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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2025

Humorvoller Cosy Crime auf dem Campingplatz

Mord im Himmelreich
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Gestaltung:
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Das Titelbild ist für einen Camping-Krimi sehr passend, wobei der Krimi-Anteil nicht ersichtlich ist. Es steht eher das Gemütliche im Vordergrund.
Bei der Klappenbroschur ist ...

Gestaltung:
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Das Titelbild ist für einen Camping-Krimi sehr passend, wobei der Krimi-Anteil nicht ersichtlich ist. Es steht eher das Gemütliche im Vordergrund.
Bei der Klappenbroschur ist zu Beginn ein Foto mit dem Schild des (real existierenden) Campingplatzes Himmelreich neben dem Autor amüsant. Zur besseren Orientierung in der Handlung sorgt hinten im Buch eine Karte mit den Schauplätzen. Insgesamt sehr schön gemacht!

Inhalt:
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Der sechzigjährige ehemalige Schauspieler Björn Kupernikus genießt seinen Ruhestand, indem er als Vagabund mit seinem Campingbus Otto umherzieht. Gerade als er es sich auf dem Campingplatz Himmelreich eingerichtet hat, wird er von einer Frau zu Hilfe gerufen: Ein scheinbar herrenloser Hund treibt auf einem Stand-up-Paddleboard auf dem See herum. Kupernikus eilt zur Rettung und entdeckt dabei eine Männerleiche, die unter dem Board festgebunden war. Es ist unklar, wer der Tote ist und zu wem der Hund gehört. Klar ist nur, dass der Tod durch Fremdeinwirkung eintrat. Da er nie seine Traumrolle als Kommissar ergattern konnte, aber alles über Kriminalfälle gelesen hat, beginnt er zu ermitteln. Annabelle, die Frau, die ihn um Hilfe gebeten hatte, ist eine resolute Künstlerin, die ihm gerne dabei unter die Arme greift mit ihrer besserwisserischen, aber charmanten Art.


Mein Eindruck:
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Andreas Winkelmann schreibt normalerweise Thriller, die ich wiederum selten lese. Daher war sein Debüt als Cosy-Crime-Autor auch mein erstes Buch von ihm. Ich bin sehr gut in die Lektüre reingekommen. Die Handlung ist wie ein Film in mehrere Teile und diese wiederum in Szenen mit passenden Überschriften aufgeteilt. Das passt zu dem Schauspielberuf von Kupernikus und demonstriert seine neue Rolle als Ermittler im wahren Leben. Der Protagonist ist mir als Morgenmuffel, der ohne Kaffee nicht wach wird und gerne seine Ruhe haben möchte, sehr sympathisch. Auch Annabelle gefiel mir, sie bildet seinen perfekten Gegenpart. Als ehemalige Lehrerin weiß sie viel, sie kann gut kochen (er isst gerne), sie ist sehr kontaktfreudig (er eher nicht). Der Fall bietet leichte Spannung und einige unerwartete Wendungen sowie eine überraschende schlüssige Auflösung. Doch im Vordergrund steht beim Lesen eher der Alltag auf dem Campingplatz sowie der Humor.

Besonders Kupernikus lässt in Gedanken immer wieder lustige, teils philosophische Sprüche verlauten, davon sind meine liebsten:

"Er ließ den Satz unvollendet. Nicht alles musste bis ins Letzte ausformuliert und besprochen werden. Das galt nicht nur für die Leiche unter dem Stand-up-Board, sondern gleichsam fürs ganze Leben. Wer wenige Worte machte, ließ mehr Platz für Stille. Und die Stille gebar die besten Gedanken." (S. 18)

"In diesem Zustand es Ungehaltenseins mochte er niemanden sehen und mit niemandem reden, was kein Problem war, wenn man wie er allein lebte. Allein zu leben löste sowieso die allermeisten Probleme, bevor sie überhaupt entstehen konnten." (S. 7)

Die Kapitel sind nicht sehr lang, sodass man immer weiter lesen möchte. So hatte ich das Buch schnell durchgelesen. Als krönenden Abschluss des Romans gibt es die Rezepte zu Annabelles Lieblingsgerichten sowie ein Interview mit dem Autor über die Entstehung dieser Geschichte.

Ich habe diesen Kriminalroman sehr genossen und freue mich auf die geplante Fortsetzung!

Fazit:
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Amüsanter und kurzweiliger Krimi im Campingmilieu mit einem ungewöhnlichen, aber sympathischen Ermittlerteam und einem überzeugenden Fall.

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 28.01.2025

Umfassendes Werk zur Frauenheilkunde von Frau für Frau

Das große Gynbuch
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Gestaltung:
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Das Buch ist ein schweres und wertig gestaltetes Hardcover, auf dessen Titelbild die Autorin den Betrachter sympathisch im weißen Kittel anlächelt. Das weiße Lesebändchen rundet ...

