Das Geheimnis des rosafarbenen Saphir
Die verborgene TochterGeorgia wird zu einem Termin bei einem Anwalt eingeladen. Bei diesem Termin erhält sie ein kleines Kästchen mit dem Namen ihrer Großmutter, zu der sie jedoch keinen Kontakt hat. Als sie das Kästchen öffnet ...
Georgia wird zu einem Termin bei einem Anwalt eingeladen. Bei diesem Termin erhält sie ein kleines Kästchen mit dem Namen ihrer Großmutter, zu der sie jedoch keinen Kontakt hat. Als sie das Kästchen öffnet befindet sich ein Zeitungsartikel und ein Edelstein darin. Georgia entschließt sich dem Geheimnis des Edelsteins auf den Grund zu gehen und erhofft sich hierüber mehr über ihre Familie zu erfahren. Ihre Nachforschungen führen sie nach Genf, wo sie den Juwelier Luca kennenlernt. Parallel zu Georgias wird Delphines Geschichte im Jahr 1951 erzählt. Diese ist in einer lieblosen Ehe gefangen, die nur aus geschäftlichen Gründen geschlossen wurde. Doch nach ihrem Umzug mit der Familie nach Genf ändert sich ihr Leben. Ich mochte beide Geschichten sehr gerne, wobei ich Delphines Geschichte interessanter fand. Sie ist eine Frau, die in gesellschaftlichen Zwängen festgehalten wird, es jedoch schafft sich zeitweise daraus zu befreien. Georgia ist Geschäftsfrau und leidet unter dem frühen Verlust ihrer Eltern. Daher hat sie auch große Verlustängste und lässt sich auf keine Beziehungen ein. Ihre Nachforschungen in Genf fand ich auch sehr interessant. Was mich bei der Geschichte, die in der Gegenwart spielt gestört hat, war die Sprechweise und das Verhalten von Georgia und Luca. Es schien mir manchmal ein wenig antiquiert und hätte besser zu Delphine gepasst. Und besonders am Ende wirkte sehr vieles überstürzt. Die Schreibweise war sehr flüssig und leicht zu lesen und aufgrund des Wechsels der Zeitebenen wurde die Geschichte nie langweilig.
Fazit: Es war schön in Delphines Geschichte einzutauchen und hierbei an den Genfer See zu reisen.