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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2026

Fesselnde Welt mit viel Potenzial

I Am the Blade
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I Am the Blade hat mich insgesamt echt positiv überrascht. Vor allem das düstere Setting und das spannende Worldbuilding haben mich schnell in die Geschichte gezogen. Man merkt, wie viel Arbeit und Kreativität ...

I Am the Blade hat mich insgesamt echt positiv überrascht. Vor allem das düstere Setting und das spannende Worldbuilding haben mich schnell in die Geschichte gezogen. Man merkt, wie viel Arbeit und Kreativität in dieser Welt steckt, auch wenn ich am Anfang ein bisschen gebraucht habe, um mich zurechtzufinden. Sobald man drin ist, macht das Lesen aber richtig Spaß.
Besonders gut gefallen haben mir Seren und Vale. Beide wirken vielschichtig und haben ihre Ecken und Kanten, wodurch ihre Dynamik interessant bleibt. Die Geschichte bietet eine gute Mischung aus Action, Magie und emotionalen Momenten, ohne dass sich die Liebesgeschichte zu sehr in den Vordergrund drängt. Der Schreibstil liest sich flüssig und sorgt dafür, dass man immer wissen möchte, wie es weitergeht.
Einen Stern ziehe ich trotzdem ab, weil sich einige Passagen für meinen Geschmack etwas gezogen haben. Gerade im Mittelteil gab es ein paar Stellen, die etwas straffer hätten erzählt werden können, und durch die vielen Informationen zur Welt war ich zwischendurch kurz etwas überfordert. Das hat den Lesefluss gelegentlich gebremst.
Trotzdem ist es ein gelungener Auftakt, der Lust auf die Fortsetzung macht. Wer düstere Fantasy mit starken Figuren, spannenden Konflikten und einer Prise Slow Burn mag, sollte dem Buch definitiv eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 29.06.2026

Familiengeheimnisse, Magie und eine starke Heldin

Ein Haus aus Salz und Tränen
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Mit Ein Haus aus Salz und Tränen hat Erin A. Craig eine düstere und märchenhafte Geschichte geschaffen, die mich vor allem mit ihrer Atmosphäre und ihrer außergewöhnlichen Welt überzeugen konnte. Das Anwesen ...

Mit Ein Haus aus Salz und Tränen hat Erin A. Craig eine düstere und märchenhafte Geschichte geschaffen, die mich vor allem mit ihrer Atmosphäre und ihrer außergewöhnlichen Welt überzeugen konnte. Das Anwesen auf den Klippen, das stürmische Meer und die geheimnisvollen Nächte erschaffen eine fast greifbare Gothic-Stimmung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Die märchenhaften Elemente fügen sich wunderbar in die Handlung ein und verleihen der Geschichte etwas Magisches und gleichzeitig Unheimliches. Besonders die Mischung aus Fluch, Familiengeheimnissen und mystischen Ereignissen sorgt dafür, dass man immer weiterlesen möchte.
Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Annaleigh ist eine sympathische und mutige Protagonistin, deren Trauer, Zweifel und Entschlossenheit authentisch wirken. Besonders die Dynamik zwischen den Schwestern fand ich spannend, da jede ihre eigene Persönlichkeit mitbringt und die familiären Beziehungen einen wichtigen Teil der Geschichte ausmachen. Gerade dieses Zusammenspiel hat der Handlung viel Tiefe verliehen und dafür gesorgt, dass ich emotional mitgefiebert habe.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und detailreich. Die Autorin versteht es, die Schauplätze lebendig werden zu lassen und eine geheimnisvolle Atmosphäre aufzubauen. Gleichzeitig gab es aber auch einige Passagen, die sich etwas in die Länge gezogen haben. Vor allem im Mittelteil hätte das Erzähltempo etwas straffer sein können, da sich manche Beschreibungen und Szenen wiederholt haben. Auch einige Wendungen waren für mich recht früh vorhersehbar und nicht jede Figur wurde so tief ausgearbeitet, wie ich es mir gewünscht hätte.
Trotz dieser kleinen Schwächen hat mich das Buch mit seiner einzigartigen Welt, den starken atmosphärischen Beschreibungen und den interessanten Charakteren sehr gut unterhalten. Wer düstere Märchen, geheimnisvolle Familiengeschichten und Gothic Fantasy mit einer besonderen Stimmung liebt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Für mich ist Ein Haus aus Salz und Tränen ein gelungener Roman, der vor allem durch seine Welt und seine Atmosphäre in Erinnerung bleibt und deshalb starke 4 von 5 Sternen verdient.