Gestaltung:
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Das Buch ist ein schweres und wertig gestaltetes Hardcover, auf dessen Titelbild die Autorin den Betrachter sympathisch im weißen Kittel anlächelt. Das weiße Lesebändchen rundet das äußere Erscheinungsbild ab. Gerne hätten es wie bei anderen medizinischen Nachschlagewerken auch noch ein paar Lesebändchen zum Markieren mehr sein können.
Der Text hat eine gefällige Schriftgröße und die Grafiken im Innenteil sowie die Infoboxen dienen einem guten Verständnis der Erläuterungen. Das Seitenformat ist so groß, dass man eine optimale Übersicht beim Lesen hat und das Buch dennoch angenehm in der Hand liegt.

Mein Eindruck:
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Die Autorin hat sich sehr umfassend mit frauenspezifischen medizinischen Themen auseinandergesetzt. Dies spiegelt sich in ihrer vielfältigen Qualifikation als Frauenärztin, Krebsspezialistin und vor allem Chefärztin (!) von zwei gynäkologischen Kliniken wider. Auch auf Social Media ist sie sehr bekannt. Da ich in diesem Bereich wenig aktiv bin, kannte ich sie noch nicht.
Ich war positiv überrascht. Während viele Bücher oft eher spröde Fachsprache verwenden oder sich sehr eindimensional mit gynäkologischen Themen befassen, ist dieses hier ganz anders.
Zum einen bietet es wirklich einen weiten Rundumschlag an Fachgebieten zur Frauengesundheit. Angefangen von einer Einführung in die Gynäkologie im Allgemeinen über verschiedene weibliche Körperbereiche mit ihren Besonderheiten bis hin zu Verhütung, Schwangerschaft und Wechseljahren.

Aber was dieses Buch zu etwas Besonderem macht, ist die Tatsache, dass Frau Prof. Dr. Mangler auch gesellschaftliche, psychische und sozial empfindliche Bereiche anspricht. So zum Beispiel sexualisierte Belästigung oder Fragen zum Frausein an sich, Kinderwunsch ja oder nein sowie Wochenbettdepression, regretting motherhood. Auch allgemeine Fragen zum (digitalen) Gesundheitssystem werden angesprochen oder wie ein/e geeignete/r (Frauen)Arzt/Ärztin für sein Problem gefunden werden kann.
Ihre Sprache ist verständlich und sie beschönigt die Dinge nicht. Sie bricht damit eine Lanze für alle Frauen und macht ihnen Mut.
Im Anhang ist ein ausführliches Stichwortregister, sodass man schnell Themen nachschlagen kann und für weitere Recherche sorgt ein Literaturverzeichnis am Ende.
Ich wünschte mir, dieses Buch hätte es schon zu meiner Jugendzeit gegeben, dann wären mir einige Fragen erspart geblieben. Dieses Werk gehört in jeden Haushalt, da es für Mädchen und Frauen jeder Altersgruppe informativ und verständlich alle Fragen zum Frausein beantwortet.
Auch im Sexualkundeunterricht von Schulen lässt es sich m. E. gewinnbringend verwenden.

Fazit:
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Verständlich, informativ, umfassend und aus Frauensicht geschrieben: gehört in jeden Haushalt!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2025

Hanna Ahlanders 3. Fall überzeugt!

Blutbuße
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Gestaltung:
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Auch das Titelbild des dritten Bandes passt gut in die Reihe. Es ist in den Farben (Schnee-)Weiß, (Blut-)Rot und Schwarz gehalten und weckt trotz der wunderschönen Landschaft ein ...

Gestaltung:
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Auch das Titelbild des dritten Bandes passt gut in die Reihe. Es ist in den Farben (Schnee-)Weiß, (Blut-)Rot und Schwarz gehalten und weckt trotz der wunderschönen Landschaft ein beklemmendes Gefühl.
Positiv ist auch die Karte von Åre und Umgebung im Innenteil des Buches sowie die Gestaltung als Hardcover mit passendem roten Lesebändchen. Mir gefällt es sehr gut.

Inhalt:
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Hanna Ahlander hat sich mittlerweile gut in ihrem neuen Wohn- und Dienstort Åre eingelebt.Nachdem seit ihrem letzten großen Fall nicht viel passiert ist, steht Ostern 2021 vor der Tür. Da wird unerwartet in einem Hotel eine Frau namens Charlotte Wretlind auf grausame Weise durch Messerstiche ermordet. Sie war eine erfolgreiche Immobilienentwicklerin, die ein altes Luxushotel abreißen und durch ein neues, größeres und moderneres ersetzen wollte. Dieses Vorhaben kam nicht bei allen Einheimischen gut an. Doch während der Ermittlungen geschieht ein weiterer Mord, der die Untersuchungen in eine andere Richtung lenkt.

