Interpretation vom Original.
Die Abenteuerlust die in Micky steckt wird gut dargestellt. Das die Nautilus zu einem technischen Wunderwerk gehörte und ihrer Zeit weit voraus war, dies kommt in der Geschichte ein wenig kurz, ebenso das es auf der Nautilus auch eine Mannschaft gab.

Besonders gelungen in diesem (Bilder)Buch sind die großflächigen Illustrationen. Die Farben sind toll gewählt.

Mir gefällt die Idee, klassische Literatur kindgerecht und mit den Disney Helden neu zu interpretieren. So haben die jungen Zuhörer wenigstens schon einmal von den klassischen Helden (Nemo) gehört.
Die Details und Komplexität kommt dann später – sollten sie sich an die Originale wagen.

Gewünscht hätte ich mir, dass es am Ende einen kleine Einblick in die Zeit, in der das Werk entstanden ist, gegeben hätte. Um zu zeigen, wie weit Jules Verne, mit der Beschreibung der Nautilus, seiner Zeit voraus war.

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Veröffentlicht am 18.01.2024

witzig und unterhaltsam – eher für ältere Kinder

Das Klugscheißerchen
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Inhalt:
Familie Theufel (mit TH) zieht in ein neues Haus. Auf dem Dachboden befindet sich neben diverser Kisten auch ein besonderes Wesen, das Klugscheisserchen und dieser kleine Kerl zeigt sich nur wahren ...

Inhalt:
Familie Theufel (mit TH) zieht in ein neues Haus. Auf dem Dachboden befindet sich neben diverser Kisten auch ein besonderes Wesen, das Klugscheisserchen und dieser kleine Kerl zeigt sich nur wahren Klugscheißern.
Ob alle Mitglieder der Familie Theufel das kleine türkisfarbene Wesen sehen können?

Meinung:
Das Klugscheisserchen ist ein unterhaltsames Buch für Kinder und Erwachsene. Hier kommt jeder auf seinen Geschmack, denn der Autor Marc-Uwe Kling baut einige Elemente ein, zu denen den meisten Kindern der Bezug fehlt, die Eltern aber durchaus schmunzeln können. So z.B. als die Kinder den Dachboden durchwühlen und neben Mamas Kisten mit Klamotten - die ihr zu klein sind, aber sicher eines Tages ihre Tochter anziehen wird, auch Papas alten Videos (Der Pater, der kleine Lebowski, Der mit dem Rolf tanzt oder auch der Herr der Dinge) finden, die sicher den Sohn mal interessieren werden entdecken.

Das Buch lässt sich gut vorlesen, die Sprache ist klar und verständlich. Die Schrift ist etwas größer, ebenso die Absätze, sodass das Buch auch gut für Erstleser (ab Ende 2 Klasse) zu meistern ist.

Allerdings empfinde ich (teilweise) den Inhalt und den Wortwitz für Kinder ab 6 Jahre noch zu schwierig. Hier würde ich ein Alter von 9 oder 10 Jahre sehen.

Die vereinzelten Bilder, aus der Feder von Astrid Henn unterstreichen das gelesene und verdeutlichen die Phantasie / den Wortwitz.

Richtig gut gefallen hat meinen Kinder der Einband, auf dem das Klugscheisserchen sein Wissen kundtut.

Fazit:
Ein unterhaltsames Buch für Kinder ab 9 Jahren, aber auch für Erwachsene sehr amüsant.

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