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Veröffentlicht am 25.06.2026

Spannender Tech-Thriller mit interessanter Idee, aber Schwächen in der Umsetzung

Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln
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Code Null ist ein moderner Tech-Thriller, der sich mit aktuellen Themen wie künstlicher Intelligenz, Cyberterrorismus und der zunehmenden Abhängigkeit unserer Gesellschaft von digitalen Systemen beschäftigt. ...

Code Null ist ein moderner Tech-Thriller, der sich mit aktuellen Themen wie künstlicher Intelligenz, Cyberterrorismus und der zunehmenden Abhängigkeit unserer Gesellschaft von digitalen Systemen beschäftigt. Im Zentrum steht die Hackerin Charlie, die gemeinsam mit ihrer KI KIM versucht, einen Angriff auf das europäische Galileo-Satellitensystem zu verhindern. Die Grundidee ist spannend und wirkt erschreckend realistisch, da sie mögliche Schwachstellen moderner Infrastruktur aufgreift.
Positiv hervorzuheben ist vor allem der starke und spannende Einstieg in die Handlung. Von Beginn an wird eine bedrohliche Atmosphäre aufgebaut, die deutlich macht, wie gravierend die Folgen eines digitalen Angriffs sein können. Auch die technischen Aspekte werden größtenteils verständlich erklärt und zeigen, dass der Autor sich intensiv mit der Materie beschäftigt hat. Besonders die Kombination aus KI und Cyberkriminalität macht die Geschichte interessant und zeitgemäß.
Allerdings hat der Roman auch Schwächen. Im Verlauf der Handlung gibt es immer wieder Passagen, in denen sehr viele technische Erklärungen enthalten sind, was den Lesefluss teilweise verlangsamt. Dadurch verliert die Geschichte zwischendurch an Spannung. Auch einige Wendungen wirken vorhersehbar oder nicht ganz überzeugend konstruiert. Die Figuren bleiben insgesamt eher blass, insbesondere die Hauptfigur Charlie hätte mehr emotionale Tiefe vertragen, um greifbarer zu wirken.
Ein weiterer Kritikpunkt ist das Erzähltempo. Während der Anfang sehr packend ist, gibt es im Mittelteil einige Längen, in denen die Spannung deutlich abnimmt. Der Fokus liegt dort stärker auf technischen Abläufen als auf zwischenmenschlichen Konflikten oder Charakterentwicklung.
Insgesamt ist Code Null ein solider Thriller mit einer sehr interessanten Grundidee und einem hochaktuellen Thema. Wer sich für Technik, KI und digitale Bedrohungen interessiert, wird gut unterhalten. Aufgrund der genannten Schwächen reicht es jedoch nicht für eine durchgehend fesselnde Geschichte, weshalb der Roman 3 von 5 Sternen erhält.

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Veröffentlicht am 23.06.2026

Zwischen Drachenmagie und großen Gefühlen

When Dealing With Dragons. Drachengold
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When Dealing With Dragons. Drachengold war für mich ein echtes Wohlfühlbuch und gleichzeitig ein spannendes Fantasyabenteuer. Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört und war von Anfang an in der Welt ...