Mein Eindruck:
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Ich bin ein großer Fan der Autorin und mochte bereits die beiden Vorgängerbände. Der Krimi ist wieder in dem Stil aufgebaut, dass die Handlung in der Gegenwart immer wieder durch Rückblenden auf bestimmte Ereignisse in die Vergangenheit unterbrochen wird. Dadurch beginnt man beim Lesen schon früh zu ahnen, dass hinter der Tat vermutlich ein sehr persönliches Motiv steht, das nichts mit den geschäftlichen Aktivitäten des Opfers zu tun hat. Durch diesen Stil sowie durch viele verschiedene Spuren, die neue Rätsel aufgeben, sowie durch die Kürze der Kapitel, hat man das Bedürfnis, immer weiterlesen zu müssen. Daher habe ich diesen Roman in wenigen Stunden "durchgesuchtet". Vor allem am Ende gibt es einen Showdown, der wahrer Nervenkitzel ist.
Man merkt auch in diesem Fall, dass Frau Sten Themen wie häusliche Gewalt, Gewalt gegen Frauen sowie das Thema Rechte von ausländischen Arbeitskräften am Herzen liegen. Diese hat sie wieder geschickt in die Geschichte eingeflochten.
Auch die persönlichen Entwicklungen der Protagonisten Hanna und Daniel sowie ihres Kollegen Anton werden in diesem Buch vorangebracht.
Wieder mal ein durch und durch fesselnder sowie schlüssig aufgelöster Fall aus dem verschneiten schwedischen Bergdorf Åre. Ich freue mich schon auf den nächsten Band!

Fazit:
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Der 3. Fall begeistert mit Spannung, Weiterentwicklung der Charaktere und einem überzeugenden Showdown mit viel Nervenkitzel.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2025

François Loubet jagt Amy Wheeler

Wir finden Mörder (Wir finden Mörder-Serie 1)
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Cover:
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Das Titelbild ist fast ausschließlich in roten und schwarzen Farben gehalten und erinnerte mich an ältere Krimiromane. Ich fand es eher unspektakulär. Allein die Werbung hatte mich ...

Cover:
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Das Titelbild ist fast ausschließlich in roten und schwarzen Farben gehalten und erinnerte mich an ältere Krimiromane. Ich fand es eher unspektakulär. Allein die Werbung hatte mich auf das Buch aufmerksam gemacht, das Cover hätte dies nicht geschafft.
Gefallen hat mir, dass dem Hardcover neben dem Schutzumschlag auch ein farblich passendes (schwarzes) Lesebändchen spendiert wurde.

Inhalt:
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Die Personenschützerin Amy Wheeler befindet sich auf einer privaten Insel, um die Star-Autorin Rosie D'Antonio zu schützen.Dort erfährt sie von dem Mord an einem Influencer, nicht weit entfernt von ihr. Dies ist bereits der dritte Mord eines Influencers, der zum einen Kunde ihrer Firma war, zum anderen befand sie sich in allen drei Fällen in der Nähe. Es scheint so, als wolle ihr jemand etwas anhängen. Und zu allem Überfluss will sie auch noch jemanden aus dem Weg räumen, denn plötzlich wird auf sie geschossen!
Da sie nicht weiß, wem sie sonst trauen kann, zieht sie ihren Schwiegervater Steve ins Vertrauen, einen verwitweten Ex-Polizisten, der eigentlich nur in seinem beschaulichen Dörfchen bleiben, wöchentlich am Pub-Quiz mit seinen Freunden teilnehmen und mit seiner Katze Trouble schmusen möchte. Doch Steve kann Amy nicht im Stich lassen und zusammen mit Rosie machen sich die drei auf einen unglaublichen Trip über den Globus auf der Suche nach der Frage, wer das Phantom "François Loubet" ist, das Jagd auf Amy macht.

Mein Eindruck:
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Ich kannte die Donnerstagsmordclub-Reihe des Autors, wobei ich einen Band dieser Reihe sehr gut fand, andere eher weniger gut. So war ich sehr gespannt und freute mich auf frischen Wind durch neue Charaktere und ein neues Setting.
Bereits der Einstieg hat mir gut gefallen, in dem der Verbrecher aka François Loubet den Leser direkt anspricht und teilhaben lässt an seiner Vorgehensweise und seinen Gedanken. So verschleiert er seine Identität, indem er seine Mails alle mit ChatGPT umformulieren lässt, bevor er diese versendet. Er meldet sich zwischendurch immer wieder in Form von kurzen Kapiteln, sodass man als Leser direkt einbezogen wird und der Ratespaß aufrechterhalten wird. Generell gefielen mir die vielen Anspielungen auf KI, das Influencer-Leben und Social Media. Wie auch schon in seiner anderen Reihe hat der Autor hier zwar neue, aber nicht weniger skurrile Charaktere als im Donnerstagsmordclub geschaffen.