When Dealing With Dragons. Drachengold war für mich ein echtes Wohlfühlbuch und gleichzeitig ein spannendes Fantasyabenteuer. Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört und war von Anfang an in der Welt der Drachen gefangen. Dana Swift schafft es, eine magische Atmosphäre zu erschaffen, die leicht zugänglich ist und trotzdem genug Geheimnisse bereithält, um neugierig zu machen.
Besonders gut gefallen haben mir die Charaktere. Farren war eine sympathische Protagonistin, die mit ihrer Liebe und ihrem Einsatz für die Drachen sofort mein Herz gewonnen hat. Sie handelt oft aus Überzeugung und wirkt dabei authentisch und nahbar. Auch James hat mir sehr gut gefallen. Anfangs erschien er eher arrogant und schwer einzuschätzen, doch mit der Zeit zeigt er viele weitere Facetten. Die Entwicklung ihrer Beziehung war unterhaltsam, emotional und hat für einige schöne Momente gesorgt.
Ein großes Highlight war für mich die Welt. Die Drachen sind hier nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern stehen wirklich im Mittelpunkt der Geschichte. Man merkt, wie viel Liebe die Autorin in diese Wesen und ihre Verbindung zu den Menschen gesteckt hat. Die verschiedenen Drachen, die Geheimnisse rund um sie und die Bedeutung, die sie für die Gesellschaft haben, machen das Setting besonders interessant und lebendig.
Der Schreibstil beziehungsweise die Umsetzung als Hörbuch war sehr angenehm, sodass die Geschichte schnell voranschreitet und kaum Längen aufkommen. Zwar waren einige Entwicklungen recht vorhersehbar und manche Nebenfiguren hätten etwas mehr Tiefe vertragen können, wirklich gestört hat mich das aber nicht.
Insgesamt ist When Dealing With Dragons. Drachengold eine charmante Romantasy mit liebenswerten Charakteren, einer tollen Drachenwelt und genau der richtigen Mischung aus Abenteuer, Magie und Gefühl. Wer Drachen liebt und eine leichte, unterhaltsame Fantasygeschichte sucht, sollte dieses Buch beziehungsweise Hörbuch definitiv ausprobieren. 5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 17.06.2026

Gefährliche Prüfungen, Drachenfluch und eine gelungene Liebesgeschichte

Dragon Cursed – Zeig keine Gnade
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Mit Dragon Cursed – Zeig keine Gnade hat Elise Kova einen spannenden Auftakt geschaffen, der mich vor allem mit seiner düsteren Drachenwelt und den tödlichen Prüfungen fesseln konnte. Die Geschichte rund ...

Mit Dragon Cursed – Zeig keine Gnade hat Elise Kova einen spannenden Auftakt geschaffen, der mich vor allem mit seiner düsteren Drachenwelt und den tödlichen Prüfungen fesseln konnte. Die Geschichte rund um Isola, den Drachenfluch und das Tribunal entwickelt von Anfang an eine bedrohliche Atmosphäre, die dafür sorgt, dass man immer wissen möchte, wie es weitergeht. Besonders die Mischung aus Fantasy, Magie und Romantasy hat für mich sehr gut funktioniert.
Isola war eine sympathische Protagonistin, deren Ängste und Zweifel nachvollziehbar dargestellt wurden. Auch Lucan fand ich interessant, vor allem weil lange unklar bleibt, welche Absichten er wirklich verfolgt. Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich angenehm langsam und wirkt dadurch glaubwürdig. Fans von Slow Burn Romance kommen hier definitiv auf ihre Kosten.
Besonders gefallen haben mir die Prüfungen des Tribunals. Sie sorgen für Spannung, bringen einige überraschende Wendungen mit sich und verleihen der Handlung immer wieder ein Gefühl von Gefahr. Die Drachen-Thematik ist ebenfalls gelungen umgesetzt und hebt das Buch von vielen anderen Romantasy-Titeln ab.
Ganz ohne Kritikpunkte war das Buch für mich allerdings nicht. Einige Passagen in der Mitte wirkten etwas langgezogen und das Erzähltempo verlor gelegentlich an Schwung. Zudem konnte mich nicht jede Nebenfigur gleichermaßen überzeugen, da manche Charaktere noch etwas mehr Tiefe vertragen hätten.
Das Hörbuch möchte ich ebenfalls positiv hervorheben. Die Sprecherin transportiert die Emotionen der Figuren sehr authentisch und schafft es, die Spannung der gefährlichen Prüfungen sowie die ruhigeren, gefühlvollen Momente gleichermaßen lebendig wirken zu lassen. Dadurch hat das Zuhören mindestens genauso viel Spaß gemacht wie das Lesen.
Insgesamt ist Dragon Cursed – Zeig keine Gnade ein gelungener Auftakt mit einer faszinierenden Welt, starken Fantasy-Elementen und einer romantischen Entwicklung, die sich Zeit nimmt. Trotz kleinerer Längen wurde ich sehr gut unterhalten und freue mich darauf, die Geschichte weiterzuverfolgen. Für Drachenfans und Liebhaber von Slow Burn Romantasy definitiv eine Empfehlung.

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