Amy bleibt mir davon am unnahbarsten. Sie ist einerseits ein "hartes Mädchen", andererseits hat sie aber auch ihre mentalen Momente und eine sehr innige Beziehung zu Steve. Ihren Mann Adam liebt sie zwar, das wird immer wieder eingestreut, aber spürbar ist diese Liebe für mich nicht. Steve dagegen gefiel mir sehr gut, er trauert seiner verstorbenen Frau hinterher und "redet" mit ihr regelmäßig. Er hat es sich in seiner kleinen Welt im Dorf gemütlich eingerichtet und mag es nicht, aus seiner Komfortzone herauszukommen. Dennoch nimmt er die Verfolgungsjagd für Amy auf sich und erfährt dabei eine positive Entwicklung.
Rosie mochte ich auch sehr gerne. Obwohl sie eine reiche Autorin ist, viele (Ehe-)Männer verschlissen hat und scheinbar ein sehr oberflächliches Leben führt, zeigt sie doch Empathie, Abenteuergeist, Verstand und Mut und ergänzt das Trio hervorragend.

Die Handlung hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Durch viele kurze Kapitel hat man immer das Bedürfnis, weiterzulesen. Die Geschichte erfährt stets neue Wendungen, es ist unklar, wer für wen arbeitet, wer gut und wer böse ist und erst gegen Ende gibt es plötzlich die Auflösung. Und wenn diese nicht so abrupt und für mich nicht ganz schlüssig erfolgt wäre, hätte ich dem Buch die volle Punktzahl gegeben. Doch leider wird der Überführung von François Loubet am Ende nur wenig Raum geschenkt und auch der Teil, der danach geschieht, wird für meinen Geschmack etwas zu kurz abgehandelt.
Dennoch hat mir der Auftakt zur neuen Reihe gut gefallen, vor allem, weil sie actionreicher war. Ich bin sehr gespannt auf die geplante Fortsetzung!

Fazit:
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Actionreicher Krimi mit skurrilen Charakteren, britischem Humor, überraschenden Wendungen, aber einer zu abrupten Auflösung.

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Skurrile, weihnachtliche Kurzgeschichten mit Krimiflair

KillerBells
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Gestaltung:
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Der Weihnachtsbaum, der mich an eine Mischung aus Grinch, Monster und Tanne erinnerte, hatte zusammen mit dem Titel meine Neugier geweckt. Die Gestaltung, vor allem die bösartigen ...

Gestaltung:
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Der Weihnachtsbaum, der mich an eine Mischung aus Grinch, Monster und Tanne erinnerte, hatte zusammen mit dem Titel meine Neugier geweckt. Die Gestaltung, vor allem die bösartigen weihnachtlichen Karikaturen zwischen den Kapiteln, waren ganz nach meinem Geschmack. Entsprechend erwartete ich Krimigeschichten zur Weihnachtszeit mit bitterbösem Humor.

Mein Eindruck:
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Die drei Autoren haben jeweils drei Kurzgeschichten aus dem Genre Krimi geschrieben, die alle zur Weihnachtszeit spielen oder damit zu tun haben. Entgegen meiner Erwartungen handelt es sich nicht ausschließlich um reine Krimis, sondern vielmehr sind es vorwiegend Geschichten, die eher satirisch veranlagt sind, teilweise mit den Erwartungen der Leser und Klischees im Allgemeinen spielen und auch nicht in jedem kommt eine Leiche vor. Ich kann schwer beschreiben, weshalb dieses Geschichtenensemble nicht meine Erwartungshaltung erfüllt hat. Vielleicht, weil es dabei oft mehr um gesellschaftliche Probleme als um wirkliche Krimihandlung ging. Bei einigen fehlte mir die Spannung und teilweise empfand ich den Humor als zu überzogen, manche Charaktere zu skurril und manchmal hat mich die Auflösung enttäuscht. Ich mag eigentlich bösen/schwarzen Humor, aber dieser war nicht in allen Geschichten für mich vorhanden bzw. einfach so konstruiert, dass ich es nicht als gut empfand. Insgesamt war es eine amüsante Unterhaltungslektüre, bei der mir 3-4 Geschichten sehr gut gefallen haben, während die anderen eher mittelmäßig waren.
Die Geschichten sind alle in und um Wien angesiedelt und enthalten des Öfteren österreichische Begriffe, die sich jedoch aus dem Kontext erschließen. Das verlieh dem Ganzen mehr Lokalkolorit und hat bei mir auch etwas Urlaubsgefühl hervorgezaubert.

Fazit:
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Titel und Cover weckten Erwartungen, die leider größtenteils nicht erfüllt wurden.

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